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9002

K
Ich klebe auch ganz oft wie eine Klette an ihm. Richtig extrem.

#5141


B
googelt mal emotionale Abhängigkeit, ich kannte das auch mit dem Klettenverhalten..

#5142


A


Angst den Partner nicht zu lieben

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N
@Bilbo um ehrlich zu sein, triggert mich das extrem grade, aber ich habe trotzdem versucht ruhig zu bleiben.
Habe mir grade die Webseiten dazu durchgelesen und finde, dass kann man alles gar nicht so verallgemeinern, was da so steht. Ich meine, das meiste was da steht, trifft auch auf "normale" Menschen zu... nattürlich ist man irgendwo emotional abhängt vom partner. wWäre ja auch komisch wenn nicht, oder? Das mit dem Klammern bla bla.. also um ehrlich zu sein, ich kenne das nicht so bzw ich sehe es nicht als klammern an, ich liebe es einfach mich an ihn zu kuscheln, ihn zu küssen, zu umarmen, mit ihm zu reden und bei ihm zu sein. Wir beide sind in der Hinsicht sehr ähnlich.

Aber das mit der Emot. Abhängigkeit: das bedeutet ja im allgemeinen, man hat eigentlich kaum noch Gefühle für den Partner, sondern ist abhängig von ihm ("wenn wir Schluss machen, kann ich nicht mehr existieren", "mein Leben hat kein Sinn"). Zugegeben, mein Leben wäre echt erstmal SCHEI?E wenn ich mit meinem Partner nicht mehr zusammen sein würde, für wen wäre das nicht schlimm, der liebt? ich würde sehr lange darunter leiden und ich möchte sehr gerne mein Leben mit ihm genießen... ABER es wäre wirklich nicht der Weltuntergang, es geht weiter. Ich habe immer noch freunde und vor allem eine wundervolle Familie. Das soll jetzt nicht heißen, dass es mir fast gleichgültig wäre, wenn es vorbei ist, denn WILL mit ihm zusammen sein, nicht weil ich MUSS (aus Abhängigkeit etc), sondern weil ich WILL. weil ich mich jeden Tag dafür entscheide. Aber damit diese Gedanken an Gewicht verlieren, ist es wichtig sich klar zu machen, dass Partner nicht ALLES ist, und das ist sehr gut und normal.

Ich finde, das mit der emotionalen Abhängigkeit trifft jetzt nicht unbedingt auf mich (auf uns?) zu. Die Leute die das haben, beschreiben es als eine art "Dro.", wenn der Partner da ist und als "Entzug", wenn nicht, und meistens sind es destruktive Beziehung...

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hoffnungsvoll83
Mach hat das auch getriggert und ich bin selber Meinung wie Nf1115.
Danke toll beschrieben Smile

x 5 #5144


B
bin ich anderer meinung..schreib später was dazu..meine tochter braucht grad aufmerksamkeit Smile

x 3 #5145


S
Das mit dem "Klettenverhalten" kenne ich jetzt ausnahmsweise mal gar nicht. :/ Bevor sich dieses Monster in mir losgerissen hat, mochte ich natürlich gerne seine Nähe, manchmal auch gerne VIEL mehr davon. Je nach meiner Verfassung, bzw auch der Situation. Permanent aneinandergeklettet waren wir aber auch in unseren Anfängen schon nicht. Klar, immer zusammen, wann es nur ging, unendlich fröhlich und glücklich und auch nah, aber eigentlich nie permanent ineinander verhakelt. Very Happy Ich war dafür einfach noch nie der Typ, allerdings grundsätzlich immer irgendwie dafür zu haben. In meiner Verlustangstphase wollte ich dann gerne wieder mehr Aufmerksamkeit, klar. Selbst wenn mir selber eigentlich gar nicht nach Knuddeln war.

Nach Ausbruch dieses ganzen Theaters wollte ich nur Abstand, Abstand, Abstand. Am besten nicht mal umarmen. Wenn ich es doch getan, bzw zugelassen habe, schwang immer diese leise Stimme in meinem Kopf mit ("Das meinst du alles nicht ernst, du willst das doch gar nicht wirklich! Du liebst ihn eben nicht mehr, so ist das.")... ich hatte in solchen Momenten das Gefühl, ich würde ihn betrügen. :/ Das hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben, ehrlich. Mein Kopf hat mir eingeredet, dass ich das nicht will; ich habe das Gefühl gehasst, das ich dabei hatte, also habe ich die Situationen weitgehend gemieden. Und immer soooo ein schlechtes Gewissen gehabt (was meines Erachtens nach immer noch das Hauptproblem in dem ganzen Thema ist). Wochenlang habe ich mir 'nen Kopf darum gemacht, warum ich auf einmal nicht mehr von Herzen wollte, dass er mich anfasst. Futter für meine Angst, für die Zweifel. Das Monster ist in der Zeit stetig und schnell gewachsen. "Wenn man jemanden liebt, fühlt man sich in seinen/ihren Armen IMMER wohl." ... blaaaaaaah. Damit fing bei mir auch übrigens dieses pausenlose Überprüfen der Gefühle und Situationen an.

Auch heute bin ich (noch) nicht immer empfänglich für Berührungen und Umarmungen. Das sind meist die Momente, in denen ich ohnehin genervt/unzufrieden mit mir (oder auch sauer auf ihn) bin. Dann mag ich das einfach irgendwie überhaupt nicht. Und selbst wenn ich gut drauf bin, ist dieses Umarmen für mich zwar sehr schön und auch angenehm, aber genauso gut ist es dann auch, wenn wir uns wieder loslassen. Es sind wirklich nur noch Momente, wie zum Beispiel gestern Abend, in denen ich wirklich unbedingt Nähe haben will. Das klingt für euch jetzt vielleicht total lieblos, aber so ist es bei uns gar nicht. Ich fühle mich mittlerweile ehrlich gesagt sogar ganz wohl mit dieser Routine. Als wären wir gerade dabei, unsere Mitte zu finden! Smile

Total offtopic, aber irgendwie auch nicht: Ich hab' auch eine totale Abneigung gegen die Worte "schmusen"/"kuscheln". Ich weiß nicht warum. Das war irgendwie schon immer so. Liegt vielleicht daran, dass ich da halt allgemein nicht so sehr drauf stehe. Keine Ahnung. Whatever, weiter im Text. Very Happy

#5146

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nutella_
@starsandpolkadots
Nein ich kann aboslut (!) auch jede einzelne beschriebene Situation von dir nachempfinden und so unterschreiben. Mag sehr gegensätzlich zu dem vorher klingen, aber genau das was du sagst ist dann die andere Seite! Entweder auf körperlichem Abstand weil unwohl oder Angst es sei nicht echt oder ich mag seine Nähe, vielleicht aber auch genau aus dieser Verlustangst. Weil oft ist das dann extrem, wenn ich wieder Angst habe, er könnte gehen oder mich nicht mehr so lieben oder sonstige Hirngespinste! Da tut es gut, wenmn er mich im Arm hält:)
Ist kompliziert. Aber ich kenne beides sehr gut:)

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R
Entschuldigung das ich hier dazwischen funke, aber es hört sich mehr danach an als wenn sich hier kleine Kinder unterhalten, so nach dem Motto, heute möchte dies morgen das und übermorgen jenes, vielleicht sind einige nicht wirklich reif für eine Beziehung, denn diese Launenhaftigkeit hat meiner Meinung nach nichts mit Beziehungsängsten zu tun, viel eher mit der eigenen Unfähigkeit eine Entscheidung zu treffen. Ihr unterhaltet euch hier über eure Beziehung als wenn das irgendein Subjekt wäre, völlig unabhängig davon was eurer Partner dabei fühlen würde.

#5148


N
Ok... kichern

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Ra87
@robbie Walker du bist so ignorant und was weiß ich noch alles... Du raffst nicht was du mit deiner Meinung bzw eher Urteil anrichtet oder? Doch das glaube ich schon. Was bist du also bitte für ein Mensch? So boshaft uns empathielos. Halt dich hier fern und das ist keine bitte! Mad so nicht

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S
Robbie Walker, was zum GEIER willst du eigentlich schon wieder hier? Wieder mal schön draufhauen? Hast du nichts besseres zu tun oder was?!

Ich glaube, du bist wirklich bösartig. Anders kann ich mir dein ewiges, völlig unangemessenes Rumgeblubber und “Rumgeurteile“ gegen uns nicht erklären. Ich hab' auch keinen Bock mehr, mich mit dir zu befassen.

Nur weil man eine eigene Meinung hat, heißt das nicht, dass man sie äußern MUSS. Schon gar nicht in einem Forum, in dem... ach was rede ich noch. Du machst ja doch, was du willst. Hut ab, du hast den Durchblick. Genial. Geh dich selbst abfeiern. Geh spielen. Geh sonstwohin. Aber geh.

x 3 #5151


B
ach walker, lass es gut sein... warum hast du panikattacken? das ist doch nur eine leichte verstimmung, ich glaube du bist unfähig mit den alltäglichen belastungen umzugehen...! Reiss dich zusammen und sei ein Mann! Mann oder Maus?

naja back 2 topic...so..

also emotionale Abhängigkeit...das hat meiner Meinung nach nicht damit zu tun, ob man seinen Parnter liebt oder nicht...ich kann ja auch nur von mir reden hier...wenn ich angst habe, genauer verlustangst entwickle ich eine unglaubliche abhängigkeit zu meiner partnerin..respektive war das in der vergangenheit so..jetzt nicht mehr...ich merke das vorallem die schwierigen phasen mich extrem zu einer klette mutierte....

so, warum ist das...diese bedürftigkeit, dieses kletten hat meiner meinung nach mit einem noch nicht erwachsenen selbst zu tun...man steckt noch in der kindlichen entwicklung und versucht sich an den partner zu klammern (eltern) weil man noch nichts anderes gelernt hat...dies ist nicht schlimm, sondern einfach normal..ich suchte mit meiner körperlichen nähe die bestätigung in der beziehung, eine sicherheit...das ist eine emotionale abhängigkeit, so wie kinder das zu den eltern haben......einfach dieses bedürftig sein...

emotionale abhängigkeit kann man auch in einer normalen beziehung haben, wenn der eigene anteil noch nicht erwachsen wurde...das eigene selbstbewusstsein ist in diesen phasen unterentwickelt, und zwar sehr stark........ich behaupte das ist nur die suche nach sicherheit...fragt euch mal ob das nicht stimmen könnte..

klar suche ich auch jetzt noch die nähe zu meiner partnerin..doch nicht mehr permanent...wenn sie nicht will ist das für mich ok..umgekehrt ist das genau so...
tut mir leid wenn das euch triggert, dieser post von mir...aber versucht mal darüber nachzudenken ob ihr nicht wirklich eine emotionale abhängigkeit habt...wenn auch nicht immer, sondern vor allem in den phasen wo es ein bisschen schwieriger wird...

emotionale abhängikeit kann man lösen ohne aus der beziehung zu gehen...das ist gesund und normal...also nicht zu fest negativ bewerten ...

x 1 #5152


N
Leute, regt euch nicht darüber auf. Ich glaube langsam echt, dass er einfach nur Aufmerksamkeit braucht... nicht beachten und dann wird dieser primitive Mensch schon verschwinden

@Bilbo ich verstehe deine Ansicht dazu. Trotz allem ist das meiner Meinung nach keine emotionale Abhängigkeit... wirklich, wenn man das googelt oder noch besser Erfahrungsberichte von solchen Menschen liest, die das haben/hatten, dann ist das ja was komplett anderes! Das, was du beschrieben hast mit der verlustangst etc hat eine andere Ursache, aber ich würde es wirklich nicht als emotionale Abhängigkeit bezeichnen, dieser Ausdruck passt iwie nicht... ixh kann mich jedenfalls mit keinem identifizieren, der Erfahrungsberichte geschrieben hat.
Aber vielleicht ist das ja nur bei mir so, ich meine ich "klammer" eigentlich nicht, mein freund ind ich sind sehr kuschelbedürftige Menschen und lieben es, uns körperlich nahe zu sein (sei es nur die Hand halten, während mal irgendwo sitzt ).. und das mit dem klammern fühlt sich vielleicht nicht so toll an, bzw man ist vielleicht genervt von sich selbst irgendwann dass man die ganze bei dem Partner sein möchte und der Partner irgendwie deutlich macht, dass er mal Raum braucht.. oder?
Naja, wie gesagt, meine Meinung... ixh denke emotionale Abhängigkeit ist etwas was anderes (Google ist mein bester freund Very Happy)

#5153


B
hm ist wohl unterschiedlich, von mensch zu mensch..

ich denke einfach sobald man sicherheit bei einem anderen menschen sucht, hat das mit dem inneren kind zu tun und nicht mit dem gesundenen erwachsenen....hier schreiben viele das sie eine klette sind, sehr viel nähe suchen etc....da frage ich mich ob das nicht einfach mit angst zu tun hat....wäre man denn auch so eine klette wenn man keine angst hätte ? seit meine angst nicht mehr so stark ist habe ich auch nicht mehr so ein nähe bedürfnis... Smile

vielleicht legen wir die worte einfach unterschiedlich aus...

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N
@Bilbo ja vielleicht.
Ich kann nur von mir sagen, dass ich diese Nähe Bedürfniss auch schon vor meiner angst und Gedanken und alles was dazu gehört hatte, aber es hat weder mich noch meinen Partner gestört. Ich finde es einfach schön, ihm oft nah zu sein. Aber auch ich habe mal Momente, wo ich keine Lust habe oder er auch, dann sagen wir es dem anderen einfach und joa... klar, durch die Gedanken die ich jetzt habe sagt mein Kopf mir dann oft "das ist jetzt nicht normal dass du keine Lust hast" etc aber davon versuche ich mich nicht beeinflussen zu lassen. ..
Ich glaube auch, dass das jeder individuell für sich entscheiden muss, da wir alle eine andere Vergangenheit haben (mal schwieriger und mal leichter) und somit jeder mensch einfach vom Charakter verschieden ist, vor allem wenn es um sowas wie die nähe des Partners geht....

