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Zitat von juwi:@Ana-303 Nein, ich hatte immer nur Labertherapien ohne wirkliche Methode. Die Gespräche waren so oberflächlich, dass ich dafür keinen Psychologen als Gegenüber gebraucht hätte. Kindheitsthemen waren tabu - man soll die Vergangenheit ruhen lassen, weil sie ja doch nicht mehr zu ändern sei und solcher Blabla kam da. Nur der allererste Therapeut meinte mal, er habe das Gefühl, dass mir als ganz kleines Kind einmal etwas Fürchterliches passiert sein muss, es weise alles darauf hin. Aber nachgegangen sind wir dem dann auch nicht.
Das kann ich verstehen, darauf hätte ich auch keine Lust mehr. Wir haben zwar schon einiges hervorgeholt, zumindest weiß ich heute, warum ich so bin. Aber mir bekommt Konfrontation nicht gut, im Gegenteil. Am schlimmsten finde ich, dass ich dauernd immer wieder andere Entspannungs-CD's bekomme, obwohl ich schon tausendmal gesagt habe, dass ich mich nicht entspannen kann. Abgesehen von und in der Therapie auch in früheren Rehas oder z. B. beim Tai-Chi, was ich mal gemacht hatte. Ich wurde nach einer Zeit immer unruhig und musste den Raum dann halt verlassen. Irgendwie ging das bei ihm hier rein und da raus...ich glaube, er weiß auch nicht mehr, was er mir noch anbieten kann...ich war auch schon in 5 verschiedenen Kliniken u. a. als psychosomatische Reha, Klinik für Psychiatrie, Tagesklinik u.a. ich bin einfach nur noch müde und will das nicht mehr. Ich versuche jetzt einfach die Tage so gut wie möglich zu gestalten. Es ist auch alles gesagt eigentlich. Um meine Kindheit nochmal aufzuarbeiten, müsste ich eine "Trauma"- Therapie wohl machen, aber dazu fehlt mir echt die Kraft.
Würde es dir weiterhelfen, wenn du über deine Kindheit reden könntest?
07.11.2018 15:12 •
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