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Hoffnungsblick
Auch wenn ich nicht alles verstehe, wünsche ich uns allen hier Frieden und Glück.

29.01.2020 16:40 • x 2 #181


Lyn
Kurz möchte ich wieder einmal meine Gedanken teilen... Im moment habe ich nicht vieles zu sagen. Ich erlebe gute Momente ubd ich durchlebe jeden Tag die schlechten Momente. Aber für die guten, bin ich DANKBAR. Ich bin gerade wütend auf mich... Wütend darauf, dass ich eine luxuskrankheit habe. Bulimie, Alk., Depression.... In der heutigen Welt scheint es eine Luxuskrankheit zu sein. Wir haben Alles und müssen nicht ums Überleben kämpfen... Denkt ihr manchmal auch, dass ihr euchfür eure Leiden schämen müsstet?
In dieser Welt in der Wir alles haben... Ich finde es schwierig, gerade die richtigen Worte zu finden, mit denen ich euch mein Empfinden beschreiben könnte.... Ich schäme mich, dass ich leide, wie ich leide.... Ohne wahrhaftige exentielle Gründe. Mensch sein... Wir wissen doch nicht einmal mehr, was es bedeutet.... Wir haben Geld, Nahrung, Handys, Technick, Medizin.... Wir haben alle ALLES und wir schätzen Nichts mehr.... Ich schäme mich, dass ich denke, wie ich denke. Dass ich fühle, wie ich fühle.... Weil ich im Luxus geboren wurde. In einer Zeit, in der Wir Menschen alles haben. In einer Zeit in der Wir nicht um unsere Existenz kämpfen müssen. In einer Zeit, in der Wir alle Möglichkeiten haben....

09.02.2020 20:04 • x 1 #182



Hallo Lyn,

Ich will mich gut fühlen und mich akzeptieren

x 3#3


Veritas
1. Es gibt keine Luxuskrankheiten.
2. Sch. auf Vergleiche.
3. Schämen kannst (solltest) Du dich für schwerwiegende Fehler, die Du begangen hast. Nicht für Krankheiten. Die sind nicht deine Schuld/Fehler.

09.02.2020 20:41 • #183


Steve83
Was haben wir denn alle ALLES ? Das sind doch nur Floskeln und oberflächliche Aussagen vereinzelter Personen. Eine emotional verwahrloste auf Angst basierende Gesellschaft, das haben wir. Es ist kein Zufall das so viele Menschen krank werden und mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Jeder ist sich selbst der Nächste und verblödet zusätzlich durch Medien und Konsum. Leider wird es auch nicht besser sondern immer schlimmer. Es ist ja nur eine Frage der Zeit bis das System zusammenbricht.
Ich wünsche dir,dass du ein paar Menschen um dich herum hast, die es wirklich interessiert wie es dir geht und was mit dir ist. DAFÜR kannst du dankbar dann sein. Denn die meistens Menschen haben kein Interesse daran. Du hast sicherlich deine Gründe warum es so ist wie es ist bei dir, dafür muss man sich ja nicht schämen. Anscheind hast du ja nicht alles, sondern irgendetwas fehlt dir, auch wenn man laut deinen Aussagen ja alles haben müsste und dankbar dafür sein müsste.

09.02.2020 21:12 • #184


Akinom
Hallo Lynn schön das du dich nochmal meldest,ich weiß was du meinst wir müssen nichts entbehren ,haben ein Dach über dem Kopf, genügend zu Essen und doch scheint es das viele Menschen unzufrieden und unglücklich sind.
Du meinst wir hätten nicht das Recht zu klagen und müssen unser Schicksal einfach hinnehmen,dass tun wir ja auch zum größten Teil und dennoch sage ich dir niemand ist selber Schuld an seiner Erkrankung.Es gibt immer eine Ursache für Alk. , Depressionen und viele andere schwerwiegende Krankheiten.Aus einer Sucht wieder herauszukommen kann ich mir denken ist wahnsinnig schwer und nur du bestimmst den Zeitpunkt an dem du den Absprung findest,es ist ein langer Leidensweg und ich kenne dich nicht und weiß nicht was passieren muss das du den richtigen Weg findest.Ob Armut oder Reichtum die Krankheiten bleiben Gleich und bei jedem der dieses Leid erfährt schreit und weint die Seele und das hat nichts mit Luxus zu tun Lyn.
Hoffentlich sagt dir dein Körper bald ......Lyn höre auf damit...ich kann nicht mehr!
Ich drücke dich mal liebe Grüße

09.02.2020 22:27 • x 1 #185


Hoffnungsblick
Hallo Lyn,

ich finde es gut, dass du dir immer wieder Gedanken machst und Dinge in Frage stellst. So besteht für dich auch eine Möglichkeit, dem Würgegriff von Bulimie und Alk zu entkommen.

