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Ra87
Guten Morgen @Liliane da hat du vollkommen recht, dasabereue was gewesen ist und sehe pessimiwerden in die Zukunft. Der Fragebogen (7 Doppelseiten) hat meine ganzenl Kraft gefordert und ich habe gerade 50% geschafft (ist das Glas halbleer oder halbvoll Wink ) in der Gegenwart zu sein fällt mir auch nicht leicht(er). Das mit dem Kraftsport: es ist das einzige was ich die letzten Jahre kontinuierlich gemacht habe und es tut mir gut, leidStraßet 2 Jahren weniger auch weil ich umgezogen Bin und es kein fitnessstudio gab, dennoch kam ich meistens auf meine mindestens 2x die Woche, wenn es ging 3-4xmein Ziel sind jetzt erstmal 3x zu gehen was realistisch und gut wäre. Das ist wirklich nicht das Problem, ich wollte zudem 1x laufen, rudern oder schwimmen gehen, das war mein Vorsatz 2016, nach Krankheit fuabhält mierte es letzte Woche mit dem schwimmen, nun ist Woche 2 dran. So da konnte ich mich mal etwas ablenken. Es fällt mir nicht leicht zu akzeptieren, vorhin las ich im Hausflur einen mahnenden Zettel des Vermieters wegen falscher Mülltrennung, hier wohnen viele, warum jkeineh kurz nach Einzug dieser Brief an alle? Werde paranoid und mich betrübt das umso mehr, fühle mich unwohl in meiner haut. Muss versuchen das auszuhalten und habs mkr ein paar erledigungen vorgenommen, Frage mich jedoch was mit der Therapie ist, die Fragen des Fragebogens sind teilweise so tiefgründig, ich bin unsicher was relevant ist und waa weniger, der letzte teil Geht um Therapieziele. Das konkret zu benennen fällt mir nicht leicht: weniger grübeln? Mein leben und mich annehmen. Aktiver am leben teilnehmen. Eine Struktur kriegen (job?!) mich weiterentwickeln und verwirklichen. Glücklich werden.

Ich weiss noch wie ich im August im Garten lag, die Sonne schien ich las Eckart tolle und es ging mir so gut, so unbeschwert, frei, ohne sorgen, es wird sich alles fügen oder eben nicht, das war mir egal, keine aufgaben, 100% Ruhe und Friede. Ich wünsche mir, dass es mal wieder soweit ist, sehe aber nur Kisten, deren inhalt im nicht vorhanden Regal verstaut werden muss, Vorhänge, die nicht da sind, Geräusche aus dem Haus und von der Straße, und so siehts auch in mir ungeordnet und dreckig aus. Ich vermisse die Zeit in der ich auf alles pfeifen konnte, nie waren die Konsequenzen so groß, das ist wohl die Aufgabe, der ich mich annehmen muss. Endlich erwachsen werden und Verantwortung über nehmen. Brauche Ar. Tritte in die richtige Richtung, ach das ist wieder Verantwortungsscheue. Ich muss über die Therapieziele noch etwas nachdenken, was habt ihr für konkrete Ziele?überall gibt es Stellschrauben, aber meine Depressionen, die fehlende Struktur und planlosigkeit stehen ganz weit oben, ob das grübeln und die zwangsgedanken davon kommen, ich kann das schwer sagen. Ich weiss gerade mal wieder nur, daas egal wie schlecht es mir Geht ich meinen Hund vom herzen liebe (wenigstens spürbar), warum geht es mir sonst nicht so (Zwangsgedanke #73902).
@Strawberry das ist lieb, kleine Schritte, ja ich versuche es. Denke gerade wieder was sind das für kleine Schritte? Ok Wohnung und einen Therapeuten, der mit mir arbeiten will und mit ddem es funktionieren könnte, was bleibt sonst? Wo wir beim Hauptproblem wären, ich hoffe (ne so kann man das garnicht sagen, eher ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich ändern wird): ich schrieb gut 250 Bewerbungen, klar auch einige unrealistische, da zu hohe stellen, aber dennoch ist die Ausbeute von einer handvoll Vorstellungsgesprächen miserabel, zudem dann noch die bei denen ich nicht gewesen bin. 40h die Woche arbeiten zu gehen, früh aufzustehen hört sich für mich erstmal schlimm an, die aufgaben, das Arbeitsumfeld das Klima, Angst, Unsicherheit, Übelkeit, ... Dann hätte ich aber etwas, dass mich davon abhält mich selbst zu bemitleiden und auf der stelle zu trampeln. Ich denke daran, dass ich dies oder das nicht machen kann aus dem oder dem Grund dabei müsste ich alles annehmen. Und Zack, wir sind wieder beim bedauern: was hast du 365 Tage lang getan? Keine reisen, keine Kurse, keine Tat, die mich weiter gebracht hat und meine Chancen für die Zukunft verbessert haben beruflich bzw persönlich, hätte viele Bücher lesen können... Hmmm

