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Hallo liebe Leidensgenossen
bei mir wurde vor ein paar Tagen Pankikattacken diagonstiziert. Doch schon seit längerem haben mich die Sympthome angefangen in meinem Leben einzuschränken. Weg gehen ist für mich die Hölle alleine schon der Weg dorthin wenn ich weiß das ich irgendwo hin muss.
Kann mir einer vielleicht sagen was man tun kann wenn die Angst kommt damit ich vielleicht endlich wieder ein normales Leben führen kann??
Ich wäre um jeden Rat dankbar
lg Princessin

01.02.2009 10:51 • 02.02.2009 #1


7 Antworten ↓


Hallo Princessin

es gibt sicher eine Ursache warum du so reagierst. Dies zu ergründen wird sicher nicht von heute auf morgen gehen und ich denke du solltest dich mal an einen Therpeuten wenden. Aus Erfahrung weiß ich, das Selbstdiagnosen meistens total daneben liegen und man nicht wirklich weiterkommt.

In einer Therapie wird man konfrontiert mit dem was einem Angst und Panik macht. Somit lernt man, das nichts schlimmes passiert und man am leben bleibt.

Vermeidungstechnik ist also genau das falsche.

Gruß Ina

01.02.2009 11:08 • #2



Was kann helfen?

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Hallo,

also ich habe mittlerweile seit einigen Jahren eine Agoraphobie mit Panikstörung und auch ich traue mich nicht mehr aus dem Haus. Prinzipiell ist es bei dieser Krankheit so, dass man sich immer mehr einschränkt und sich letztendlich nurnoch im Haus "sicher fühlt".

Die Frage ist inwieweit es dich einschränkt und was du bereits versucht hast dagegen zu unternehmen.

Am Anfang weiß man garnicht so recht, was man hat und was man dagegen wirklich unternehmen kann.

Hier ein paar Tipps, die recht hilfreich sein können(von Mensch zu Mensch verschieden):

Meistens hilft es einem, wenn man sich unmittelbar in die Situation begibt, vor der man Angst hat. Das allerdings erfordert nicht nur Willensstärke und Motivation, sondern eben auch Kraft und Zeit.
Wenn man dies immer wieder tut, am besten jeden Tag oder mehrmals am Tag, gewinnt man wieder mehr Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten. So wird die Angst kleiner und das Selbstvertrauen größer.
Wie gesagt, es erfordert jedoch sehr viel Kraft und es ist sehr günstig, wenn du das mit einer Person machst, der du sehr vertraust.

Falls du dazu derzeit nicht in der Lage sein solltest, ist es am besten, wenn du einen Psychologen zu Rate ziehst, denn dieser kann die Ursachen für deine Angst finden und mit dir eine Verhaltenstherapie machen, in der du lernst "umzudenken".

Es gibt keine Wunderpille gegen die Angst und sie ist auch nur kurzfristig mit Medikamenten zu bekämpfen, am besten ist es da, wenn du einen Psychologen aufsuchst, denn ein Allgemeinmediziner kann dir da meist nicht helfen, da dies die Psyche betrifft.

Versuch das mal dich mit kleineren Dingen vor denen du Angst hast zu konfrontieren, wenn du merkst, dass es funktioniert, konfrontierst du dich mit schwierigeren Dingen.

Ich wünsche Dir Alles Alles Gute.

Liebe Grüße

Aline

01.02.2009 11:13 • #3


vielen lieben Dank für eure lieben Worte ich hab für in zwei Wochen einen Termin bei einem Psychologen aber einen zu finden ist auch nicht gerade sehr leicht um ehrlich zu sein
mein arzt hat mir schon gesagt das man den grund dafür bekämpfen soll dann müssten sie auch weg gehen aber das zu hause sitzen weil wie ihr schon sagt man sich sicher fühlt macht einen auch sehr traurig und teilweise echt depressiv und man könnte nur noch weinen weil man sich so hilflos vorkommt
momentan nehme ich medikamente aber auch nur bis die theraphie anfängt
hat man dann die chance das die danach weg gehen?
es hilft aber sehr zu wissen das es anscheinend wie man hier sieht viele Menschen gibt die das gleiche Problem haben zumindest hat man nicht mehr das Gefühl alleine zu sein, weil ich persönlich das Gefühl habe das andere Menschen die das nicht haben und nicht kennen das einfach nicht verstehen können
lg Princessin

01.02.2009 12:04 • #4


ZZerRburRuSs
Hi

Gut das du schon auf dem Weg zur Therapie bist . Bis dahin kannst du schon mal Muskelentspannung nach Jakopson probieren (braucht estwas Übung) das kann man sowieso jedem Menschen empfehlen viel Bewegung an der frischen Luft , evtl. ein bischen Sport , nichts vermeiden was du tun möchtest (zumindest versuchen !) , sei gut zu dir tu DInge die du gerne tust und gut kannst.
____________

Dein´Arzt sagte man müsse die Gründe für die Panikattacken "bekämpfen" !

