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9002

L
Wow Leute, was ist denn hier los?!

Entschuldigt bitte, aber ich finde, dass man GERADE in diesem Forum auch mal rumjammern darf! Wir haben alle eine psychische Krankheit, erinnert euch mal an eure Anfangszeit!
Borderline oder nicht?! Völlig egal, aber es muss erlaubt sein, dass JEDER hier rumjammern darf, sich freuen darf, ausrasten darf oder wie auch immer... Mensch in meiner schlimmsten Phase, konnte ich NUR hier oder bei meiner Psychologin alles rauslassen, denn es versteht doch sonst niemand!

Also ganz im ernst, ich denke hier ruht sich auch niemand auf seiner Krankheit aus etc. Das kann man hier doch nicht so reinschreiben!

@Nf1115 das tut mir leid für dich, dass dich das getriggert hat, aber das Internetverbot (sei mir nicht böse) ist super! Denn das ist wirklich "krankhaft"! Zieh es durch! Und ich finde deinen Ansatz gut, den du geschrieben hast dazu. Im Endeffekt kann man bei jeder Charaktereigenschaft irgendetwas googeln und dann kommt eben sowas raus. Ich bin auch super sensibel, ich habe meinen Freund früher in Streiterein öfters Beleidigt, bin völlig ausgerastet, dass das nicht "normal" ist, war mir damals schon klar, aber das heißt noch lange nicht, dass ich an dieser Krankheit leide. Ob Rocd eine Unterform des Ganzen ist, weiß ich nicht, ist mir persönlich aber auch vollkommen egal, ich weiß ja woran ich arbeiten muss! =)

SO ich wollte niemanden damit angreifen, aber diese von wegen es ist hier alles "negativ" und irgendwie jammern alle- Kommentare finde ich sinnfrei! Dafür ist unter Anderem so ein Forum da, MEINE Meinung, wenn es für andere nicht der Fall ist oder diese sich dadurch runterziehen lassen, sollte man vielleicht auch nicht in so einem Forum unterwegs sein!

LG

x 4 #5401


B
@Liliane

Ich finde mich so wieder in deinem Beitrag. Auch ich bin extrem sensibel und habe früher bei Streitereien meinen freund beleidigt, bin voll ausgerastet. Und mir war damals auch klar, dass das nicht normal ist. Wusste aber nicht warum, weshalb ich so bin. Usw. Es fiel mir galt auf und meinem freund auch, aber erst durch den Zwang fing ich an an mir zu arbeiten. ...eventuell ja was positives. Man kann seine bez gesünder und harmonischer machen. Und übernommene Verhaltensweisen, alte Wut, angst auflösen. Und neue Ansichten erarbeiten
Ich würde aber auch nicht sagen dass ich Borderline hätte.

#5402


A


Angst den Partner nicht zu lieben

x 3


S
Hoppla, hier war ja richtig was los!

Ich melde mich auch mal kurz zurück, fühle mich auch ehrlich gesagt “schlecht“, weil ich überhaupt hier bin. Die forumfreie Zeit war zwar emotional recht durchwachsen, ich war aber ganz fürchterlich stolz auf mich, weil ich dem Drang hier reinzuschauen ganz tapfer widerstanden habe. Naja, bis heute halt. Ist jetzt aber auch nicht weiter wild, ich glaube ich kann mir das verzeihen. Wink

Ich hab oft gar nicht gemerkt (auch nicht während meiner kurzen Zeit im diesem Forum), wo sich der Zwang überall versteckt. Dass ich selbst, als ich dachte, nicht mehr nach Bestätigung zu suchen, irgendwie doch unbewusst nach Bestätigung gesucht habe.

Allein diese paar Tage ohne Forum haben irgendwas mit mir gemacht. Etwas Gutes. Es macht mir weniger Angst, dass mir meine Gedanken kaum noch Angst machen. Wisst ihr, was ich meine? Der Drang nach Bestätigung von außen lässt wirklich etwas nach. Klar stehe ich noch am Anfang von allem, ich denke immer noch zu viel, der Fokus liegt immer noch zu oft auf dem Thema... aber irgendetwas tut sich. Die Gedanken sind allesamt noch da, aber sie ziehen mehr und mehr vorbei. Ich fange an, die Variablen meines Lebens zu akzeptieren. Mal mehr mal weniger. Wir können eben vieles nicht kontrollieren. Etwas, womit sensible und unsichere Menschen ihre Schwierigkeiten haben.