Was für ein test? Etwa auch so ein Fragebogen?! Also ich glaube kaum, dass du dich trennen solltest, um alleine glücklich zu werden. Glücklich ilmacht man sich im Grunde ja selbst, bzw. Umgekehrt wie in meinem Fall unglücklich. Durch die Gedanken in unserem Kopf.... Glaube eher, dass es die Herausforderung ist, sich trotz dem etwas gutes tut. Ich verliere oft den Mut und fühle mich schwach, kalte Bauchschmerzen... Wenn ich so über meine Freundin und meine Beziehung nachdenke, wofür das ganze, fühle mich schon nicht gut und es tut noch mehr weh. Weil ich es meiner freundin sagen muss, sie es mit kriegt ist eben meine Freundin, Mensch.. Ich hab Morgen auch meinen Termin muss den nochmal fragen wegen den Therapiezielen, ich finde es so schwer und es macht mich mùde zu sagen was ich ändern will, was sich andern soll....

#3621


S
@Ra87
Das mit dem neuen Therapeuten ist ein riesen Schritt für dich! Das musst du echt als positiv und einen weiteren Schritt in die richtige Richtung sehen! Es ist nicht alles so schlecht in deinem Leben, mach dich selbst nicht immer so klein.
Ja das war ein Fragebogen mit 200-300 Fragen. Ich weiß garnicht mehr wieviele, das war Wahnsinn. Teilweise habe ich einfach iwas angekreuzt, konnte mich oft garnicht mehr konzentrieren.
Bin gespannt auf die Auswertung, was das über meine Person aussagt und was der Therapeut als nächstes machen möchte. Habe auch das Gefühl auf der Stelle zu treten, möchte öfter Termine beim Therapeuten und viel aufarbeiten

#3622


A


Angst den Partner nicht zu lieben

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S
Guten Morgen!

Da es hier momentan eher ruhig ist, gehe ich davon aus dass es euch etwas besser geht, das würde mich freuen! Smile
Habe heute zufällig im Facebook von meinem Ex mit seiner Freundin gesehen. Er küsst sie auf dem Bild. Im ersten Moment dachte ich mir, so ein Bild hätte er zu meiner Zeit nie veröffentlicht. Es hat mich im ersten Moment gewurmt und ein klein wenig traurig gemacht.
Ich hab schonwieder Panik dass das heißt ich liebe ihn noch und hänge noch an ihm Sad

#3623


hoffnungsvoll83
@Strawberry lass dich davon bitte nicht verunsichern. Das gehört alles dazu.
Ich hab mich in letzter Zeit öfters mit der Schwester meines Ex Freundes getroffen und da fängt man dann auch an zum grübeln bzgl. dem Ex.
Aber da ist nichts wahres dran ... Solche Gedanken haben alle,wir bewerten diese nur anders. Da bin ich mir sicher. Smile

