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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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invisiblemuesli
@Laurentius85 Danke für deine Antwort! Oje, dann geht es dir wohl sehr schlecht zurzeit traurig Das tut mir sehr leid für dich. Falls du dich aussprechen magst, bin ich auch gerne für dich da! Ich hoffe für dich, dass du bald aufgenommen wirst und dir geholfen wird! Ich weiß zwar nicht was dir fehlt, aber Hilfe in Anspruch zu nehmen (vor allem in einer Klinik) finde ich persönlich sehr mutig.
Alles Liebe derweil!

#41


P
@invisiblemuesli
hallo
Was ist den der Grund? zwischen dir und deiner Mutter? Warum ist das so?

Du und dein Freund, Wie häuftig Streit ihr den? Pro Tag? pro Woche? pro Monat ? Von welcher Seite mehr? du bist depressiv, steht er dir wenigstens bei? Unterstützt er dich auch? Ganz alleine bist du nicht, du hast immer noch ein Sohn der dir beisteht.

x 1 #42


A


Ich habe niemanden mehr der mir helfen kann

x 3


invisiblemuesli
@Powergirl0000
Ja, ich weiß auch nicht. Als Sie noch Ihre Medis genommen hat, war sie sehr angenehm, aber sie wird immer ärger. Sie ist so aggressiv und mein Freund mag sie nicht besonders....beides Alphatiere schätze ich mal. War heute bei meiner Mutter und sie meinte nur ich solle 6 Wochen auf Reha gehen oder mich sofort einweisen lassen. Sitze gerade in der Schule noch und grüble weil eine Kollegin ausgefallen ist weil sie die ganze Nacht gekotzt hat...ich halte solche Dinge kaum aus und brauche immer eine Tablette oder eben zurzeit meinen Riechstift, der mich beruhigt. Ich und diese schei. vor Magen Darm...ich kriegs nicht in den Griff und würde am liebsten einfach in den Krankenstand gehen und unter die Decke schlüpfen....ich kann dann nicht mal aufs Lehrer WC gehen, weil ich Angst habe....

x 2 #43


Q
@invisiblemuesli Bist du Lehrerin? Wie hältst du das aus im Schuldienst zu funktionieren mit all deinen Sorgen und Einschränkungen?
Alle Achtung, dass du den harten Job schaffst. Ich war selber jahrzehntelang im Schuldienst und weiß, wovon ich rede.
Nun frage ich mich, warum du dich vor deinem Freund so klein machst, wo du doch so einen schweren Job meisterst und das auch noch in Vollzeit.
Arbeitet dein Freund nicht, dass er sich um die Kinder kümmert? Ich finde das übrigens selbstverständlich, dass er im Haushalt hilft und nicht besonders heroisch.
Da du Vollzeit arbeitest, bezahlst du sicher auch viel in eurem Budget.
Mach dich nicht so klein. Du hast es verdient, glücklich zu sein und mit diesem Mann muss sich was ändern. Nur weil du vorher noch Schlimmeres durchgemacht hast, musst du nicht mit so wenig zufrieden sein.

x 2 #44


Feuerschale
@invisiblemuesli es klingt so als würdest du im Moment eher funktionieren und reagieren und bist so in der Angstspirale.
Bist du denn in Therapie?Und hast du Dinge, die du nur für dich machen kannst, die dir gut tun und dich aufbauen?

Ich glaube, es wäre wichtig, wenn man von reagieren so ins eigene Sein...auch mal genießen....und gestalten kommen kann.
Dafür kann eine Therapie gut sein....ggf. auch stationär oder teilstationär.

Die DRV bietet ja auch so vorbeugende Rehakurse an die man neben dem Job machen kann. Geht aber nicht, wenn du verbeamtet bist, denk ich, vielleicht hat aber deine KK auch ähnliche Angebote?
Wäre auch die Frage ob das dann ausreicht, um für dich zu sorgen.

x 1 #45


Feuerschale
Zitat von invisiblemuesli:
Sie ist so aggressiv und mein Freund mag sie nicht besonders....beides Alphatiere schätze ich mal.