Im Zusammenhang mit Angst und Panik ist es falsch ,egal gegen was oder wen , zu kämpfen ! ! !

Wer ans kämpfen denkt trägt oft eine Rüstung , ein Schild und führt ein Schwert .
Rüstung und Schild lassen nicht nur nichts an den Kämpfer heran sie verhindern auch das er geben kann .
DAs Schwert zerstört was dem Kämpfer nicht in den Kram passt oder hält es ebenfalls auf Abstand.

Das Leben funktioniert so aber nicht. Es ist ein ständiger Austausch von Ereignissen , Gefühlen , Aktionen , Reaktionen und was weiß ich nicht noch alles.
Es ist schier unmöglich dagegen zu kämpfen .
Und es ist auch kontraproduktiv und sinnlos .

Sinnvoll ist es offen zu sein das Leben an sich heran und in sich herein zu lassen .
Manchmal ärgert man sich oder ist traurig oder endtäuscht oder wütend das gehört aber alles dazu und will , muss sogar , gelebt werden .
Sonst fehlt dem Leben ansich ein grosser und wichtiger Teil und es kann nicht funktionieren wie es könnte .

Annehmen , glauben , geduldig sein , vertrauen (auch in sich selbst) usw.
machen wesentlich mehr Sinn als kämpfen !

Ich wäre endzückt wenn sich das unter Ärzten bald mal rumsprechen würde .

lg ZZ

01.02.2009 13:16 • #5


den kampf gegen die angst aufzugeben ist schon der 1. schritt sich von ihr nicht in ein gefängniss stecken zu lassen. versuche so oft wie möglich das haus zu verlassen, lass dich von der angst nicht davon abhalten. du bleibst nicht wegen der angst zu hause, sondern wegen der angst vor der angst. die nagst kann dir nichts tun, sie schdet dir nicht und du wirst auch nicht ohnmächtig werden und selbst wenn das passieren sollte, das ist nicht schlimm für deinen körper, aber es wird nicht passieren. jede hilfe von leuten, die du bekommst, sollte dahin gehend sein,dir zu helfen deine unabhängigkeit zu behalten. lass niemanden für dich einkaufen, aber lass dich begleiten um sicherheit zu gewinnen. schön das du den weg zu einem therapeuten schon begonnen hast. wenn du die ursachen deiner angst findest und verarbeitest, dann hören die panikattacken auf, das ist jedenfalls bei mir so gewesen.

01.02.2009 14:13 • #6


Hallo ihr Lieben,
ich habe genau das selbe Problem. Meine Angst ist in letzter Zeit so schlimm geworden, dass ich mich kaum noch auf die Straße getraue ode versuche alles so zu planen, dass ich eine Woche innerhalb eines Tages schaffe. ich studiere und muss fast jeden Tag in die Uni, die Tage an denen ich es nicht schaffe häufen sich oder ich geh los und kurz vor der Uni drehe ich wieder um und geh heim. Und es geht mir auch so, dass ich denke ich werde ohnmächtig oder es ist etwas mit meinem Herz, ich denke schon so viel an mein Herz, dass ich es immer festhalten muss und ständig Herzflattern habe, obwohl mein Puls ganz ruhig schlägt. Ich hasse es alleine in einer anderen Stadt zu sein wo ich niemanden habe der für mich da ist. Ich glaube, das ist auch das was mich so verunsichert, denn wen kann ich denn anrufen wenn mir mal was fehlt? Meine Angst war schon mal so schlimm, dass ich zu einer Ärztin in die Praxis bin und gesagt habe ich brauche dringend einen Arz. Es war eine Kinderärztin und es ist mir im nachhinein so peinlich. Ich bin auch total sensibel geworden, z.b. kann ich die Fassung nicht mehr behalten und heul ständig los was mich manchmal noch panischer macht. Hab mir auch schon alle möglichen Beruhigungssachen gekauft und getraue sie mir aber nicht zu nehmen weil ich denke ich bin dagegen allergisch und ersticke obwohl ich noch nie gegen was allergisch war.
Es ist zum verzweifeln.

01.02.2009 23:52 • #7


@ amalia
du arme süße wenn ich manche so höre kann ich froh sein das es bei mir noch nicht so schlimm ist noch geht arbeiten und so weiter nur im moment nicht weil ich unter medikamenten stehe
alleine in einer anderen Stadt ist natürlich ganz klar super schlimm. Hast du keine Familie oder Freunde die du vielleicht anrufen kannst auch wenn sie nicht in der gleichen Stadt sind
wenn nicht ich glaube wir hier würden sicher dir helfen wir sitzen doch alle in einem boot und jeder kann den anderen verstehen
du darfst nur nicht den mut verlieren du darfst nur nicht aufgeben
ich bin auch noch am Anfang dagegen anzugehen aber ich weiß ich werden gewinnen dagegen
es wird nicht leicht aber das ist es mir mein leben wert
und seit dem ich hier gelesen habe das ich nicht alleine bin geht es mir schon viel viel besser
nur mut
lg

02.02.2009 09:15 • #8




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