Sich nicht mehr so sehr mit dem zu identifizieren, was einen plagt... mir persönlich hilft das. In der Therapie arbeite ich vorrangig daran, mich als Person aufzubauen, danach zu forschen wer ich bin und war und sein will und was mir gut tut. Ich mache wieder Sport, gehe raus, habe Spaß. Ich greife nach jedem Endorphin, was ich bekommen kann.

Ich hoffe, euch allen geht es euren Umständen entsprechend gut! Ich melde mich vorerst auch wieder ab. Ich bin nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass wir alle nur stärker werden können. So oder so. Und das finde ich gut. Bleibt dran, ich glaub' an euch! <3

#5403


N
@Liliane könnte dich knutschen für deinen Beitrag! Herz Kuss

#5404


Z
Zitat von starsandpolkadots:
Hoppla, hier war ja richtig was los!

Sich nicht mehr so sehr mit dem zu identifizieren, was einen plagt... mir persönlich hilft das. In der Therapie arbeite ich vorrangig daran, mich als Person aufzubauen, danach zu forschen wer ich bin und war und sein will und was mir gut tut. Ich mache wieder Sport, gehe raus, habe Spaß. Ich greife nach jedem Endorphin, was ich bekommen kann.

Ich hoffe, euch allen geht es euren Umständen entsprechend gut! Ich melde mich vorerst auch wieder ab. Ich bin nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass wir alle nur stärker werden können. So oder so. Und das finde ich gut. Bleibt dran, ich glaub' an euch! <3



Mir geht es auch schon besser! Aber die Angst vor nicht Angst haben, macht mir Angst. Laughing
Gestern, musste ich mich wirklich entschuldigen bei meinem Schatz... weinte wieder, weil es mir so leid tut.
Ab und zu habe ich leider momente wo ich denke, es reicht mir...
Oder wo ich mir sage, komm, eigentlich willst du ja gar nicht mehr. weinen

Mich schmerzt es einfach so, das ich viel an meinen Arbeitskollege denke - vorallem wann ich meinen Freund küsse.
sodass es mich fast wüüürgt - aber auch diese Gedanken wurden schon weniger. jupi

aber leider habe ich wieder angefangen hier im fooorum zu lesen. auch wenn es mir besser geht, aber sobald ich nicht dran denke schaue ich hier wieder rein und denke daran.

vorallem die ungewisse zukunft macht mir ein wenig angst. weinen

ABER ICH ZWINGE MICH WIEDER, NICHT HIER INS FORUM ZUSSCHAUEN. Trost

#5405


S
Ich glaube, ab und an hier reinschauen schadet auch nicht allzu sehr. Dass ich für mich entschieden habe, das nach Möglichkeit nicht mehr zu tun, bedeutet nicht, dass ich es grundsätzlich verteufle.

Ich denke wir wissen alle, dass es uns am Ende nur helfen kann, wenn wir uns wieder komplett auf uns selbst besinnen. An dem Punkt, es wirklich konsequent anzugehen und im Zuge dessen auch durchzuziehen, sind aber eben noch nicht alle. Auch wenn man es immer wieder von allen Seiten eingetrichtert bekommt - diese (und jede andere) Erfahrung muss man einfach selber machen, um es wirklich zu verstehen. Und das ist schlicht ergreifend eine Frage der Zeit.

Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen besch***enen August/September/Oktober 2015, als ich sogar während der Arbeit permanent gegoogelt und Foren wie dieses durchforstet habe, um Beruhigung und am besten eine Instant-Lösung für mein Problem zu erfahren. Ich erinnere mich zu gut daran, wie mich Aussagen und Ansichten kurzzeitig beruhigt haben, nur um zwei Minuten später vom üblichen “Aber was wenn...“ in die Verzweiflung getrieben zu werden. Und ich erinnere mich noch viel besser an meine Mama, meine Psychologin und diverse andere Quellen, die eindringlich davon abrieten, ständig nach dieser Bestätigung zu suchen, die es schlicht und ergreifend nicht gibt.

Wollte ich aber nicht hören. Erst über die Zeit wurde der Drang weniger. Und erst heute, nach fast 8 Monaten, fange ich an zu verstehen. Und merke immer wieder, wie weit ich eigentlich schon gekommen bin.

Soll sagen: Versucht euer Bestes, aber gebt euch auch Zeit. Es dauert leider alles seine Zeit. Verdammt euch nicht, verzeiht euch Rückfälle. Auch das gehört zur Heilung. Beim nächsten Mal geht es nämlich schon besser. Das kann ich euch versprechen. Smile

x 4 #5406


antje23
Zitat von Liliane:
Wow Leute, was ist denn hier los?!

