Sportsfreund
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Es ist ein Prozess und ich hoffe ich gewinne diesen gegen mich selbst. Im Februar, nach einigen Wochen guter Stimmung, entschied ich mich meine Antidepressiva abzusetzen, im Glauben nun ohne auskommen zu können. Die Absetzerscheinigungen waren stark, aber ich hielt es durch. Bis zum 8. Tag, dort ereilte mich eine Panikattacke die ich nicht kontrollieren konnte. Ich entschied mich die Tablette wieder zu nehmen. Die Umstellung auf das Medikament dauerte wieder drei Tage, in der ich fast nur schlief.
Danach begannen wieder Tage und Wochen in der ich mich sehr gut fühlte. Selbst Fahrten zum Psychologen zweifelte ich an, dachte ich doch, ich hätte nichts zu besprechen.
Stand heute ist, dass ich immer mal wieder so ca. alle 10-14 Tage 1-3 Tage extrem Grübel und Zweifel. Ich habe von meinem Psychologen viele Tipps bekommen, die mir teilweise helfen, aber leider nicht alle Probleme lösen. Dennoch möchte ich diese mit euch teilen:
• Körperliche Mißempfindungen sind nur eine Verstärkung normaler körperlicher Prozesse, die nicht gefährlich sind. Man darf diese nicht als gefährlich bewerten.
• Unsere Interpretation kann somit eine Anzahl von Problemen verursachen.
• Wir möchten Ihnen raten, weiterhin angstbesetzte Plätze so oft wie möglich aufzusuchen!
• Das Beispiel zeigt, dass körperliche Symptome häufig stärker werden, wenn man besonders auf sie achtet.
• Angstreaktion als gefährlich interpretierte Reize ist natürlich, aber die Bewertung von Reizen, für die sie keine Erklärung haben, als gefährlich, ist in diesem Fall falsch.
• Man neigt unter Angst dazu, die Umwelt oder den eigenen Körper nach Anzeichen von Gefahren abzusuchen (man sucht nach Bestätigungen).
Ganz wichtig:
• Geduldig mit mir sein!
• Nicht jeder Tag ist nur gut oder schlecht.
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