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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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L
@Antiihero

GANZ EHRLICH?! Sie muss sich helfen lassen wollen, wenn sie das nicht will, kannst du eh nichts machen. DU persönlich kannst ihr auch nicht helfen, sie braucht dringend professionelle Hilfe!

#5081


Antiihero
Sie ist ja in einer Tagesklinik, aber die Tagesklinik hat überhaupt keine Ahnung so wirklich was sie hat, sie möchte es denen auch nicht erzählen. Kann ich da irgendwas tun, in der Tagesklinik vielleicht mal anrufen & denen das mal etwas herüberbringen damit die Psychologen das vielleicht von sich aus aufgreifen? Ich will Sie wirklich nicht verlieren. :'(

Sie kann doch nicht ihr Leben wegwerfen und sich ihre Zukunft durch ihre Vergangenheit kaputt machen lassen, das kann ich doch nicht zulassen?

Grüße

#5082


A


Angst den Partner nicht zu lieben

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Z
Hallo Smile

Ich bin seit 2 Wochen in Therapie, und hoffe, das ich Zwangsgedanken habe.
Ich halte es nicht mehr aus...
Es begann mit einem "kleinem Fehler", ich "flirtete" mit einem guten Arbeitskolleg.
(betrunken Händchen gehalten - nicht mehr), ich arbeite mit ihm seit 10 Jahren zusammen. Bevor ich meinen Freund kennen lernte hatte war ich seine seine 2 wöchige Affäre...

Dann passierte das Beste in meinem Leben... ich habe meinen Partner getroffen.
Wir waren das perfekte Paar, er ist alles für mich. Wir haben uns blind verstanden... Ich dachte wow ich weiss was liebe ist! und konnte mein Glück nicht fassen. Wir kauften uns Freundschaftsringe, als Beweis unserer Liebe.

Dann passierte dies mit dem "Fremdflirt"...

Seit dem google ich überall und suche Rückversicherung das ich ihn liebe. Seit 4 Monaten habe ich fast täglich Wein- Schreikrämpfe, Panikattacken, - ich dachte nur noch "Trenn dich, dann geht es dir besser"... Auch die Kommentare von Freunde, von der Familie " Trenn dich wenn's dir dann besser geht / du liebst ihn nicht genug,..." waren nicht hilfsbereit...

Ich habe es nicht getan... ich kann nicht... so gern ich würde.
Seit 3,5 Jahren liebe ich meinen Partner, seit einem Jahr wohnen wir zusammen. Seit Sommer ist/war es die schönste Zeit in den 3.5 Jahren. Es war perfekt! bevor mir mein "Fehler" passiert ist... Smile

Es gibt Tage da freue mich sehr auf die Zukunft mit meinem Parter... dann gibt es Tage, da sehe ich sie nicht mehr... Ich kann nicht mehr schlafen, habe nervenzusammenbrüche, bin todunglücklich... und das macht mir schreckliche Angst. Vor 4 Monaten hatte ich alle Zukunftsträume noch!Ich wollte Kinder!
Ich war nun in den Ferien mit meinem Freund... ging mir ein wenig besser... ich dachte nur, wie konnte ich "Fremdflirten"... er ist doch so ein Schatz, ich liebe ihn doch. (Schlafen war immer noch so ein Ding wo nicht geht, ich verwache und will nur noch zu ihm... schlafe ich nicht gleich wieder ein - zweifle ich und fange an zu weinen)
ICH WILL IHN DOCH WIEDER LIEBEN! Oder nicht mehr?

Eine Zeit lang habe ich mir eingeredet wieder in meinen Arbeitskolleg verliebt zu sein, konnte meinen Freund nicht mehr küssen, weil ich plötzlich an den Arbeitskolleg dachte...

Dieses Phanomen ist mir schon früher passiert... ich hatte 3 kurze Beziehungen 2-7 Monate... ich flirtete und schwubs waren alle Gefühle weg, und ich machte Schluss.

Bei meinem jetzigen Partner, ist dies unmöglich... Ich liebte so, ich will ihn wieder lieben...
Wir haben so viele Pläne! Aber ich kann es nicht mehr geniessen mit ihm, ich weine nur noch.
Wenn ich Abends alleine bin, lese ich Briefe, schaue unsere Bilder an, ziehe seine Kleider an, denke nur an ihn und weine... wieso nur ich? wieso musste das passieren?

Meine Psychologin meint, es sind alte Beziehungsmuster, und Bindungsängste... wir versuchen diese zu lösen. Ich hoffe wir schaffen das, ich will meinen Partner wieder lieben... keine beklemmende Angst, wenn ich bei ihm liege.
Und es würde bei jedem Partner passieren... aber ich will nur meinen Freund wieder lieben können!