Haha, das kann gut sein, wenn beide gewohnt sind dass sonst die meisten Menschen machen was sie sagen und sie ihren Willen kriegen, dann prallen Welten aufeinander...

Wobei ich denke, mit ner guten Grunddistanz und verhandeln wo es notwendigerweise Überschneidungspunkte gibt, kann das schon gehen. Kannst du dich denn abgrenzen, wenn einer von beiden oder beide zu arg sind?

x 1 #46


NeonPixie
Zitat von invisiblemuesli:
Ja, das ist nicht so leicht. Habe zwei Kinder (davon eines mit ihm gemeinsam). Grundsätzlich ist er ja lieb, aber er kann mit meinen Krankheiten überhaupt nicht umgehen bzw. verteufelt er meine Tabletten die ich nehme komplett. Ich wüsste nicht einmal wohin ich gehen sollte, weil meine Mutter, die immer mein Anker ...

Also eingangs hat sich das ganz anders gelesen, als dass er "lieb" zu dir ist.

x 1 #47


NeonPixie
Zitat von invisiblemuesli:
@Laurentius85 Danke für deine Antwort! Ich war heute so wütend, dass ich mir meine Hände blau geschlagen habe. Warum? Meine Schwiegermutter, die eigentlich sehr lieb ist, meinte: "Warum nimmst du den die Tabletten?" Ich habe es ihr dann erklärt und Sie meinte dann nur "Hattest du denn eine schwere ...

Auch das klingt nicht "lieb". Warum sind bei dir immer alle "lieb", die sich dir gegenüber so schlecht verhalten?

Ich meine davon abgesehen, dass es ihr ja offenbar nicht so gut geht, wenn sie ihre Schwiegertochter, die von einem Mediziner Psychopharmaka verschrieben bekommen hat, dafür meint, verbal erniedrigen zu müssen.

x 2 #48


NeonPixie
Zitat von invisiblemuesli:
Also ich leide schon seit über 20 Jahren an einer Zwangsstörung und bin jetzt in eine komplette Krise mit Panikstörung, Depression, Borderline und kPTBS gerutscht. Dadurch hat sich bei mir auch eine Medikamentenabhängigkeit entwickelt. Seit 8 Jahren kämpfe ich mit Panikattacken, die seit einem Jahr so schlimm ...

Kennst du ihn schon länger als du deine psychischen Herausforderungen hast? Wenn nein, dann kennt er die von Anfang an. Wenn er die nicht wahrhaben sollte und jetzt verleugnet, dann hat er offenbar ein gewaltiges Problem. Generell liest es sich, zumindest in deinen Darstellungen, so, als ob eines deiner primären Probleme er und seine Familie sind.

x 1 #49


invisiblemuesli
Zitat von Quitzil:
@invisiblemuesli Bist du Lehrerin? Wie hältst du das aus im Schuldienst zu funktionieren mit all deinen Sorgen und Einschränkungen? Alle Achtung, dass du den harten Job schaffst. Ich war selber jahrzehntelang im Schuldienst und weiß, wovon ich rede. Nun frage ich mich, warum du dich vor deinem Freund so klein ...

