Bilbo
Gast
Zitat von nutella_:@Bilbo Also ich muss sagen, dass ich mich da schon wiederfinde. Anfangs dachte ich sofort "Oh Schreck!" aber wie du selbst sagst, hat das nichts mit lieben oder nicht lieben zu tun, im Gegenteil, ich denke dass gerade weil man den anderen sehr liebt die Verlustangst groß ist.
Ich kann von mir sagen, dass ich dieses Verhalten auch kenne, vor allem wenn es mir eben schlechter geht. Ich habe Angst davor, ihn zu verlieren und deshalb suche ich seine Nähe, will einfach bei ihm sein weil er dann ja DA ist. versteht ihr? Obwohl es an sich logischerweise unsinnig ist, denn selbst wenn er nicht neben mir steht bedeutet das ja nicht, dass er nun für immer fort ist und ich ihn verloren habeaber der Kopf, der Kopf...
Ich finde das mit dem Kind, was in Angstzeiten Sicherheit sucht extrem treffend und in meinem Fall macht es auch Sinn, da ich mit frischen 16 Jahren in die Beziehung kam und noch dazu schwierige Beziehungen zu Hause hatte, weshlab mein Freund Halt und Geborgenheit, Stütze und Sicherheit war. Ich kann also zustimmen, dass das wie ein Kind ist, was Zuflucht suchte und somit in manchen (Angst)phasen immer noch tut.
was mich nun aber brennend interessiert: Wie hast du das geschafft, dich da mehr und mehr zu lösen?Denn seit das Thema hier jetzt auf dem Tisch ist denke ich immer wieder drüber nach und frage mich auch bei vielen Sachen "Tu ich das jetzt bloß aus Sehnen nach Liebe von ihm? Bestätigung?" und das macht mich verrückt
Das mit dem Kuscheln sehe ich wie @Bella_D2014 und @nf1115, dass ich das auch in schönen und guten Phasen gerne tu und wir beide es immer schon genossen haben, einfach beieinander zu liegen und zum Beispiel nen Film zu guckenIch spreche also auch nur von Phasen, die mal mehr mal weniger da sind. Aber dennoch würde mich mal deinen "weg hinaus" interessieren, wenn du erzählen magst
ich weiss es selber nicht nutella...ich war/bin sehr streng mit mir...seit 4.5 jahre geh ich durch jedes schlechte gefühl hindurch und lass es über mich ergehen...was ich vor allem merke ist...das wenn ich mich gut fühle, mich die ganze denkerei während den angst phasen sehr weit gebracht haben....also dieser grübelzwang ist schon nicht nur schlecht...für mich zumindest.. auch das ewige googeln hat mich weiter gebracht, auch wenn viel viel mist steht... ich zieh mir die dinge raus die ich gut finde und richte mein leben danach.. das es besser wurde hat ganz viele dazu geführt....therapie, medikamente, lösen vom elternhaus, lösen von der mutter inkl. kontaktabbruch...akzeptanz der schlechten gefühle, loslassen vom gefühl es muss besser werden oder gar heilen...achtsamkeit...etc...etc...etc..es gibt tausend dinge.....wenn ich überlege wie ich vor 4 jahren war und wie ich jetzt bin.....ich glaube ich habe mich geistig um 180° gedreht....und das war in meinem alter auch wirklich langsam zeit....

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