Ich will nicht aufgeben! auch wenn es einfacher wäre!

Sind es Zwangsgedanken oder keine Liebe mehr?
Meine Elteren sagen, ich darf Liebe nicht erzwingen... ich will nur noch bei ihm sein.
Jetzt ist er eine Woche weg. Es giht mir einigermassen gut... ich freue mich wenn er nach Hause kommt am Samstag.
Aber ich will nicht wieder weinen, er macht nicht mit mir Schluss weil er mich liebt, den Fremdflirt nicht als Fehler sieht, und er weiss das ich nicht so bin.

Ich hoffe die Therapie hilft Sad
ihn will ich nicht verlieren.......

#5083


N
@Antiihero ich möchte nicht unhöflich sein, aber ich glaube deine Freundin hat andere Probleme als wir, ich dachte erstmal dass sie auch Zwangsgedanken hat bzw ROCD und ANGST hat, dass sie dich nicht mehr liebt. Aber das ist ja bei ihr irgendwie anders und das hat sie wohl nicht, ich denke, sie hat andere psychische Probleme die wir vielleicht nicht ganz verstehen können leider. Aus dem Grund weiß ich nicht, ob ich bzw irgendjemand von uns dir Ratschläge geben kann, da sie ja nicht solche Zwangsgedanken hat wie wir.
Ich würde dir raten ein anderes Forum aufzusuchen, Vllt findest du dort Leute die diese Problematik kennen! Sorry... Ich wünsche euch alles gute und hoffe, dass deine Freundin es mit professioneller Hilfe schafft...

#5084


L
@zero1915

Hallo und herzlich Willkommen!

Wenn ich mir so deine Geschichte durchlese, klingt es für mich sehr nach Zwangsgedanken, die wir hier alle auch kennen.
Es ist schonmal sehr schön, dass du in Therapie bist und dir Hilfe gesucht hast! Es tut mir sehr leid für dich, dass du das nun durchmachen musst.

Ich gebe dir nur einen Rat, viele Therapeuten können nicht viel mit den Zwangsgedanken, die sich auf die Liebe zu unseren Partnern beziehen viel anfangen. Vielleicht sprichst du das direkt mal an, ob dein Therapeut das kenn, rocd-Zwangsgedanken. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen!

Um dir ein wenig Mut zu machen, es wird besser, glaube mir!

LG knuddeln Trost


@Antiihero

das sehe ich auch so wie Nf1115. Aber ich würde an deiner Stelle nicht in der Tagesklinik anrufen und da irgendetwas von ihr erzählen, die Bereitschaft Dinge aufzuarbeiten, MUSS von ihr kommen! Damit erreichst du wahrscheinlich eher, dass sie das als Vertrauensbruch sieht und böse auf dich ist!

Viel Erfolg und Kraft!

#5085


S
@zero1915

Klingt für mich ganz nach Zwangsgedanken (googeln, verzweifeln, Fokus liegt in jeder freien Minute nur auf dem Thema, etc), feststellen kann das hier so genau aber ja niemand. Gut, dass du eine Therapie begonnen hast und dich nicht auf irgendwelche Ferndiagnosen verlässt und gegen deine Ängste angehen willst, unabhängig davon, was genau dir fehlt! Ein mutiger, toller Schritt. Alles Gute dafür! Smile Lass mal hören, wie es bei dir so läuft!

@Antiihero

Ich fürchte, dies ist wirklich das falsche Thema für dein Problem! :/ Auch ich kann dir nicht sagen, was du am besten tun sollst, bzw wie du deiner Freundin helfen kannst. Ich schätze, dass sie in der Tagesklinik erst mal gut aufgehoben ist. Ich verstehe deine Ungeduld und Verzweiflung sehr gut aber vertrau für's erste darauf, dass die Ärzte dort mit solchen Sachen und den Eigenarten ihrer Patienten umzugehen wissen (das wissen die nämlich sehr gut!) und richte dich darauf ein, dass sich das Problem nicht in zwei Wochen erledigen wird. Sowas dauert einfach seine Zeit. Der erste Schritt ist getan, jetzt musst du leider erst mal etwas Geduld haben. Biete ihr an, für sie da zu sein, dränge dich ihr aber nicht auf. Alles Gute für dich, bzw euch!

#5086


TheAnk
@Antiihero wenn es deiner Freundin tatsächlich so schlecht geht wie du es schilderst, inkl. der Androhung sich das Leben zu nehmen, gehört sie für mich in eine geschlossene stationäre Einrichtung. In wie weit sie da selbst hingehen muss, oder bei Gefahr im Verzug, eingewiesen werden kann, weiß ich nicht, aber dafür gibt es sicherlich Telefonnummern, wo man anrufen kann, und sich erkundigen kann.

Ansonsten musst du leider wirklich Geduld haben, wem nicht geholfen werden will, dem kann man auch in den seltestens Fällen wirklich helfen. Ich wünsche dir viel Erfolg damit und deiner Freundin alles gute.

#5087


nutella_
Achtung, der Text ist seeehr lang geraten aber vielleicht findet sich ja jemand, der Zeit und Lust hat, ihn mal durchzulesen Smile

Hallihallo!
Mir ist kein besserer Name eingefallen, die Gewählten waren vergriffen oder es hat sonstwie nicht geklappt- dann hab ich das Nutellaglas vor mir gesehn und dachte "wieso nicht?" Razz
Aber jetzt zu mir: Ich bin Sina, bin 19,5 Jahre alt und wohne in Deutschland.
Ich weiß nicht, was man hier so als Vorstellung rein schreibt, ich bin aber offen, Fragen zu beantworten, die ihr an mich habt Smile Was aber mein Eintreten in das Forum betrifft kann ich Folgendes erzählen:

Ich bin im August 4 Jahre mit meinem Verlobten zusammen. Wir haben uns im Februar 2012 kennengelernt und uns ein halbes Jahr getroffen, er hat sich recht schnell verliebt, mir aber meine Zeit gegeben und ich habe dann im August 2012 mit frischen, jungen 16 Jahren mich auf die Beziehung eingelassen. Ich muss sagen, dass ich sehr zögerlich war, schon immer leichte Zweifel hatte, Angst hatte, ich könnte es nicht ernst meinen, da ich so lange gebraucht habe um mich zu entscheiden und auch danach nicht "sicher" war, dass ich überhaupt Gefühle für ihn habe. Komischerweise habe ich aber jedes Treffehn genossen, war aufgeregt, wir waren von Anfang an auf einer Wellenlänge und schon nach wenigen Wochen der "Noch-Freundschaft" wurde spekuliert, was denn zwischen uns lief, da wir echt viel und wundervolle Zeiten miteinander verbrachten.
Meine Eltern sahen das ganze anders. Ich wurde so erzogen, dass wenn man sich auf eine Beziehung einlässt, diese auch absolut ernst sein muss. Sprich, Heiraten. Auch aus christlichen Überzeugungen war Thema "sex" das Horrorgebiet. Erst in der Ehe und außerdem, alles was man zu zweit tut, kööönnte ja zu Sex führen, daher sahen unsere ersten Monate/1,5 Jahre so aus, dass wir mit offenen Türen und im Erdgschoss uns treffen durften bei mir zu Hause, auch nur wenn meine Eltern da waren. Als ich meiner Mama sagte, dass ich jetz mit Tobi zusammen sei, sagte sie "Schade". Und zu ner Freundin am Telefon hörte ich sie sagen "Lieber trennen sie sich jetz, als dass es noch länger geht. denn trennen werden sie sich sowieso."
Nach wenigen Monaten Beziehung wurden uns die sogenannten "3 Monate" auferlegt. 3 Monate kein Wort per sms oder whatsapp wechseln, sich nur in Begleitung des Jugendpastors der Gemeinde oder der Eltern sehen, und Telefonieren nur 1h am Tag, von 20 - 21 Uhr.
Ihre Begründung war, dass wir zu schnell körperlich vorangingen, Beziehung auch ohne das Körperliche funktionieren sollte und außerdem würde man so auch herausfinden, ob er es wirklich ernst mit mir meine. Würden wir es nicht durchziehen würden sie es als eindeutiges Signal von meinem Lieben an sie deuten, dass er es nicht ernst meint und nur spielt. Egal, ob er es tatsächlich so meint oder nicht.
Ende dieser Vorgeschichte war, dass er es nicht nur 3 sondern ganze 5 Monate zusammen mit mir durchgezogen hat (5 Monate statt 3 deshalb, weil wir "Regelverstöße" hatten, und uns dann doch mal alleine getroffen haben... Shame on us.)
Schon hier sieht man mehr als genug, wie sehr er mich liebt, immer hinter mir stand und sich von einer Menge Jungs abgehoben hat. Ich könnte grad wieder heulen.
Naja, weiter gings damit, dass meine Eltern noch lange kritisch waren und wenn auch nicht mehr so aktiv wie zuvor aber dafür passiv immer wieder durch Sprüche wie z.B. "ach er hat doch eh ne Andere" (sollte ein Witz meines Vaters sein, als mein Freund nicht ans Handy ging) oder auch ganz einfach durch stark distanziertes oder unfreundliches Verhalten ihm gegenüber zum Ausdruck gebracht haben, dass ihnen meine Partnerwahl gar nicht passt. Er ist ein wundervoller, liebevoller, Mensch, hat so viel Humor wie niemand anderes in dieser Welt, ist fürsorglich, emotional, klug, sozial, kinderlieb (ich habe 5 kleine Geschwister die ihn von Tag 1 an liebten) und wollte von Anfang an nur das Beste für mich- daher für jeden anderen unverständlich.
Nach und nach hat sich das aber gelegt, ich würde sagen, nach 2 Jahren verblassten auch die allerletzten kleinen Zweifel. Bei mir dagegen blieben in kurzen Abständen immer mal wieder welche da, auch das Vergleichen mit einem Kerl, in den ich mich davor verknallt hatte, blieb bis teilweise heute noch im Vergleich, wie auch einige von euch das mit den Ex-Partern beschrieben haben. Nach Streits kam oft recht schnell der Gedanke auf "es soll also doch nicht sein" oder "wir passen einfach GAR nicht", komplett ausgeblendet was davor und danach wieder alles Wundervolles war und kam. Aber es waren wie gesagt nur phasenweise, teilweise alle paar Wochen oder Monate mal, und auch nur für ne kurze Zeit, manchmal nur Minuten oder wenige Stunden; also absolut nicht vergleichsweise mit dem JETZT.

