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201806.11




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Bärlin Spandow
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3 unterschiedliche Arten von Depression erforscht- Bei einer sind Medikamente wirkungslos

Studie: Die drei Subtypen der Depression
Die genauen Ursachen für Depressionen sind immer noch unklar, obwohl weltweit rund 300 Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung leiden. Ein japanisches Forscherteam ist nun der Entschlüsselung dieses Rätsels einen ganzen Schritt näher gekommen. Die Forschenden konnten die Depression in drei verschiedene Formen gliedern. Bei einer dieser Formen zeigen Medikamente keine Wirkung.

https://www.heilpraxisnet.de/naturheilp ... 1103429987

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38 Antworten ↓
Danke2xDanke



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  06.11.2018 09:08  
Die Ursache(n) für meine Depressionen kann ich schon nennen. Und so geht es wohl den meisten Betroffenen. Depressiv ist man, wenn man etwas "verloren" hat, oder wenn man etwas nie gehabt hat. Wenn man beispielsweise schon als Kind oder Jugendlicher in der Entwicklung ein geschränkt wird, oder auch das Gegenteil, verhätschelt wird. Natürlich ist es individuell verschieden, aber so kommt eine Depression in etwa zustande. Medikamente allein reichen dann auch nicht aus. Eine jahrelange Psychotherapie gehört leider dazu. Und dafür hab ich keine Geduld und nicht genug Geld. lg

Danke3xDanke


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  06.11.2018 09:10  
Hör' mir auf mit Therapie, bei mir hat das Gelaber alles nur schlimmer gemacht, hab' ich den Eindruck... hat nur Geld gekostet und nichts gebracht außer noch mehr Komplexe.

Danke5xDanke


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  06.11.2018 09:12  
Ist bei mir auch so. Weil es den Ärzten in Wirklichkeit auch egal ist, wie es einem geht. Das glaube ich.

Danke6xDanke


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  06.11.2018 09:14  
MathiasT hat geschrieben:
Ist bei mir auch so. Weil es den Ärzten in Wirklichkeit auch egal ist, wie es einem geht. Das glaube ich.

Gibt sicher auch andere. Aber man darf nicht vergessen, für Ärzte und Therapeuten ist es auch nur ein Job. Keine Berufung, die sie völlig selbstlos ausüben. Und Therapeuten müssen sich selbst gut abgrenzen, um nicht von den ganzen Geschichten, die sie sich anhören müssen, runtergezogen zu werden. Deshalb wirken die oft gar so distanziert. Und fühlen sich nicht in einen ein - so kommen dann die oft völlig unpassenden Tipps zustande.

Danke2xDanke


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  06.11.2018 09:14  
Ja stimmt. Du hast recht.



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  06.11.2018 09:19  
MathiasT hat geschrieben:
Ist bei mir auch so. Weil es den Ärzten in Wirklichkeit auch egal ist, wie es einem geht. Das glaube ich.


Ich denke die Ärzte werden wegen uns nicht nachts in die Kissen weinen, aber es gibt motivierte und die sich bemühen
und ständig nachfragen wie es einem geht. So wie bei meinem Arzt, der fragt mich ständig fühlen Sie sich momentan stabil?

Danke2xDanke


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  06.11.2018 09:21  
kirasa hat geschrieben:

Ich denke die Ärzte werden wegen uns nicht nachts in die Kissen weinen, aber es gibt motivierte und die sich bemühen
und ständig nachfragen wie es einem geht. So wie bei meinem Arzt, der fragt mich ständig fühlen Sie sich momentan stabil?

Ich hatte ganz am Anfang auch eine bemühte Ärztin, bei der ich das Gefühl hatte, der liegt was an mir. Mit der hatte ich echt großes Glück. Obwohl sie eine sehr biologistische Auffassung von psychiatrischen Erkrankungen hatte: Meine Depression finde im Gehirn statt, sei was Chemisches, das nichts mit meinem Leben zu tun habe.

Danke1xDanke




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Bärlin Spandow
4872
  06.11.2018 09:26  
juwi hat geschrieben:
Meine Depression finde im Gehirn statt, sei was Chemisches, das nichts mit meinem Leben zu tun habe.



Das sehe ich genauso. Meine eher schlechte Kindheit hatte mich noch nie belastet. Kann mir auch nicht vorstellen, dass dies dann trotzdem zu einer Depression führen soll.



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  06.11.2018 09:29  
Wenn es was rein Chemisches ist, müsste es aber durch Chemie, sprich Medikamente, behebbar sein?
Andererseits: Wenn es etwas mit dem Leben zu tun hätte, dann müsste man doch wenigstens ein bisschen auf Psychotherapie ansprechen...
Bei mir hilft beides nicht wirklich.

