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Hier ist ja auch nicht mehr so viel los. Freut mich natürlich für euch wenn alles gut ist. Gibt's hier vielleicht jemanden der ein wenig privat schreiben möchte zu dem Thema?

07.02.2020 19:22 • #16501


Karriere und Geld macht nicht glücklich, wie kann ich nun glücklich werden? Geht da überhaupt?

Jeder Mensch wird zudem mit einem Temperament geboren

Dein Charakter entscheidet ob du z.b. Choleriker bleibst
Oder wie der berühmte Pfarrer von Ars der Schutz Patron aller Pfarrer seit 160 Jahren mit Hilfe von Gott trotzdem lächelte

Man fand auch raus das eine stabile Partnerschaft immens für das Glück verantwortlich ist

Und auch eine verbindliche Partnerschaft trägt sehr bei zu Glück im Leben, weil man sich auch gegenseitig trägt

Vor allem sind Lebensziele sind immens wichtig

Frauen sind da stärker betroffen

Glücklich vor allem öfters, wenn sie einen Familien orientierten Mann treffen

Karriere ist im Denken sehr schlecht

Man weiß z.B. auf alle Fälle, dass z.B. der Stellenwert der Arbeit der berufstätigen finanzierten Arbeit auch sehr wichtig ist für das Glück

Wenn sie zu viel oder zu wenig arbeiten müssen sind sie unglücklich

Vor allem Arbeitslose das ist bei Männern sehr schwierig

Die Überbeanspruchung im Job vor allem Bei Frauen ist sehr schwierig und sie leiden darunter, wenn sie so ausgelutscht werden, wenn sie nicht zu Atmen kommen

Männer leiden mehr darunter, wenn sie keine Aufgabe und keinen Dienst verrichten können

Sehr wichtig zur Glücksvermehrung ist auch soziales Engagement, Sport und das Gewicht
Ja Stärker gebaute Leute, sind nicht so glücklich auf Deutsch, also Frauen leiden, wenn der BMI mehr über 30 ist, also Figur in die Breite geht, Männer sind unglücklich, wenn der BMI unter 18,5 ist, also ein Strich in der Landschaft

Das sind alles aber Sachen die in der größten Glücksstudie aller Zeiten über 20 Jahre und 60.000 Menschen gelegt wurden von 1984 2004

Lebensziel Partnerschaft und Engagement ist das ganz wichtigste für das Glück

Es gibt aber eine Unterscheidung zwischen Temperament und Charakter

Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker usw.
Es gibt 3 Dimensionen des Charakters aber, das hat der ROBERT Cloninger, ein Kapazunder im Bereich Psychotherapie festgestellt,

Innere Ordnung Lebensziele, Beziehungsfähigkeit (hat mit Partnerschaft zu tun) und Selbs Transzendenz (Engagement z.B. soziales oder so)

3 Wege zum Glück kann man das heute nennen
Es gibt natürlich keinen Himmel auf Erden aber für den Menschen kann er sich in einer Sache so verhalten das sein Glück verbessert wird

1. Weg die innere Ordnung, die richtigen Lebensziele gegenüber den falschen Lebenszielen
Es gibt ja altruistische Ziele, gemeinnützige Ziele die glücklicher machen als Karriere und Geld verdienen

Innere Ordnung in der Motivation, wieso macht man die Dinge
Man kann nicht Dinge tun einfach so sondern man braucht eine Motivation, die richtige Motivation das ist ein alter Hut aber sehr wichtig, das kommt von Sigmund Freud teilweise und seinem Schüler Alfred Adler, die haben das mehr oder weniger ausgeforscht

Viele Leute haben ein Geltungsstreben oder man ist ein Teil der Gruppe, Gemeinschaftsgefühl, und Gemeinschaft ist auf alle Fälle gesünder als Geltungsstreben

Was auch wichtig ist, ist die Sachlichkeit, was wirklich falsch ist, ist die Geltungssucht, dass Ich, das ist ganz falsch und macht nicht glücklich sagt man und ist auch erwiesen.

Dadurch wird man unglücklicher und Frauen die mit so einem Menschen verheiratet ist oder umgekehrt wird man gemeinsam unglücklich, Angst um sich selbst, Ichhaftigkeit, man kreist immer um sich selbst, man denkt immer komm ich zu kurz, komm ich nicht zu kurz und man kann sich so dem anderen nicht schenken und hingeben und man ist egozentrisch dann auch noch, das sind ganz schlechte Sachen und wenn man dann ums ich kreist, verhindert es, dass der Mensch in Beziehung treten kann.

Er kommt immer auf die Egozentrik, der kreist angstvoll um sich selbst
Der Narzisst kreist selbstverliebt um sich selbst

Dann kommt die Arbeit, viele arbeiten für sich aber er sollte eigentlich ein Dienst am anderen sein, nur dann kann man sich auch gesund wieder zurück nehmen aber wenn man die Arbeit benötig für Wertschätzung die gieren ja danach innerhalb der Arbeit und stehen vor dem Chef und kriechen in den Hintern ja man hat dann keinen Blick für den Partner oder Familie, also Arbeit für sich selbst brauchen ist ganz schlecht, Arbeit ist ein Dienst.

Intrinsisch sollte er motiviert sein, also man ist motiviert von der Sache selbst, weil man überzeugt ist
Extrinsisch ist, wenn man sich wertschätzen will, weil man sonst ohne der Arbeit nicht dazugehört,

die Gesunde Motivation ist immer sich schenken selber

so jetzt kommt Punkt 2

Seligmann auch ein sehr berühmter Lang Zeit Forscher im Bereich Psychotherapie der hat auch erkundet
Dinge machen nicht glücklich Schokolade, Geld, keine Ahnung die machen nicht glücklich. Seitdem weiß man das auch wissenschaftlich mehr

Er schreibt z.B. über Erblühen und man erblüht und wie?

Er sagt der Mensch erblüht mit Ehe, Kinder und Religion
Also Dankbarkeit (Ehe), Engagement (Kinder), Hoffnung (Religion)

Also wieder die 3 Wege des Glücks die man so gut kennt aus der Vergangenheit.

