Zitat von LetzterFrühling: Auch du hast es nicht verstanden. Alles gut und danke.
Waum versuchst du es uns dann nicht, in einem zweiten Anlauf., auf eine andere Art, mit anderen Worten zu erklären?
Meine kPTBS ist sehr deutlich ausgeprägt und es sind Überscheidungen zu einer anderen Diagnose.
Ich selbst war früher in einer ähnlichen Gefühlslage. Aber selbst heute ist die Zeit von ~Nobember bis März herausfordernd. Die Zeit zwischen Mitte Januar und Mitte März - da ist es, mit kleinen Abstufungen akut.
Trigger
In dieser Zeit kommt es vor das ich auf meinem Bett sitze, wie ein Kind was Hospitalismus hat und eine gefühlte Ewigkeit vor mich hinspreche "bitte lass mich sterben.".
Ich habe 2 Suizidversuche hinter mir und durch einen Behandlungsfehler in einer Klinik auch bis heute wieder SVV - nach 35 Jahren Ruhe.
Niemand kann exakt das fühlen was in dir ist. Man kann es nur erahnen, sich vorstellen. Vllt. etwas besser, wenn man so was selbst kennt.
Für mich macht das eigene Leben keinen wirklichen Sinn. Weil wir, auch die Erde nur ein Furz im Universum ist.
Jedoch bin ich geboren worden. Auch wenn ich seit Geburt 20 Jahre Gewalt und auch Missbrauch erleben musste - ich habe mich für das Leben entschieden.
Damit ich das "durchziehe" und auch Lebensqualiät erfahren kann, habe ich mir einen Leitsatz erarbeitet.
Den einzigen Dinge im Leben die für mich "Sinn" machen sind Reproduktion, damit die Menscheit nicht ausstirbt.
Und mein Leitsatz um die Chance auf Lebensqualität zu haben:
"Zu wissen was ich will und was nicht. Und das Streben danach ohne dabei über die Leichen anderer zu laufen"
Bin seit mehr als 10 Jahren wegen voller EU unbefristet berentet.
Eigentlich wollte ich mich zum Peers / Ex-in oder Begleiter für Menschen nach Suizidversuchen ausbilden lassen um ein paar Stunden die Woche ehrenamtlich zu arbeiten. Das geht leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Wenn Du selbst keinen Ausweg mehr siehst und darunter so leidest, das Du am liebsten mit einem anderen tauschen willst, der sonst keine Chance hätte ist der Moment wo dir irgendetwas von aussen greifen solltest, willst Du das überleben.
Lebenswillen kann man aufbauen. Auch wenn man am Anfang einen MEnschen benötigt mit dem Du dich co-regulieren kannst.
Will ehrlich sein - sich da herauszuziehen, bzw. sich da herausholen zu lassen ist eine echte Herausforderung.
Persönlich habe ich mich damals für das Leben entschieden. Und wenn ich an meine 36 Jahre nach verlassen der Elterlichen Hölle denke, dann ist meine innere Schatztruhe mit der Zeit mit vielen glücklichen Momenten gefüllt worden.
Aber es liegt an dir das zu wollen
Ich wünsche dir alle Kraft und Licht am Ende des Weges.
