@eros
Zitat von eros: Und wie sieht es aus, wenn ich auf ärztlichen Rat kündige? Damit kann man das doch umgehen, oder?
Das weiß ich nicht, in dem Fall kenne ich mich nicht aus.
Aber wenn eh klar ist, dass du und dein AG auf kurz oder lang getrennte Wege geht, braucht es dich ja auch nicht ärgern, wenn du länger krank geschrieben bist, sie auf dich verzichten müssen und die Kündigung von AG Seite aus ggf. nur eine Frage der Zeit ist (ist aber je nach Umständen gesetzlich so ne Sache, ob die das überhaupt dürften, während man krank ist).
In dem Fall mit der Krankschreibung bist du halt finanziell noch eine gewisse Zeit abgesichert, klar Krankengeld ist auch weniger, aber Arbeitslosengeld wird ja auch weniger sein, als der vorherige Lohn.
Beides ist soweit ich weiß auf einen gewissen Zeitraum begrenzt, gibt es also auch nicht unendlich.
Das ist einfach eine Frage deiner persönlichen finanziellen Lage: Kannst du es dir leisten über einen gewissen Zeitraum ggf. auf Einkommen zu verzichten und ggf. Ersparnisse zu opfern?
Es kann dir ja keiner garantieren, wann/wie/wo es mit einem neuen Job klappt.
Es gibt viele Möglichkeiten, die Frage ist, was bei dir Priorität hat und nur du kannst die Entscheidung treffen:
- Du kannst den Job weiter durch ziehen und parallel einen neuen suchen (und kündigen wenn eine neue Stelle klappt)
- Du kannst dich krank schreiben lassen, Krankengeld beziehen und die gewonnene Zeit für die Genesung und die Jobsuche nutzen (und kündigen wenn eine neue Stelle klappt)
- Du kannst kündigen und musst dann einen neuen Job suchen und die Zwischenzeit finanziell anders überbrücken (Arbeitslosengeld früher oder später)
-Du kannst warten, bis sie dich kündigen, dann Arbeitslosengeld beziehen und parallel den neuen Job suchen