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16.10.2013 16:31 • 31.01.2020 #1


13 Antworten ↓


Hallo letitbe_ ,

willkommen im Club.
Tja, du scheinst ein verschlossener Mensch zu sein, der sich nicht gern öffnet. Angst davor, dich mal zu öffnen?
Evtl. wäre es sinnvoll, einen Therapeuten zu Rate zu ziehen. Dieser wird dir helfen, bei dir in die Tiefe zu gehen. Vllt hattest du ja mal früher eine große Enttäuschung (keine Beziehung). Das kann teilweise schon sehr lange zurück liegen. Das wäre mein Vorschlag.

LG

16.10.2013 16:38 • x 1 #2



Hallo letitbe_,

Beziehungsunfähig / kann mich nicht öffnen - Tipps?

x 3#3


@ letitbe,
du hast es doch hier schriftlich ganz gut ausgedrückt,
versuch doch mal mit deinem neuen Freund genauso Klartext
zu reden.
Gib Ihm und Dir doch die Chance Euch besser kennen zu lernen,
lass dir Zeit dabei,
vielleicht ist dein Freund bereit,dein Gefühlschaos MIT Dir zusammen
aufzuarbeiten?

16.10.2013 16:42 • x 1 #3


Hallo letibe_

Also ich kann dir nur aus erfahrung das es normal ist
Bei mir war das auch so zumal ich auch noch von der vorigen beziehung traumatisiert war
Und tja ich bin mit meinem jetzigen lebenspartner schon fast 7 jahre zusammen und ich bin dankbar das er so viel geduld mit mir hatte
Das war chaos pur aber ich bin einfach hindurch um an mir zu arbeiten und ich wurde belohnt
Probier es..
nur keine scheu..viel verständnis wünsch ich dir

Lg panikhase

16.10.2013 16:44 • x 1 #4


Danke für eure schnellen Antworten erstmal!
Ja es stimmt, ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt einen Therapeuten aufzusuchen, nur habe ich Angst, dass mein Problem vielleicht nicht ganz ernst genommen wird.. hat jemand schon Erfahrung mit Therapiesitzungen aufgrund ähnlicher Probleme?

@MitSouKo63 mein Problem ist nur irgendwie, dass ich immer lieber weglaufe, als die Ursachen des Problems überhaupt zu suchen, oder mich damit auseinander zu setzen. Ich habe deswegen schon vielen Menschen in meinem Leben weh getan und das macht mich so unendlich traurig. Eigentlich bin ich ein total lieber Mensch, und sehr verständnisvoll wenn es um die Probleme anderer geht - nur bei meinen eigenen mache ich irgendwie eine Ausnahme und versuche sie so weit wie möglich in den Hintergrund zu stellen um ja nicht drüber nachdenken zu müssen.
Ich weiß, dass das nicht die richtige Lösung ist, aber alles andere fällt mir sehr schwer.
Du hast aber Recht, und ich will dieses Mal mit diesem einen Mann wirklich versuchen mich zu überwinden und einmal nicht wegzulaufen sondern es richtig zu machen.. ich habe ihm auch schon gesagt, dass es da etwas gibt über das wir reden müssten. Nur so richtig weiß ich nicht, wie ich ihm das ganze beibringen soll und wo ich anfange.

@okok Ich beschäftigte mich schon seit Ewigkeiten mit der Frage, wieso ich mich so verhalte und mir fällt wirklich kein plausibler Grund ein. Ich hatte eine super schöne Kindheit, wurde nie von irgendjemandem verlassen und hatte auch wie schon gesagt, niemals eine Beziehung in der mir wehgetan hätte werden können. Das macht das ganze für mich irgendwie noch unverständlicher und sinnloser, vorallem weil es bei mir schon mit 14 Jahren so angefangen hat, dass ich meine damaligen "Freunde" immer vor den Kopf gestossen hab und nach einer "Trennung" der glücklichste Mensch auf Erden war. Das kann doch einfach nicht normal sein. Und seitdem hat sich so gut wie nichts geändert..
Ich bin wirklich verzweifelt :/

17.10.2013 00:44 • #5


Hallo,

wie gesagt, ich denke, da ist eine Thera sehr sinnvoll für dich. Alles Gute....

