Ra87
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Ich weiss noch wie ich im August im Garten lag, die Sonne schien ich las Eckart tolle und es ging mir so gut, so unbeschwert, frei, ohne sorgen, es wird sich alles fügen oder eben nicht, das war mir egal, keine aufgaben, 100% Ruhe und Friede. Ich wünsche mir, dass es mal wieder soweit ist, sehe aber nur Kisten, deren inhalt im nicht vorhanden Regal verstaut werden muss, Vorhänge, die nicht da sind, Geräusche aus dem Haus und von der Straße, und so siehts auch in mir ungeordnet und dreckig aus. Ich vermisse die Zeit in der ich auf alles pfeifen konnte, nie waren die Konsequenzen so groß, das ist wohl die Aufgabe, der ich mich annehmen muss. Endlich erwachsen werden und Verantwortung über nehmen. Brauche Ar. Tritte in die richtige Richtung, ach das ist wieder Verantwortungsscheue. Ich muss über die Therapieziele noch etwas nachdenken, was habt ihr für konkrete Ziele?überall gibt es Stellschrauben, aber meine Depressionen, die fehlende Struktur und planlosigkeit stehen ganz weit oben, ob das grübeln und die zwangsgedanken davon kommen, ich kann das schwer sagen. Ich weiss gerade mal wieder nur, daas egal wie schlecht es mir Geht ich meinen Hund vom herzen liebe (wenigstens spürbar), warum geht es mir sonst nicht so (Zwangsgedanke #73902).
@Strawberry das ist lieb, kleine Schritte, ja ich versuche es. Denke gerade wieder was sind das für kleine Schritte? Ok Wohnung und einen Therapeuten, der mit mir arbeiten will und mit ddem es funktionieren könnte, was bleibt sonst? Wo wir beim Hauptproblem wären, ich hoffe (ne so kann man das garnicht sagen, eher ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich ändern wird): ich schrieb gut 250 Bewerbungen, klar auch einige unrealistische, da zu hohe stellen, aber dennoch ist die Ausbeute von einer handvoll Vorstellungsgesprächen miserabel, zudem dann noch die bei denen ich nicht gewesen bin. 40h die Woche arbeiten zu gehen, früh aufzustehen hört sich für mich erstmal schlimm an, die aufgaben, das Arbeitsumfeld das Klima, Angst, Unsicherheit, Übelkeit, ... Dann hätte ich aber etwas, dass mich davon abhält mich selbst zu bemitleiden und auf der stelle zu trampeln. Ich denke daran, dass ich dies oder das nicht machen kann aus dem oder dem Grund dabei müsste ich alles annehmen. Und Zack, wir sind wieder beim bedauern: was hast du 365 Tage lang getan? Keine reisen, keine Kurse, keine Tat, die mich weiter gebracht hat und meine Chancen für die Zukunft verbessert haben beruflich bzw persönlich, hätte viele Bücher lesen können... Hmmm
Was für ein test? Etwa auch so ein Fragebogen?! Also ich glaube kaum, dass du dich trennen solltest, um alleine glücklich zu werden. Glücklich ilmacht man sich im Grunde ja selbst, bzw. Umgekehrt wie in meinem Fall unglücklich. Durch die Gedanken in unserem Kopf.... Glaube eher, dass es die Herausforderung ist, sich trotz dem etwas gutes tut. Ich verliere oft den Mut und fühle mich schwach, kalte Bauchschmerzen... Wenn ich so über meine Freundin und meine Beziehung nachdenke, wofür das ganze, fühle mich schon nicht gut und es tut noch mehr weh. Weil ich es meiner freundin sagen muss, sie es mit kriegt ist eben meine Freundin, Mensch.. Ich hab Morgen auch meinen Termin muss den nochmal fragen wegen den Therapiezielen, ich finde es so schwer und es macht mich mùde zu sagen was ich ändern will, was sich andern soll....
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