Danke1xDanke




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Bärlin Spandow
4872
  06.11.2018 09:37  
@juwi

Hast du dir den Link von oben mal durchgelesen? Wenn in der Kinderzeit ein Trauma vorgelegen hat, sollen Tabletten nicht helfen.

Danke1xDanke


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  06.11.2018 09:58  
kirasa hat geschrieben:

Ich denke die Ärzte werden wegen uns nicht nachts in die Kissen weinen, aber es gibt motivierte und die sich bemühen
und ständig nachfragen wie es einem geht. So wie bei meinem Arzt, der fragt mich ständig fühlen Sie sich momentan stabil?



Fühlen Sie sich stabil? - Nein, ich nicht. Wäre ich stabil, dann wäre ich ja nicht hier. Netter Arzt, nennt gemeint, aber wieder so eine sache, bei der ich verzweifeln würd. XD



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  06.11.2018 10:09  
MathiasT hat geschrieben:


Fühlen Sie sich stabil? - Nein, ich nicht. Wäre ich stabil, dann wäre ich ja nicht hier. Netter Arzt, nennt gemeint, aber wieder so eine sache, bei der ich verzweifeln würd. XD


Ich hab vom Hausarzt gesprochen. Ein Therapeut sollte schon paar Fragen mehr stellen, dann kannst du dich auch mit der Wand unterhalten :mrgreen:
Komischerweise kann ich mit Ärzten besser sprechen als mit Therapeuten.
Die zwei Therapeuten die ich hatte, wirkten auch schon so leblos.

Danke1xDanke


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1001
  06.11.2018 10:10  
Ach so, verstehe! :daumen:

Danke1xDanke


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Voralpenland
156

Status: Online online
  06.11.2018 11:20  
petrus57 hat geschrieben:
Wenn in der Kinderzeit ein Trauma vorgelegen hat, sollen Tabletten nicht helfen.


Das kann ich nur bestätigen. Bei mir helfen Antidepressiva und bisherige Therapien nicht.

Danke3xDanke



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  06.11.2018 12:25  
petrus57 hat geschrieben:
@juwi

Hast du dir den Link von oben mal durchgelesen? Wenn in der Kinderzeit ein Trauma vorgelegen hat, sollen Tabletten nicht helfen.

Ja, hab's gelesen. Ich hab' aber kein Trauma.

Danke1xDanke


3934
7
1001
  07.11.2018 13:25  
Ich hab viele Traumen. Meine Kindheit war quasi ein Trauma-Cluster. Bringt eigentlich nix, wenn man da wo anfängt zu therapieren. Ich müsste noch ca 300 Jahre lang leben, damit sich das therapieren ließe. Na wurscht.

Danke1xDanke


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5466
  07.11.2018 13:26  
Kommt halt auch drauf an, wie man "Trauma" definiert. Für mich sind das nur so krasse Dinge wie Kriegserlebnisse, Mord mit ansehen müssen etc.

Danke1xDanke


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Hessen
335
  07.11.2018 13:31  
Ich denke auch, dass es sehr schwer ist. Ab einem gewissen Alter fragt man sich, was es bringen soll, sich wieder ständig zu konfrontieren und merkt, dass die Kraft nur noch weiter nach unten schwindet, anstatt zu sagen, ich lasse es jetzt so wie es ist und versuche aus jedem Tag das Beste raus zu holen. Habe inzwischen auch schon die 3. Therapie und habe das Gefühl, dass es mir schlechter geht, als die Jahre davor. Deshalb werde ich auch damit aufhören, wenn die wenigen Stunden beendet sind.

Danke3xDanke


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  07.11.2018 13:34  
Ana-303 hat geschrieben:
Habe inzwischen auch schon die 3. Therapie und habe das Gefühl, dass es mir schlechter geht, als die Jahre davor. Deshalb werde ich auch damit aufhören, wenn die wenigen Stunden beendet sind.

Geht mir gleich, nur dass ich schon 5 TherapeutInnen hatte und sogar auf die bewilligten Reststunden verzichtet habe. Leider habe ich mich kontinuierlich verschlechtert - der erste Therapeut war eigentlich noch am besten, der hatte wenigstens sowas wie 'ne Methode. Aber nur labern über Alltagsprobleme und 08/15-Tipps - nix für mich. Mir hilft es mehr, mich hier im Forum mit Betroffenen auszutauschen, die die Probleme nicht nur aus dem Lehrbuch kennen.

Danke2xDanke


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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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