Ja, ich bin Lehrerin. Die Arbeit liebe ich sehr und sie ist meine "Auszeit" muss ich ehrlich sagen. Meine Chefin weiß seit letzter Woche bescheid über meine Probleme weil ich eine Konferenz vergessen habe und ich musste ihr davon erzählen - ansonsten hätte sie mich zerlegt. 😱 Sie war so verständnisvoll...eine tolle Frau, wirklich. Auch meine Kollegen sind so toll, jeder will mich unterstützen uns ist für mich da. Deshalb gehe ich so gerne arbeiten. Zuhause warten nur Vorwürfe, Streit und wieder Streit auf mich. Gerade eben haben mein Freund und ich uns wieder enorm gestritten weil er mir (ich war noch im Bett) zum x-ten Mal gesagt hat, wir würden zu viel Wäsche brauchen...Ich hab ihm dann zum x-ten Mal erklärt, dass ich eine Zwangsstörung habe und ich nicht anders kann. Dann meinte er nur dass ich, wenn ich schon so viel Wäsche brauche, sie auch gefälligst gleich erledigen soll...das ist mir aber nicht immer möglich, weil ich auch arbeite oder einfach depressiv bin..zurzeit habe ich eine Gipslonguette weil ich mir die Hand so blau geschlagen habe. Sie ist aber nur ruhiggestellt, nicht gebrochen. Habe trotz Hand gebügelt und zusammengeräumt - er meinte nur "falls du das noch einmal machst, lass ich dich einweisen" und dass er Angst hat, dass ich mal die Kinder schlage....was ich nie tun würde..

x 2 #50


invisiblemuesli
Zitat von Feuerschale:
@invisiblemuesli es klingt so als würdest du im Moment eher funktionieren und reagieren und bist so in der Angstspirale. Bist du denn in Therapie?Und hast du Dinge, die du nur für dich machen kannst, die dir gut tun und dich aufbauen? Ich glaube, es wäre wichtig, wenn man von reagieren so ins eigene Sein...auch mal ...

Ja, ich bin zurzeit in Therapie und die ist wirklich so toll. Es passt total gut und hilft mir wirklich enorm. Ich spiele für mein Leben gerne Computer, aber habe immer Angst dass mein Freund mich "erwischt". Weil wenn er mich sehen würde und die Wäsche liegt noch rum, würden wir wieder streiten....bei ihm zählt nur Leistung. Ohne Leistung ist der Mensch nichts wert...so habe ich das Gefühl bei ihm...

x 2 #51


invisiblemuesli
Zitat von NeonPixie:
Auch das klingt nicht "lieb". Warum sind bei dir immer alle "lieb", die sich dir gegenüber so schlecht verhalten? Ich meine davon abgesehen, dass es ihr ja offenbar nicht so gut geht, wenn sie ihre Schwiegertochter, die von einem Mediziner Psychopharmaka verschrieben bekommen hat, dafür meint, ...

Ja, meine Schwiegermutter ist einfach "dumm" in der Beziehung, ohne sie jetzt beleidigen zu wollen, aber die kennt sich mit solchen Dingen Nüsse aus und ist auch schon 80....

#52


invisiblemuesli
Zitat von NeonPixie:
Kennst du ihn schon länger als du deine psychischen Herausforderungen hast? Wenn nein, dann kennt er die von Anfang an. Wenn er die nicht wahrhaben sollte und jetzt verleugnet, dann hat er offenbar ein gewaltiges Problem. Generell liest es sich, zumindest in deinen Darstellungen, so, als ob eines deiner primären ...

Ja, das ist momentan auch so muss ich sagen. Deshalb fahre ich so gerne in die Schule! Da hab ich meine Auszeit, die ich sonst nicht habe...zumindest ohne schlechtem Gewissen..

#53


Q
@invisiblemuesli Du hast meine volle Solidarität. Auch ich war sehr gerne in der Schule. Das mit der Konferenz kann mal passieren. Gut, dass du mit deiner Chefin geredet hast und wie gesagt, mach dich nicht klein und lass dich von deinem Partner vor allem nicht klein machen. Du hast Besseres verdient als ihn.

