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petrus57

petrus57
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3 unterschiedliche Arten von Depression erforscht- Bei einer sind Medikamente wirkungslos

Studie: Die drei Subtypen der Depression
Die genauen Ursachen für Depressionen sind immer noch unklar, obwohl weltweit rund 300 Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung leiden. Ein japanisches Forscherteam ist nun der Entschlüsselung dieses Rätsels einen ganzen Schritt näher gekommen. Die Forschenden konnten die Depression in drei verschiedene Formen gliedern. Bei einer dieser Formen zeigen Medikamente keine Wirkung.

https://www.heilpraxisnet.de/naturheilp ... 1103429987

19.11.2018 x 2 #1


39 Antworten ↓
A

Ana-303
Gast

Zitat von juwi:
@Ana-303 Nein, ich hatte immer nur Labertherapien ohne wirkliche Methode. Die Gespräche waren so oberflächlich, dass ich dafür keinen Psychologen als Gegenüber gebraucht hätte. Kindheitsthemen waren tabu - man soll die Vergangenheit ruhen lassen, weil sie ja doch nicht mehr zu ändern sei und solcher Blabla kam da. Nur der allererste Therapeut meinte mal, er habe das Gefühl, dass mir als ganz kleines Kind einmal etwas Fürchterliches passiert sein muss, es weise alles darauf hin. Aber nachgegangen sind wir dem dann auch nicht.


Das kann ich verstehen, darauf hätte ich auch keine Lust mehr. Wir haben zwar schon einiges hervorgeholt, zumindest weiß ich heute, warum ich so bin. Aber mir bekommt Konfrontation nicht gut, im Gegenteil. Am schlimmsten finde ich, dass ich dauernd immer wieder andere Entspannungs-CD's bekomme, obwohl ich schon tausendmal gesagt habe, dass ich mich nicht entspannen kann. Abgesehen von und in der Therapie auch in früheren Rehas oder z. B. beim Tai-Chi, was ich mal gemacht hatte. Ich wurde nach einer Zeit immer unruhig und musste den Raum dann halt verlassen. Irgendwie ging das bei ihm hier rein und da raus...ich glaube, er weiß auch nicht mehr, was er mir noch anbieten kann...ich war auch schon in 5 verschiedenen Kliniken u. a. als psychosomatische Reha, Klinik für Psychiatrie, Tagesklinik u.a. ich bin einfach nur noch müde und will das nicht mehr. Ich versuche jetzt einfach die Tage so gut wie möglich zu gestalten. Es ist auch alles gesagt eigentlich. Um meine Kindheit nochmal aufzuarbeiten, müsste ich eine "Trauma"- Therapie wohl machen, aber dazu fehlt mir echt die Kraft.
Würde es dir weiterhelfen, wenn du über deine Kindheit reden könntest?

07.11.2018 15:12 • x 1 #25


Zum Beitrag im Thema ↓

A


3 unterschiedliche Arten von Depression erforscht

x 3


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky
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Interessant der Beitrag. Was ich nicht verstehe ist der Satz hier :
"Nach Angaben der Forschergruppe kam es bei der Patientengruppe, die sowohl eine Traumatisierung in der Kindheit erlebte als auch eine höhere Hirnregionen-Konnektivität aufzeigte (Typ D1) zu einer Unterdrückung der Depression. SSRI-Medikamenten blieben wirkungslos."

Es kommt zu einer Unterdrückung der Depression? Versteh ich nicht....

Zum Thema Therapie... Ich bin jetzt glaube ich bei Nummer 7.... Teilweise waren es nur kurze und einmal war ich in der Tagesklinik.
Ich habe allerdings nur 1x ad genommen und fand das ich damit einfach nur gedämpft war und nichts mehr gefühlt habe.