Aber es geht noch weiter, die kurzfristige Beglückung die ist Befriedigung, das ist dann die Sucht und die kann vom Rauchen über Alk., Einkaufen über Dro. über alles gehen. Was zählt ist also langfristiges Glück und das Kurzfristige steht dem langfristigen im Weg. Glücklich also kann nur wer werden laut Sigmund Freud wer fähig ist zum Triebverzicht.

Verheiratet nix Fremdgehen
Dick sein - nix weiteres essen sonst noch mehr dicker

Also zu viel Eis macht unzufrieden.

Also gemeint ist, nicht nur moralisch, sondern kurzfristige Befriedigung, langfristiges Glück.

So der 3. Gedanke zur inneren Ordnung. Seligmann übrigens hat vom Aristoteles das Prinzip der Tugend übernommen, die Leichtigkeit im Tun des Guten.

6 Stärken und Tugenden machen glücklich:

4 Kardinaltugenden, nicht Schnitten, Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß, die kommen nach Glaube Hoffnung Liebe also göttliche Tugenden.

Weißt du was Klugheit ist? Selbsterkenntnis, Entlarvung der Bauchgefühle. Die natürlich haben nie Lust Schuld zu sein. Du weißt ja, Bauchgefühl haben da Prinzip, Lustmaximierung und Unlustvermeidung. Ich mache was ich will wozu ich Lust habe.

Lust ist alles was du jetzt willst
Unlustvermeidung ist die Konfrontation mit der eigenen Schuld, weil es oft auch Angst bedeutet.

Der Bauch ist übrigen amoralisch sagt Freud, und das ist oft im Herz, das Gefühl
Also Bauchgefühle wahrnehmen wo Männer Schwierigkeiten haben, dafür können Frauen mit Bauchgefühlen schwieriger umgehen als Männer, du musst das entlarven, dann den Schalter finden und dann überlegen ob das stimmt, ist das nützlich oder nicht und dann zu einer Entscheidung kommen mit dem Herzen, das entscheidet ja zwischen gut und Böse der Kopf zwischen vernünftig und unvernünftig. Leider kann der Bauch nicht zwischen Vernunft entscheiden.

Es ist sehr schwierig oft für Menschen aber eine Übung, denn je öfters man was einübt desto besser kann man es übernehmen. Und wenn man es einübt wird es zum Habitus der Klugheit, zum Gehabe des Menschen.

Die nächste Tugend ist ja Gerechtigkeit, was heißt das? Jedem das seine geben. Das tut dem Bauch weh, der interessiert sich ja nicht ob andere auch Gefühle oder Bedürfnisse haben, der will einfach alles so schnell wie möglich.

Wenn man also gerecht sein will, muß man sich zurücknehmen was gar nicht so einfach ist. Viele lernen es nicht

So jetzt kommt Tapferkeit. Die Tapferkeit schielt auf die Unlustvermeidung das ist Angst, man traut sich nicht zu konfrontieren, Angst vor vielen Dingen, was man hat so halt, die Tapferkeit überwindet die Angst, in dem Wissen man hat Angst, man ist verletzlich, aber dieses Gefühl in Balance haben, man hat Angst aber man macht das trotzdem, und man geht nicht in die Vermeidung denn die ist ein schlechter Ratgeber.

Die 4. Kardinaltugend ist das Maß, die reguliert die Lustmaximierung. Jetzt hast du 3 Kardinalschnitten von der ANNA gegessen eine 4. Und du speibst. Tugend ist also Ordnung, man hat also die Tassen im Schrank so richtig das ist Tugend. Hat man die Tugenden nicht hat man die Tassen im Schrank nicht.

Dann kommt noch der Umgang mit der eigenen Schuld, viele Leute gestehen Schuld nicht ein, können sich schwer entschuldigen, die Fähigkeit zu sagen man hat auch einen Anteil an dem Streit, das ist gut so das führt ja weiter.

So der 2. Weg zum Glück, ist Beziehung, Partnerschaft. Die Sehnsucht der Menschen, ältere Menschen. Die meisten Jugendlichen die eine Familie gründen wollen, dass die Familie die sie gründen werden hinter dem Job nicht zu kurz kommt, oft hat man Angst der Beruf wird zu groß, wieso? Man sieht es ja bei andere. 3 Viertel sehnen sich nach einem guten Familienleben, das sind Sehnsüchte die in Studien festgelegt werden.

Sehnsucht hat der Mensch nach Liebe aber komischerweise nach der Schenkenden Liebe, die begehrende Liebe ist m an will alles haben aufsaugen, die schenkende Liebe nach der hat ja der Mensch am meisten Sehnsucht in den Studien. Ja das macht glücklich man hat dann sowas nur in einer Verbindlichen Beziehung. Darum will jeder eigentlich eine verbindliche Beziehung, keiner will eine Patchwork Familie, jeder will eine Verbindliche eine echte Familie mit einer intakten Partnerschaft. Also deine meine Unsere, sie 5 Kinder du 5 Kinder, ja und man ist glücklich ist eher sehr selten dieser Wunsch.

Jeder will was fixes, sogar ewig mit dem Menschen zusammen sein, keiner sagt einfach so, ich will 2 Jahre super glücklich sein dann verlasse ich meinen Partner, jeder will was intaktes fixes Langes.

Jeder will was fixes haben.
Dann kommt die Attraktivitätsforschung. Männer sehnen sich nach echten Frauen, und die wiederum nach echten Männern und die ziehen sich an, weil sie verschieden sind und das ist gut so.

Jürg Willi, der berühmteste deutschsprachige Paartherapeut fast, oder einer der berühmtesten sagt: Die anatomischen und psychologischen Unterschiede in der Partnerschaft zur Geltung kommen zu lassen, das sind so starke Schwierigkeiten die immer mehr wachsen in den letzten Jahren.

Jetzt sagt der, arg eigentlich, wenn man das liest, dass wenn man so gleich ist, und man hat wenig Unterschiede ist das jetzt nicht mehr so prickelnd eigentlich.

