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Akinom
Danke Lyn das du dich gemeldet hast,nehme dir Zeit und höre in dich hinein dort wirst du eine Antwort finden,da bin ich mir sicher.
Ob du diese Antwort auch hören möchtest das kannst nur du selber beantworten,du wirst schon länger Signale deines Körpers und deiner Seele empfangen haben,du hast sie bis jetzt jedoch ignoriert doch ich hoffe das du eines Tages darauf reagierst und dementsprechend handeln wirst.
Du weißt das du dich jeder Zeit melden kannst,ich kann dir sagen welchen Weg du gehen willst,doch laufen musst du alleine. Liebe Grüße

09.03.2020 21:45 • x 1 #201


Lyn
Danke Akinom, sehr Weise Worte.
Ja, Signalehabe ich schon erhalten.... Von meiner Seele.
Es ist nur so, dass ich tatsächlich glaube, dass ich einfach nicht existieren kann, ohne ein selbstschädigendes Verhalten. Ich glaube wahrhaftig, dass ich dies nicht hinbekomme. Ich könnte es mit mir alleine nicht aushalten... Eben ohne Selbstschädigung. Dieses Empfinden ist tief in mier und Real. Deshalb brauche ich nun Zeit... Vielleicht Abstand von hier, weil ich Niemanden "vergiften" will.... Weil ich weiss, dass ich im Moment nicht anders kann als auf meinem Empfinden zu beharren. Dass ich euch nicht sagen kann, ja eure inputs bringen mich weiter und ich möchte eine positive Schiene fahren. Weil das andere Empfinden zu stark ist..... Ich muss nun vielleicht alleine fühlen, empfinden.... Es wäre nicht richtig euch alle hier nach Rat zu fragen, wenn ich gleichzeitig weiss, ich kann nichts ändern. Auch wenn, ich dies wollte. Oder spüre, dass ich Vieles ändern muss.... Ich kann einfach nicht.... Wie lange noch? Hm... Ich sende manchmal Wünsche ins Universum, dass ein Körper mir endlich sagt, STOPP. Wünsche, um eine Pause zu bekommen... Es ist Irrsinn, ich weiss.... Ich muss nun alles neu ordnen. Vielleicht werde ich versagen. Vielleicht brauchte nun diese Erkenntnisse. Ich schäme mich. Aber das bin trotzallem ich.... Ich versuche nachsichtig zu sein. Zu verstehen. Ich bemühe mich, nicht alles, was ich erreicht habe aufzugeben. Und ich bewahre den Schein nach aussen...

11.03.2020 20:08 • x 1 #202



Hallo Lyn,

Ich will mich gut fühlen und mich akzeptieren

x 3#3


Akinom
Danke Lyn aber es macht mich traurig!
Traurig weil meine Worte nicht zu dir gefunden haben,mehr als dir Glück zu wünschen kann ich nun nicht mehr. Liebe Grüße

11.03.2020 20:14 • #203


Hoffnungsblick
Hallo Lyn,

die Anonymen Alk. sagen sich, dass sie erkannt haben, dass sie selbst sich nicht helfen können. Darum überantworten sie sich einer höheren Macht - man kann sie Gott nennen - ,die ihnen helfen kann. Spirit(uell) statt Sprit.

Hier die ersten zwei Schritte aus dem 12-Schritteprogramm der Anonymen Alk..

Die Zwölf Schritte der Anonymen Alk.
1. Schritt
Wir gaben zu, dass wir dem Alk. gegenüber machtlos sind und unser Leben nicht mehr meistern konnten.
2. Schritt
Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.

Es gibt noch 10 weitere Schritte.

Es wurde festgestellt, dass die Anonymen Alk., die ihre Probleme in einer Selbsthilfegruppe gemeinsam lösen, sogar erfolgreicher sind als eine Therapie. Das spricht aber nicht gegen einen Therapie. Ein Therapieerfolg ist individuell verschieden.
Liebe Grüße und alles Gute

12.03.2020 18:31 • x 1 #204


Lyn
Die Welt ist in einem Wandel. Augenblicklich hat sich alles verändert. Auf einmal ist es still um uns.
Vergangene Tage wirbelten starke negative Energien in der Luft umher. In jeder Ecke lauerte Beklemmung Angst und Unfassbarkeit.
Gelähmt, dieses Gefühl verspüren nun Millionen Menschen auf der gesamten Erde. Wann gab es dies das letzte Mal, dass die meisten dasselbe fühlen?

