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Hallo! Ich leide seit Jahren an einer Angststörung. Seitdem ich vor ein paar Monaten die Pille abgestzt habe, ging es mir aber so richtig schlecht: Herzjagen, Panikanfälle und alles was so dazugehört, ihr kennt das ja selbst. Kann das jemand bestätigen? Gibt es Zusammenhänge zwischen einer Hormonveränderung und Angstzuständen? Viele Ärzte haben davon wenig Ahnung. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

25.04.2008 11:14 • 15.07.2021 #1


7 Antworten ↓


Christina
Zitat von TikTrikTrak:
Gibt es Zusammenhänge zwischen einer Hormonveränderung und Angstzuständen?
Ja, gibt es. Viele Schilddrüsenpatienten können Dir davon ganze Opern singen. Auf dem BPZ der Pille dürfte als mögliche Nebenwirkung Depression stehen - da sind Ängste nicht weit. Auch im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Im Zweifelsfall würde ich einen Endokrinologen befragen. Es ist ja auch nicht ganz auszuschließen, dass die gesamte Angststörung (natürlich in Unkenntnis Deiner Geschichte) auf hormonelle Vorgänge zurückzuführen ist und das Absetzen der Pille das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat.

Liebe Grüße
Christina

25.04.2008 14:06 • #2



Angstzustände durch Hormone?

x 3


hallo,
ja das gibt es.bin schilddrüsenkrank und nehme l-thyroxin seit 5 monaten.und seit 3 monaten leide ich an angst-und panikattacken.das kommt von den hormonen.bin ständig in behandlung,weil es eine einstellungssache ist.dann soll es wieder weg gehn.das hoffe ich doch.wünsch dir alles gute.lg melody

26.04.2008 19:23 • #3


stern256
Hallo,

ich habe eine kranke Schilddrüse und nehme seit 3 Jahren L-Thyroxin. Seit ungefähr 2 Jahren habe ich immer wieder Angstzustände. Manchmal habe ich 2-3 Wochen Ruhe und manchmal habe ich es täglich.

02.05.2008 21:27 • #4


dazu habe ich jetzt mal eine Frage. Laut meines alten Allgemeinarztes ist mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung.
Aber seitdem ich die Antibabypille nicht mehr nehme (war ein reines Gestagenprodukt) und ich Fluoxetin nehme geht es mir etwas besser (Ich kann wieder lachen und fröhlich sein). Meine neue Hausärztin meinte, das es auch an den Hormonen liegen könnte in Sachen PMS Syndrom?!? Kennt das jemand? Würde mich auf eine Antwort freuen.

08.05.2008 09:03 • #5


hallo, hab damit leider keine erfahrung.hab aber durch hormonschwankung schon mal länger meine regel als üblich gehabt.manchmal bis zu 5 wochen.denke schon,das die hormone da eine sehr große rolle spielen.vielleicht sprichst du mal mit deinem frauenarzt drüber.lg melody

08.05.2008 21:06 • #6


Zitat von Patti:
dazu habe ich jetzt mal eine Frage. Laut meines alten Allgemeinarztes ist mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung.
Aber seitdem ich die Antibabypille nicht mehr nehme (war ein reines Gestagenprodukt) und ich Fluoxetin nehme geht es mir etwas besser (Ich kann wieder lachen und fröhlich sein). Meine neue Hausärztin meinte, das es auch an den Hormonen liegen könnte in Sachen PMS Syndrom?!? Kennt das jemand? Würde mich auf eine Antwort freuen.


Hallo Patti,

ich kenne das auch. An den Tagen um den Eisprung und die Menstruation geht es mir wesentlich schlechter - panikmässig. Da kann man wohl nichts machen - meinte mein Frauenarzt denn der Versuch mit der Pille ging total nach hinten los und hat mich fast wahnsinnig werden lassen, vor Panik....

Liebe Grüsse,
Sommersonne888

08.05.2008 21:23 • #7


Ich kenne das Problem nur zu gut. Die Pille nehme ich zwar seit rund 7 Jahren nicht mehr, jedoch beobachte ich bei mir, dass Angstzustände und Depressionen sehr verstärkt die Woche vor meiner Menstruation auftreten... Ich war diesbezüglich schon bei unterschiedlichen Frauenärzten, weigere mich aber hormonell zu verhüten, da es mir zu Zeiten als ich die Pille nahm extrem schlecht ging und ich die überhaupt nicht vertragen habe. Derzeit versuche ich es mit TCM, nehme chinesische Kräuter und lasse mich akupunktieren. Mönchspfeffer hat mir leider nicht wirklich geholfen, worauf ja viele schwören. Ich werde nun schauen, wie sich meine Stimmung durch die TCM Behandlung entwickelt.

15.07.2021 18:59 • #8




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