Es gibt sogar Studien, dass die Millenials, also die jungen Leute die um 1995 rum geboren sind sage ich mal, viel weniger Sex und Lust auf Sex haben als die alte Generation, auch arg was? Und warum? Wegen der Moral? Nein weil ihnen die Lust aneinander vergeht. Weil die Geschlechter immer mehr Unisexuell werden, also immer weniger Mann und richtige Frau.

Man weiß auch inzwischen es stimmt, Frauen sind empathischer als Männer dafür sind Männer überlegen in der Systematisierungsfähigkeit.

Und jetzt kommt der Trick, wie, kann man eine glückliche Partnerschaft leben? Wen man den Partner auf gleicher Augenhöhe wahrnimmt im so begegnet, als Individuum gleich wie ich selbst. Respekt, was kann er besser als ich, Frauen können emotionale Wahrnehmung spüren, wie es ihm geht mit dem Mann oder dem Menschen. Und die spürt das, ja super.

Ein Mann kann sehr helfen weil sie sehr viele Gefühle hat, und das bei verschiedenen Menschen, er kann nachfragen kritisch nachfragen, sagen wie logisch oder unlogisch das ist, und so kann man dann gemeinsam mehr sehen denn beide haben andre Blickwinkel und das ist ja beim Auge so. Linkes und Rechtes Auge und erst dann sieht man 3-Dimensional richtig. So wird erst Mann und Frau zur Einheit, darum haben auch väterliche und mütterliche Liebe andere Aufgaben und sollten nicht verwechselt werden.

Also können 2 miteinander glücklich sein, werden, wenn beide den andern Partner mit den Unterschiedlichkeiten respektieren und das auf gleicher Augenhöhe, und die Ressourcen mitnutzen ohne dass man den anderen fertig macht.

Heute gibt es fast das 3. Geschlecht in der Art, Narzissmus, die Frau lässt den Mann nichts machen oder sagen denn der kann nichts, die Frau kann sowieso alles besser und braucht keinen Mann.

Also auf gleicher Augenhöhe dem an deren dem Gegenüber begegnen und ihn auch respektvoll wertschätzend behandeln.

Das ist schon ein guter Weg eigentlich in eine glückliche Partnerschaft.

3. Und letzter Weg ist die Selbst Transzendenz weißt eh der Himmel auf Erden, der ist dort wo man den Blick nach oben hat.
Was ist Transzendenz? Das was den Menschen übersteigt, das Wahre das Gute das Schöne.

Das Wahre bleibt wahr auch wenn wir im Grab sind. Wahrheit bleibt bestehen, das Schöne bleibt bestehen und auch das Gute bleibt bestehen, beständige Dinge.

Wo kommt die Selbst Transzendenz her? Vom Viktor Frankl, Erfinder der Logopädie. Für ihn ist, dass, das grundlegende. Er meint der Mensch sollte über sich hinaus auf etwas verweisen, das nicht wieder er selber ist. Auf einen Sinn weisen, das wahre gute schöne, auf einen Sinn. Er hat immer in seinem Leben vom Sinn geredet, Menschen werden glücklicher, wenn sie einen Sinn haben. Wenn ich mich also selbst transzendiere, verwirkliche ich mich selber. Die Selbst Transzendenz ist also die wahre Selbstverwirklichung. Und jetzt kommt es noch, und zwar im Dienst einer Sache. Siehst du, der Dienst, oder in einer Liebe zu einer anderen Person und jetzt kommt es. Der Mensch wird selbst wo er sich nicht mehr sieht und sich selber vergisst (JESUS, Gandhi, Mutter Theresa).

Sagt auch MARTIN Seligmann. Selbstvergessenheit, Momente völligen Aufgehens, in einer Aufgabe, in einer Beziehung. Das ist die Selbst Transzendenz, dass der Mensch nicht bei sich selber hängen bleibt. Der Mensch braucht Visionen, wenn er hängen bleibt an althergebrachten an Problemen oder so und nicht raus findet ist es ganz schlimm, denn dann wenn bei Menschen der Horizont nicht erweitert ist, dann haben die das selber schwer weil dann können sie wiederum schwer glücklich werden, denn ohne Horizon Erweiterung also auf neues auf besseres vielleicht auf anderes wird im Leben nicht so bunt sein.

Der Mensch muß sich aufmachen, dann sieht er was es alles gibt, dann ist ihm das einfache egal und er vergisst was es rund um ihn gibt und auch Probleme verringern sich. Es gibt wichtigeres, die Sichtweise ist auch wichtig.

Oft haben Leute keinen Sinn im Leben, man arbeitet, Angst vor Jobverlust, dann Sport, damit der Körper gut wird, am Abend erdrückt dich alles, dir ist langweilig du hast nur TV und sonst was, keine Ahnung, andere Dro. und Alk., ja Menschen haben keine Selbst Transzendenz, er bewegt sich nicht auf was höheres hin und bleibt am Stillstand, ganz schlecht, ein wesentlich wichtiger Faktor.

Frankl seine Entdeckung, 2 Voraussetzungen um diese ST zu entwickeln, die innere Voraussetzung, die Selbst Distanzierung, die Fähigkeit nicht immer selbstverliebt auf sich zurück zu kommen, Gegenteil von Egozentrik, das ist ja die Selbst Distanzierung man distanziert sich von sich selber.

Und das sind dann Leute die das Gespräch auf sich ziehen dauernd im Mittelpunkt stehen wollen oder oft, Leute die immer Thema sein wollen, immer mit sich kommen, und alles muß mit seinem eigenen Thema verbunden sein. Leute die dann sehen wie arm der und der ist in der Welt was für Hunger ist und was die Leute an Armut haben an Naturkatastrophen und was sagen die? Ja aber was glaubst du wie ich schlecht mich fühle wie schlecht es mir geht und was weiß ich. Krankhafter Ich-Bezug, keiner darf mehr Schmerzen haben als ich.

