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Wahrscheinlich wegen mangelndem Selbstbewusstsein oder hyperinterpretation und hochsensiblem erörtern jedes Wortes / Schrittes des Partners. Beide leiden darunter. Ich würde gerne locker sein und einfach mal glauben wenn mein freund mir zusagt, dass er mich sehr liebt und mit mir alt werden will.
Immer wieder kommt die Angst, er könnte mich verlassen. Ich muss mich ständig Rückversichern, ob er denn mit allem zufrieden ist bzw. Denke oft er ist sauer auf mich, wenn er mal weniger gesprächig ist..
Ich würde das so gerne abschalten. Aber wie?
Danke fürs Lesen und evtl auch fürs antworten

30.12.2015 23:28 • 30.11.2019 #1


6 Antworten ↓


mir geht es ähnlich in beziehungen..du mußt lernen zu vertrauen..ansonsten passiert genau das wovor du angst hast..wenn der partner sich dadurch eingeengt und beschnitten fühlt

31.12.2015 08:35 • x 1 #2


finchen87
Mir geht es gerade so, nach ewigem hin und her, hat mein Freund Schluss gemacht, weil er es einfach nicht mehr ertragen konnte, dass ich ihn so eingeängt habe, dass es mir ständig schlecht ging wegen meinen Ängsten, dass ich ihm nicht vertrauen konnte uvm. Ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich passieren würde, aber hier bin ich nun.
Ich erzähle das um euch/uns daran zu erinnern, dass unsere Ängste wenn sie extreme Züge annehmen, "behandelt" werden müssen. Man schafft das nicht mehr slleine, und man kann nicht die ganze Verantwortung dem Partner übergeben..
Viel Kraft euch!

05.01.2016 02:58 • x 1 #3


Genau so geht es mir auch, liegt vielleicht aber auch daran dass mein Freund nie mit mir redet wenn ihn etwas stört er ergreift lieber die Flucht oder schweigt komplett... Ich denke (zumindest bei mir) es liegt an mangelndem Selbstbewusstsein diese Angst.
Man denkt sich " Er macht eh bald schluss ich bin nicht hübsch genug, arbeitslos, [füge diversen Grund ein]" usw... So ist das zumindest bei mir... Und je mehr man diese Person dann versucht einzuengen umso mehr entfernt sie sich von einem. Deswegen sollte man versuchen dem Partner seinen Freiraum zu lassen und auch wirklich so draufhinarbeiten gemeinsam dass man über alles reden kann auch wenns mal nicht gut läuft nicht direkt die Flinte ins Korn zu werfen.
Ich kann manchmal ganz gut abschalten in dem ich mir denke " Ach komm soll er doch gehen dann ists halt so, dafür genieße ich jetzt den Moment umso mehr."

22.01.2016 04:03 • #4


plumsky
Ich kenne das auch sehr gut, was ihr beschreibt. Zwar sind bei mir dadurch Freundschaften zerbrochen, aber das sind ja auch enge Beziehungen oftmals. Menschen brauchen andere Menschen, aber halt auch ihren Freiraum, da es auch nur Menschen sind, die auch Probleme für sich zu bearbeiten haben.
Ich habe vor 1 Woche meinen besten Freund genau aus diesem Grund verloren. Nach langer Zeit konnte ich mich mal einem Menschen wieder öffnen und fühlte mich einfach nur wohl und musste nicht befürchten, dass er über mich richtet, wie ich das oft leider häufig in vergangenen Freundschaften erlebt habe.
Leider ist das dann irgendwann wieder umgeschwungen in mein altes vertrautes Verhaltensmuster...ich habe angefangen mich von ihm abhängig zu machen und ihn oft damit vor den Kopf gestoßen, weil ich zu viel erwartet habe.
Ich denke auch, dass es an einem mangelnden Selbstbewusstsein liegt und das der Gegenüber dann verantwortlich gemacht wird, wenn er einem nicht ein gutes Gefühl gibt...wisst ihr wie ich meine?
Man versteift sich so auf den anderen, weil er einem gerade was gibt, was man sich eigtl selber geben sollte, aber man momentan vielleicht nicht kann.
Wenn Beziehungen durch solche Verlustängste zerbrechen, sollte man wirklich was tun, um sich selber zu finden und sich selber lieben und akzeptieren zu können.
Aber wahrscheinlich wären wir nicht hier, wenn wir genau damit unsere Schwierigkeiten hätten.
Es ist aber schön, sich mit anderen auszutauschen, denen es genauso geht...

25.11.2019 07:55 • #5


Icefalki
Zitat von AmyLeo13:
Ich würde das so gerne abschalten. Aber wie?


Abschalten wird nicht gehen, aber Angst kann man auch alleine aushalten. Bedeutet, du nervst nur dich und nicht oder weniger deinen Partner. Andererseits kannst du ja auch die Beziehung beenden, dann hast du keine schlechten Gefühle mehr.

Und wenn du den letzten Satz gelesen hast, wird dir klar werden, dass das mist ist. Und genau darüber denkst du jetzt mal nach.

Vertrauen kommt mit der Zeit, mit dem Erleben, dass ein Mensch , so unwahrscheinlich da auch für dich ist, dich lieben kann. Zerstöre diese Liebe nicht, indem du ihm unterstellst, das nicht zu tun.

25.11.2019 12:59 • x 2 #6


Hoffnungsblick
Ja, er möchte dich auf seine Art lieben, wenn du es zulässt.
Vielleicht willst du mehr. Mehr als er geben kann.
Versuche zuerst, es dir selbst zu geben. Kümmere dich um dich selbst. Denke darüber nach, wie und in welche Richtung du dich selbst weiterentwickeln willst. Was deine Ideale sind im Leben. Erweitere deinen Blick und deinen Horizont. Kreise nicht ständig um deine Beziehung.
Indem du dich um deine weitergehenden Bedürfnisse kümmerst und sie zu realisieren versuchst, lässt du deinem Partner auch mehr Spielraum für seine ureigensten Interessen. Es bereichert euch beide.

30.11.2019 09:29 • x 1 #7




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