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Hallo! Ich versuche es jetzt doch mal.Der erste Teil meines Post ist 43 Jahre her und nicht mein eigentliches Thema.Aber es ist der Ursprung meines aktuellen Problems.Trauma-Therapie u.a. hat stattgefunden.

Trigger

Ich hatte als 12 jährige einen 5 Jahre älteren Schulkameraden als engen vertrauten.Ich dachte,wir seien richtig dicke Kumpels,haben alles zusammen gemacht.Irgendwann war da was ungeduldiges in seinem Verhalten mir gegenüber.Er hat mich gedrängt und bedrängt und angefangen,mir Vorwürfe zumachen,unwirsch zuwerden.Und erhrlich gesagt: Ich habs nicht verstanden,ich war wohl zu jung.Bis er eines Tages kam,mir unangekündigt ins Gesicht schlug,mich schubste und sich einfach nahm,was ich. .es hat ihm wohl zulange gedauert.Ich war noch nicht soweit und auf Gehorsam erzogen.Laut Nein! sagen hatte ich schlicht nicht gelernt.Meine Mutter hat versucht,mich zu schützen aber er hat sie immer wieder ausgetrickst,sie war sehr krank.Da ging 2 Jahre lang so,ein Familienumzug hat es gsd beendet.

Ich habe vor zwei Jahren Kontakt zu einem Behördenmitarbeiter gehabt,der mir sehr freundlich und professionell erschien.Der wurde mitten in einem Vorgang total komisch,ist um mich herum geschlichen,hat schlüpfrige Bemerkungen gemacht,ist dann einfach nicht mehr wieder gekommen und war auch nie wieder erreichbar. Seine Kollegen haben nie wieder auf meine Bitten und Anfragen reagiert,die Dienststelle ist für mich wie vom Erdboden verschwunden.Ich habe mich allein durch den offenen Vorgang gekämpft,alles ist inzwischen geregelt.

Aber seitdem habe ich dauernd Angst.Jeder fremde,freundliche Mann kommt mir vor wie ein getarnter Jumping Jack,so ein Springteufel aus einer Schachtel.Bei Behördengängen bin ich wie eingefroren vor Angst.Ich weiss,dass das der alte Schock darüber ist,dass ein Freund sich unvermittelt so böse verändert.Aber ich weiss nicht,was ich tun.Gibt es Psychologen am Telefon?Reicht das überhaupt um eine Psychotherapie von der KK zu bekommen-und wie mitten im Lockdown?!
Kann mir jemand vielleicht einen Tipp geben?Die Telefonseelsorge ist dauernd besetzt.Danke!

03.02.2021 00:01 • 05.02.2021 #1


10 Antworten ↓


Es gibt Therapeuten, die auch Onlinesüprechstunden anbieten. Ich habe damals vor einem Jahr sehr schnell in einer größeren Gemeinschaftspraxis einen Videocall-Slot bekommen. Außerdem gibt es neuerdings auch digitale Therapieangebote z.B. in Form von Apps.
Ob dir das hilft, kann ich nicht beurteilen, wäre aber zumindest testenswert und vielleicht siehst du dann auch klarer, welche Therapieart du benötigst.
Ansonsten kann die Seelsorge auch Rat geben und hier auf der Seite gibt es irgendwo noch weitere Tipps für Anlaufstellen. Ich weiß nur leider gerade nicht wo.

03.02.2021 01:21 • x 1 #2



Mein damaliges Trauma lässt mich nicht los

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Hallo,Pauline,ich danke Dir! Notfalls frage ich mal den Support.Schönen Abend noch!

03.02.2021 01:43 • x 1 #3


Safira
Tadaaaa

https://www.psychic.de/hilfe-hotline.php

Oder auch im Reiter "Hilfeartikel"

03.02.2021 01:53 • x 1 #4


WOW! Danke! Supi!

03.02.2021 01:59 • x 1 #5


Eigentlich denke ich die ganze Zeit,für einen Erwachsenen muss das auszuhalten sein wenn Menschen urplötzlich "ihr wahres Gesicht" zeigen-wie der Schulkamerad oder der Behördenmitarbeiter.Kennt Ihr sowas? Habt Ihr das schonmal erlebt,dass sich der nette Bubi / die nette Tante von nebenan urplötzlich in etwas garnicht mehr nettes verwandelt hat? Wie war das für Euch? Was habt Ihr gemacht? Rausgeschmissen?
Als 14jährige war ich so geschockt,entäuscht und verletzt,dass ich von daan mein Zimmer garnicht mehr verlassen habe.Ich hatte wohl auch Angst den Schulkameraden draussen zu treffen.Das war grauenhaft.....

03.02.2021 17:11 • #6


Ich hab das gestern sowohl bei Mentavia als auch bei Instahelp versucht.Ich fands ziemlich teuer für mich,49 Euro ist für mich ziemlich happig.Aber dann ist mein Internet abgestürzt und es ging nicht mehr weiter.Später nochmal!

03.02.2021 17:15 • #7


portugal
Du warst sehr sehr jung, als die Belästigung stattgefunden hat und es tut mir sehr sehr leid, was Dir da widerfahren ist.
Sowas prägt und ich denke, Du hast es verdrängt.
Wie solltest Du Dich in so jungen Jahren wehren?
Ich kann nachvollziehen, dass Du Dich geschämt hast und Du hattest wahrscheinlich ein Trauma.
Ich denke, ein Psychologe ist eine gute Idee. Da kannst Du Dich fallen lassen und bestimmt hat er hilfreiche Angebote. Alles Gute

03.02.2021 17:41 • x 1 #8


Ich glaube,ich werde mir auch einen Psychologen suchen.Wenn mein Hausarzt nach dem Lockdown wieder mehr Zeit hat gehe ich hin um mit ihm darüber zu sprechen.Vielleicht kriege ich vorher das Geld für zwei Termine bei Mentavia zusammen.Danke für Deine Freundlichkeit!

03.02.2021 17:49 • x 1 #9


Du kannst dir auch jetzt schon einen Therapeuten suchen. Einfach alle im Umkreis anrufen und fragen, ob was frei ist. Wahrscheinlich wirst du auf Wartelisten gesetzt, vielleicht hast du auch Glück und jemand hat was frei. Du kannst bei 3 (oder 5?) Therapeuten Erstsitzungen machen und dich dann erst für einen entscheiden. Wahrscheinlich wirst du froh sein, zeitnah bei einem Therapeuten ein Erstgespräch zu bekommen. 2 wäre schon Luxus...

03.02.2021 19:15 • x 1 #10


Mir gehts irgendwie besser.Vielleicht habe ich die Angst nur verdrängt aber im Moment merke ich sie nicht mehr.Das Therapiethema macht mich nicht gerade optimistisch.Mentavia kann ich mir nicht leisten und alle sagen,dass es irre lange dauert,einen Therapieplatz zufinden.Und machen die nicht zZt alles am Telefon wg Ansteckungsgefahr? *Big Zweifel* Aber ich bin viel ruhiger geworden,das ist schön.

05.02.2021 10:59 • #11



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