Und dann kommt laut Frankl der äußere Referenzpunkt das sind dann die Werte. Als Referenz Punkt brauchst du Werte, als Herzensgrund brauchst du Werte. Sachen nach denen man sich ordnet. Dadurch kommt auch die Innere Ordnung, ein Wertesystem, ein System nach dem es sich lohnt zu Leben und das relativiert das eigene Leben.

Mit dem Wertekatalog kann ich mich prüfen selber, die 10 Gebote oder Verheißungen, das ist der Wertekatalog, nachdem leben wir. Und manche verändern die Werte nach dem eigenen Leben. Veränderung bedeutet ich muß mich nicht nach dem strecken Ich kann so bleiben wie ich bin, weil ich meine Werte verändert habe.

Die Selbst Transzendenz unterscheidet übrigens den Freien vom Unfreien Menschen, vom normalen Menschen zum Psychopathen, was ihn vom Tier zum Menschen unterscheidet, eines der wichtigsten Dinge die der Mensch braucht, (das hat ROBERT Cloninger der Psychiater ist, Genetiker, Wissenschaftler und was weiß ich, der hat das alles raus gefunden oder verbessert im Laufe der Jahre). Die ST ist der Königsweg und der ermöglicht den Weg, der ermöglicht überhaupt die andere Wege die 2, den Weg zur Partnerschaft und den Weg zur inneren Ordnung.

Wenn wir Menschen nicht im Hirn haben was wichtiger ist als das, es muß was Transzendentales sein, das Schöne das Wahre das Gute oder die Religion. Irgendwas das über ihn selbst hinausläuft ohne dem funktioniert das Leben nicht. Dann der Ehepartner nicht Lebensabschnittspartner, was Verbindliches dann kommt nix dann kommt lange nichts dann kommen die Kinder. Dann kommt der berufliche Dienst nicht die berufliche Selbstverwirklichung, dann kommen die Eltern dann kommen die Schwiegereltern, weißt eh Workaholic und total unglücklich.

Was machen oft reiche Leute? Die scheffeln Geld für die Kinder, die Kinder sind undankbar, die wollen mehr haben, und was ist wirklich nun wichtig? Leiber Zeit mit den Kindern verbringen als Geld scheffeln. Die Leute die verdienen sagen immer als Ausrede ich mache das nur für die Familie, die will aber Zeit haben, die Familie will keine Überstunden mit dir, die will mit dir herumfahren und ja dann stehst du da hast Streit und wieder landest du in der Selbstverwirklichung, in der Karriere, als 1. Ziel, das ist kein Ziel, Karriere ist kein Dienst das ist ein Götze, das ist kein transzendentale Geld scheffeln das ist ein Götze, es muß ein höheres Motiv das sein als nur das ich wieder.

Mütter vergöttern oft die Söhne und verschieben die in der Hierarchie nach oben oder auch die Töchter aber häufiger als Söhne, der Sohn ist wichtiger als der Partner, das ist falsch. Auch falsch, Söhne die, die Mutter vergöttern nicht die Ehefrau, auch ein Schas.

Heute weiß man das Glück eines Kindes ist das sich PAPA und MAMA gerne haben. Und dass die zusammenhalten auch gegen das Kind. Frauen vergöttern ihren Partner, aber nicht den Ehemann, weil dann kennen sie ihn schon, nein jetzt wirklich, ohne höheres Prinzip, es gibt dann also kein höheres Prinzip man hält sich an nichts anders außer du bist super ich bin super fertig. Dann kommt man drauf, man lässt sich dann scheiden nichts ist super am Partner, auch nicht gut.

Und was ist das höchste in der Selbst Transzendenz? GOTT natürlich die Religiosität, eine Person zu der man Du sagen kann die immer da ist und zuhört. Und zwar nicht der strafende GOTT, der gütige barmherzige GOTT das tut dem Menschen sehr gut sogar, die besten Studien der Welt sagen alle gleich, religiöse Menschen sind psychisch stabiler als alle anderen. Weniger Süchte, weniger Depressionen, weniger Neurosen, weniger Suizide, man wusste nicht lange wieso, und dann kam man drauf, Selbst Transzendenz, von sich selber wegblicken, auf wem hinblicken und man kann sogar du zu ihm sagen das ist doch super oder? Und darum ist es auch schädlich wenn Religiosität manipuliert wird (Sekten).

Dem Menschen tut es am besten, wenn GOTT die Bedingungen setzt, wenn GOTT der Höhere ist wenn er sagt mach das so oder so, wenn Religiosität mich ändert ist es gesund, wenn Religiosität den GOTT ändert damit ich mich nicht ändern brauche ist es sehr gefährlich und schlecht. Keine gute Wirkung hat das psychisch gesehen.

Man kann nicht religiös sein um psychisch gesünder zu sein, die Gesundheit kann eine Folge sein. Himmel auf Erden gibts nicht aber der Himmel ist offen und oben und man kann sich zum Glück bewegen. Innere Ordnung, glückliche Partnerschaft, Selbst Transzendenz.

07.02.2020 20:54 • x 1 #16502



Hallo Bilbo,

Angst den Partner nicht zu lieben

x 3#3


Tink
Zitat von Klausto:
Karriere und Geld macht nicht glücklich, wie kann ich nun glücklich werden? Geht da überhaupt? Jeder Mensch wird zudem mit einem Temperament geborenDein Charakter entscheidet ob du z.b. Choleriker bleibstOder wie der berühmte Pfarrer von Ars der Schutz Patron aller Pfarrer seit 160 Jahren mit Hilfe von Gott trotzdem lächelteMan fand auch raus das eine stabile Partnerschaft immens für das Glück verantwortlich istUnd auch eine verbindliche Partnerschaft trägt sehr bei zu Glück im Leben, weil man sich auch gegenseitig trägt Vor allem sind Lebensziele sind immens wichtigFrauen sind da stä...