Die momentane Situation mit meinen Eltern ist übrigens das Gegenteil zum Beginn. Es mag vielleicht absolut erfunden und seltsam klingen, aber sie LIEBEN ihn. Wirklich! Sie haben sich wahnsinnig gefreut über die Verlobung (er hat ganz traditionell sogar meine Eltern gefragt, ob er mich heiraten darf n Herz ), sie schätzen ihn total dafür wie er zu mir steht, vor allem seit es mir ab Hawaii ja auf verschiedene Weisen schlecht ging, und als meine Zweifel so akut wurden und zum Zwang wurden, war es meine Mutter, die mich als allererste versuchte aufzubauen und mir all die wundervollen Seiten an ihm und unserer Beziehung aufzuzeigen. Sie haben sich auch entschuldigt für wie sie und und vor allem IHN behandelt haben früher und ja, also das ist wirklich (Gott sei Dank) eine 180°-Wendung zu damals Smile)

2014 im September ging ich für 3 Monate nach Hawaii, weil ich nach dem Abi nochmal weg wollte ins Ausland.
Wir sagten außerdem, dass wir, wenn wir auch solche Distanzen und 12h Zeitunterschied und diese etwas andere Art, Beziehung zu leben gut meistern, das so die letzte "Hürde" ist, nach der wir übers Heiraten nachdenken wollen. Vielleicht hat mich das dazu bewegt, dass dort die Gedanken über "den Richtigen" und so intensiver wurden. Recht am Anfang bin ich zu einer Mitarbeiterin dort gegangen und die erzählte mir wie "krass" das ist, dass ich genau zu ihr komme, denn sie hat sich "auch" gerade von ihrem Freund getrennt. Ich erinner mich noch, wie ich panisch und weinend zu ihr sagte "Aber ich liebe ihn von ganzen Herzen und weiß nicht, was los ist, ich mache mir nur solche Gedanken. Aber ich würde nie ohne ihn wollen" . Aber ihre Reaktion war beängstigend kalt. Als hätte sie schon ein Urteil über meine Beziehung gefällt.
Während der Hawaii-Zeit gings mir mal besser, mal schlechter aber alles in allem hatte ich mich wieder beruhigt und war glücklich als gegen Ende die gleiche Mitarbeiterin wie von dem Gespräch sich im "Prophetieren" übte (es war n christlicher Campus dort) und meinte, ich werde meinen Freund nicht heiraten. Bäm. Und es saß wie ein Schlag ins Gesicht und das Schlimmste war- es fühlte sich sooo echt an. Und sie meinte noch "ja, sicher bin ich mir nicht. aber wenn du mit Sicherheit sagen kannst, dass duFrieden über deine Beziehung spürst, dann ist ja alles gut"
Natürlich habe ich nach so etwas keinerlei Frieden mehr gespürt über uns und wenn ich ja davor schon gezweifelt habe, war das für mich quasi wie die Wahrheit zu hören. "Ja es wird nix mit euch" "du weißt es doch selbst" "daher die Zweifel" "mach dir nix vor" usw. usw. usw.
Ich beruhigte mich einigermaßen wieder bis zu meiner Abreise, aber was noch zu erwähnen ist, ist dass ich irgendwann um diesen Dreh herum eine Essstörung entwickelte.
Ob das daher oder durch andere Faktoren kam, weiß ich nicht, ich war schon immer sehr perfektionistisch gerade was Aussehen und Verhalten vor Anderen angeht, und hatte wahnsinnige Angst vor dem Gewichtzunehmen in den USA dort.
Aber da Essstörungen psycho-somatisch sind und IMMER mit Psychischem zu tun haben, glaube ich nicht an alleiniges "Figur-Behalten-Wollen" und deshalb sich Kilos runterhungern, Essanfälle und Erbrechen einzuführen.
Ob es durch das "Beziehungsthema" kam kann ich aber auch nicht sagen, da ja auch vorher einige nicht einfache Situationen oder Prägungen usw. da waren.
