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FiNn1

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Mich macht es total fertig, grübeln ohne Ende, über teilweise Kleinigkeiten. Wer hat damit auch zu kämpfen?

18.06.2017 08:33 • 18.06.2017 #1


23 Antworten ↓


Silent21


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Damit bist du hier nicht allein, keine Sorge

18.06.2017 08:36 • #2


FiNn1


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@ Silent21

Die Attacken bei mir ufern oft in stundenlangen Überlegungen aus. Totale Blockade.

18.06.2017 08:41 • #3


Cati

Cati


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Ich grübele z.B. darüber, ob ich ein Formular auch richtig ausgefüllt habe,
dabei ist es längst abgeschickt und ich kann eh nur abwarten, welche
Rückmeldung kommt.
Oder ich grübel über meine Vergangenheit und was ich alles besser hätte
machen können. Das geht dann auch ewig obwohl ich weiß daβ es zu nichts
führt und mich nur runterzieht.

18.06.2017 08:45 • #4


FiNn1


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@ Cati

Wenn ich über die Vergangenheit grübele bringt mich das auch nicht viel weiter, und trotzdem mache ich es. An manchen Tagen kann ich damit umgehen, verdrängen bringt ja nix. An anderen Tagen könnte ich einfach nur heulen, so belastend wird es dann bei mir.

18.06.2017 08:51 • #5


Cati

Cati


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Nein, verdrängen sollte man die Vergangenheit natürlich nicht, aber man kann
ja nix mehr ändern.
Und Grübeln zieht wirklich viel Energie ab.
Ich sage mir dann ganz bewusst ' Stop ' ,sonst grüble ich ewig .
Dann gehe ich raus oder lenke mich anderweitig ab.

18.06.2017 08:56 • x 1 #6


tuffie


Guten Morgen

DAS rEZEPET für Grübeln lautet

Blatt Papier nehmen sich an einem ruhigen
Ort setzen , Tisch
Jeder einzelne Gedanke aufschreiben
die Lösungen kommen bestimmt, indem man die festsitzenen Gedanken losgelassen hat.
Lösungen dazu schreiben wenn die Gedanken echt hartkänckig sind:) SO haben wir sie dazu erzogen sich Stopp sagen oder sich immer wieder die Lösungen anschauen.
Weil dieses Grübel fest verwurzelt mit uns ist sollten wir mit uns auch Geduldig sein .

18.06.2017 09:22 • x 2 #7


tuffie


Die Annahme das unsere Gedanken aufhören indem wir uns ablenken ,halte ich für ein Irrtum ,dass mag bestimmt eine Zeitlang gut gehen . Aus persönlichen Erfahrungen habe ich gelernt das gerade das ablenken die Grübelei sich verstäkt und damit die Angst denn jeder noch so kleiner Gedanke ist ein Teil von uns und wir können und dürfen /sollten uns nicht ablenken von uns selbst . Sich wahrnehnen, vorallem sich zeit für sein Inneres nehmen denn es will gehört werden werden

18.06.2017 09:32 • x 2 #8


FiNn1


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Ablenken ist sowieso nicht möglich, wenn ich grübel. Es ist halt so das mich die ständige nachdenkerei mürbe gemacht hat. Es hilft eigentlich nur etwas zu machen, dann geht's.

18.06.2017 10:59 • #9


Solaria

Solaria


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Meine Gedankenstrudel kommen meist ganz klassisch vor dem Schlafen gehen aber zwischendurch mal wo ich absolut gar nichts zu tun habe.
Es kommt auch dabei vor das ich nach außen hin total blockiert bin.

Mir hilft es wenn ich allein für mich spazieren gehe oder Rad fahre,dabei denke ich den ganzen mist einfach zu ende bis sich mein Kopf total leer anfühlt.

18.06.2017 11:07 • x 2 #10


FiNn1


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Ich gehe sonst auch gerne spazieren, seit einigen Wochen jedoch fühle ich mich draußen iwie unwohl.

18.06.2017 11:19 • #11


Cati

Cati


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Als ich mitten in der depressiven Phase war, wollte ich auch manchmal nicht
rausgehen. Ich fühlte mich unwohl und beobachtet dabei.
Ich wollte einfach niemanden sehen.
Und dann sitzt man zuhause und grübelt, warum es so weit mit einem
gekommen ist.

18.06.2017 11:26 • x 1 #12


FiNn1


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@ Cati

Genauso ist es bei mir, am liebsten will ich niemanden sehen, allein sein und gut ist. Allerdings verschlimmert sich dadurch alles nur, deswegen muß ich mich immer zwingen rauszugehen.

18.06.2017 11:30 • #13


Cati

Cati


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Naja, das ist halt die Depression.
Man zieht sich zurück weil einen alles überfordert.
Ich wollte mal zu einer Behörde und stand schon in der Wohnungstür, aber
es ging einfach nicht. Ich konnte nicht raus, ich habe gezittert.
Da habe ich mir gesagt, o.k. ich kann das heute nicht.
Am nächsten Tag ging es dann.

18.06.2017 11:35 • x 1 #14


FiNn1


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Ich muß halt noch lernen zu akzeptieren, daß ich erkrankt bin und nicht so leistungsfähig bin ,als noch vor ein paar Monaten.

18.06.2017 11:41 • #15


Cati

Cati


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Ja, es ist eine Erkrankung.
Mir ging es besser, als ich das akzeptiert habe und ich nehme auβerdem 20 mg
Escitalopram am Tag, das hat mich auch stabilisiert.

18.06.2017 11:44 • #16


FiNn1


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Vom Escitalopram nehme ich täglich 10 mg, bisher hat sich noch keine Wirkung eingestellt.

18.06.2017 11:47 • #17


Solaria

Solaria


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Finde es halt sehr wichtig das man sich dabei nicht unter druck setzt,ja wenn man unter Depressionen leidet ist kacke,
Das ändert sich auch nicht von jetzt auf gleich und es braucht Zeit und die Zeit sollte man sich nehmen wie man sie braucht.
Für mich habe ich die erfahrung gemacht,so bald man unter Depressionen was erzwingen will,ist man am einfach nur enttäuscht,da es nicht so sein wird wie man es sich zuvor Tage lang ausgerübelt hat.
Ich glaube man muss für sich sich selbst irgendwie ein Rhythmus finden,beim raus gehen.
Bringt ja nichts wenn man sich zwingen muss.Vielleicht etwas finden wo man gern hin geht.

Z.b gehe ich oft alleine ins Kino und danach eine Kleinigkeit essen oder was trinken meist komme ich dann dabei auch mit anderen in Gespräch,tut mir sehr gut.
Wenn ich im Kino hock und da sind nur ganz wenige andere dann wunderbar abschalten.
Oder ich schnapp mir meinen besten Freund und quatsch den so lange zu bis er nicht mehr nicht mehr gerade aus denken kann.

18.06.2017 11:50 • #18


Cati

Cati


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Ich habe vor 4 Monaten auch mit 10 mg Escitalopram angefangen und vor 2 Monaten
dann auf 20 mg gesteigert, der Arzt hatte mir am Anfang gesagt, es dauert
zwei bis drei Wochen, bis man merkt, daβ es wirkt.
Nebenwirkungen traten bei mir nicht auf.

18.06.2017 11:51 • #19


PanicBoy87


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Ich kenne derartige Depressionen nicht von mir. Kann leider auch keinen Tip geben...

18.06.2017 11:55 • #20




Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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