LG

17.10.2013 07:47 • #6


Hallo letitbe_,

Beziehungsängste haben viele Menschen, meist haben sie vorher eine traumatische Erfahrung gemacht und denken, dass sich das Erlebte wiederholen könnte. Sag ihm doch, dass Du auch Deinen Freiraum brauchst für eigene Aktivitäten. Das wird er bestimmt verstehen, vielleicht geht es ihm ja genauso.

lg, ängstlicheKatze

17.10.2013 11:04 • #7


Hey letitbe,

als ich Deinen Beitrag gerade gelesen habe, war mir fast schon unheimlich, weil ich mich so in Deiner Beschreibung wiedererkannt habe...Du sprichst mir einfach so aus der Seele... Mir geht es ganz genau so und ich weiß auch nicht mehr weiter...
Wie geht's Dir mittlerweile damit? Konntest Du das Ganze schon ein bisschen "in den Griff bekommen"?
Wünsche Dir alles Liebe und ganz viel Durchhaltevermögen...

Liebe Grüße

01.12.2013 20:11 • #8


Guten Abend,

ich bin kein Therapeut und habe selbst Probleme bezüglich von Bindungen. Jedoch möchte ich versuchen, meine Erfahrungen / Erkenntnisse bezüglich des Themas mit dir zu teilen. Zuerst einmal bitte ich dich davon abzusehen zu denken du seist "anders" als deine Freundinnen. Du bist ein Mensch ein Individuum und somit auch Individuell und das ist auch gut so! Du schreibst, alles in dir fragt sich Wieso - stelle dich doch der Frage. Denn nur du bist in der Lage die Antwort darauf zu finden. - Klar das mag nun erstmal dahergeschwätzt sein und wenn es so leicht wäre, hättest du es wohl längst getan. Ich meine viel mehr, nimm dir mal einen Augenblick schließe die Augen und versuche in dich selbst hinein zu hören. Werde dir selbst bewusst, was ist es dass du möchtest. Willst du mit ihm zusammen sein, oder mit jemandem?

Wenn möglich gehe sogar noch einen Schritt zurück und versuche allgemein für dich zu klären, was möchtest du für dich in deinem Leben haben. Bist du überhaupt dazu bereit dich zu binden. Die Verantwortung zu übernehmen. Wenn ja, was sind deine Grenzen? Definiere sie klar, denn nur wenn du selbst sie kennst, kannst du sie erkennen wenn dein Partner sie übertritt. So wie es in deiner Schilderung wirkt, hast du eine umfangreiche Mauer um dich aufgebaut - dies ist meist der Fall weil man nicht weiß, wer man selbst ist, was man möchte und wann es einem zuviel wird. Wenn du dich selbst besser verstehst, wird es dir leichter fallen die Situation zu verstehen und dich selbst so zu akzeptieren wie du bist - denn es gibt einen Grund dafür. Welchen musst du gar nicht wissen, denn deine Psyche meldet sich bei dir, wenn etwas nicht stimmt - so wie jetzt.

Nun nochmal zurück zu der ersten Frage. Möchtest du wirklich mit IHM zusammen sein? Falls ja, gehe auf ihn zu und teile ihm mit, dass du ein Problem damit hast nähe zuzulassen. Zeige ihm, dass es nicht an ihm liegt, bringe ihn nicht in die Verlegenheit um dich kämpfen zu müssen - denn es wäre ein Kampf der ihn kaputt machen würde und dich früher oder später nur bedrängen würde. Versuch zusammen mit ihm an dem Problem zu arbeiten, dass kann dir helfen dich selbst besser kennen zu lernen sowie ihn besser kennen zu lernen. Seine Grenzen, Erwartungen / Wünsche zu hören - um dann selbstkritisch zu entscheiden ob du sie ihm erfüllen möchtest. Lass seine Erwartungen dich nicht beherschen und dich nie bewusst oder unbewusst durch Schuldzuweisungen manipulieren etwas zu tun was du vielleicht nicht möchtest. Ich bin mir absolut sicher, dass dieser Mann in der Lage sein wird auch mal eine Zurückweisung einzustecken, wenn du ihm sagst du brauchst Zeit um dich zu öffnen / ihm hinzugeben. Doch zeige ihm, dass du ein Interesse daran hast und es nicht seine Schuld ist.

