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Hallo,

ich bin neu hier und hoffe das ich hier einige Menschen finde denen es ähnlich oder genauso geht wie mir. Ich werde versuchen meine Geschichte so kurz wie möglich zu halten.
Ixh bin von Natur aus schon ein recht ängstlicher Mensch, das mag vielleicht daran liegen, dass mir im Kindesalter immer gesagt wurde ich solle da und dort aufpassen usw. Ich habe im Laufe meiner 25. Jahre schon einiges durchgemacht... hatte schon sehr früh mit Ablenungen zu kämpfen und fing sehr früh an, es alles Recht machen zu wollen ohne dabei an mich zu denken. Die ersten Syptome bekam ich vor ca. 5 Jahren ich hatte ziemlichen Streit mit meinem Ex-Freund am Abend ging ich meinem Nebenjob nach und als ich eine Pause machte, konnte ich Uhrplötzlich nichts mehr sehen, alles wurde weiß ohne Grund mein Kreislauf war stabil und ich war auch nicht blass oder ähnliches... Zum Glück hat meine Mutter mich sehr schnell beruhigt und meinte es sei der Stress und es käme alles vom Kopf her.... nach einiger Zeit konnte ich dann auch wieder normal sehen... aber der Schock saß erstmal tief.
Als ich dann nach Hause fuhr, wollte ich mir noch schnell die Haare waschen vorm schlafen als ich plötzlich spürte, wie mein linker Arm Taub wurde und anfing zu kribbeln... und nun war ich überzeugt, einen Herinfakt zu bekommen.... doch wieder konnte meine Mutter mich beruhigen und die Taubheit ließ nach.
Diese Symptome bekam ich nie wieder dafür aber viele andere... ich lies mich von sämtlichen Ärzten durchchecken und natürlich konnte keiner etwas finden... bis ich mich schließlich entschied, mit Therapeutische Hilfe zu holen... Dann ging es auch ca. 5 Jahre gut. Jetzt habe ich aktuell ein sehr stressiges, emotionales Jahr hinter mir. Das was ich am meisten belastet hat, war der permanente Streit mit meinem Freund... es war so schlimm, wir schrien uns fast täglich an es gab kaum einen Tag an dem wir uns nicht stritten... dennoch kam keiner von uns beiden von dem anderen los... zudem kam das ich mich gerade Selbständig gemacht hatte und ziemlich viel zu tun hatte. Nach dem sich jedoch die ganze Situation etwas entspannte ... und ich endlich mal wieder ausschlafen konnte und recht glücklich und Zufrieden war, wollte ich nach einem gemütlichen Frühstück eine Zig. rauchen und in den Tag starten, als ich mich plötzlich so seltsam fühlte es war wie ein kribbeln in meinem Kopf mir wurde ganz anders und dann fing mein Herz an wie verrückt zu schlagen... ich veruchte mich mit Wäsche aufhängen und telefonieren abzulenken... doch es half nix es wurde immer schlimmer... ich fing an zu zittern, ich frohr und schwitzte Abwechselnd und hatte todesangst das ich gleich streben müsste ... als mein Herz dann nicht nur schnell, sondern auch unregelmäßig anfing zu schlagen, rief ich den Notarzt der mit am Telefon schon sagte ich hätte eine Panikattake. Ich habe natürlich kein Wort geglaubt und wollte einen Krankenwagen.. zur Sicherheit hatte ich meine Haustür auch schon geöffnet falls ich umkippen sollte. Als der Krankenwage eintrief bekam ich sofort die selbe Diagnose, alles in Ordnung, Blutdruck, EKG alles bestens und wieder wurde mir gesagt das ich durch den ganzen Emotionalen und Körperlichen Dauerstress eine Panikattake hatte. Also versuchte ich mich damit abzufinden und an mir zu arbeiten... doch ab diesem Zeitpunkt an, hatte ich fürterliche Angst, wieder eine solche Attake zu bekommen.. eine Woche später flog ich in den Urlaub und konnte kaum etwas genießen aus Angst vor der Angst... wieder zurück in Deutschalnd ging es einigermaßen doch ich fühlte mich nach wie vor sehr komisch ... fing an den Sinn des Lebems zu hinterfragen ... machte mir Gedanken über die verrücktesten Sachen wie zum Beispiel das man zwar einemal um die Erde reisen kann aber immer wieder am Anfang ankommt ich somit also quasi gefangen bin.... total verrückt aber soetwas schießt mir in den Kopf und macht mir Angst. Nun ist es mittelerweile so, dass ich seit ca. 1 Monat total Lustlos bin... ich kann mich nicht motivieren... wenn ich Essen oder ins Kino gehe habe ich ständig Nagst ich könnte wieder eine Attake bekommen sogar Autobahn fahren ist schwer da ich nicht sofort aus der Situation kann. Am Schlimmsten ist es allerdings vorm Schlafen, immer dann wenn ich Zeit habe nachzudenken und zu mir komme,mich mit mir beschäftige dann bekomme ich Angst, kann nicht richtig Atmen, bekomme Schmerzen im Arm oder fange an zu schwitzen... das macht mich wahnsinnig. Zu Guter letzt bin ich nun auch permanent müde und Schlapp ich fühle mich teilweise wie in Trance und komme da auch nicht raus .... mein Magen spielt auch verrückt, ich habe kaum Hunger, kann kaum was essen und dennoch wird mir übel oder der Magen blubbert ohne ende... ich weiß einfach nicht weiter ich kann mir jemand sagen, was genau ich habe was ich dagegen tun kann ?