Ja, Dankbarkeit für das Leben und alles Gute, das dir zuteil wurde, ist eine positive wirkende Kraft, das glaube ich.

Aber ich glaube auch, dass Dankbarkeit für unser Bewusstsein und unsere Erkenntnis des Wesentlichen mindestens genauso bedeutsam sind, wie Dankbarkeit für materielle Segnungen.

Wir wollen uns weiterentwickeln um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Auch alle materiellen Segnungen dienen meiner Meinung nach nur diesem Ziel.

10.02.2020 12:34 • x 1 #186


Lyn
Ich danke euch.

Hm"es gibt keine Luxuskrankheiten" Darüber kann man sich wohl unendlich Gedanken machen.
Ich glaube jedes Leiden eines Menschen, egal wo auf dieser Welt und egal unter welchen Lebensumständen, ist gleich von Bedeutung. Und doch mischen sich manchmal die Vergleiche in meine Gedanken. Vielleicht auch, weil ich mich selbst noch immer nicht wahrhaftig ernst nehmen kann. Dies ist auch ein schwieriges Unterfangen Etwas ernst nehmen, das immer wieder von Widersprüchen gekennzeichnet ist und sich andauernd wandelt, überschlägt, schweigt oder tobt vielleicht ist es auch besser sich nicht ernst zu nehmen Wie immer ist wohl das Mittelmaas entscheidend. Die Mitte nach der wohl viele hier suchen. Den Seelenfrieden. Das Ankommen
Und dann verwechselte ich dies manchmal mit Normalität. Ich weiss nicht, wie es euch geht? Ich denke, Normalität ist die Mitte Doch die Normalität ist auch wieder vom Medien vom Aussen geprägt. Und diese Normalität ist nicht erstrebenswert. Es ist nicht das wonach ich suche. Normalität verspricht keinen Seelenfrieden. Normalität gibt es nicht. Nicht wirklich Normalität, wie sie zu sein hat, wird uns schon früh in das Gehirn gepflanzt. Ganz ganz früher war Normalität wohl zu vergleichen mit Urinstink. Doch diesen Instinkt haben wir Menschen meiner Meinung nach beinahe verloren. Wenn ich einen Instinkt hätte, würde ich danach handeln Betiteln wir heute den menschlichen Instinkt als Seelenfrieden, als inneres Bewusstsein? So verwirrend alles.

Nun gerade alles Nicht gut. Obige Worte auf der m Nachhause weg von der Arbeit formuliert.. Jetzt ein paar Stunden später alles unwichtig. In meiner Welt aleine. Alle Gedanken unwichtig. Wie jeden Abend kehrt Stille ein
Kraft schwindet. Betäubt...Erschöpft. Bis ich morgens wieder aufwachen und stark binmich erinnere an meine Liebsten. Doch jetzt nur ICH. ICH und alle tief vergrabene Gefühle. Einsam Traurig Morgen, wenn ich aufwache, allles wieder von vorneHoffnung ja, dass es anders wird. GEWISSHEIT. ES WIRD ALLES AUCH morgen wieder gleich enden. ImImmer weiter. Endlos.

10.02.2020 21:51 • x 2 #187


Hoffnungsblick
Zitat von Lyn:
Und diese Normalität ist nicht erstrebenswert.


Vielleicht ist es ganz unwichtig, ob etwas normal ist oder nicht.
Normal ist, was die Mehrheit für gut befindet. Das ist von der jeweiligen Zeit, den äußeren Umständen und vom Kulturkreis abhängig.
Für manche ist dieses Normale das Gute, anderen schadet es. Wichtiger ist es, glaube ich, seine Individualität zu erkennen und zu leben, wenn es einem selbst und den anderen nicht schadet. Das Sich-Verbiegen Richtung Normalität kann schädlich sein.
Einfach ist es meist nicht, die eigene Individualität zu leben.

Zitat von Lyn:
Betiteln wir heute den menschlichen Instinkt als Seelenfrieden, als inneres Bewusstsein?