Entschuldigt bitte, aber ich finde, dass man GERADE in diesem Forum auch mal rumjammern darf! Wir haben alle eine psychische Krankheit, erinnert euch mal an eure Anfangszeit!
Borderline oder nicht?! Völlig egal, aber es muss erlaubt sein, dass JEDER hier rumjammern darf, sich freuen darf, ausrasten darf oder wie auch immer... Mensch in meiner schlimmsten Phase, konnte ich NUR hier oder bei meiner Psychologin alles rauslassen, denn es versteht doch sonst niemand!

Also ganz im ernst, ich denke hier ruht sich auch niemand auf seiner Krankheit aus etc. Das kann man hier doch nicht so reinschreiben!

@Nf1115 das tut mir leid für dich, dass dich das getriggert hat, aber das Internetverbot (sei mir nicht böse) ist super! Denn das ist wirklich "krankhaft"! Zieh es durch! Und ich finde deinen Ansatz gut, den du geschrieben hast dazu. Im Endeffekt kann man bei jeder Charaktereigenschaft irgendetwas googeln und dann kommt eben sowas raus. Ich bin auch super sensibel, ich habe meinen Freund früher in Streiterein öfters Beleidigt, bin völlig ausgerastet, dass das nicht "normal" ist, war mir damals schon klar, aber das heißt noch lange nicht, dass ich an dieser Krankheit leide. Ob Rocd eine Unterform des Ganzen ist, weiß ich nicht, ist mir persönlich aber auch vollkommen egal, ich weiß ja woran ich arbeiten muss! =)

SO ich wollte niemanden damit angreifen, aber diese von wegen es ist hier alles "negativ" und irgendwie jammern alle- Kommentare finde ich sinnfrei! Dafür ist unter Anderem so ein Forum da, MEINE Meinung, wenn es für andere nicht der Fall ist oder diese sich dadurch runterziehen lassen, sollte man vielleicht auch nicht in so einem Forum unterwegs sein!

LG


Kann schon sein, aber es hilft doch niemanden weiter. Selbstmitleid um etwas zu ändern ist völlig fehl am Platz, meine Meinung. Klar ist das Forum dafür da aber es soll doch auch ne Hilfe sein und dafür muss man auch mal ehrlich sein. Auch ehrlich zu sich selbst. Es wird doch nur besser wenn man selbst sich hilft. Niemand anderes kann einen aus den Gedankenstrudel raus holen. Wenn man etwas ändern will kann man das am Ende nur selbst. Und ich darf meine Meinung hier rein schreiben. Ich lebe nicht in einem Luftballon und Schotte alles Negative von mir ab. Denn das kann einem auch in der realen Welt passieren und damit muss man dann auch lernen umzugehen

#5407


antje23
Ich will ni mehr nur Opfer sein und mich selbst bemitleiden. Ich bin selbst Herr meines Lebens und kann entscheiden ob ich mich auf früher ausruhen will und immer das vors Loch schieben will oder was ändern will.
Ich will dran arbeiten um irgendwann freier Leben zu können. Vielleicht bin ich hier falsch. Denn wann man hier immer wieder liest macht man sich wieder mehr Gedanken.

#5408


S
Ich will mich auch nicht mehr selbst bemitleiden und auch kein Opfer mehr sein. Das möchte hier glaub' ich niemand wirklich, auch wenn es oft so unendlich verlockend (und einfach) ist: Der Welt den Rücken kehren, zu sagen "Das hab' ich nicht verdient, das ist schei**, ihr könnt mich alle mal."

Vor allem aber ist genau das eine total nachvollziehbare, menschliche Reaktion auf das, was einem widerfährt.

Es geht glaub' ich gar nicht so sehr um das, was gesagt wird. Die Aussagen sind nämlich alle völlig richtig. Jeder soll sein Leben in die Hand nehmen, "Rumheulen macht's nicht besser, nur schlimmer!", man muss dafür sorgen, dass es einem gut geht, das kann nämlich kein anderer. Und so weiter. Das ist wirklich alles komplett richtig!

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das hier auch jeder weiß.