01.12.2013 22:41 • 25.01.2014 #1


8 Antworten ↓


Hallo Savani,

Kopf hoch, es kann nur besser werden
Vielen von uns geht es oft genauso wie Dir, Du musst zum Arzt gehen. Als erstes am besten zu Deinem Hausarzt. Schilder ihm alles genauso wie Du es hier getan hast. Er wird Dir wahrscheinlich eine Überweisung zum Psychiater bzw. Psychologen geben.
Sie werden Dir einen Weg aufzeigen wie Du lernst damit umzugehen.

Aber fürs erste mach Dich nicht verrückt, tausenden da draußen geht es wie Dir, entspanne Dich tue etwas was Dir Spaß macht und nichts was Du musst.

Ganz viel Kraft und L G Lucil

01.12.2013 22:50 • x 1 #2



Ängste oder Depressionen ? Ich weiß nicht weiter

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Hat sonst vielleicht noch jemand Tipps für mich ? Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass es mir vor ziemlich genau einem Jahr wahnsinnig gut ging... all diese Symptome und Ängste waren nicht mal im Ansatz da.. ich war einfach glücklich und Zufrieden ich hatte weder Angst allein irgendwo hinzufahren noch vor sonst etwas ich habe mein Lebenm genossen und war einfach rund um Glücklich... Was ist jetzt so anders?

01.12.2013 23:27 • #3


Hallo Savani.
Wie geht es dir denn Inzwischen?
Bist du denn jetzt noch in Therapie?

Ich denke es ist normal das es dir mal besser und mal schlechter geht. Ich habe Phasen da glaube ich das ich alles machen könnte ohne Einschränkungen und dann wieder falle ich in ein riesen Loch und habe den Eindruck wieder ganz am Anfang zu stehen.

02.01.2014 11:18 • #4


Ehrlich gesagt klingt es nach Depression. Ich bin kein Arzt. Aber ich hatte die selben Symptome, Schwitzen , Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, im Wechsel mit extremen Angstzuständen, Herz- rasen, Grübeleien. Ich hatte eine Depression. Mir konnte in der Klinik gut geholfen werden. In der Klinik bestand die Therapie aus Musik, Sport, Mal und Ergotherapie, Gesprächen. Vielleicht könnten dir jetzt Musik hören, Bewegung, Konzentration auf eine Handarbeit, basteln helfen. Ich lernte dort durch die Therapien, die Konzentration auf mich selbst, somit ging es mir dann Schritt für Schritt besser. Heute würde ich mich als geheilt betrachten. Nur Mut du schaffst das.

02.01.2014 11:47 • #5


@Savani: Bin auch ein sehr ängstlicher Mensch, schon seit meiner Kindheit an. Meine Symptome sind ua die selben wie deine. Leider sind von Jahr zu Jahr immer mehr dazugekommen und ich hab die Krankheit jetzt schon seit 24 Jahren. Ich hab bis jetzt noch nichts gefunden, dass mir wirklich dauerhaft geholfen hat. Medikamente bringen immer nur kurzfristige Besserung.

Würd mich auch interessieren, welche Vorschläge die anderen Betroffenen hier im Forum haben.

@ kkn72: Bei mir war die Diagnose Panikattacken/Generalisierte Angststörung. War auch stationär für 1 Monat und dort wurde es bei mir immer schlimmer. Diese ganzen Therapien, Gespräche, Verhaltenstherapien, usw haben mich nur noch unruhiger gemacht. Bei mir wars dann der Sport, der es zumindest erträglich für mich machte.

Würde mich auch über weitere Vorschläge/Hilfe sehr freuen! Hab schon so viel hinter mir...

02.01.2014 13:34 • #6


@ Merry Mir geht es mittlerweile so lala ... habe eine sehr stressige Zeit hinter mir und dadurch nicht wirklich die Zeit gehbat über Panikattaken nachzudenken Allerdings habe ich seit ca. 2 Monaten permantent irgendwelche wehwehchen die bei mir gleich das schlimmste bedeuten... eine harmlose Erkätung wird somit zur Lungenentzündung. Ich google jedes noch so kleines Zippen was mir auffällt und versprüre jeden Tag neue Syptome. Extrem ist es bei mit mit dem atmen, ich habe sehr oft das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen, war deshalb auch schon zweimal beim Arzt es ist alles in Ordung... aber es schränkt mich sehr ein. Zudem werde ich meine Erkätung auch nicht los wodurch die Angst einer verschleppung und einer Herzmuskelentzündung wächst.... kurz gesagt, ich habe permanet davor Angst irgendwelche Krankenheiten zu bekommen oder zu haben. Panikattken habe ich zum Glück schon lange ( seit ca. 3 Monaten ) nicht mehr gehabt... Ich hoffe das es weiterhin so bleibt...

15.01.2014 17:15 • #7


Zitat von Savani:
Hallo,

ich bin neu hier und hoffe das ich hier einige Menschen finde denen es ähnlich oder genauso geht wie mir. Ich werde versuchen meine Geschichte so kurz wie möglich zu halten.
Ixh bin von Natur aus schon ein recht ängstlicher Mensch,...


Man sagt, dass Angst und Depression Zwillinge sind, die sich gegenseitig zum Zwecke der Erhaltung bedienen. In diesem Sinne ist die Panikattacke zwar ein Angsthöhepunkt, aber der Fall nach dem Höhepunkt endet in der Depression. Im selben Sinne ist die Depression eine Art Sorgen-und-Stress-Pool, um einen neuen Angsthöhepunkt zu produzieren.

21.01.2014 21:50 • #8


Interessant das Angst und Depression Zwillinge sind, Ist gut möglich

25.01.2014 20:24 • #9




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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser