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Hallo Forenmitglieder,

Zur meiner Person: Männlich ende 40.
Seit meiner Pubertät habe ich es mit "rezidivierende depressiven Störungen" zu tun.
Meinen Job den ich nur noch 6 Stunden am Tag ausgeführt habe, habe ich vor kurzen verloren.
Zurzeit Frage ich mich was ich zukünftig überhaupt noch beruflich leisten kann.
Da ich einen Schwerbehinderten gleichgestellt bin, stellt sich mir die Frage welche Möglichkeiten
habe ich bei der Arbeitsagentur für Arbeit eine Job zu erlangen der meinen psychischen Möglichkeiten noch entspricht.

Weiß jemand von euch, ob man bei der "Agentur für Arbeit" einer speziellen Fachabteilung zugesellt wird?

Vielen Dank fürs lesen!

07.04.2019 14:25 • 08.04.2019 #1


11 Antworten ↓


Luna70

Luna70


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Herzlich willkommen bei uns.

Soweit ich weiß, musst du bei gesundheitlichen Problemen erstmal einen Fragebogen ausfüllen und wirst dann zu einer ärztlichen Untersuchung eingeladen.

Hast du mit deinem Arzt schon mal über eine Reha gesprochen?

08.04.2019 07:57 • #2


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Hallo Luna,

erstmal vielen Dank für dein Nachricht!
Eine Reha habe ich vor bevor oder wenn die Arbeitslosigkeit eintritt.
Dies werde ich auf jeden Fall mit meinem Arzt (Psychater) wenn es soweit ist besprechen.

Mich würde vorab mal interessieren, was mich bei der Arbeitsagentur für Arbeit so erwartet.
Das Theme Erwerbminderungsrente schwebt mir auch im Kopf, nur da habe ich gehört/gelesen, dass die Voraussetzungen dafür sehr hoch sind.
Evtl. sollte ich dieses Thema auch mal mit dem Sozialverband VdK besprechen.

08.04.2019 08:21 • #3


Luna70

Luna70


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Unterstützung in jeder Form ist bestimmt gut. Da würde ich alles nehmen, was geht, denn das Ganze ist schon alles schwierig genug. Beim Arbeitsamt unterliegt alles völlig starren Regeln und festgelegten Abläufen und wehe, man versäumt etwas weil man in dem ganzen Berg Papier einen Satz überlesen hat.

Ich habe kürzlich jemanden geholfen bei einem Antrag auf ALG 1 und war echt entsetzt, wie benutzerunfreundlich das ganze Online-System ist. Ich habe viel beruflich viel Erfahrung mit unterschiedlichen Online-Portalen aber das hat mich echt an die Verzweiflungs-Grenze gebracht.

Was EU-Rente betrifft, hier sind schon einige User, die Rente bekommen aber nach meinem Eindruck sind es mehr, bei denen es trotz heftiger Erkrankung abgelehnt wurde. Aber dazu bekommst du hoffentlich auch noch Rückmeldung von den Usern hier.

Eine Rechtsschutzversicherung wäre vielleicht auch nicht schlecht, falls du noch keine hast, wenn du den Weg mit dem Rentenantrag gehen willst. Den Antrag für die Versicherung musst du natürlich vorher stellen, es gibt auch Wartezeiten.

08.04.2019 09:05 • x 1 #4


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Hallo Luna,

ob ich den weg über die EU-Rente gehe, kann ich zum aktuellen Stand überhaupt noch nicht sagen.
Erst warte ich mal ab, was die Reha hergibt und was die dort entscheiden/empfehlen.
Das mit der Reha kann ich erst angehen, wenn die Kündigungsschutzklage gegen meine Arbeitgeber durch ist.
Ich danke dir herzlichst für deine bisherige Unterstützung.

08.04.2019 10:32 • x 1 #5


petrus57

petrus57


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Zitat von 0815:
Das Theme Erwerbminderungsrente schwebt mir auch im Kopf, nur da habe ich gehört/gelesen, dass die Voraussetzungen dafür sehr hoch sind.


Ich habe festgestellt, dass man die EU Rente eher bekommt wenn man was mit der Psyche hat. Als ich die EU Rente das erste mal eingereicht hatte, hatte ich nur Rücken. Konnte damals noch schlechter gehen als heute, trotzdem wurde der Antrag erst gar nicht bearbeitet, weil ich nach deren Meinung ja noch 3 stunden und mehr am Tag arbeiten könnte.

Beim zweiten Anlauf kam ja dann noch die Psyche hinzu. Da wurde die EU Rente genehmigt.

08.04.2019 12:41 • #6


juwi

juwi


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Zitat von 0815:
Weiß jemand von euch, ob man bei der "Agentur für Arbeit" einer speziellen Fachabteilung zugesellt wird?

Bei mir war es schon so, dass ich immer zu einer sogenannten Rehaabteilung musste, als ich noch mit dem Arbeitsamt zu tun hatte. Lebe allerdings in Österreich.

08.04.2019 15:14 • #7


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Hallo pertrus,
danke für die Info

08.04.2019 15:33 • x 1 #8


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Zitat von juwi:
Bei mir war es schon so, dass ich immer zu einer sogenannten Rehaabteilung musste, als ich noch mit dem Arbeitsamt zu tun hatte. Lebe allerdings in Österreich.


Hallo juwi,
war das eine Rehaabteilung direkt beim Arbeitsamt?

08.04.2019 15:35 • #9


juwi

juwi


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Zitat von 0815:
Hallo juwi,
war das eine Rehaabteilung direkt beim Arbeitsamt?

Ja genau, an unseren Arbeitsämtern heißt das offenbar so. Man landet dort, wenn man lange krank war und dadurch den Job verloren hat bzw. aufgeben musste und jetzt wieder eingegliedert werden soll.

08.04.2019 15:39 • #10


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Zitat von juwi:
Ja genau, an unseren Arbeitsämtern heißt das offenbar so. Man landet dort, wenn man lange krank war und dadurch den Job verloren hat bzw. aufgeben musste und jetzt wieder eingegliedert werden soll.


ok, danke für die Info

08.04.2019 15:47 • #11


juwi

juwi


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Zitat von 0815:

ok, danke für die Info

Gerne. Aber wie gesagt, bezieht sich auf Österreich.

08.04.2019 15:49 • #12



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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