Ich spreche hier niemanden direkt an, das möchte ich gerne vorweg nehmen. Mir ist tatsächlich schon häufiger an anderen Stellen aufgefallen (sowohl in diesem Forum als auch im "echten Leben"), dass viele Betroffene, bei denen bereits eine sichtliche Besserung/Heilung eingetreten ist, dazu neigen sich aufzuführen, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Als hätte es die Momente, an denen sie sich am liebsten die Decke über den Kopf gezogen hätten und/oder vor lauter Verzweiflung aus dem Fenster gesprungen wären, niemals gegeben. Anderen Mut machen wollen ist die eine Sache. Das ist sehr gut, das ist wichtig. Andere aufrütteln wollen ist ebenso wichtig. Aber dabei muss und sollte man die nötige Sensibilität für das Thema nicht verlieren. Wir haben das doch alle durch, der eine mehr, der andere weniger. Das Verständnis für dieses Verhalten sollte bei uns allen (noch) da sein.

Im Zweifel lässt man halt einfach mal was unkommentiert stehen und denkt sich seinen Teil nur. So mache ich es. Ich hab' auch schon oft gedacht, dass mir das "Gejammer" (ich mag das Wort nicht, ist immer so abwertend, dabei meine ich das an dieser Stelle gar nicht so!) hier zuviel ist. In solchen Momenten verlasse ich das Forum, bzw ziehe mich aus einer Unterhaltung zurück. Wie genau man mit diesen Sachen umgeht, bleibt jedem selbst überlassen. Auch ein Lernprozess, unabhängig von allen Krankheiten dieser Welt. Sich fernhalten ist sicher nur einer von vielen Wegen. Wer sich WIRKLICH dazu äußern will, soll das gerne machen. Aber vielleicht eher in die Richtung "Ich verstehe, dass ihr euch hundeelend fühlt, aber glaubt mir, wenn ich sage, dass..." als mit diesem "Jetzt reißt euch mal zusammen!"-Unterton... wir wissen doch alle, dass man das in seinen dunkelsten Momenten manchmal einfach nicht kann.

Und, wie ich persönlich finde, auch nicht immer MUSS.

x 2 #5409


P
@antje23 Also ich muss sagen ich schaue hier oft rein ob ich nun schreibe oder nicht und trotzdem helfe ich mir selbst. Ich habe es schon aus so vielen schweren Situationen heraus geschafft trotz dem Forum. BZW meistens sogar DURCH das Forum. Also ich persönlich kann das was du schreibst so gar nicht bestätigen. MEINE MEINUNG.

Schönen Tag euch noch Smile

#5410


antje23
Nein das stimmt das muss man nicht. Ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Mir haben das Menschen von aussen gesagt und ich kann jetzt sagen sie haben Recht. Selbst ein Psychologe bedauert einen nicht sondern zeigt einen auch auf was man anders machen könnte. Aber egal. Ich sage hier nix mehr dazu.

#5411


S
Zitat von antje23:
Ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen.


Deswegen habe ich extra dazugeschrieben, dass ich hier niemanden direkt anspreche. Wink

Zitat von antje23:
Mir haben das Menschen von aussen gesagt und ich kann jetzt sagen sie haben Recht.


Das ist eben der Punkt: Hinterher ist man immer schlauer. Mir geht es ganz genauso, ich blicke mittlerweile auch ganz anders auf alles zurück. Aber ebenso wichtig finde ich es, dass man anderen die Zeit, die es braucht, um Erkenntnisse zu gewinnen, auch zugesteht.

Zitat von antje23:
Selbst ein Psychologe bedauert einen nicht sondern zeigt einen auch auf was man anders machen könnte. Aber egal. Ich sage hier nix mehr dazu.


Ganz richtig... Psychologen sagen, was man anders machen kann. Sie zeigen mögliche Lösungswege auf. Sagen sehr gerne auch mal ganz direkt, dass das, was man gerade macht, bei allem Verständnis nicht produktiv ist. Macht meine auch. Aber in einem ganz anderen Ton als ich ihn oft lese/höre/erfahre. Der Ton macht die Musik und oft liegen die Unterschiede in kleinen, aber feinen Details.