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B
@Bilbo

Hmmm, also ich schließe mich Nf1115 an. Ich war schon immer ein kuschelmensch, es gibt aber natürlich auch Monate da hab ich einfach keine Lust zu kuscheln, oder mein freund. Wir kuscheln beide gerne und deswegen ist das für keinen ein Problem.
Trotzdem finde ich das mit dem noch nicht erwachsenen inneren Kind sehr sehr treffend. Ich würde behaupten mein inneres Kind hat sehr viel angst (vergangenheit) und das merke ich nun. Das kuscheln würde ich als normal bei mir sehen. Manche kuscheln halt viel und gern und manche halt eher nicht, dneke ich. Aber dieses kleine Kind in einem. ..damit hast du wirklich recht! Smile

x 3 #5156


nutella_
@Bilbo Also ich muss sagen, dass ich mich da schon wiederfinde. Anfangs dachte ich sofort "Oh Schreck!" aber wie du selbst sagst, hat das nichts mit lieben oder nicht lieben zu tun, im Gegenteil, ich denke dass gerade weil man den anderen sehr liebt die Verlustangst groß ist.
Ich kann von mir sagen, dass ich dieses Verhalten auch kenne, vor allem wenn es mir eben schlechter geht. Ich habe Angst davor, ihn zu verlieren und deshalb suche ich seine Nähe, will einfach bei ihm sein weil er dann ja DA ist. versteht ihr? Obwohl es an sich logischerweise unsinnig ist, denn selbst wenn er nicht neben mir steht bedeutet das ja nicht, dass er nun für immer fort ist und ich ihn verloren habe Very Happy aber der Kopf, der Kopf...
Ich finde das mit dem Kind, was in Angstzeiten Sicherheit sucht extrem treffend und in meinem Fall macht es auch Sinn, da ich mit frischen 16 Jahren in die Beziehung kam und noch dazu schwierige Beziehungen zu Hause hatte, weshlab mein Freund Halt und Geborgenheit, Stütze und Sicherheit war. Ich kann also zustimmen, dass das wie ein Kind ist, was Zuflucht suchte und somit in manchen (Angst)phasen immer noch tut.

was mich nun aber brennend interessiert: Wie hast du das geschafft, dich da mehr und mehr zu lösen? Very Happy Denn seit das Thema hier jetzt auf dem Tisch ist denke ich immer wieder drüber nach und frage mich auch bei vielen Sachen "Tu ich das jetzt bloß aus Sehnen nach Liebe von ihm? Bestätigung?" und das macht mich verrückt Very Happy
Das mit dem Kuscheln sehe ich wie @Bella_D2014 und @nf1115, dass ich das auch in schönen und guten Phasen gerne tu und wir beide es immer schon genossen haben, einfach beieinander zu liegen und zum Beispiel nen Film zu gucken Smile Ich spreche also auch nur von Phasen, die mal mehr mal weniger da sind. Aber dennoch würde mich mal deinen "weg hinaus" interessieren, wenn du erzählen magst Smile

x 1 #5157

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Z
Mein Freund kommt heute zurück von einer Woche skifahren.
nachdem wir letzten Freitag so hefig diskutiert haben und ich wollte das er mich verlässt. Crying or Very sad

Freude und Angst wechseln sich ständig ab. Crying or Very sad

Ich freu mich sobald ich wieder bei ihm schlafen kann ohne Angst...
Ich setze viel Hoffnung in die nächste Therapiestunde... Hoffnung und spreche sie wirklich auf rocd an....

bin drauf gekommen... meine ex partner verliess ich immer nach 2-7 monaten, dank zwangsgedanken an andere...
die Gedanken liessen mich nun 3 Jahre in Ruhe... fast ein gutes Zeichen oder? Embarassed Crying or Very sad

#5158


antje23
Ich glaube ich habe Angst vor der Liebe. Weil ich dann verletzbar bin. Angst habe verlassen zu werden. Mir fällt es oft schwer die Liebe auszuhalten.
Außerdem habe ich das Gefühl das es nicht richtig ist wenn mich jemand bedingungslos liebt.
Ich zweifel oft an mir. Wenn er da ist ist es gut, wenn er weg ist, mache ich wegen jedem schei. Stress. Lege alles auf die Goldwaage

#5159


Z
..... kann man rocd mit der Postnatalen Depression vergleichen...?

#5160


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Dr. Reinhard Pichler
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