Viele fragen sich nun, warum muss dies geschehen? Weshalb haben wir dies verdient? Eine Katastrophe, unser Untergang? Wir denken doch ständig, dass uns nie was Schlechtes wiederfahren kann, dass wir die Könige dieser Erde sind, dass wir Menschen wichtiger sind, als alles andere.
Ich selbst spüre das Leid, welches im Moment überall herrscht und oft erdrückt es mich beinahe. Und trotzdem scheinen im Moment die negativen beängstigenden Gefühle Raum zu bekommen im Aussen und für mich persönlich ist dies nicht nur schlecht. Jedes Gefühl hat nun seine Berechtigung, denn es ist nun ok, wenn man sich nicht gut fühlt. Alle verstehen es, allen geht es ähnlich. Zynisch gesagt, kann man nun all «unerwünschtes» Empfinden auf den Virus abschieben. Nun herrscht nicht mehr jeden Tag eine erzwungene Fröhlichkeit, Heiterkeit. Man MUSS nicht mehr funktionieren und leisten. Es geht nicht mehr darum, wer was erlebt und wer wieviel Spass in seinem Leben hat. Es geht auf einmal nicht mehr darum einen Status vorzuweisen oder dem Strom der Gesellschaft folgen zu müssen. Es geht nicht mehr darum seinen Platz auf dieser Welt zu behaupten. Es geht nicht mehr darum, einen Sinn in der jetzigen Situation zu finden. Es geht nicht mehr darum, dass alles perfekt sein muss.
Es muss nicht mehr alles noch schneller und noch besser werden. Und genau dies alles, nehme ich auch als entlastend wahr. Für mich. Ich fühle mich deswegen nicht besser es ist alles noch da. Und ja, ich bin froh, dass ich noch zur Arbeit gehen kann und dass ich noch die Möglichkeit habe mich mit meinen Liebsten zu treffen auch wenn ich mich da nicht an die Regel halte und an die Empfehlung zu Hause zu bleiben.
Die Angst vor einer Ausgangssperre ist sehr gross. Auch wenn es vielleicht vernünftig wäre. Aber die Vorstellung, dass auf einmal alle Ablenkung von Aussen wegfällt und man gezwungen wird, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, macht mir Angst. Es würde nicht nur für mich schwierig sein. Und alle die, welche nun Leute verurteilen, die auch einmal raus gehen an die frische Luft oder sich auch einmal mit den Liebsten treffen, alle die wissen nicht, wie es sich anfühlt, wenn man mit sich alleine zu sein kaum aushält. Das hat viel mehr als mit Langeweile zu tun.

Ja, vielleicht kann die momentane Situation in Zukunft wahrhaftig eine Chance werden für alle Menschen. Vielleicht ist dies auch eine zu gewagte Hoffnung.
Dies können vermutlich jene Menschen verstehen, welche täglich im Innern gegen sich selbst kämpfen und sich bemühen den Schein nach aussen zu bewahren. Menschen, die ständig denken müssen. Nachdenken über alles sich nicht dazugehörig fühlen und irgendwie einfach immer wieder vom tiefen Empfinden heimgesucht werden, nicht hier auf diese Welt zu gehören. Süchte, Burnout, Depressionen und alle anderen Leiden, für die es unzählige Benennungen gibt, werden vielleicht in der Gesellschaft endlich einmal besser verstanden. Klar, im Moment sind dies ja nicht die «wichtigen Probleme» auf dieser Welt. Im Moment gehören alle Gedanken dem Coronavirus und der Angst, dass alles zusammenbricht, der Angst, dass noch viele sterben müssen. Der Gelähmtheit. Der Unfassbarkeit.

All das Leid auf der Welt ist unglaublich und trifft mich tief und doch bin ich der Meinung, dass es an der Zeit ist, dass unserer Gesellschaft einen Spiegel hingehalten wird. Und vielleicht provokativ ausgedrückt, versucht die Natur nun mit stärkeren Mitteln gegen Menschen uns zu kämpfen. Denn in Wahrheit, bin ich der Meinung, nützen wir Menschen dem Planeten, den wir unseren Planeten nennen, überhaupt gar nichts. Wir gehören nicht zum Kreislauf der Natur. Wir haben uns emporgehoben von dem ewigen Kreislauf des Lebens, dem natürlichen Gleichgewicht vom Bestand der Lebewesen und dem natürlichen Rhythmus. Wir sind nicht mehr weit von der Unsterblichkeit entfernt. Dies glauben wir zumindest.

22.03.2020 09:55 • x 2 #205


Hoffnungsblick
Hallo Lyn,

danke für deinen Beitrag.

Vieles sehe ich auch so, manches nicht.

Ja, es gibt ein Unbehagen in der Gesellschaft bei vielen Menschen.
Aber- war das zu anderen Zeiten besser? Z.B. im Mittelalter? Für die Frauen?
Nein, es war nicht besser. Nur anders. Heute gibt es andere Herausforderungen. Und die wird es auf unserer Erde immer geben. Sie ist ein Ort mit dunklen und hellen Kräften, Licht und Schatten, Gut und Böse. Es sind unsere täglichen Aufgaben.

Leben ist immer auch ein Kampf. Das tut manchmal weh. Das Schlaraffenland gibt es nur im Märchen.

Richtet man sich aber nach den höheren Kräften aus, spürt man deutlich, dass sie helfen.

Ohne eigenes Bemühen kann man nichts erwarten.


Zitat von Lyn:
Wir gehören nicht zum Kreislauf der Natur.


Warum sollten wir nicht genauso dazugehören wie andere Lebewesen auch?

Wir sind da und gehören darum dazu.

Aber wir sind keine Tiere. Das Menschsein muss man sich täglich neu erwerben. Menschlichkeit ist nicht selbstverständlich.
Sie wird manchmal aber von denen eingefordert, die selbst nicht zu mitmenschlichem Verhalten, was manchmal Überwindung und Anstrengung kostet, bereit sind.

Gerade Menschlichkeit - wahres Mensch sein - (ich bin gerne ein Mensch) - wird heute mehr denn je gebraucht.

Liebe Grüße und alles Gute

22.03.2020 15:16 • x 1 #206




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