Währendessen waren die Zweifel wieder schwächer, nahmen phasenweise sogar wieder ganz ab.
Juli 2015 haben wir uns verlobt und es war der schönste Tag bisher, ich wurde total überrascht (wusste ja dass es kommt, aber nie WANN) und ich erinnere mich klar wie selrten an den Moment an dem Abend, als ich so so erfüllt in seinen Armen einschlief, mit dem überglücklichen Gedanken "DAS hab ich jetzt für immer!" Es war alles was ich wollte und der Gedanke an ein Leben mit IHM für IMMER war so schön!
Jedenfalls bin ich dann nach 9 Monaten der Essstörung in eine Klinik gegangen, um den Mist loszuwerden, von Oktober bis Dezember 2015. Der Witz ist: seit dem ersten Tag der Klinik habe ich nie wieder einen Rückfall diesbezüglich gehabt. Aber der andere Witz ist: seit Woche 2 in der Klinik sind die Zweifelgedanken ausgebrochen, die eine solche Intensität angenommen haben, dass ich täglich Gedanken über das Beenden der Beziehung hatte, ich mich total zurückzog und in jeglichgen Therapien nur noch DARÜBER reden und denken konnte. Nachts hatte ich Albträume über Desinteresse seinerseits und tagsüber hatte ich solche Angst, dass ICH ihm das alles nur vormachen könnte. Natürlich mit vielen vielen unterstützenden Stimmen aus der Vergangenheit von meinen Eltern, Jugendleitern und der Mitarbeiterin auf Hawaii zB. "Die wussten es schon immer". Das Angstgefühl schnürte mir die Kehle zu und wirklich NICHTS anderes hatte ab da mehr Bedeutung. Meinen Verlobten zu sehen machte mir Angst, all die negativen Gedanken, all dieses "sind Gefühle da?" und "Genieß ich das gerade?" war laut wie ein Donner und wenn er wieder weg war blieb mir oft nur das Negative im Kopf. "Unmöglich kann ich ihn noch lieben wenn ich SO bin!"
Etwa 2 WOchen bevor ich entlassen wurde, meinte mein Therapeut, dass das ja schon beinahe "sich aufdrängende Gedanken" seien und das hat's ins Schwarze getroffen! Ab da fanden wir also gemeinsam heraus, dass es sich um Zwangsgedanken handele und ich entdeckte kurz darauf dieses Forum und vereinzelte Seiten von Mitleidenden und ich weinte vor Erleichterung, weil ich ab da wenigstens wieder einen Funken Hoffnung spürte, dass ich meinen Lieben doch noch liebte, nur eben unter etwas leide, was das blockiert.

Als ich entlassen wurde ging es konstant bergab, (klar, keine 24h-Betreuung mehr) und ich wusste nicht wohin mit all den Gedanken, ich war fest überzeugt, ich liebe ihn nicht mehr, denn warum sonst hätte ich so seltsame Gedanken, würde an nichts anderes mehr denken können. Ihn hinhalten ging GAR nicht, ich fühlte mich wie die dreckigste Lügnerin und an Weihnachten machte ich aus Schuldgefühlen und weil ich so nicht mehr konnte, Schluss,. Aber nur für nen halben Tag.
Nichts war bisher schlimmer als dieses Gefühl, ihn verloren zu haben. Zu realisieren, dass er jetzt weg ist. Uns eventuell in nem halben Jahr bei gemeinsamen Freunden wiederzutreffen, mit einer anderen an der Hand, ihn nciht mehr lachen zu hören, ihn nicht mehr dabei beobachten zu können, wie er voller Begeisterung von etwas erzählt und seine Augen funkeln. Es war UNGELOGEN wie wenn mir ein Stück Herz herausgerissen worden wäre!
Ich bin zurückgefahren und wir haben uns in den Armen gelegen und ab da weiß ich, dass egal wie schlimm es momentan ist, OHNE ihn noch viel schlimmer ist!