x 2 #54


Feuerschale
@invisiblemuesli super dass es mit der Chefin gut gelaufen ist.
Du hattest ja wenn ich mich richtig erinnere Angst vor Negativem, Gemecker, Kündigung oä.
Sind zum Glück nicht alle so 👍

x 1 #55


invisiblemuesli
Er war heute tatsächlich sehr verständnisvoll und hat auch einen Plan gemacht wie wir miteinander den Haushalt schaffen können. Und ich bin jetzt nur für die Wäsche zum Bügeln verantwortlich. Die Wäsche wäscht er und legt sie zusammen für mich zum Bügeln. Bei mir wird es jetzt aber ernst weil mein Vater mit mir in die Klinik fahren möchte für ein Gespräch für einen Aufenthalt. Ich nehme zurzeit 125 mg praxiten und noch Antidepressiva und das ist einfach zu viel. Hatte heute wieder eine heftige Panikattacke beim fahren und konnte mich dann beruhigen. Aber mein Leben ist so wie es ist nicht mehr lebenswert für mich. Glg

#56


Merlin85
Zitat:
Aber mein Leben ist so wie es ist nicht mehr lebenswert für mich. Glg



Das ist ein harter und trauriger Satz, auch wenn ich ihn nachvollziehen kann. Es ist schwierig sich in das Gefühlsleben von jemandem hineinzuversetzen, wenn man nicht direkt involviert ist. Darum halte ich mich jetzt eher allgemein und versuche ohne gut gemeinter Kalendersprüche auszukommen.
Ich denke das Leben ist immer Lebenswert. Man hat Stellschrauben an denen man drehen kann. Manchmal passt der Schlüssel halt nicht, dann muss man sich eben auf die Suche nach dem richtigen machen. So wie deine Situation jetzt ist, muss sie ja nicht auf Dauer bleiben. Manche Dinge lassen sich nicht ändern, andere hingegen schon. Du möchtest in eine Klinik, das ist doch ein großer Schritt in die richtige Richtung, und er zeigt, dass du für dich selbst einstehst und kämpfst. Das ist genau das, um was es geht.
Mit ein wenig Arbeit, Geduld und etwas Optimismus, kommt bestimmt auch für dich eine Zeit, die dir wieder Lebenswert erscheint.

#57

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Laurentius85
@invisiblemuesli und alle anderen