Davon abgesehen sagt mir meine Psychologin schon hin und wieder, dass sie versteht, wie ich fühle und reagiere. Und dass es in Ordnung ist. Und das, ohne mich dabei zu bedauern. Das baut auf und ich kann mich dann direkt besser auf das einlassen, was sie mir hinterher als Lösung vorschlägt. Man sollte nicht unterschätzen, was es ausmacht, immer mal wieder einfach nur verstanden zu werden. Wer manchmal Zuckerbrot bekommt, erträgt die Peitsche besser. (Brutaler Vergleich, mir fiel aber kein anderer ein. Very Happy)

#5412


antje23
Ich möchte nur noch eins dazu sagen. Ich habe jetzt schon ne ganze Zeit Erfahrungen damit. Und als ich das voriges Jahr wieder hatte so ganz schlimm bei meinem neuen Freund, hatte mir eine Freundin geraten mich abzulenken und die guten Seiten von meinem Freund mir ins Gedächtnis zu holen. Das hat mir viel mehr geholfen als mich dem Ganzen hinzugeben und zu "jammern"(das hat die Angst immer noch größer gemacht und Panik ausgelöst). Ich denke wenn dann noch überall her Verständnis kommt, macht es die Sache noch schlimmer, denn wenn andere das auch so schlimm finden, muss ja was dran sein an dem Nicht mehr lieben. Denn ich bin der Meinung umso mehr man "jammert"umso größer wird die Angst. Und ich wäre froh gewesen wenn mir von Anfang an jemand den Tipp gegeben hätte. Aber was weiß ich schon mit meinen 33.
Ich bin jetzt raus und schreibe auch zu nix mehr etwas. Wünsche euch allen viel Glück. Ihr liebt alle eure Partner

#5413


Daisy-Cutter
@alle ich bin bedrückt was hier für eine Stimmung herrscht ..
Das geht ja schon in Richtung angiften ...
Also auch ich gehöre der Fraktion an der es nicht besser geht wenn sie zu Hundert Prozent weiss wie meine Diagnose heisst , weil sich AUS MEINER SICHT dadurch nichts ändert .
Vielleicht bin ich aber auch schon über diesen Punkt längst hinaus denn ich stelle fest egal wie man es für zb. aussen verpackt nachvollziehen können es doch tatsächlich nur die die auch darunter leiden ...
Bitte vertragt Euch , wir brauchen dieses Forum ...

x 1 #5414


L
@antje23

sorry, ich komme nicht mehr mit! Wenn mir damals jemand gesagt hätte, rufe dir die positiven Seiten deines Partners wieder hervor, hätte ich ihm wahrscheinlich in die F* gehauen! Hallo? Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber verdammt nochmal ZWANGSGEDANKEN (GERADE AM ANFANG) kann man nicht kontrollieren, steuern oder neutralisieren mit irgendwelchen versuchen sich mit positiven Dingen am Freund zu beruhigen! Ich weiß ja nicht, wie du das hinbekommen hast (freut mich für dich), aber bei mir ging gar nichts mehr! Und ich spreche dich hier direkt an! Denn ich finde deine Ansichten einfach nicht passend, was ZG betrifft! MIR geht es auch gut, ich lebe seit 10 Monaten mit dieser Krankheit und ich bin immernoch nicht geheilt! Ich habe gerade am Anfang 24 Stunden gegen meine Gedanken gekämpft indem ich immer wieder versucht habe sie zu neutralisieren. Gedanke "Ich liebe ihn nicht" Gegengedanke "DOCH ich LIEBE ihn" etc. Das hat es im Endeffekt schneller gemacht, denn so wird der Zwang immer weiter am Leben erhalten. Jemanden mit Zwangsgedanken zu sagen, versuche dir mal die positiven Seiten deines Freundes klarzuwerden, ist so als ob du jemanden, der an Depressionen leidet, sagst "reiß dich zusammen, mach mal was, was dir gut tut." Sorry, aber das ist so ziemlich der "dümmste" Tipp, den ich darauf bezogen gehört habe! Meine Psychologin hat mir damals VERBOTEN mit meinen Gedanken zu diskutieren. Denn wenn du dich weiterhin dagegen wehrt, verlieren sie nicht an Bedeutung etc.

Eben du bist 33 Jahre, solltest du da nicht ein wenig sensibler sein? Solltest du nicht versuchen anderen Mut zu machen? Wenn es dir so gut geht, dann bist du in dieser Position und kannst anderen Mut machen, aber ich glaube ich habe hier noch NIE reingeschrieben, also das jammern hier bringt euch gar nichts! Denn ich weiß selbst, wie es ist, wenn man komplett wieder in dem Gedankenkarussel drin steckt!