Krass..
Äh ich hab es mal überflogen ... etwas durcheinander und lang.. aber alles was dort steht, stimmt...nur leider erreichen wir im Alltag diese Bewusstseinsebene oft gar nicht, um so tiefgründig zu fühlen und zu denken. Schade eigentlich

08.02.2020 00:21 • #16503


Akinom
Die Anleitung zum glücklich sein trägt jeder Mensch in sich! Lg

08.02.2020 17:08 • x 1 #16504


Habe heute mit einer Therapeutin telefoniert. Sie sagte mir das wir nur so glücklich sind wie wir denken. Das heisst wenn wir uns jetzt dauernd denken das wir unseren Partner nicht lieben dann ist es klar das wir uns so mies fühlen. Wir müssen es uns denken quasi einreden das wir den Partner lieben und glücklich sind. Denn so wir denken so leben wir.

Sie meinte das ist reine Wissenschaft. Ich hoffe mal das klappt. Aber warum geht's mir dann so mies? Ich will ja gar nicht Schluss machen, ich liebe sie über alles. Die Gedanken machen mich fertig.

08.02.2020 21:15 • #16505


Hallo ihr Lieben,

ich bin, wie nannten wir es damals? Ein alter Hase. Kurzum ich habe das ganze nun seit fast fünf Jahren. Ich habe tolle Phasen der Entspannung und der Gedanken"freiheit" bzgl. des Themas und dann gibt es Phasen in denen meine Ängstlichkeit zum Vorschein kommt und mit ihr eben auch die Gedanken. Ich hatte bereits Therapien, meine letzte von der Krankenkasse bezahlt 2016. Letztes Jahr bekam ich dann plötzlich Angst Tot krank zu sein und nach etlichen Untersuchungen, bei denen Gott sei Dank nichts rausgekommen ist, kam meine "ursprüngliche" Angst wieder, die Angst meinen Partner nicht mehr zu lieben. Nach ca. einem halben Jahres entschloss ich mich nochmals in eine Therapie zu begeben und was soll ich sagen?! Das war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Mein Therapeut ist klasse! Er gibt den Gedanken absolut keinen Raum, hier geht es richtig tiefgründig zur Sache, so sehr, dass mir nach jeder Sitzung erst mal meine Seele schmerzt und dann wird es nicht nur besser, sondern ich lerne mich absolut und wahrhaftig kennen, das erste Mal. Wenn meine Gedanken zu stark sind, macht er Expositionsübungen, was bei ZG im Übrigen sehr wichtig sein kann und sonst gibt er denen absolut keinen Raum. In allen Therapien vorher wurden meine Gedanken ständig analysiert und ich wurde beruhigt, nach dem Motto "doch sie lieben ihn"... was für ein Mist. Damit hält man doch nur diesen beschissenen Kreislauf aufrecht. Ich kann wirklich hier jedem ans Herz legen sich einen kompetenten Therapeuten zu suchen. Ich kann nur von mir sprechen... mein Partner ist und war noch NIE das Problem. Das habe ich in den letzten Monaten tatsächlich erst begriffen. ICH war das Problem, nur ICH. Es geht nicht um die Schuldfrage... auch ich bin nicht daran Schuld solche Ängste zu haben, aber es liegt in meiner Verantwortung dafür Sorge zu tragen, mich mit mir auseinanderzusetzen. Kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen. Ich merke einfach, wie ich meinen Partner immer und immer mehr wirklich so akzeptiere wie er eben ist und ich liebe ihn für all seine Ecken und Kanten.
Ich hoffe ich kann jemandem damit Mut machen, weiter an sich zu arbeiten. Es ist ein langer Weg, ja! Aber bei mir hat er sich unglaublich gelohnt und aufgeben wäre an manchen Stellen mit Sicherheit einfacher gewesen, aber das kam weder für mich, noch für meinen Partner jemals in Frage, Gott sei Dank!

Fühlt euch gedrückt!

12.02.2020 07:58 • x 2 #16506


Insorge
Hallo L und L,
da hast du wirklich Glück mit dem Therapeuten. Es klingt jedenfalls recht interessant. Du schreibst, dass er quasi ans "Eingemachte" geht, die Zwangsgedanken sofort abblockt und wenn sie zu stark sind Expositionsübungen macht. Wie kann denn so eine Expositionsübung aussehen bei Zwangsgedanken hinsichtlich den Partner nicht mehr zu lieben? Oder waren das dann andere Sachen, wo die Übungen gemacht wurden.? Hat er die Übungen in der Praxis gemacht oder deinem normalem Umfeld? Was für eine Art Therapie war das (Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse oder eine Mischung aus Verhaltens- und Tiefenpsychologie)? Also hat deine Vergangenheit (eventuelle traumatische oder negative Erlebnisse) in der Therapie denn dann die Hauptrolle gespielt?

Ich bin mir nicht sicher, ob man nicht auch über Analyse der Zwangsgedanken (aber es müssten die richtigen Fragen sein) zum Ursprung des eigentlichen Traumas kommen kann. Zumindest denke ich, dass man die Ursache der Zwangsgedanken schon herausfinden sollte. Die Beschäftigung mit den Zwangsgedanken selbst (also ihrem Inhalt) ist auch ein Risiko, da man dadurch eher darin bestätigt werden könnte, dass die Gedanken notwendig sind und man sie dadurch nicht lernt abzuschalten bzw. sie sogar durch den Raum, den man ihnen gibt, verstärkt.

Mein damaliger Therapeut hat auch Zwangsgedanken keinen Raum gegeben, allerdings irgendwie vielem anderen auch nicht, vermutlich weil er Verhaltenstherapeut war. Bei mir hat das "umprogrammieren" von Denk - und Handlungsmustern jedenfalls nicht geklappt.