Ich bin seltener hier als erhofft und habe nur gelesen, dass du – wie ich – schon seit Jahrzehnten unter Zwängen leidest. Ich habe eine Zwangserkrankung.
Du möchtest in eine Klinik? Ich warte immer noch auf eine Aufnahme, allerdings ist es nur die Klinik mit Einzugsgebiet vor Ort.
Mir geht es immer schlechter. Ich schaffe immer weniger, und der Druck, mich um mein Leben zu kümmern, wird immer größer und herausfordernder. Ich wollte eigentlich heute meine Messi-Wohnung etwas aufräumen, aber das Gespräch mit der PHKP/APP hat mich wiederholt retraumatisiert.
Ich mache nur schlechte Erfahrungen mit den angeblichen Therapeuten und Pflegern. Meine Problematiken sind viel zu zahlreich und ich finde in keinen Gesprächen mehr Halt. Ich sehe nur noch Konflikte und viele Kontakte, die mir nicht gut tun. Eine Freundin, die übers Internet andere Menschen ausnutzt und belügt, ein Freund, der auch andere belügt und Geschichten erfindet, damit er seine Unsicherheiten oder sein Leben verschönert. Man merkt immer wieder, wie er einem etwas vorlügt, dass er angeblich Sozialdienst leisten müsste. Er ist trotz seiner Aussagen immer an seinem Hähnchen-Stand. Die Freundin hatte mich zuletzt auch nicht ausreden lassen und ist schon über meine wochenlangen Suizidgedanken hinweggegangen.
Ich habe einfach keine Kontakte ohne irgendwelche Konflikte. Ich kann mich nicht wehren oder abgrenzen wegen meiner abhängigen und ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung. Dazu noch die zwanghafte Persönlichkeitsstörung und die Zwangserkrankung sowie Depressionen.
Ich habe mich von niemandem mehr verstanden gefühlt.
Meine Familie macht das Leben auch nur schwerer. Es ist so viel im Argen, das alles auch gegenseitig bedingt, und man auch mit angeblicher Hilfe nur weiter leidet.
Tut mir leid, wenn ich nicht alles nachlesen kann. Ich fühle mich sehr einsam und die zahlreichen ungelösten alten und neuen Konflikte werden immer mehr. Ich habe keine Lust mehr, meine Geschichten zu erzählen, weil ich immer wieder statt Schutz nur Verantwortung und Schuld mir gegenüber erfahre. Ich empfinde eine ständige Täter-Opfer-Umkehr. Ich werde für alles in Verantwortung gezogen und immer wieder in dieselben Geschichten in eine Rolle gedrängt, die aber keiner außer mir zu erfüllen hat. Ich darf nichts erwarten, aber von mir darf man als kranke Person alles verlangen. Es ist ständig eine verkehrte Welt, und bis heute konnte das keiner auflösen, dass mir jede Hilfe genau das Gegenteil von Schutz auslöst.
Wie soll man kognitiv etwas überdenken, wenn man ständig in Alarmbereitschaft gebracht wird? Es ist eine Überverantwortung, in die ich gezwängt werde, und das Schlimmste ist, dass es sich ständig wiederholt. Als ob es nicht reicht, in einer Erzählung wieder von meinen Anteilen zu sprechen – es passiert ja unzählige Male mehr, und das reicht nicht, wenn es schon einmal jemand getan hat. Ich kann es nicht erklären, ich kann das Phänomen, das mir seit Jahren widerfährt, nicht deuten. Das ist nicht nur mein Krankheitsbild und die Suche nach ständiger Gefahr. Es ist auch Machtmissbrauch und viel falsche Kommunikation von angeblichen Fachleuten, die erstmal Schutz und nicht sofort ein Gegengewicht setzen müssten.
Man ist Jahrzehnte fehlender Verantwortung ausgesetzt und von dem Traumatisierten wird gegenüber der Umwelt alles verlangt, was einem selbst nicht beigebracht oder vorgelebt wurde. Es ist nicht nur die extreme Sensibilität eines Menschen, die Konflikte entstehen lässt. Selbst Gleichbehandlung fordert wieder etwas ab, wo es in meinem psychiatrischen Umfeld kaum Vorbilder gibt oder die ganze Problematik zu schnell falsch gewichtet wird.
Ich kann die Dynamiken und Muster nicht selbst erklären und erlebe keine Hilfe zur Selbsthilfe. Ich erlebe nur Bewertungen und Verurteilungen statt eines offenen Ohres und eines Schutzraums.
Ich bin sehr in einer Hilflosigkeitsdynamik gefangen und keine Fachkraft findet bei mir angemessene Worte und den richtigen Ton, um die Problematik auflösen zu können. Ich leide doch nicht seit Jahrzehnten, wenn die angeblichen Fachleute alles richtig machen würden.
Ich bin gefangen, und die Krankheitsbilder und Symptome werden häufig gegen mich verwendet. Reaktionen und Symptome werden als erstes in Frage gestellt, und mache ich etwas falsch, stehe ich am Pranger. Egal was man tut oder nicht tut – ständig erfahre ich Kritik. Das kann keine konstruktive Kritik sein, wenn man seit Jahrzehnten immer mehr leidet. Es kann nicht nur eine falsche oder eingeprägte Wahrnehmung sein und kein alleiniger Fokus auf Gefahren. Es ist absolut nicht mehr nachvollziehbar, dass man sich ständig im Kreuzfeuer fühlt und keiner der eigenen Position Raum lässt, ohne wieder eine Retraumatisierung zu fördern.
Wenn man sich nicht wehren kann und die Machtposition gegenüber Patienten nicht mit Vorbildfunktion, sondern mit Vorverurteilungen belastet, wie soll man dann selbst aus den Mustern und Dynamiken ausbrechen? Das erlebe ich schon Jahrzehnte.
Ich könnte nicht so viel schreiben, aber das ist wie bei euch, dass nicht so vieles mehr dahinter steht und wir vieles von uns selbst nicht wissen. Wie sollen wir da nur gegenseitig helfen? Es ist alles viel komplexer und ohne passende Hilfe erscheint alles unüberwindbar.
Ich habe auch Zwänge beim Schreiben und Lesen.
Ich fühle mich von niemandem mehr verstanden.
Leider ist die Seite nicht einfach für mich und ich kann so schlecht auf alles eingehen. Ich weiß, wie es ist, ausgenutzt zu werden und keine Familie oder Fachleute an seiner Seite zu haben, die wirklich einen verstehen. Ich fühle mich gerade von niemandem verstanden.
Es tut mir leid, was euch alles widerfährt und wie ihr auch leidet. Ich weiß selber nicht mehr, wie man sich selbst helfen kann. Ich brauche viel mehr Hilfe, aber vieles muss ich selbst bezahlen oder ich finde nie passende Therapeuten und Helfer, die aufhören, mit mir über Verantwortung oder Schuld zu kommen. Mit einer abhängigen Persönlichkeitsstörung ist man emotional kindlich geblieben und keiner trägt Verantwortung, wenn sie einem nicht beigebracht und vorgelebt wurde. Die Fachleute überspringen diese Entwicklung, obwohl man das erst mühsam lernen müsste.
Es geht eigentlich um ganz andere Dynamiken und Themen, und man kritisiert etwas, worum es eigentlich gar nicht geht. Es geht nicht um Verantwortung, etwas anders zu machen – es wird einfach falsch kommuniziert, sodass bei falscher Kommunikation der Fachleute die „kaputten Schrauben“ gedreht werden.
Mir wurde nicht einmal die Wahl gelassen. Ich sollte mich bei anderen entschuldigen, wo eigentlich die Verantwortung bei anderen liegt. Ich erlebe eine ständig verdrehte Täter-Opfer-Rolle. Es geht nicht um meine Anteile, denn die sind ein Symptom meiner Traumatisierung und werden auch nicht so gesehen. Ich kann es euch nicht erklären. Keiner findet eine Erklärung für meine Erlebnisse in einem schützenden Kontext. Meine Anteile und meine Verantwortung kommen erst, wenn das Haus ein Fundament hat und nicht, wenn sofort das Dach gebaut wird, das nicht stehen kann.
Tut mir leid, ich lasse den Text von einer KI verbessern. Ich hoffe, es ist noch irgendwie verständlich, aber ich verstehe mich selbst ja nicht mehr und wie mir scheint, kann mich auch niemand mehr verstehen.

