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Hallo meine Lieben

Ich bin ganz neu hier und hoffe, dass dieser Beitrag den Richtlinien entspricht.

Vor einigen Jahren gab es einen kleinen Zwischenfall in meinem Leben. Seither habe ich immer wieder mit einem komischen Gefühl in meinem Bauch zu kämpfen. So wie wenn irgendwas Unangenehmes bevorsteht, nur dass dieses Gefühl immer wieder konstant da ist und vor allem ohne einen spezifischen Grund. Da ich währenddessen sehr gestresst und mit der Zeit auch verzweifelt bin, breche ich oftmals selbst in der Öffentlichkeit (unfreiwillig) weinend zusammen, da es der einzige Weg ist, um diese Anspannung kurzweilig loszuwerden. Weil es langfristig zur Belastung wurde, habe ich eine Therapie gemacht. Da ich nun allerdings ein Auslandsjahr mache, kann ich diese nicht weiterführen. Mein Psychologe wusste nicht wirklich was es sein könnte, daher versuche ich es sowieso selbst herauszufinden. Bisher konnte ich eigentlich mehr oder weniger damit umgehen, neuerdings habe ich allerdings einen Freund und starke (unbegründete) Verlustangst in Begleitung dieser Symptome. Da ich meine Beziehung auf keinen Fall in irgendeiner Form schädigen möchte, bin ich umso motivierter herauszufinden, woher das kommt.

Könnte dieser Stresszustand möglicherweise etwas mit Angst zutun haben?
Ich habe zwar solche Anfälle, allerdings ohne Atembeschwerden, Zittern oder Sonstiges... Deshalb wird es vermutlich nicht direkt eine Störung sein. Wie auch immer, vielleicht kennt ja jemand dieses Problem und kann mir dabei helfen, herauszufinden was los ist. Würde mich sehr darüber freuen!

30.05.2013 22:22 • 17.06.2013 #1


5 Antworten ↓


Klingt ziemlich nach Angst. Dieses Gefühl im Bauch, selbst neben der Partnerin, kennen sicherlich viele.
Bei Dir ist die Ausprägung scheinbar ziemlich stark. Weinend zusammengebrochen bin ich zum Beispiel noch nicht. Andererseits kann hier ja auch die Chance liegen, diese Gefühle besser zu verarbeiten. Die meisten Menschen "sammeln" solche unangenehmen Gefühle, glaube ich. Bei mir staut es sich auch immer auf, und führt dann irgendwann wieder dazu, daß man nachdenkt, warum man überhaupt lebt und ob es nicht einen Ausweg gibt.
Die Lösung die Du suchst (ich auch ) ist bestimmt dieses blöde Bauchgefühl endlich loszuwerden.
Angst gehört ja zum Leben, als Schutzmechanismus. Wenn sie aber beherrschend wird, verliert man den Blick für die schönen Seiten im Leben und auch den Optimismus.
Habe auch schon eine Therapie hinter mir (Depression / Suizidgedanken). Ich glaube auch zu wissen, woher bei mir diese Ängste stammen. Das miese Bauchgefühl verfolgt mich aber nach wie vor. Habe die Ängste (noch) nicht ablegen können. Es fehlen einfach die positiven Erfahrungen, die die Ängste lügen strafen.

31.05.2013 07:59 • #2



Komisches Bauchgefühl, Verlustangst, Spannungen

x 3


Danke für deine Antwort.

Tut mir leid, dass du dieses Gefühl mit dir rumschleppen musst. Trotzdem hilft es irgendwie zu wissen, dass auch andere sowas kennen. Falls ich eine Lösung finden sollte, lasse ich es dich wissen.
Ich wünsche dir für die Zukunft viele positive Erfahrungen.

31.05.2013 19:09 • #3


Hallo,

ich kenne dieses komische Bauchgefühl nur zu gut...

ich leide seit August letzten Jahres an Druckgefühl in der Brust/Engegefühl...Schwindel..Übelkeit...

Ich war schon bei mehreren Ärzten...Kardiologe, Hausarzt, Orthophäde, Alles Ohne Befund...

Habt ihr die gleichen Symptome?

Nehmt ihr Medikamente dagegen?

Liebe Grüße

31.05.2013 19:28 • #4


Hi Nika (:

Druck auf der Brust kenne ich, hatte ich allerdings nicht sehr ausgeprägt. Ich denke auch nicht, dass dir solche Ärzte dabei wirklich helfen können. Mit den restlichen Symptomen kenne ich mich leider nicht aus. Könnte es sein, dass im August letzten Jahres etwas Belastendes passiert ist?

Ich nehme allgemein keine Medikamente, nur zeitweise Johanniskraut-Tabletten gegen Stimmungsschwankungen.

31.05.2013 20:32 • #5


Hallo,
da kann ich mich nur anschließen. Ich leide seit meiner Kindheit an massiven Verlustängsten. Da hat sich etwas ereignet, über das ich nicht so gerne spreche, weiß aber, dass die Verlustangst daraus resultiert. Habe auch eine langjährige Therapie gemacht, aber es hat mir nicht viel gebracht, nur eben, dass ich jetzt weiß, warum es so ist.
Vor kurzem ist meine Mama gestorben und nun habe ich meine Verlustangst auf meinen Partner übertragen.
Manchmal schaue ich nachts, ob sich sein Brustkorb noch bewegt, also, ob er noch atmet. Dabei bin ich total angespannt, fange an zu schwitzen und spüre, wie die Ängste in mir hochkriechen. Ich achte dann auf meine eigene Atmung, damit ich nicht hyperventiliere und rede beruhigend auf mich ein. Allmählich komme ich dann wieder zur Ruhe. Ich kann meinem Mann nichts darüber erzählen, denn sonst würde er sich total eingeengt fühlen.
Kommt mein Mann mal später von der Arbeit, dann stehe ich große Ängste aus. Renne ständig zum Fenster, ob ich sein Auto gehört habe. Bin dann in einem sehr erregten Zustand. Bekomme das leider nicht in den Griff.
Mein Mann kann das nicht nachvollziehen.
Ich nehme auch keine Medis. Muss irgendwie lernen, mit der Situation zurecht zu kommen.
Es heißt, dass man durch die Ängste muss, damit sie sich abschwächen oder verlieren mit der Zeit. Ich kann das leider bei mir nicht feststellen. Vielleicht wird es irgendwann ja mal klappen. Ich hoffe sehr.
Wünsche allen Betroffenen weniger Verlustängste.

Gruß
Rosenresli

17.06.2013 17:44 • #6




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