#3624


K
@Strawberry
Mir geht es leider nicht so gut, habe gestern seit langem mal wieder sehr geweint. Ich weiß nicht wie es besser werden soll. Wie ich positive Gefühle ihm gegenüber wieder entwickeln kann. Es belastet so sehr so zu denken und zu fühlen. Sad
Ich denke diese Gedanken die du hattest sind normal. Immerhin hatte der Ex mal eine Bedeutung, was aber jetzt nicht mehr so ist. Aber trotzdem denkt man dann in dem Moment einfach drüber nach. Das bedeutet aber nichts. Verstehst du?

#3625


S
@hoffnungsvoll83
Wahrscheinlich hast du Recht. Wahrscheinlich würde sowas viele Leute wurmen aber das wärs dann auch. Keine Bewertung warum einem das wurmt usw.
Wir sehen hinter allem irgendeine Gefahr Sad

@Kuddel
Schade! Aber das Weinen gehört ab und zu dazu. Ich weine auch nur noch selten aber ab und zu muss es einfach raus. Das ist normal.
Mir geht es dann eigentlich immer besser wenn ich mal wieder geweint habe.

Muss heute ja zum Therapeuten. Werde euch berichten wie es war

#3626


K
@Strawberry
Mir geht es leider nicht so wirklich besser. Habe das Gefühl die Lage wird immer schlimmer und ich kann nichts dagegen tun, weil mir die Mut, die Kraft und durch diese blöden Zweifel auch bisschen der Wille fehlt. So nach dem Motto, es wird ja eh nicht besser. Ein Teufelskreis aus dem ich nicht entfliehen kann Sad

#3627


N
@Kuddel ich verstehe dich. Ich hab mich auch so so so oft so gefühlt.. Aber es muss leider irgendwie weiter gehen.. Wenn du die erste Schritte Richtung Besserung machst, wird es dir etwas leichter fallen. Versprochen!

x 1 #3628


K
@Nf1115
Ich habe so heftig Angst aufzugeben. Ich will das nicht. Aber es muss sich was in meinem Kopf ändern und der arbeitet immer mehr gegen mich Sad

#3629


N
@Kuddel ja aber das ist normal. Jeder hat diese Angst und ich habe sie auch. Aber du musst versuchen achtsamer zu sein,denn diese Fragen hören sich wieder nach eine "was wenn.." Frage an, und darauf findest du erstmal keine Antwort. Was bringt es dir,diese Frage oder den Gedanken immer wieder und wieder im Kopf zu haben und darüber nachzudenken? Das sind Sachen, da wissen wir leider erstmal keine Antwort drauf... -aber ich bin mir sicher, dass du nicht aufgeben wirst. Sonst hättest du das längst getan! Welcher Mensch quält sich mit solchen Gedanken, wenn er den Partner nicht liebt?
Natürlich denkst du jetzt und hast Angst dass du irgendwann aufgibst, aber dazu mal ein Spruch von dem Englisch Blog: focus on actions, not on results. (Fokussiere/ konzentriere dich auf deine jetzigen Handlungen, und mich auf die Ergebnisse).
Du schaffst das! Ich glaube dran, dass wir alle es schaffen. Ich glaube, wir haben wirklich sehr tiefe Gefühle für unsren Partner, dass wir daraus schon ZG entwickelt haben aus Angst ihn zu verlieren... Ich kann für mich nur sagen, dass es noch NIE mit einem Mann so schön war wie mit meinem jetzigen Freund, noch nie so glücklich und noch nie hat alles so gut gepasst... Und genau in DIESER Beziehung bekomme ich solche Gedanken? Und leide auch noch so? Da kann einfach etwas nicht stimmt!