x 3 #58


Laurentius85
Was ist das jetzt für ein Mist. Meine Änderungen zum Schluss wurden nicht mehr übernommen. Ich habe noch von selbst etwas dazu geschrieben. Ich hatte alles noch einmal geordnet.

Es tut mir leid, ich schaffe es nicht ein zweites Mal. Ich bin jetzt sehr getriggert. Es ist halt soviel mehr was wir alle voneinander nicht wissen und wir lesen hier nur einen Bruchteil der ganzen Herausforderungen.

Bitte leidet nicht so sehr und viel Mitgefühl an euch alle!

Lars aus Hannover 😟

x 3 #59


Merlin85
Zitat:


Es ist so unfassbar schwer zu verstehen, selbst wenn man die betroffene Person gut kennt. Das Innenleben jedes einzelnen ist geprägt von der eigenen Geschichte. Es setzt sich aus ganz vielen Gedanken, Erfahrungen und Emotionen zusammen, und bildet ein Wirrwarr, das auf rationaler Ebene kaum greifbar ist. Dafür gibts dann wohl die Empathie.
Ich denke dass einige von diesen Therapeuten nur die Symptome auf biegen und brechen, in einen kausalen Zusammenhang mit der Ursache bringen möchten, und dementsprechend drauf los therapieren. Im Grunde ist das ja richtig, aber es ist eben nicht alles. Das wirkliche Verstehen ist das, worauf es eigentlich ankommt. Wobei verstehen nicht das richtige Wort ist, fühlen trifft es besser.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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