@ Furkino,
was das mit den positiven Gedanken betrifft, glaube ich das nur zum Teil.
Nehmen wir an, dass deine negativen Gedanken nicht mit deiner Beziehung zu tun haben, aber schon mit wirklichen negativen Erfahrungen (Verlustangst aufgrund Vernachlässigung oder eines tatsächlichen Verlustes. Oder Vorwürfe dir gegenüber als Kind, dass du emotionskalt wärst und nicht genug liebst etc. was konkret dahinter steckt wäre dann Thema einer Therapie). Dann sind die Gedanken entweder ein Introjekt bzw. kommen vom Über-Ich, dass dich strafen will oder sie wollen dich vor etwas schützen ( z.B. einem Verlust) -sind nur Beispiele. Dann kannst du zwar versuchen die Beziehung rational umzudeuten, aber da die Beziehung ja vermutlich gar nicht das Problem ist, bringt es dann auch nichts sie umzudeuten. Im Grunde siehst du die Beziehung ja gar nicht als problematisch an, es ist lediglich der Inhalt der Zwangsgedanken. Und ich sehe die Gefahr, dass solche Sprüche bezüglich positivem Denken sogar problematisch bei Zwangsgedanken sind, denn man fühlt sich dann eventuell noch schuldiger dafür, dass man diese Gedanken hat, wo man die Beziehung doch eigentlich positiv sehen sollte (und scheinbar auch ganz einfach könnte - und das funktioniert ja eben nicht).

12.02.2020 12:50 • #16507


Zitat von Insorge:
Hallo L und L,da hast du wirklich Glück mit dem Therapeuten. Es klingt jedenfalls recht interessant. Du schreibst, dass er quasi ans "Eingemachte" geht, die Zwangsgedanken sofort abblockt und wenn sie zu stark sind Expositionsübungen macht. Wie kann denn so eine Expositionsübung aussehen bei Zwangsgedanken hinsichtlich den Partner nicht mehr zu lieben? Oder waren das dann andere Sachen, wo die Übungen gemacht wurden.? Hat er die Übungen in der Praxis gemacht oder deinem normalem Umfeld? Was für eine Art Therapie war das (Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse oder eine Mischung aus Verhaltens- und Tiefenpsychologie)? ...


Hi, ich kam bisher einmal in die Therapie und hatte meinen altbekannten Gedanken, der mich wirklich seit 5 Jahren immer mal wieder extrem aus der Bahn wirft und bei dem Gedanken hat er eine Expositionsübung gemacht. Im Endeffekt sieht es dann wie folgt aus - ich erzähle ihm meinen Gedanken der extreme Angst auslöst - ich weine - bin völlig fertig und gefangen in meiner Gedankenwelt. Seine Reaktion auf meinen Gedanken war ungefähr, genauen Wortlaut kenne ich nicht mehr, "ja und was ist, wenn dieser Gedanken der Wahrheit entspricht?"... noch mehr Angst und Panik folgte, Tränen überkamen mich und ich sagte "Das wäre so schrecklich." das ging dann ca. 10 Minuten immer weiter und weiter, mit Fragen wie, "Was würde es an der Beziehung ändern." "Vielleicht ist es so." etc. Irgendwann nach Tränen, Panik und Verzweiflung, folgt die komplette Erleichterung... denn ich merkte, der Gedanke kann mir nichts anhaben! Ich hatte seitdem immer wieder den Gedanken, aber völlig ohne Angst und ich kann ihn jetzt belächeln. Einfach so... dieser Gedanke hat mich wirklich etliche Wochen beschäftigt... Die Übung wurde in der Praxis gemacht. Er ist Tiefenpsychologisch und Verhaltenstherapeut. Naja, das ist nicht meine erste Therapie, habe schon einiges durch und keine der Therapien hat jemals so geholfen wie das jetzt. Wir gehen an den Kern meiner Probleme. Es geht auch nicht wie in der Therapie davor darum wie schrecklich meine Kindheit war. Sondern was genau kann ich tun, um es zu ändern und viel wichtiger was genau habe ich für "Probleme". Es geht mir seitdem so viel besser, ich bin jeden Tag dankbar dafür. Er hat komplett neue Lösungsansätze aber auch Ansichten. Meist erzähle ich ihm von einer Situation zwischen mir und meinem Partner und darauf folgt einfach unfassbar lehrreiches für mich und meinen Partner. Unsere Beziehung wächst daran sehr. Ich weiß nicht, ob ich deine Fragen nun zu deiner Zufriedenheit beantwortet habe. Ich für meinen Teil kann nur sagen, die ZG zu analysieren, hat mich im ersten Moment meist Erleichterung gebracht, aber dann fängt es ja spätestens am nächsten Tag eh wieder an. Es bringt mir nicht. Der Inhalt meiner Gedanken bekommt auch in meiner Beziehung gar keinen Raum mehr. Wenn es mir mal nicht so gut geht, teile ich es mit, mehr aber auch nicht. Die heftigsten Streitereien sind bei uns immer passiert, wenn ich mich von meinen Gedanken hab leiten lassen...

12.02.2020 15:49 • x 2 #16508


Butterfly_
Wow, @LundL das hört sich ja richtig toll an mit deiner Therapie! Bisher habe ich in diesem Thread leider noch nicht gelesen, dass jemand wirklich Erfolge bei diesem Thema verzeichnen kann in einer Therapie.
Ich setze unheimlich viel Hoffnung in meine nächste Therapie die im März beginnt..meine neue Therapeutin ist allerdings Verhaltenstherapeutin und nicht tiefenpsychologisch unterwegs.
Ich hoffe das bringt mich trotzdem weiter..

12.02.2020 21:02 • x 1 #16509


Zitat von Butterfly_:
Wow, @LundL das hört sich ja richtig toll an mit deiner Therapie! Bisher habe ich in diesem Thread leider noch nicht gelesen, dass jemand wirklich Erfolge bei diesem Thema verzeichnen kann in einer Therapie.Ich setze unheimlich viel Hoffnung in meine nächste Therapie die im März beginnt..meine neue Therapeutin ist allerdings Verhaltenstherapeutin und nicht tiefenpsychologisch unterwegs.Ich hoffe das bringt mich trotzdem weiter..


Hi, das kann genauso gut werden.
Ich habe noch Erinnerungen an damalige Mitglieder, die auch anhand von einer tollen Therapie und auch einfach Geduld und Zeit super Erfolge haben!