#3630


S
@Kuddel
Das kenne ich. Habe manchmal auch Panik einfach aufzugeben weil ich einfach nicht mehr kann. Davor habe ich so Angst weil ich meinen Freund nicht verliereb will Sad

#3631


K
@Nf1115 @Strawberry
Ich verstehe es auch einfach nicht. Vor diesen Gedanken hatte ich schon fast die glücklichste Zeit meines Lebens, dieser Mann ist perfekt.. Und mein beschissener Kopf sagt mir Ich bin nicht glücklich. Aber ich will doch garnicht unglücklich mit ihm sein. Ja und es stimmt, es sind viele unnötige was-ist-wenn Fragen. Und zu oft die Frage: will ich wirklich kämpfen? Will ich es überhaupt noch? Es nervt so Sad

#3632


K
Kennt ihr das auch? Anfangs könnten mich imner so Argumente, die für die Beziehung sprechen noch überzeugen. Mittlerweile ist es nicht mehr so. Egal ob die Therapeutin was sagt oder mir nahestehende Personen, es kommt nichts mehr an. Es ist wie ein vorbeiziehender Nebel, nichts setzt sich davon im Kopf fest, es ist nicht für mich greifbar. Und wie immer: es macht mir Angst, dass das nicht mehr klappt Sad Das einzige was festsitzt ist: es wird nicht mehr besser, du musst es irgendwann beenden. Vielleicht willst du es sogar? Sad

#3633


Ra87
@Strawberry Dieses Gefühl, dass du da beim anschauen des Fotos deines Ex und seiner Freundin hast, kann ich sehr gut nachvollziehen. Das bedeutet 0,0, dass du ihn (noch) liebst und deinen Freund eben nicht mehr liebst... vollkommener Blödsinn! Wink Ich will auch mehr Termine bei meinem Therapeuten (bei meinem alten war es so, dass ich garkeine Lust mehr hatte) aber auch die Befürchtung, dass er mich falsch versteht oder mir nicht helfen kann, weil ich so verwirrt bin und ich beim Fragebogen auch das gefühl habe, dass ich so unsicher und blockiert bin. Weiß nicht was meine 3 Therapieziele sind, was kann mir helfen? Dann so Sachen wie was ich für Stärken habe trotz alle dem. Wie kann mich das so vereinnahmen und mich aufwühlen und müde und angespannt machen, nun ja ist auch selbsterklärend, trotzdem... ich glaube die Depressionen bei mir sind immer da, hatte früher das Gefühl, dass es auch mal besser wird, aber so wenn ich zurückschaue bin ich seit Jahren auf einem mindestens gleichbleibend deprimierten Level, es sei denn ich kann es mal ausblenden wie bspw. im Sommer... schade und traurig..

@Kuddel dass was du beschreibst... ja ich erkenne mich doch bei allem wieder, das ist einerseits beruhigend andererseits beängstigend Very Happy Kraft? Wille? Mein Kopf arbeitet auch gegen mich und ist wohl stärker als ICH selbst

@Nf1115 ja auf Handlungen fokussieren, weniger auf Ergebnisse... wenn das mal oben ankommt....

Wir haben tiefe Gefühle für unseren Partner, er ist perfekt, es war immer so schön, glücklichste Zeit... das schreibt ihr und was tue ich? Vergleiche das und es bringt mich zum zweifeln und fühlt sich komisch an, bei euch bin ich sicher, dass es bei euch so ist, 100% aber bei mir ist das anders denke ich (jaja das sagt jeder mal...) habe doch mit mir persönlich zu kämpfen und komme nicht (mehr) klar, wie soll es dann mit der Beziehung funktionieren (ist ja egtl dann ein Grund mehr es weiter zu versuchen!) Ein wenig Sicherheit, Sinn wären gut, aber es sind Existenz- und zukunftsängste, der Druck wächst, weil ich es nicht akzeptieren will/kann wie es ist, klein, joblos, hobbylos, einsam, man macht sich auch noch fertig(er) als man es ohnehin schon ist. Es wird besser, ich gehe heute zum Sport, sehe abends meine Freundin, dann kann ich etwas abschalten, mehr oder weniger, bis es dann wieder heißt: Bewerbungen schreiben, wie geht es weiter? Was will ich überhaupt? Was sage ich wenn ich jmd Bekanntes sehe? Will meine Ruhe, ziehe mich zurück ... früher bin ich oft aggressiv, impulsiv, aktiv gewesen, so als hätte ich da noch gekämpft und wäre stark gewesen

