@Strawberry @knowitzki ich finde mich total wieder. Zum Glück bin ich seit einigen Tagen nicht (mehr) in dieser Falle, in der ihr steckt. Ich fühle mich wesentlich freier, mache mir nicht so viele Vorwürfe und akzeptiere es besser. Der Beitrag von @blume1989 ist sehr, sehr zutreffend und klasse! Ich will hier folgendes hervorheben was meiner Meinung nach das aller aller wichtigste und einzig richtige ist, was ihr tun müsst:
Zitat:Kümmere dich um dich selbst. Hab Mitgefühl mit dir. Du tust dein Bestes. Auch gerade jetzt. Mit bestem Gewissen. Du weißt nicht was gerade in dir passiert und das ist okay. Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, denn das beste was du jetzt gerade tun kannst, tust du bereits: Du bist dir unsicher, du hast Angst, und deshalb wartest du ab bis du wieder wirklich urteilsfähig bist. Dafür muss es dir aber wieder gut gehen. Das ist die richtige Entscheidung momentan. Für die Zukunft kannst du jetzt keine Entscheidung treffen und das muss man auch nicht. Das müssen auch "Gesunde" nicht.
Bitte tu dir was Gutes. Sorge dafür, dass (hört sich merkwürdig an) wieder vermehrt Endorphine produziert werden. Stärke das Vertrauen in dich indem du dich in jeder Situation, in der es dir besonders schlecht geht, fragst:"Was ist gerade mein Bedürfnis? Was brauche ich jetzt?" Damit sorgst du für dich selber und senkst du das Gefühl der Hilflosigkeit. Dazu gehört auch, in schlechten Phasen Ruhezeiten vom Partner einzufordern. Das hat nichts mit ihm an sich zu tun, auch wenn der ZG dies einem vermitteln will- Das hat damit zu tun, dass der Kopf so vollgestopft ist mit Angst und Zweifeln, dass einfach keine Kraftreserven für Sozialkontakte übrigbleiben.
Dieses soziale Zurückziehen, weil man selbst in sich so gefangen ist, gereizt, gestresst, angespannt ist. Es ist so wichtig seine Bedürfnisse wahrzunehmen und zu stillen, anstatt sich im Kreis zu drehen. Das mit der Wäsche hatte ich bis gestern noch, genauso andere kleinere "Pflichten". Wenn man drin steckt, dann ist ALLES zum KO**** aber das wird wieder besser, ich dachte es letztens auch nicht. Was habe ich getan? Nichts! Nichts, nichts und wieder nichts! Kein Quälen du musst dies machen und das machen, kein Grübeln, wenn ich das dann machte oder eben nicht machte (so oder so unerträglich), es ist einfach so. Ich habe es besser akzeptieren können meine Situation ohne Job, in der Schwebe, dadurch, dass ich GUT zu mir war: Sport gemacht, wieder Blut geleckt, ich liebe es einfach, Musik gehört, am PC gespielt, Serien geschaut.... das ist es .... mit meinem Hund spazieren gehen und schmusen (gut, dass kann ich auch wenn es mir nicht so gut geht, die Liebe zu diesem Wesen ist immer da was übrigens auch mal zum Grübeln gegenüber der Beziehung zu meiner Freundin führt, ihr könnt euch vorstellen wie ich das meine

) fehlt nur noch in die Sauna gehen (kann ich jedem wärmstens empfehlen, der nicht gerade Wärmeempfindlich ist, super enspannend!)