Bei mir ist alles auf mein nicht vorhandenen Urvertrauen zurückzuführen. Ich habe ein Bedürfnis nach Sicherheit wie ein kleiner Säugling. Da kann ich nichts für, genauso wenig wie meine Eltern, sie wussten es nicht besser. Dadurch ist es ja schon sooo klar, warum ich ausgerechnet die "Krankheit des Zweifelns" abbekommen habe. Ich suche nach absoluter Sicherheit in fast alles Bereichen, die Kontrolle abzugeben fällt mir mega schwer, weil ich dann auch ein Stück meiner Pseudosicherheit aufgebe. Jetzt schweife ich wieder ab. Der Punkt ist, bei mir war es suuuuper wichtig zu lernen, dass jeder Gedanke und jedes Gefühl in der Partnerschaft da sein darf! Alles ist erlaubt. Ich bin die Einzige, die mich dafür verurteilen kann, was ich immer getan habe. Ich habe endlich ein gesundes Verhältnis zu einer Beziehung, ein gesundes Verhältnis zu mir selbst. Ich habe eigene Werte für mich identifiziert, es gibt in Beziehung niemals nur schwarz oder weiß, es gibt 1000 Farben dazwischen.
Das habe ich aber auch nicht nur alles in meiner jetzigen Therapie gelernt, sondern über die Jahre.

Wünsche allen einen schönen Tag! Kämpfen lohnt sich!

13.02.2020 10:36 • x 1 #16510


Da ja grade geschrieben wurde das es hier wenig Leute schreiben die Erfolge beim Besiegen der Zwangsgedanken hatten melde ich mich jetzt auch mal wieder um euch allen ein bisschen Mut zu zusprechen !

Ich hab mich hier angemeldet einem Monat nach dem ich mit meinem Parnter zusammen gekommen bin . Damals hat sich mein ganzes Leben um diese Gedanken gedreht ich habe quasi drauf gewartet ... bis ca august letzten Jahres hat sich das dann so weiter gezogen und ich fühlte mich in regelmäßigen Abständen genau so wie ihr alle ...
Irgendwann war ich es dann leid und habe langsam versucht es einfach geschehen zu lassen und die positiven Seiten an der Beziehung zu schätzen (wusstet ihr das der Mensch das negative im Leben 3 mal mehr Wahrnimmt als das positive ?Euro
Naja jetzt sind wir über ein Jahr zusammen und siehe da : ich würde es als die perfekte Beziehung beschreiben ! Keine Abhängigkeit und kein aufeinander rumhängen sondern ein Wechsel aus schöner gemeinsamer Zeit und Prioritäten der einzelnen Personen
Seid Dezember befinden wir uns beide in einer sehr stressigen Phase (ich mache mein Abi und er restauriert sein Auto)
Trotzdem bekommen wir das super hin
Gedanken habe ich eigentlich keine mehr
Ich gebe der ganzen Sache einfach keine Energie mehr - wenn ich ihn nicht vermisse dann ist das so dann sehe ich das positiv weil ich die Zeit ohne ihn auch genießen kann
Es war ein langer Weg und ich hab mich sehr viel mit mir selber beschäftigt aber jetzt bin ich super entspannt hoffe das hilft euch allen ein bisschen weiter und falls ihr fragen habt könnt ihr mich gerne privat anschreiben ))

18.02.2020 19:45 • x 2 #16511


01.03.2020 23:07 • #16512


Akinom
@ Elena dein Hormonhaushalt wird wohl auch total durcheinander sein,also die Pille sollte man schon regelmäßig nehmen...doch das weißt du sicherlich.
Durch hormonelle Schwankungen könnte eventuell eine leichte Depression entstanden sein,dass würde deine Gefühlslosigkeit erklâren,doch sicher bin ich nicht,würdet einmal mit dem Arzt deines Vertrauens darüber reden. Liebe Grüße

01.03.2020 23:15 • x 1 #16513


Vielen Vielen Dank für die sehr schnelle Antwort! Ich war bereits bei 4-5 Ärzten niemand kann mir eine logische Erklärung für mein Verhalten diagnostizieren... Jedes Mal sagen die was anderes. Mein Frauenarzt meinte selbst das er Patienten hatte die sich durch genau die selbe Pille fremd gefühlt haben und beim nächsten Besuch als die Hormone bekannt waren meinte er er war sich schon sicher dass das die Pille nicht sein konnte... und der andere Arzt hat mir nur stumpf gesagt ich solle mehr Wasser trinken und mir eine neue Pille verschrieben... deshalb bin ich so ratlos, kein Arzt kann mir eine logische Erklärung für mein Verhalten liefern...

01.03.2020 23:26 • x 1 #16514


melody75
Hallo Elena, die logische Erklärung, die du suchst, gibt es bei Panik, Depression und Angst in dem Sinne nicht. Und die Gedanken müssen ja nichts mit der Pille und Hormonen zu tun haben. Sie weg haben wollen, bringt nicht viel, dann kommen sie erst recht. Besser versuchen, damit zu leben. Und trotzdem das tun was dir wichtig ist. Wenn du sehr darunter leidest, dann such einen Therapeuten. Das sind meist keine Ärzte und sie verschreiben auch keine Medikamente.

12.03.2020 12:05 • #16515


Frozen93
Hallo ihr Lieben wie geht es euch so? Mir nicht wirklich gut. Hatte heute eine Videosprechstunde mit meiner Psychologin wegen dem Coronavirus und fühle mich nun noch schlechter. Nicht wegen den Gesprächen selbst sondern fühle mich seitdem so alleine und hilflos. Ich kann einfach nix an mir akzeptieren was für mich nicht in Ordnung ist. Es fühlt sich auch so an das ich meine Probleme selbst nicht richtig erkennen kann und fühle mich selbst von meinem inneren verarscht. Als da was ist was ganz schrecklich ist. Ich brauche ständig Bestätigung und weiß auch nicht wie ich irgendwann mal ohne meine Therapeutin klar komme. Ich kann es nicht akzeptieren wenn es bei anderen sauberer ist, ich müde bin, ich eine andere Ansicht habe, schlechtes Gewissen wegen solchen Sachen. Am liebsten würde ich es jedem erzählen wie schlecht ich bin bzw funktioniere. Es ist kein Leben mehr sondern wie ein Roboter ohne zu wissen was ich eigentlich denke, fühle usw. Hätte ich eine Person die alles kontrolliert würde es mir besser gehen. Am besten auch noch meine Träume kontrollieren. Einfach alles damit ich weiß das ich in Ordnung bin. Ich weiß nicht wie ich dieses miese Gefühl aushalten soll. Diese blöde Unsicherheit egal bei was. Null Vertrauen zu mir und Angst vor meinem inneren was es will.