Mir hat jede Therapie ein Stück weiter geholfen. Vielleicht hatte ich Glück, aber alle Therapeuten die ich hatte, waren motiviert. Bis zu Therapie nummer 5 war ich aber nie offen genug und das eigentlich Thema ist erst jetzt dran.
Ich mache momentan unter anderem emdr und auch trimb in der Therapie. Ich gebe euch recht das reden allein hilft wenig...
Mir auch nicht. Ich habe auch die tagesklinik gebraucht um mit dem eigentlichen Thema zu beginnen und da kam es geballt. Nie hätte das für mich in einer ambulanten Therapie funktionieren können.
Jetzt kann ich die Reste aufräumen sozusagen, wobei ich ganz ehrlich oft zweifle, dass ich je gesund werde, aber ich möchte zumindest mit meinem Alltag und Job klar kommen und halbwegs gut leben. 20h habe ich möglicherweise noch, dann wollte ich das Thema Therapie auch beenden.

19.11.2018 10:39 • #40


Zum Beitrag im Thema ↓


M
Die Ursache(n) für meine Depressionen kann ich schon nennen. Und so geht es wohl den meisten Betroffenen. Depressiv ist man, wenn man etwas "verloren" hat, oder wenn man etwas nie gehabt hat. Wenn man beispielsweise schon als Kind oder Jugendlicher in der Entwicklung ein geschränkt wird, oder auch das Gegenteil, verhätschelt wird. Natürlich ist es individuell verschieden, aber so kommt eine Depression in etwa zustande. Medikamente allein reichen dann auch nicht aus. Eine jahrelange Psychotherapie gehört leider dazu. Und dafür hab ich keine Geduld und nicht genug Geld. lg

x 5 #2


J
Hör' mir auf mit Therapie, bei mir hat das Gelaber alles nur schlimmer gemacht, hab' ich den Eindruck... hat nur Geld gekostet und nichts gebracht außer noch mehr Komplexe.

x 6 #3


M
Ist bei mir auch so. Weil es den Ärzten in Wirklichkeit auch egal ist, wie es einem geht. Das glaube ich.

x 7 #4


J
Zitat von MathiasT:
Ist bei mir auch so. Weil es den Ärzten in Wirklichkeit auch egal ist, wie es einem geht. Das glaube ich.

Gibt sicher auch andere. Aber man darf nicht vergessen, für Ärzte und Therapeuten ist es auch nur ein Job. Keine Berufung, die sie völlig selbstlos ausüben. Und Therapeuten müssen sich selbst gut abgrenzen, um nicht von den ganzen Geschichten, die sie sich anhören müssen, runtergezogen zu werden. Deshalb wirken die oft gar so distanziert. Und fühlen sich nicht in einen ein - so kommen dann die oft völlig unpassenden Tipps zustande.

x 2 #5


M
Ja stimmt. Du hast recht.

#6


K
Zitat von MathiasT:
Ist bei mir auch so. Weil es den Ärzten in Wirklichkeit auch egal ist, wie es einem geht. Das glaube ich.


Ich denke die Ärzte werden wegen uns nicht nachts in die Kissen weinen, aber es gibt motivierte und die sich bemühen
und ständig nachfragen wie es einem geht. So wie bei meinem Arzt, der fragt mich ständig fühlen Sie sich momentan stabil?

x 3 #7


J
Zitat von kirasa:

Ich denke die Ärzte werden wegen uns nicht nachts in die Kissen weinen, aber es gibt motivierte und die sich bemühen
und ständig nachfragen wie es einem geht. So wie bei meinem Arzt, der fragt mich ständig fühlen Sie sich momentan stabil?

Ich hatte ganz am Anfang auch eine bemühte Ärztin, bei der ich das Gefühl hatte, der liegt was an mir. Mit der hatte ich echt großes Glück. Obwohl sie eine sehr biologistische Auffassung von psychiatrischen Erkrankungen hatte: Meine Depression finde im Gehirn statt, sei was Chemisches, das nichts mit meinem Leben zu tun habe.

x 1 #8


petrus57
Zitat von juwi:
Meine Depression finde im Gehirn statt, sei was Chemisches, das nichts mit meinem Leben zu tun habe.



Das sehe ich genauso. Meine eher schlechte Kindheit hatte mich noch nie belastet. Kann mir auch nicht vorstellen, dass dies dann trotzdem zu einer Depression führen soll.