Achja und nochmal Kuddel, ja das kenne ich natürlcih auch. Es ist oft sogar so, dass ich etwas positives höre/empfinde und genau in diesem Moment schon eine Stimme im inneren erklingt: "Aber ist das denn auch wirklich so?" Dadurch wirds natürlich unglaubwürdiger ... toller Teufelskreis!

Bin auch einfach so genervt von meiner Umgebung, morgens hört man wie die Menschen duschen, die Haustüre hört man, dann die Nachbarin nebenan, glotz immer so durchs Fenster, wenn sie vorbeigeht, qualmt so dermaßen viel in ihrer Bude, dass es im Flur überall stinkt, was ist nur los (mit mir) ?

#3634


N
@Ra87 glaub mir, jedes Mal wenn jemand sowas sagt wie ich bin glücklich bla bla dann denke ich auch immer dass es bei mir vielleicht nicht so ist:D
Wir vergleichen und in dem Moment zu viel mit anderen ...

Ich hoffe du kannst mit deiner Therapie einiges erreichen. Ich glaube, du wirst nächstes Jahr um diese Zeit dir denken " oh Gott, letztes Jahr ging es mir so schlecht, heute kann in es wenigstens alles nicht nur schwarz weiß sehen, sondern auch alle anderen Farben!" Außerdem scheint es mir so, als wenn du ein gutes Verhältnis hast zu deinem Therapeut, und das ist wirklich sehr wichtig. Ich mag meine Therapeutin auch sehr und sie versucht sich aucj in meine Lage zu versetzen. Es ist schon mal gut, wenn man sich mit dem Therapeut wohl fühlt, dann lässt man sich sicherer helfen und du offener

#3635


Ra87
@Nf1115 Smile Das hoffe ich auch und wünsche es jedem anderen hier ebenso, dass die Therapie hilft. Nächstes Jahr um diese Zeit... ufff... das sind jetzt schon gut 2 Jahre, in denen es gefühlt bergab geht, naja gut jetzt ist es besser als vor nem halben Jahr etwa, habe meine Wohnung, einen neuen und (hoffentlich!) guten Therapeuten, dennoch trete ich auf der Stelle empfinde ich so. Habe mir vorhin gesagt, ach ich pfeife auf alles, da ging es mir schon wesentlich besser. Wenn ich meine alltäglichen Aufgaben erledige, dann fühle ich mich schnell genervt, angespannt... kleineres wie im Haushalt ist schon teilweise nervig, größeres wie das mit dem Fragebogen oder das übliche mit den Bewerbungen und so, da merke ich wie schlecht es mir geht. Spazieren gehen, Sport machen später, abschalten, ich kann nichts aktiv tun, um meine Situation zu ändern, oh doch ein paar Bewerbungen schreiben :/ ich habe schon überlegt Frührente zu beantragen >< dabei macht mich das Nichtstun sehr, sehr fertig, nicht nur weil ich auf der Suche bin und Bewerbungen schreiben muss, ich habe zuviel Zeit zum Nachdenken, zum Bedauern, das ist nicht gut..

#3636


K
Ich würde einfach gerne etwas mehr meinen Kampfgeist, den ich eigentlich besitze zurückbekommen. Sitze echt vor einem Rätsel, weil der Kopf echt alles ablehnt...

#3637

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S
Habe eben von meinem Freund erfahren das er dieses jahr wieder mehr auf Montage muss, also Montage heisst bei ihm,1- 6 Wochen am Stück je nach Einsatzort! Und prompt zieht sich alles wieder zusammen und Panik kommt! Warum ist das so ?