So und nun sind wir in der Gegenwart angekommen. Und ich kann im Moment einfach nur sagen, dass ich dank Therapeutin hier und einiger (versuchten) täglichen Übungen das Vobeiziehen und Annehmen der Gedanken schon besser klappt, deutlich besser als zu Beginn!
Was mich momentan aber fertig macht, ist mein eigenes Verhalten. Wie ich so egoistisch bin, wirklich fokussiert auf seine negativen Eigenschaften, wirklich je kleiner desto schlimmer! Wie kann er so geduldig und liebevoll, verständnisvoll und sewlbstlos sein und ich so unfair und distanziert sein teilweise?! Sad Ich merke wie ich mich anders verhalte als "normale Freundinnen" und denke darüber nach, wie es für ihn sein muss, mit jemandem wie mir zusammen zu sein. Wieviel besser er es hätte, jemanden zu haben, der ihn schätzt für all die Dinge die er ist und tut, jemanden der nicht urplötzlich komische Gefühle bekommt, wenn er sie in den Arm nimmt. Jemanden, der einfach nicht solche Gedanken hat, die ihn und die Beziehung belasten.
Ich weiß nicht wie es sein kann, dass ich abends noch erfüllt von dem Tag mit ihm eng in seinen Armen einschlafen kann und mich so freue über ihn und morgens (so wie zum Beispiel heute) aufwache mit irgendeinem Gedanken der mich stört und ab da geht's dann konstant weiter mit Genervtsein von ihm, mit Vergleichen mit "normalen Beziehungen/Freundinnen", mit schlechter Laune und dann sitze ich wie jetzt einfach missmutig da, verspüre Distanz und will kein Kontakt, will nicht reden, will nicht weggehn, will gar nix. Er tut mir echt leid, aber ich KANN irgendwie nicht anders.
und was mcih daran am allermeisten quält zur Zeit ist, dass ich nicht mehr wie früher direkt im Anschluss Gedanken habe wie "Also liebe ich ihn nicht" oder "er ist nicht der Richtige" . Vielleicht unterbewusst schon noch, aber hauptsächlich spüre ich nur wie negativ und genervt ich bin und von ihm oder uns denke und mich das runterzieht. Fertig. Es ist dann, als wäre ich gefangen und nichts und niemand kann mich mehr rausholen aus dem Strudel. Selbst wenn ich versuche mich auf andere Gedanken zu bringen und an den Besuch einer Freundin denke, kommen nach kurzer Zeit z.B. Gedanken wie "bestimmt würdest du mit ihr mehr Spaß haben als mit ihm" oder so. Dabei kann ich selbst in Tiefphasen wie jetzt sagen, dass ich mit meinem Verlobten lachen kann und Faxen machen kann, wie mit niemandem sonst! Smile
Daher weiß und versteh ich gar nix mehr, manchmal wünschte ich mir, ich hätte öfters noch Angstgefühle oder so.
Andererseits denke ich trotzdem recht oft "Oh gott, ich will ihn doch nicht verlieren" oder "Hoffentlich sind das nicht die ersten Anzeichen für..." Nur im Moment merke ich nichts außer Distanz und so sitze ich hier und hab beschlossen mich euch hier endlich anzuschließen.
Ich weiß, das hier war ein rieeesiger Text und ihr seid auch schon wirklich viele aber ich hoffe, dass ihr mich in eure süße Familie hier aufnehmen könnt, denn nicht selten haben mich Kommentare von diesem Forum aufgebaut und mir Mut gemacht!
Ich habe auch wirklich Angst, dass ihr mir gleich sagt, dass ich hier absolut nicht reinpasse oder ich nicht das gleiche habe wie ihr, dass ich anders bin und so. Aber ich riskiere es jetzt, denn trotz vieler schon guter Momente ist eine Stütze in negativen Momenten (wie jetzt gerade) sicherlich nie falsch!

Danke fürs Durchlesen und ganz liebe Grüße! Smile
Sina

#5088


L
@nutella

Hey, natürlich nehmen wir dich hier in unsere kleine Familie auf! Smile Ist doch klar! Herzlich Willkommen!

ich nehme dir mal die Angst, es sind Zwangsgedanken! Du leidest unter der selben Sache wie wir und alles was du beschreibst, kennt jeder in einer gleichen oder ein bisschen anderen Form.
Ich wünsche dir, dass du hier einen tollen Austausch und die Hilfe bekommst, die du brauchst! Trost

Freunde

#5089


nutella_
Vielen, lieben Dank @Liane für die mutmachenden Worte!
ich bin froh, dass ich nicht alleine bin mit dem ganzen Mist! Razz

#5090


M
Hallo Nutella Smile

Erst mal herzlich willkommen hier Smile na klar nehmen wir dich auf Smile was du so beschreibst kommt uns allen sehr bekannt vor. Hast du denn mal überlegt, eine Therapie zu machen ?