Ich glaube nicht, dass man den menschlichen Instinkt als "Seelenfrieden" oder "Bewusstsein" bezeichnen kann.
Da denke ich, dass das verschiedene Erfahrungen und Qualitäten sind. Es hängt auch davon ab, was du mit "Instinkt" meinst. Meinst du damit "Bauchgefühle"? Der Mensch fühlt sich meiner Meinung nach dann mit sich im Reinen, wenn sowohl sein Kopf, sein Herz und sein Bauch im Einklang sind. Wenn der Kopf oder sein Herz nicht zustimmen kann, dann fühlt sich eine Entscheidung nicht gut an. Wenn man nur z.B. das Bauchgefühl entscheiden lässt, dann wird man als Mensch nicht zufrieden sein, weil es ja gerade den Menschen auch ausmacht, dass er fühlen und denken kann.

Zitat von Lyn:
Hoffnung ja, dass es anders wird.


Von selbst wird es wahrscheinlich nicht anders. Von selbst bleibt es wahrscheinlich gleich. Wahrscheinlich musst du eine Entscheidung treffen.
Wenn es der Alk ist, der dich hoffnungslos macht (ich weiß es ja nicht), dann musst du dich entscheiden, Hilfe zu holen.

11.02.2020 19:52 • x 1 #188


Akinom
Hallo Lynn, Normalität ist für jeden doch anders,du musst deine eigene finden beziehungsweise deine eigene Mitte,Es vergehen oft Jahre ehe man diese gefunden hat,ich suche sie manchmal heute noch,dass sind die Tage des zweifelns die ein jeder kennt.Die suche nach der inneren Zufriedenheit gestaltet sich sehr schwer und manch einer verliert dabei das Ziel aus den Augen.
Du suchst nach anderen Mitteln ,die dir aber nur kurzfristig ein gutes Gefühl geben und sie entfernen dich immer mehr von deinem Ziel...dem Wunsch angekommen zu sein.
In der Hoffnung,dass du dieses Ziel immer wieder suchst und es auch einmal findest Grüße ich dich herzlich

11.02.2020 20:05 • x 1 #189


Lyn
Ja, ich suche dieses Ziel.... Immer und immer wieder. Höre nicht auf....

Von selber wird es nicht besser.... Das stimmt ... Ich selbst, muss was tun.... Ich selbst muss Entscheidungen treffen...
Muss handeln. Im Moment verharrte ich.... Weiss, dass Alk oder Bulimie keine Lösung ist.... Und doch braucheich es im Moment.... Kann nicht aufhören... Biswie lange? Ich weiss es einfach nicht.... Ich entscheide mich jeden Tag dafür. Ich entscheide mich, mir selbst zu Schaden. Warum? Dies weiss Niemand. Ich selbst am wenigsten... Und doch bin ich auf gutem Weg... Äusserlich. Ich kämpfe... Immer weiter. Gibt es jemand, der dies alles durchbrechen konnte? Gibt es hier irgendjemand, der an den Punkt kam und sichsagen konnte STOPP... Jetzt Lebe ich...? TRAUER und SCHMERZEN hinter sich lassen?! Einfach von Jetzt aufMorgen?
Ich kann es einfach nicht.... Ich bin immer am selben Punkt... Immer wieder. Komme nicht wirklich weiter. Wünsche mir einen Zusammenbruch. Etwas, das mich endlich befreit. Denn ich werde so weiter machen, bis es nicht mehr geht. Obwohl ich mich versuche am Guten festzuhalten, jeden Tag aufs Neue. Ich bin gut, wie ich bin.... Aber ich fühle, dass in mir drin vieles im Unreinen ist. Egal ob Luxuskrankheit oder nicht..... Egal was Normal ist. Ich will mehr als JETZT. Ich bin traurig, zerstört und alleine.... Obwohl ich nicht alleine bin. Geliebt werde. Und kämpfe für meine Zukunft. Ichhabe vieles erreicht... Vieles geschafft... Aber immer müde und Klein. Andere in meinem Alter, leben ein Leben, dasich auch gerne hätte. Aber ich bin nubmsl nicht so, wie ALLE... UND doch eingesperrt in mir selbst. Nicht frei. Ängstlich. Von Erinnerungen gezeichnet....

16.02.2020 20:30 • x 1 #190


Akinom
Hallo Lynn,danke das du schreibst man kann Trauer und Schmerzen nicht von heute auf morgen von sich lassen,klar kenne ich das auch vielleicht in einer anderen Form aber auch sehr schmerzhaft.
Du beantwortest dir deine Fragen ja schon selber du weißt es geht so nicht und das etwas tief in deinem Inneren dafür verantwortlich ist.Lange Zeit hatte ich das Gefühl auch und wusste nicht was mit mir war dann kam ein Moment an dem nichts mehr ging und ich ließ mir helfen.
Ab diesem Zeitpunkt ging es langsam wieder Bergauf und heute kann ich meistens damit umgehen.,es gibt Tage wo es nicht gelingt doch ich bin noch immer in Therapie.
Wenn du es soweit kommen lassen möchtest.....es ist deine Entscheidung....du wirst weiter leiden!
Dieser eine Moment wird auch bei dir kommen da bin ich sicher...ich weiß nicht wie schlimm es dann bei dir sein wird?Du hast die Wahl es nicht soweit kommen zu lassen und wieder innerlich frei zu sein!
Du wirst wieder andere schöne Dinge sehen die dir zur Zeit versagt sind ,dass wichtigste ist du könntest wieder LEBEN! Liebe Grüße

16.02.2020 22:21 • x 2 #191


Steve83
Es dauert noch ein bischen vermutlich, dir geht es noch nicht schlecht genug und ja es gibt viele die an den Punkt kommen und sagen STOPP und es schaffen.
Irgendwann musst du dich entscheiden, ob du Leben oder sterben willst. Leider ist es in den meisten Fällen so, dass man erst komplett am Ende sein muss.
Es ist nicht so, dass du es nicht schaffst oder kannst, du willst einfach nicht oder noch nicht und das ist ja auch ok. Die Trauer und Schmerzen der Vergangenheit kannst du vermutlich nicht einfach hinter die lassen, vielleicht kurzfristig mit zu dröhnen, das kennste ja. Funktioniert auch auf jeden Fall sehr lange. Ist aber Zeitverschwendung. Und du verlierst immer mehr Selbstachtung. Aber das weisst du ja alles selbst.
Wenn ich du wäre, was auch immer früher mal passiert ist, würde ich mir 2 Fragen stellen.
1. Möchte ich Leben oder sterben
2. Habe ich die Kraft es alleine zu schaffen oder muss ich mir Hilfe suchen.

17.02.2020 00:08 • x 1 #192


Hoffnungsblick
Zitat von Lyn:
Von Erinnerungen gezeichnet....


Das ist gut gesagt! "Von Erinnerungen gezeichnet" sind wir aber alle. Von guten und schlechten Erinnerungen.


Zitat von Lyn:
Weiss, dass Alk oder Bulimie keine Lösung ist.... Und doch braucheich es im Moment.... Kann nicht aufhören... Biswie lange? Ich weiss es einfach nicht.... Ich entscheide mich jeden Tag dafür. Ich


Wenn der Alk. im Spiel ist und du vielleicht davon abhängig bist, dann kannst du alleine diesen Zustand nicht beenden. In diesem Falle würdest du dir was vormachen. Da hilft nur eine Therapie oder eine Entziehungskur.
Sonst würdest du dich endlos im Kreise drehen und es würde sogar immer schlimmer.

Wenn du noch nicht abhängig bist, nur dann kannst du den Alk. durch Willenskraft weglassen.

17.02.2020 19:25 • x 2 #193


Lyn
Danke euch. Ich antworte, sobald ich Worte finde.

21.02.2020 20:09 • x 3 #194


Lyn
Ich würde gern jemandem erzählen, wie es wirklich geht. Was ich wirklich jeden Tag tue und mit mir rumschleope, aber wem? Es darf mir Niemand mein Handeln verbieten, dann kann ich icht mehr funktionieren.... Ich möchte alles auskosten, weil irgendwann geht es nicht mehr.... Aber ich kann nicht. Zu stark die Bedürfnisse. Zu stark die Bulimie. Das Verlangen mir selbst zu Schaden. Zu gross die Angst, dass mir das alles jemand wegnimmt... Und doch möchte ich davon erzählen. Nicht alleine sein damit.....

24.02.2020 20:48 • x 2 #195


Hoffnungsblick
Zitat von Lyn:
Zu gross die Angst, dass mir das alles jemand wegnimmt..


Angst davor, das dir jemand wegnimmt, dass du dir selbst schadest?
Niemand kann dich davon abhalten, wenn du es ihm nicht erlaubst. Nur du selbst kannst dich dafür entscheiden, das Altbekannte Leid durch Bulimie und Alk. hinter dir zu lassen.