#3638


N

B
Liebe Leute,

ich weiß ja wie schwer das ist, aber so lange ihr euch dermaßen mit euren Gefühlen beschäftigt, wird die Sache nicht besser.

Bitte fangt an, euch wieder auf euch selbst zu konzentrieren, auf das, was euch Spaß macht- auf Freunde, Hobbys, Wohnung, Job -was auch immer. Ihr müsst erst euch selbst wieder spüren...Vertrauen zu euch selbst aufbauen. Erst dann kommt der Glaube an die Beziehung zurück- mit allem, was "vorher" auch dazugehörte.

Andersherum funktioniert das einfach nicht. Ich habe das ja auch alles durch ^^

Ihr glaubt euren Empfindungen nicht, ihr glaubt eurer Vergangenheit nicht, ihr glaubt euren Zukunftwünschen nicht. Ihr glaubt nicht, dass ihr treu sein könnt; dass ihr über den Ex hinweg seid; dass ihr gute Intentionen habt; dass ihr Situationen richtig einschätzen könnt; dass ihr mit der Beziehnug alles richtig gemacht habt; dass alles eigentlich okay ist usw... Ihr vertraut euch SELBST nicht. Ihr habt euch selbst entmündigt.
Es ist eine plötzliche Verunsicherung aufgetreten- auf das komplette Leben bezogen. Das muss man wirklich verinnerlichen. Das ist die Zwangsstörung.

Das hat nichts mit der Beziehnug zu tun, sondern nur mit euch. Und solange ihr die Beziehung als Grund für diesen ganzen Mist seht, dreht ihr euch im Kreis.
Erst wenn ihr euch selbst und eurer Einschätzung wieder vertraut, hört die Angst langsam auf. Dann die Zweifel. Und erst dann kehrt Ruhe ein. Und mit der Ruhe kehrt das Wohlfühlen zurück. Und mit dem Wohlfühlen kehrt das Gefühl zurück, dass alles immernoch genauso toll ist (auch in der Beziehnug), wie es mal war- dass sich eigentlich rein gar nichts im Leben verändert hat.

Ohne innerliche Ruhe ist es doch gar nicht möglich, sich wohlzufühlen. Solange ihr noch das Gefühl habt: Irgendetwas stimmt nicht (und dieses Gefühl ist charakteristisch für die Zwangsstörung), seid ihr noch nicht am Ende der Krankheit angekommen. Erst wenn ihr wieder das GEFÜHL habt, alles im eigenen Leben ist in Ordnung, könnt ihr euch tatsächlich mit der Beziehung beschäftigen. Dann wisst ihr, ihr seid wieder halbwegs gesund (im Kopf). Aber wirklich erst dann. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit hat sich das Thema ("Führe ich die Beziehung jetzt fort?") dann so oder so erledigt (zum Positiven) Wink

Ich erinnere mich an die letzte Beziehung die zuende gegangen ist. Da war ich fit im Kopf. Ich war wirklich glücklich und zufrieden mit mir, aber habe mich quasi bewusst dazu entschieden, einfach nicht mehr zu wollen. Ich habe mich auf etwas Neues gefreut und bin daher mit gutem Gefühl aus der Beziehung gegangen. Das war normal. Egal was passiert ist, ich war mit mir selbst äußerst zufrieden, hatte keine Angst, hab mich halt auf andere Sachen konzentriert, auf die ich dann mehr Lust hatte als auf den Ex. (Etwas überspitzt formuliert)

Das, was uns hier passiert ist, fühlt sich anders an und nimmt das komplette Leben ein. Das ist nicht normal. Das hat mit uns zu tun, nicht mit dem Partner.

Liebe Grüße und ich fühle mit euch!
Blume

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Dr. Reinhard Pichler
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