24.03.2020 20:50 • #16516


Butterfly_
Zitat von Frozen93:
Hallo ihr Lieben wie geht es euch so? Mir nicht wirklich gut. Hatte heute eine Videosprechstunde mit meiner Psychologin wegen dem Coronavirus und fühle mich nun noch schlechter. Nicht wegen den Gesprächen selbst sondern fühle mich seitdem so alleine und hilflos. Ich kann einfach nix an mir akzeptieren was für mich nicht in Ordnung ist. Es fühlt sich auch so an das ich meine Probleme selbst nicht richtig erkennen kann und fühle mich selbst von meinem inneren verarscht. Als da was ist was ganz schrecklich ist. Ich brauche ständig Bestätigung und ...


Ich denke genau das ist das Problem was viele, besonders hier im Thread-haben. Wir ver-trauen uns selbst nicht, wir haben keinen inneren sicheren Stand, deswegen brauchen wir die Rückversicherung von anderen, von außen.
Dass uns jemand sagt dass wir ok sind oder dass unser Partner ok ist.
Doch letztendlich zweifeln wir trotzdem weiter, denn Sicherheit können wir uns nur selbst geben.

Mir geht's derzeit auch nicht wirklich gut, mal so mal so, versuche wegen Corona die Zeit so gut es geht zu überstehen.
Zu meinem Partner hatte ich am Wochenende wieder total ambivalente Gefühle. Erst nur Leere, Abneigung und Fremdheit, wenig später wieder alles ok..Ich verstehe es nicht und komme auch nicht wirklich weiter bei dem Thema..

25.03.2020 11:51 • x 3 #16517


Mit dem ganzen geht es mir auch nicht gut
Wenn ich mir einige Videos anschaue oder Nachrichten oder so und ich höre dann über Youtube wie das Finanzsystem zusammenbricht
Oder ich höre einen Bekannten der mir erzählt wie gefährlich der Virus ist und der Stein und Bein behauptet
Man kann nicht mal wohin gehen wenn du dann einfach wohin greifst hast du den Virus, was ich gar nicht noch bestätigt bekomme allerdings weiß man das nicht und die Informationen sind noch immer nicht alle da, weil noch geforscht wird oder keine Ahnung, ich habe so einen Druck in der Brust.
Mein ganzes Leben alles brach zusammen beim Virus, weil Job weg jetzt gerade, Homeoffice geht bei mir nicht da ich im Außendienst tätig war, und ja jetzt bin ich zu Hause verdonnert, habe nicht viel Lust was zu machen.
Irgendwie auch das ganze ich weiß nicht was machen wie lange das dauert, was ist wenn ich meinen Job nicht mehr habe, ja viele Fragen. Meine Freundin hat mit dem keine Probleme, die hat ein Kind die beschäftigt sich mit dem, freut sich denkt nicht an das Ganze. Dann verstehen wir uns auch nicht immer, ich glaube auch ich fühle mich glücklicher wenn ich einen Partner habe wenn Ich sage, ich kann mich auf den verlassen der ist mir ur ähnlich wir haben ur viele Gemeinsamkeiten, ich fühle es wirklich dass ich meine Freundin mag liebe und ohne sie nicht lebe will, dann ist alles im Leben leichter oder?

25.03.2020 13:01 • #16518


oft hat man so Druck und Angst udn was weiß ich und das kommt was hilft da, oft gar nix

27.03.2020 08:20 • #16519


Grübelina
Hallo,

auch ich melde mich nach langer Auszeit mal wieder..
Also erst mal: nach meinem vollkommenen Absturz im November geht es mir verhältnismäßig wieder echt gut.

Die Corona-Krise hat auch leider meine Psyche wieder etwas ins Wanken gebracht..
Ich fühle mich derzeit auch irgendwie leer, genervt und schlecht gelaunt und leider projiziere ich das alles wieder direkt auf meinen Partner.
Anders ist bei mir derzeit, dass ich nicht so vollkommen "out of order" bin. Ich nehme es relativ ruhig hin, aber trotzdem merke ich, wie ich mich unglaublich schlecht fühle. Das ist auch das, was mir so große Angst macht. Ich kann reale nicht mehr von produzierten Gedanken unterscheiden. Denn sehr viele, die sich tatsächlich trennen wollen oder ihren Partner nicht mehr lieben, fühlen sich ja schlecht - wo ist da der Unterschied zu mir?
Leider schwebt meistens als Auslöser für die schlechten Gedanken das Problem der Sexualität über allem..
Ich habe selten bis nie Lust und immer wenn ich in irgendeiner Art und Weise damit konfrontiert bin (was man in einer Beziehung nun mal ist..) flammt es wieder auf... und dann kommen die allseits zermürbenden Fragen: Liegt es an der fehlenden Anziehung zueinander oder der fehlenden Liebe? Wenn du ihn lieben würdest, dann wäre das nicht so... usw usw. - Es ist ä t z e n d !
Ich kenne alle Antworten, aber im Moment fällt es mir wieder unglaublich schwer eine Unterscheidung zur Realität zu finden. Ich mein.. Beziehungen enden - das ist ein Fakt; wieso sollte nicht meine jetzt zu Ende sein? Sind wir vielleicht alle nur Traumtänzer, die der Wahrheit nicht ins Auge blicken wollen und uns vor einem Krankheitsbild verstecken?
Sorry, für die provokante Ausdrucksweise - das ist natürlich keineswegs böse gemeint, aber so wirren meine Gedanken durch den Kopf

Ich wünsche euch alles gute! <3

28.03.2020 12:35 • x 1 #16520




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