Zitat von Lyn:
Ich möchte alles auskosten, weil irgendwann geht es nicht mehr....


Was meinst du damit?

Zitat von Lyn:
Es darf mir Niemand mein Handeln verbieten,


Will das jemand tun? Das kannst du doch nur selbst entscheiden.
Nur wenn du abhängig bist, dann kannst du nicht mehr selbst entscheiden.

Zitat von Lyn:
Ich würde gern jemandem erzählen, wie es wirklich geht. Was ich wirklich jeden Tag tue und mit mir rumschleope, aber wem?


Ja, das empfehle ich dir auch.
Wenn du wirklich eine Veränderung willst, dann wirst du auch jemanden finden, den/die richtige Therapeutin, dem/der du vertrauen kannst. Du kannst es auch dem Hausarzt erzählen. Er/sie kann dir weiterhelfen.

Weiß nicht, ob du wirklich etwas ändern willst.

24.02.2020 21:31 • x 2 #196


Akinom
@Lyn ich verstehe deinen Schmerz und das Gefühl im eigenen Körper gefangen zu sein,wie schon sooft habe ich dir geschrieben aus eigener Kraft wirst du es nicht schaffen, wahrscheinlich genießt du auch das Gefühl der Kontrolle über deinen eigenen Körper und diese Kontrolle möchtest du nicht abgeben....es ist dein Körper.Doch irgendwann wird von diesem Körper nicht mehr viel übrig sein außer einer Hülle,ist es das was du möchtest?
Die schönen Gefühle die durch den Alk entstehen sind nur sehr kurzlebig aber das wirst du ja wissen,klar musst du dich jemandem anvertrauen,ich höre dir auch immerwieder gerne zu doch ich bin kein Therapeut und stehe der Sache ziemlich hilflos gegenüber,deswegen bitte ich dich erneut wenn dir noch etwas an deinem Leben liegt hole dir professionelle Hilfe,ich verstehe deine Beiträge als Hilfeschrei,also bitte! Liebe Grüße

25.02.2020 15:49 • x 2 #197


portugal
ganz toller beitrag, danke fuer deine ehrlichkeit und dass Du das mit uns teilst. Klasse

Du bist eine sehr starke Person, weisst Du das?

01.03.2020 14:35 • x 1 #198


portugal
Zitat von Lyn:
Und Ende vergangen Jahres gab es eine Phase in der ich auf einmal verspürte, dass ich sovieles noch erleben möchte.

das hatte ich in meiner schweren PDepressionsphase auch: auf einmal war da der wunsch: ich will wieder nach italien reisen und zwar mit meinem partner wie auch schon zuvor. Ich roch foermlich die zitronen baeume an de amalfie kueste: ich wollte da wieder hin und das wieder erleben. Und als es soweit war, war ich eigentlich dankbar fier die depression, so bescheuert sich das auch anhoert: ich bin jemand, der eigentlich das leben liebt und ich war so dankbar, dass ich das wieder durfte und konnte.
Es ist gut, dass Du arbeiten gehst: es lenkt dich ab und du siehst, dass auch andere probleme haben: man denkt immer, man sei alleine nur so schlecht drauf: auch bei anderen passiert es. Ich finde es sehr bewundernswet, wie du das alles meisterst mit deiner ausbildung weisst du ...... Ganz ehrlich: vor solchen leuten nehme ich den hut ab und nicht vor khardashians, die mit ihrem geld nur rumprotzen.

Der therapeuthin kannst du aber alles erzaehlen: sie ist nicht dazu da, dich niederzumachen oder dich zu verurteilen: im gegenteil. Die freut sich mit dir, wenn sie fortschritte sieht. Vielleicht kannst du dich auf einen ''pakt'' einlassen, dass Du sie nicht enttaeuscht durch Vorenthaltungen?

01.03.2020 14:44 • x 2 #199


Lyn
Ich würde gerne auf all eure Worte Antworten. Aber schaffe es gerade nicht. Ich komme nicht weiter mit mir. Und weiss nicht, für was ich Worte finden soll. Ich bin euch allen sehr dankbar... Dass ihr meine Worte liest. Dass ihr eure Gedanken teilt. Danke. Ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich für mich alleine schauen muss, wie weiter... Mehr Worte kann ich nicht finden. Weil es nicht mehr Worte gibt. Im Moment...
Ein grosses Dankeschön einfach euch allen

09.03.2020 21:35 • x 2 #200




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