#5091


nutella_
Hallo @Meli19 , ja ich bin schon wegen der Essstörung bei einer Therapeutin gewesen und nach der stationären Klinik direkt zu ihr zurück nur dieses Mal wegen der neuen Problematik. Bald werde ich umziehen wegen meinem Studium und dort einen neuen Therapeuten brauchen. Habe echt Angst, dass der mich anders diagnostiziert und mir sagt, ich liebe meinen Verlobten nicht oder sollte Schluss machen oder vorerst Schluss machen oder Sonstiges... Sad

#5092


TheAnk
Herzlich willkommen bei uns @nutella_ : Gerade deinen letzten Passus mit dem ständigen genervt sein und dem kalt sein gegenüber seinem Partner kann ich 1:1 unterschreiben, da stecke ich auch gerade irgendwie drin stirnrunzeln und gerade dann ist mein Freund oft noch lieber als sonst zu mir und ich bekomme noch mehr Schuldgefühle.

Ich hoffe du kannst hier viele wertvolle Tipps für dich annehmen.

Ganz wichtig ist, das du mit deiner Therapeutin drüber sprichst, ich hoffe das sie dich ernst nimmt, aber gerade bei deiner familiären Vorgeschichte dürfte das eigentlich kein Problem sein.

Für mich persönlich, ist gerade beim Lesen deiner Geschichte, selber eine Idee gekommen, warum ich vielleicht manchmal so bin, und was mir bis eben nicht mehr bewusst war.

#5093


antje23
Wenn sie Mit Selbstmord droht braucht sie ganz dringend Hilfe.
Und wenn man so unten ist, kann man gar nix fühlen und nach einem Jahr kein Bauchkribbeln mehr ist doch bei vielen normal. Habe es auch nur noch selten und wir sind erst ein dreiviertel Jahr zusammen


Ich habe auch mal ne Frage. Ich habe die Wohnung noch nie gesehen, da er sich ni wohl fühlt. Er will jetzt umziehen. Und die mir dann zeigen und seinen Sohn habe ich noch ni kennengelernt. Meine Frage ist nun. Ist das normal? Mache ich mir was vor? Eine Freundin sagte mir heute das sie das verdächtig findet

#5094


Z
Zitat von nutella_:
Hallo @Meli19 , ja ich bin schon wegen der Essstörung bei einer Therapeutin gewesen und nach der stationären Klinik direkt zu ihr zurück nur dieses Mal wegen der neuen Problematik. Bald werde ich umziehen wegen meinem Studium und dort einen neuen Therapeuten brauchen. Habe echt Angst, dass der mich anders diagnostiziert und mir sagt, ich liebe meinen Verlobten nicht oder sollte Schluss machen oder vorerst Schluss machen oder Sonstiges... Sad



Hallo @nutella
Ich denke so etwas würde ein Therapeut nicht sagen...
Habe meine Therapeutin gefragt, ob sie mich nicht Hypnotisieren könnte.
Damit ich es endlich weiss... Da meinte sie, das dies nur Momentaufnahmen sind.
Dank @Liliane habe ich die Hoffnung, das ich dies überstehen werde auch glaubt dies auch meine Therapeutin das...

Bei mir hat es sich gestern ein wenig gewendet. Will ich überhaupt das es wieder gut wird?
Ich will mich doch trennen, da wäre ich wieder frei Sad, meine Schmerzen wären weg.
Aber da sind wir wieder bei meiner Bindungsangst...

Aber was ist mit meinen, unseren Träumen? Haus, Familie, Kinder? Die hatte ich ja noch paar Tage vorher.
Ich habe Angst, wenn ich alte Liebesbriefe von mir lese... das es nicht mehr so wird. Wo sind nur die Gefühle hin? weinen
Ich denke davon laufen wäre einfach, aber ich würde erst dann bemerken was mir fehlt!
Unsere Wohnung, Haustiere, Freunde, den Spass wo wir früher hatten - vor dieser Phase.

Sobald ich meinen Freund sehe, habe ich nur Angst.

Das meine Gedanken wahr sind, auch er weinte letzte Woche schon... ich flehte ihn an, er soll mich doch verlassen...

#5095


nutella_
Das mit dem Zitieren muss ich nochmal üben Very Happy @TheAnk

Du sagtest doch "Ganz wichtig ist, das du mit deiner Therapeutin drüber sprichst, ich hoffe das sie dich ernst nimmt, aber gerade bei deiner familiären Vorgeschichte dürfte das eigentlich kein Problem sein."

Wie meinst du das? Also mit meiner jetzigen Therapeutin spreche ich offen darüber, sie meint auch, dass das Verhalten oft auch umgesetzte Prozesse sind die aus den Gedanken hervorgehen. Also dass es kein Wunder ist, wenn man nach 4-5 Monaten solcher Gedanken auch irgendwann Distanz und kritischeres Verhalten gegenüber diesem Partner an den Tag legt.

Aber für den neuen Therapeuten erhoffe ich mir das sehr :/

#5096


K
@nutella_
Auch von mir herzlich willkommen Smile
Vielleicht kannst du ja vorab auch schon Therapeuten suchen, die auf Zwänge spezialisiert sind. Das wird schon klappen und wenn man sich doch falsch verstanden fühlen sollte, hat man ja auch noch die Möglichkeit zu wechseln.