#9


J
Wenn es was rein Chemisches ist, müsste es aber durch Chemie, sprich Medikamente, behebbar sein?
Andererseits: Wenn es etwas mit dem Leben zu tun hätte, dann müsste man doch wenigstens ein bisschen auf Psychotherapie ansprechen...
Bei mir hilft beides nicht wirklich.

x 1 #10


petrus57
@juwi

Hast du dir den Link von oben mal durchgelesen? Wenn in der Kinderzeit ein Trauma vorgelegen hat, sollen Tabletten nicht helfen.

x 1 #11


M
Zitat von kirasa:

Ich denke die Ärzte werden wegen uns nicht nachts in die Kissen weinen, aber es gibt motivierte und die sich bemühen
und ständig nachfragen wie es einem geht. So wie bei meinem Arzt, der fragt mich ständig fühlen Sie sich momentan stabil?



Fühlen Sie sich stabil? - Nein, ich nicht. Wäre ich stabil, dann wäre ich ja nicht hier. Netter Arzt, nennt gemeint, aber wieder so eine sache, bei der ich verzweifeln würd. XD

#12


K
Zitat von MathiasT:


Fühlen Sie sich stabil? - Nein, ich nicht. Wäre ich stabil, dann wäre ich ja nicht hier. Netter Arzt, nennt gemeint, aber wieder so eine sache, bei der ich verzweifeln würd. XD


Ich hab vom Hausarzt gesprochen. Ein Therapeut sollte schon paar Fragen mehr stellen, dann kannst du dich auch mit der Wand unterhalten Mr. Green
Komischerweise kann ich mit Ärzten besser sprechen als mit Therapeuten.
Die zwei Therapeuten die ich hatte, wirkten auch schon so leblos.

x 1 #13


M
Ach so, verstehe! Daumen hoch

x 1 #14


Rastaman
Zitat von petrus57:
Wenn in der Kinderzeit ein Trauma vorgelegen hat, sollen Tabletten nicht helfen.


Das kann ich nur bestätigen. Bei mir helfen Antidepressiva und bisherige Therapien nicht.

x 3 #15


J
Zitat von petrus57:
@juwi

Hast du dir den Link von oben mal durchgelesen? Wenn in der Kinderzeit ein Trauma vorgelegen hat, sollen Tabletten nicht helfen.

Ja, hab's gelesen. Ich hab' aber kein Trauma.

x 1 #16


M
Ich hab viele Traumen. Meine Kindheit war quasi ein Trauma-Cluster. Bringt eigentlich nix, wenn man da wo anfängt zu therapieren. Ich müsste noch ca 300 Jahre lang leben, damit sich das therapieren ließe. Na wurscht.

x 1 #17

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J
Kommt halt auch drauf an, wie man "Trauma" definiert. Für mich sind das nur so krasse Dinge wie Kriegserlebnisse, Mord mit ansehen müssen etc.

x 1 #18


A
Ich denke auch, dass es sehr schwer ist. Ab einem gewissen Alter fragt man sich, was es bringen soll, sich wieder ständig zu konfrontieren und merkt, dass die Kraft nur noch weiter nach unten schwindet, anstatt zu sagen, ich lasse es jetzt so wie es ist und versuche aus jedem Tag das Beste raus zu holen. Habe inzwischen auch schon die 3. Therapie und habe das Gefühl, dass es mir schlechter geht, als die Jahre davor. Deshalb werde ich auch damit aufhören, wenn die wenigen Stunden beendet sind.

x 4 #19


J
Zitat von Ana-303:
Habe inzwischen auch schon die 3. Therapie und habe das Gefühl, dass es mir schlechter geht, als die Jahre davor. Deshalb werde ich auch damit aufhören, wenn die wenigen Stunden beendet sind.

Geht mir gleich, nur dass ich schon 5 TherapeutInnen hatte und sogar auf die bewilligten Reststunden verzichtet habe. Leider habe ich mich kontinuierlich verschlechtert - der erste Therapeut war eigentlich noch am besten, der hatte wenigstens sowas wie 'ne Methode. Aber nur labern über Alltagsprobleme und 08/15-Tipps - nix für mich. Mir hilft es mehr, mich hier im Forum mit Betroffenen auszutauschen, die die Probleme nicht nur aus dem Lehrbuch kennen.

x 2 #20


A


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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