Guten Morgen, ich melde mich auch wieder =)
Ihr habt wirklich recht, wenn die Gedanken weniger werden, dann wird dieses komische Gefühl umso größer und auffälliger! Aber wieso? Das ist dann der Punkt, wo man extrem achtsam sein muss, damit man nicht wieder in die Spirale reinrutscht... Meistens geht es einem ja gut, dann kommt das Gefühl, dann fängt man wieder an zu denken (wieso fühle ich mich grade so? Müsste ich mich nicht so oder so fühlen?!)...
Mir geht's eeeeeigentlich ganz gut. Ich befinde mich grade in einer extremen Schwellenphase; ich hab keine Schule mehr, mache nur noch meine Abitur Prüfungen... Und dann? Weiß nicht genau, was ich dann machen soll. Würde gerne Psychologie studieren, aber keine Ahnung ob es klappt mit dem Durchschnitt. Es ist alles total neu und chaotisch grade für mich, total ungewohnt. Weiß gar nicht so genau, was ich mit mir anfangen soll, da ich keinen Tagesablauf mehr habe... Fühle mich auch so, als hätte ich keine Freunde mehr irgendwie, weil nicht mehr so viele Menschen um mich herum sind wie es in der Schule so war, die ganzen Mädels in der Schule waren mehr oder weniger auch "nur" Schulfreunde. Jeder geht jetzt seinen eigenen Weg, alles ändert sich... Hab totale Angst vor der Zukunft, was wenn ich mein Abi nicht schaffe? Wenn ich keine "neuen" Freunde finde? Kein Studium? Und dazu dann noch die ROCD Gedanken: was, wenn du in der Uni neue Leute (Männer) kennen lernst und dich verliebst? Was, wenn du du das alles nicht schaffst und dann keine Lust mehr auf die Beziehung willst? Was, wenn wir uns auseinander leben? Was, wenn ich jetzt merke ich möchte was anderes...
Ach man, ihr merkt, meine Lebenssituation an sich ist grade total stressig und voll mit offenen Fragen. Und ich merke, wie ich das manchmal auf ihn schiebe "ich hab keine Freunde mehr, weil ich mit ihm zusammen bin" "ich fühle mich grade nur so überfordert wegen der Beziehung" etc. obwohl er sich so lieb um mich kümmert, mir immer zuhört, mich versteht dass ich grade in einer komischen und ungewohnten Phase bin... Und er im Moment eigentlich der einzige ist, der wirklich bei mir ist und dafür bin ich auch unendlich dankbar.
Ich hab aber immer noch die ganze den Gedanken, dass ich abhängig bin von ihm, aber ich finde nicht wirklich Argumente dafür. Ich hab auch mit meinem Freund darüber geredet, und er meinte dass er unsere Abhängigkeit gesund findet, also dass sie im gesundem Maße ist. Eigentlich (!) denke ich genau so, aber es drängen sich trotzdem diese Gedanken auf. Manchmal auch dass er von mir abhängig ist, wir von einander etc. aber... Im Prinzip ist unsere Beziehung so, wie sie schon immer war... Ich HOFFE es ist ein Zwangsgedanke, hab total Angst, dass es stimmt und ich ihn nicht liebe, sondern nur abhängig bin.
Wollt ihr mir euere Meinung sagen, was ihr euch unter abhängkeit vorstellt?..
Achso und ihr damit habt ihr recht, dass ich will dass er mir was süßes sagt und ich liebe es, wenn er so zu mir ist. Aber manchmal fühle ich mich mega unter Druck gesetzt, dann kommen Gedanken wie "oh Gott denke ich auch so? Fühle ich es auch so wie er? Oh Gott, oh gott..."

echt komisch...
So, sorry für den Roman, aber hat grade echt gut getan
Drücke euch <3