Ich hoffe, das hilft dir ein klein wenig weiter.
Mit freundlichen Grüßen.

05.12.2013 20:57 • x 1 #9


27.01.2020 13:34 • #10


Froschkönigin
Hallo und herzlich Willkommen!

Ich kenne das was Du beschreibst selbst sehr gut. Ich war und bin teils noch immer sehr verschlossen und konnte und wollte von mir auch nicht viel preisgeben. Bei Fremden oder lockeren Bekanntschaften ist das auch nicht nötig.
Ich würde Dir aber wirklich ans Herz legen, und da spreche ich aus leidlicher Erfahrung, zu wirklich guten Freunden und auch in einer Beziehung so ehrlich wie möglich zu sein. Irgendwann kommt es entweder sowieso raus oder Dein Freund merkt, dass Du nicht ehrlich bist, etwas verschweigst oder im Äußersten sogar lügst. Wenn Dir etwas an ihm liegt, dann versuche ihm zu vertrauen und sprich in aller Ruhe mal die Themen an, die Dich belasten oder beschäftigen. Wenn er es nicht versteht ist er wohl auch nicht der richtige für Dich

27.01.2020 13:50 • x 1 #11


Safira
Zitat von sarazara:
oder weil ich selber nicht verstehe was los ist mit mir.

das wäre doch eine recht passable Antwort für ihn beim nächsten Mal wenn er fragt.

um welche wahren Gründe handelt es sich denn? Was genau meinst Du - über Dich nicht erzählen zu wollen? Deine Probleme oder Sorgen und Ängste?

27.01.2020 13:59 • x 1 #12


Ja wenn ich mich nicht gut fühle zum Beispiel. Dann distanziere ich mich immer ein wenig um nicht darüber zu sprechen. Ich habe ihm das zwar gesagt das ich das häufiger mache und es stört ihn nicht. Meist geht es um meine Probleme welche ich nicht erzähle. Wobei es weniger Probleme sind, mehr Gedanken die mich quälen.
Ich habe auch keine angst das er mich nicht verstehen kann weil ich mir sicher bin das er es verstehen würde obwohl ich es selbst nicht ganz verstehe.
Einmaliger Fall in dem ich was erzählt habe und es kurz darauf wieder bereut habe weil ich mich total unwohl dabei fühlte.
Mein Freund ist in der hinsicht genau wie ich, ihm fällt es auch schwer sich zu öffnen .

27.01.2020 18:13 • #13


Safira
ich kenne das, wenn der Partner sich nicht öffnen kann.

ich kann nur von mir sprechen, wie ich mich gefühlt habe, wenn ich eine Stimmungslage bemerkt habe und diese angesprochen habe... die mit einem "ist alles gut / Ich hab nix" abgetan wurde. Ich hab mich blöd gefühlt. Weil ich sehr wohl eine Schieflage bemerkt habe über die ICH gerne gesprochen hätte. Zumindest mal anerkannt worden wäre. Aber nein. ich blieb mit dem blöden Gefühl allein zurück.

Was ich mir so sehr gewünscht hätte wäre nicht die totale Analyse der Stimmung, sondern irgendeine Reaktion auf meine Gefühlsäußerung. z.B. "ja stimmt, mag aber nicht drüber reden" oder "ja, bin grad nicht gut drauf, brauch mal bischen Ruhe"
DAS hätte mir ja schon gereicht....

der Partner bemerkt solche Stimmungslagen sehr wohl. Wenn der andere in sich gekehrt ist und einem bedrückt vorkommt oder einfach nur komisch, dann spricht man das an. Ich jedenfalls. Vielleicht kann man ja helfen... oder nur mal äußern ... ey, mich zieht diese Stimmung grad selbst in den Keller.

Kommunikation kann man lernen.

31.01.2020 13:40 • #14




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