#5097

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N
@nutella hallo und herzlich willkommen!
Was ich sehr krass finde an deinem Text: deine Eltern erinnern mich leich (aber nur leicht) an meine! Ich bin auch noch ziemlich Jung (18) , meine Eltern hatten auch immer was gegen ihn, aber nicht an direk auf ihn bezogen sondern darauf, dass ich einen Freund habe... Habe auch immer diesen Unterton in der Stimme gehört, wenn sie was über meinen Freund gesagt habe, oder ihre Blicke, wenn ich über ihn gesprochen habe. Sie haben auch sich immer irgendwas negatives an ihm rausgesucht und es mir als Beweis gegebnen, dass er nicht der richtige ist (das war noch Lange vor den Gedanken), und mich hat das immer so traurig gemacht. Abee JETZT lieben die ihn...
Meine Therapeutin ist der Meinung, dass meine Gedanken sehr sehr viel damit zutun haben könnten, dass ich sozusagen nie Unterstützung bekam von denen. Dass ich unbewusst ja nicht alle enttäuschen möchte, und erst recht nicht meine Eltern, und mir deshalb einrede ich müsse mich trennen... Ach, sehr kompliziert. Aber ich vermute wirklich sehr stark, dass es bei uns zB auch was damit zutun haben kann!

x 1 #5098


TheAnk
@nutella_ ich wusste nicht das ihr schon über deine Gedanken bzgl. deiner Beziehung gesprochen habt Wink. Und mit deiner Vorgeschichte meine ich das die ganze Anfangszeit alle in eure Beziehung rein gegretscht haben und das natürlich für deine ZG ein gefundenes Fressen sind.

#5099


R
Zitat:
SO nun muss ich doch tatsächlich auch darauf eingehen. Da liegst du wirklich falsch! Weißt du eigentlich was Zwangsgedanken sind? Wie sie entstehen? Ich spreche hier nicht von "Ja habe ich schon ein Mal gehört", sondern von wirklich Wissen, was die Syptome sind, wie sie sich entwickeln etc.? Wenn ich mir deine Antwort anschaue, weißt du das nicht. Das hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern, dass es dich nicht betrifft und du dich noch nie damit auseinander gesetzt hast und diese Krankheit nicht wirklich verstehen kannst. Ich sage dir @robbie deine Kommentare hier sind schlichtweg unpassend für kranke Menschen. Wäre ich in meiner Anfangszeit gewesen und du hättest so einen Satz von dir gegeben, wäre ich wahrscheinlich komplett durchgedreht. ZUM GLÜCK triggern mich diese Sachen nicht mehr.

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen, aber bevor du hier eine Diagnose für das oben genannte Beispiel stellst, solltest du dir überlegen, ob du da auch wirklich viel drüber weißt. Du bist nämlich auch kein Psychologe!
Zitat:


@Liliane

Natürlich weiß ich wovon ich da rede, denn ich leide auch an einer Form dieser Erkrankung, die sich bei mir mittlerweile in körperlichen Symptomen äußert.
Und ich weiß auch, dass das Leid welches damit verbunden ist unerträglich ist.
Trotzdem finde ich das das Thema hier fehl am Platz ist, denn hier geht es generell um Beziehungsängste.
Mir ist aber auch klar, das es generell schwierig ist Menschen zu finden oder sich Überhaupt auf eine Beziehung einzulassen, mit der Befürchtung der Partner könnte einen, Aufgrund dessen ,nicht mehr lieben oder die Beziehung beenden.
Trotzdem bleibe ich der Ansicht, dass wenn man den Partner liebt, und diese liebe beruht auf Gegenseitigkeit, das es auch dafür eine Gemeinsame Lösung gibt, natürlich nur wenn man mit dem Partner über seine Ängste und Gefühle redet. Denn nur so kann diese Beziehung auch funktionieren.
Und ja es ist schwierig, keiner hat gesagt das es leicht ist.
Nur muss man halt gemeinsam daran arbeiten, und dazu gehört dann auch das Verständnis um die Krankheit und die Einsicht, dass es möglicherweise zu einer Lebensaufgabe werden kann, diese Krankheit zu überwinden.
Ich kann ihnen an dieser Stelle nur alles gut wünschen und mich entschuldigen wenn sich hier jemand durch meine Meinung zu diesem Thema gekränkt fühlt.
Und wenn man mir jetzt immer noch immer Unwissenheit und Dummheit unterstellt, dann sollte ich vielleicht doch mit Tauben Schach spielen, anstatt diese Diskussion zu führen.
In diesem Sinne LG

x 2 #5100


A


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Dr. Reinhard Pichler
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