Habe morgen nach 2 Wochen wieder meinen Termin beim Therapeuten und weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es ist alles so anstrengend, wiederholt sich, ich verstehe nicht, wie das besser werden kann/soll... Ich habe mir die letzten Beiträge durchgelesen und erkenne den Unterschied zwischen EUCH und MIR. Ihr liebt, es ist nahezu perfekt, ihr kommt da immer wieder raus, ihr habt (viele) schöne Momente, ihr lernt dazu, langsam, sehr langsam vielleicht, trotzdem bewegt sich etwas. Ich hingegen kann nur sagen wie oft ich gelähmt und verkopft bin... regelrecht blockiert!
Ich verstehe die Zusammenhänge: Das Kind, dass sich nach Liebe und Zuneigung sehnt, nicht erwachsen ist = unser Ziel @Bilbo
Ich weiß, dass LIEBE und VERLIEBTSEIN 2 Paar Schuhe sind. Ich hielt noch nie etwas von VERLIEBTSEIN, ist es doch bloß Hormonspielerei, evolutionär bedingt, sodass der Mensch sich fortpflanzt. Bewusstsein ist was ganz anderes, wir entscheiden uns (Tag für Tag) @Liliane schöne und passende Definitionen von dir @Nf1115 @hoffnungsvoll83 so in etwa sieht es für mich auch aus, damit kann ich mich identifizieren.
Der Aufreger-Post von antje23 hat mich natürlich verunsichert, obwohl ich es schon vorher war. Ich frage mich dennoch, ob nicht was wahres dran ist (na klar..) Ich muss jetzt auch wie schon vorher, aber seit dem Post noch mehr darüber nachdenken wie es bei meiner Ex-Freundin war: Es war die Mega-Symbiose, ja @Liliane das geht voll in die Hose, umso mehr Respekt, dass du da raus bist, weshalb ich da für mich kaum Besserung sehe, weil ich innerlich noch in dieser Phase stecke, meine Bedürfnisse stehen hinten an, die Beziehung steht an erster Stelle. Nach dieser Symbiose entfernte SIE sich, ich dann auch, ständig waren wir wie verbunden, das habe ich in Form von Gedanken damals schon gehabt, ich fühlte mich oft schwach und klein ohne sie, wenn es mir so mies geht wie die letzten Tage, dann spüre ich das wieder: Ich bin so dermaßen klein, schwach und mutlos wie NIE sonst... was soll das heißen?! Nun ja nach dem sie mir fremd ging, was absolut besch*** von ihr war, verlor ich komplett das Vertrauen, wollte eine Pause, da erst erkannte ich, dass ich SO viel besser dran bin (keine permanenten Gedanken, die Bez. ist eh im Eimer, ich kann ihr nichtg mehr vertrauen), immer wenn es danach zu Annäherung kam, ich wusste sie wollte, brach ich den Kontakt ab, aus Angst, weil ich alle Gedanken sofort wahrnahm, das ist es gewesen. So und genau das habe ich auch permanent jetzt, nur kämpfe ich. Was ist aber der Preis dafür? Ich habe so dermaßen Angst, dass ich mein Leben, mich selbst verloren habe, ich weiß nicht mehr wie es weitergehen soll was ich tun soll. Sie tut mir leid, ich habe diverse NEGATIVE Gedanken und steigere mich rein und fühle NICHTS MEHR. Warum? Ich sehe hübsche Fraue und steigere mich da rein, letzten Tage wo es mir schlecht ging habe ich sogar Männern hinterher geschaut und das ist wirklich der Beweis, dass dieser Zustand KRANKHAFT ist. Aber was kaufe ich mir davon? Wisst ihr was ich meine? Ich sitze MAL WIEDER hier und musste vorhin im Auto weinen. Ich freue mich für mich zu sein, mich selbst zu bemitleiden und hassen. Nacjde, ich meine Freundin nach 3 Tagen wegbrachte und sie mir sagte wie schön sie es fand und sie mir für dies und das Glück und Spaß wünscht, ehrlich, und ich bin nicht ehrlich, verheimliche es ihr was in meinem kranken Hirn vor sich geht. Ich wünsche es niemandem. Ich fühle mich irre, wahnsinnig, es ist immer das selbe. Was soll ich meinem Therapeuten morgen sagen, generell was soll ich tun? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich zig Probleme und Sorgen habe, neben der Beziehung, sich nichts voran bewegt und ich feststellen muss, nicht nur hier, sondern auch "im normalen Leben", dass die ANDEREN es besser schaffen. Liegt es an MIR? Ja mit Sicherheit sehr viel. Aber die Frage ist auch, ob nicht doch was an dem was antje23 schrieb dran ist. Ich weiß nicht wo ich ansetzen soll oder kann. Ich weiß nur, dass ich nie wieder in meinem ganzen Leben eine Beziehung mehr eingehen werde, weil ich zu kaputt bin und wenn ich das überlebe, dann werde ich es nicht nochmal überstehen