Jeder hier nimmt sein Leben in die Hand, jeder geht zur Therapie, was schonmal der Wichtigste Schritt ist, jeder setzt sich mit seinen Ursachen dieser Krankheit auseinander, sieht sogar das positive, was die Krankheit mit sich bringt, aber an dem Punkt sind eben noch nicht alle! Ich habe dafür bestimmt 4-5 Monate gebraucht, um festzustellen, dass mir diese Krankheit vielleicht auch helfen soll, um eine glücklichere Beziehung führen zu können und um selbst stärker und selbstbewusster zu sein!

Mir gehts, was meine Gedanken angeht wie gesagt momentan SUPER, ABER ich weiß, dass auch wieder andere Zeiten kommen können und ich würde niemals jemanden, der vielleicht noch nicht so weit ist, oder der gerade wieder drinsteckt, sagen "hör auf zu jammern, selbstmitleid bringt nicht."

MEINE MEINUNG!

@DaisyCutter

wir vertragen uns und dieses Forum bleibt bestehen und Hilfe wird man hier immer finden! Einige Sachen kann ich aber einfach nicht so stehen lassen, wenn ich bedenke, dass vielleicht andere gerade am Überlegen sind, sich hier anzumelden, weil sie auch daran leiden und dann solche Beiträge lesen wie, "Hört auf zu jammern etc.", wäre ich vermutlich nicht mehr so sicher mich anzumelden!

x 4 #5415


antje23
Ja das war schei.. Das tut mir leid an alle. Aber selbst meine Psychologin sagt mir, ich soll mir versuchen das Positive ins Gedächtnis zu holen.
Ich denke ich habe einfach mehr Verlustangst als das Andere. Aber ja vielleicht sollte ich sensibler sein aber ich habe auch genug Erfahrung mittlerweile damit und nicht in dem Negativen hängen zu bleiben und mich zum Ablenken zu zwingen und das Gedankenkarussel zu unterbrechen hilft mir viel mehr

#5416


hoffnungsvoll83
Zitat von antje23:
Ich bin jetzt raus und schreibe auch zu nix mehr etwas. Wünsche euch allen viel Glück. Ihr liebt alle eure Partner


Ist, glaube ich, zum jetzigen Zeitpunkt das beste für alle hier.
Auch dir viel Glück!

#5417

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antje23
Nu danke

#5418


L
Zitat von antje23:
Ja das war schei.. Das tut mir leid an alle. Aber selbst meine Psychologin sagt mir, ich soll mir versuchen das Positive ins Gedächtnis zu holen.
Ich denke ich habe einfach mehr Verlustangst als das Andere. Aber ja vielleicht sollte ich sensibler sein aber ich habe auch genug Erfahrung mittlerweile damit und nicht in dem Negativen hängen zu bleiben und mich zum Ablenken zu zwingen und das Gedankenkarussel zu unterbrechen hilft mir viel mehr



Das freut mich, dass du es schaffst, dich abzulenken! ICH schaffe das mittlerweile auch ganz gut, denke ich jedoch an meine Anfangszeit zurück, weiß ich ganz genau, dass das nicht selbstverständlich ist, das hinzubekommen! Ich konnte mich damals NULL ablenken, Zwangsgedanken eben. Sie kommen einfach, davon mal abgesehen, konnte ich mich auf nichts anderes konzentrieren. Ich denke tatsächlich langsam anjte, dass du vielleicht nicht in dem Sinne unter ZG leidest, sondern tatsächlich unter Verlustangst. Es tut mir leid, wenn ich das jetzt so sage, aber du bist mit deinen Kommentaren schon öfters angeeckt, weil du sehr unsensibel rüberkommst, manchmal sogar so, dass ich schon dachte, "Hä, sie müsste doch wissen wie das ist, warum schreibt sie sowas jetzt."

Ich bin keine Psychologin ich möchte mir auch nicht Anmaßen, zu sagen, was du tatsächlich hast, aber bitte sei ein wenig vorsichtiger/sensibler mit dem was du schreibst! Ich frage jetzt mal ganz platt nach, was sagt deine Therapeutin denn? Hast du ZG oder wie sieht sie das?

x 2 #5419


antje23
Sie sagt ich leide unter Verlustangst und brauche viel Liebe und Bestätigung von aussen leider. Deshalb tut das auch gerade weh das alles zu lesen Über mich

Und ich wollte wirklich nur helfen. Ich habe das Problem trotzdem. Bekomme ich nämlich die Liebe. Kann ich nicht damit umgehen und die Gefühle gehen weg und dann bin ich da wo ihr seid und das Problem ist, ich muss da raus sonst bekomme ich ganz schwere Depressionen

#5420


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Dr. Reinhard Pichler
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