Zitat von Nf1115:Ich glaube, wir alle haben uns schon für den Partner entschieden. Liebe ist eine Entscheidung, heißt eigentlich nur: es hat (irgendwann) nicht mehr mit vielen und großen Gefühlen zutun, sondern vielleicht mit einem "sich wohlfühlen". Und wir mit ROCD, fühlen ja in unseren schlimmen Phase nicht wirklich was, da der Zwang alle Gefühle überlagert... Und trotzdem bleiben wir mit unserem Freund zusammen. Und das ist der Punkt: ab hier, ist liebe eine Entscheidung. Das heißt: ich könnte mich auch gegen die Liebe zu meinem Freund entscheiden, hab ich aber nicht. Das heißt: ich sage immer wieder "ich will meinen Freund lieben und keinen anderen!", tja, dann ist doch schon alles entschieden.
Auch für mich ist es manchmal schwer den Satz zu verstehen, weil ich mir dann denke "was wenn ich mich aber gegen ihn entscheide" "was wenn ich mir was vormache" " was wenn ich nur aus Gewohnheit zusammen bin" bla bla bla..... Aber naja, diese "was wenn" fragen sind sowieso eig ziemlich sinnlos, weil sich darauf keine Antwort finden lässt! (Und trotzend lieeeebt mein Kopf diese "was wenn" fragen -.-)
Du hast vollkommen recht mit der Entscheidung für die Liebe! So verstehe ich es auch. Und so ist es ja auch in langfristigen Partnerschaften.. fragt mal Omis und Opis wie das früher funktionierte. Man muss sich immer wieder für die Liebe und den Partner entscheiden.
Allerdings zweifelt man trotzdem immer mal wieder an den Gefühlen zum anderen bzw. Fragt sich ob die Liebe ausreicht. Und man fühlt sich doch dazu gedrängt ehrlich zu sein und zu gehen damit man dem anderen nicht weiter die Chance auf eine Frau nimmt, die ihn wirklich liebt. Aber vielleicht sind wir ja diese Frauen, die es einfach nur in den Momenten nicht wissen...
Warum kann man nicht unbeschwert genießen ohne sich verrückt zu machen?
Deine anderen Gedanken kann ich auch nachvollziehen... was ist wenn ich nur aus Gewohnheit bei ihm bleibe. Aber andererseits, ist das schlimm? Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und eine Beständigkeit ist auch was sehr schönes!
Meine Gedanken gehen aber aktuell auch in Richtung Trennung... und dann fühl ich mich oft dazu gedrungen und mal mehr und mal weniger schlecht. Manchmal sogar etwas befreit, kennt das jemand? Andererseits ist das doch alles bescheuert.. wir verbringen doch gerne Zeit mit unseren Männern. Warum soll man dann gehen?
Alles ein hin und her im Kopf!