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Aber das ist ja das Problem ich fühle teilweise keine Angst mehr weil ich die Gedanken so krass unterdrücke
Wenn ich dann darrüber naxh denke dann bekomme ich erst Angst

Auf das Thema antworten


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  14.03.2019 22:03  
Mir geht es genau so wie Lena



69
Baden-Württemberg
57
  14.03.2019 22:57  
Aushalten und hier aus dem Forum vermeiden, nicht googeln und einfach das tun, was dir Spaß macht. Du bist wichtig und das auch ohne dein Partner. Der ist auch in paar Stunden noch da. Somit wirst du sehen, es sind Gedanken die vorbei ziehen, wenn du Ingenieure Aufmerksamkeit schenkst....



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  15.03.2019 07:36  
Lena, das ist doch eine Zwangskrankheit. Das macht Angst und es ist grausam.
Du musst lernen, das als Krankheit zu erkennen und einzustufen.

Fast alle Menschen mit ZG nehmen Medikamente in Anspruch. Was denkst du, wieso? Weil diese Krankheit ein Ritt auf dem goldenen Sattel ist?
Bestimmt nicht!

Ich unterschreibe eure Beiträge alle 1 zu 1! Ich kenne das genau so. Eure Fragen wiederholen sich auch alle. Nicht nur von euch immer wieder, wenn ich zurück geht, sind alle Seiten (von 1) voll damit.

Alleine seid ihr damit nicht, aber unterlasst diese Fragerei. Fragt doch lieber hier nach alternativen Möglichkeiten, Meditationen uvm. Es gibt so viel, ihr müsst es nur machen.

Ich bin mir sicher, ihr wisst überhaupt nicht wirklich, was (r)OCD überhaupt ist.





1735
21
Schweiz
541
  15.03.2019 09:07  
Nun das ich nicht so viel von deiner Holzhammermethode halte weisst du ja. Ich finde du bist sehr hart und streng in deiner Art hier drinnen was vielleicht nicht immer gut ankommt. Ich lese immer wieder einmal hier und finde es baut sich oft eine Art Widerstand auf gegen deine Art und Weise. Bitte nimm das nicht persönlich, das ist einfach meine Wahrnehmung. Suekre teilt deine Meinung, ist aber etwas sanfter. Was ich einfach uncool finde ist dieses PingPong Spiel unter euch beiden..."was sollen wir da noch machen" "mir gehen die Worte aus" "wenn man nicht hören will" (Ich suche jetzt nicht die genauen Wortlaute, sorry..geht aber in die Richtung )...diese Art finde ich überheblich.

Ich lese hier oft Menschen die völlig verzweifelt und in Angst schreiben und gar noch nicht wissen wie sie diese Krankheit einordnen sollen. Da krallt man sich an jeden Strohhalm. Dann mit der Holzhammermethode jemanden versuchen einzutrichtern was er falsch macht ist nach meiner Auffassung schwierig.
Auch wenn ich dir glaube, das du helfen willst! das steht nicht in Frage....Auch gebe ich dir Recht wie man sein Leiden verringern kann..Diese Ansätze die du sagst sind richtig!

Ich denke einfach, wenn man sich etwas sanfter in Richtung Lösung bewegt lohnt sich das mehr. Vielleicht kann es auch einfach das Ziel sein, dass jeder selber auf die Lösung kommt, weil dann ist die Heilung nachhaltiger.

Mein Prozess ist hier auch gar nicht so wichtig hier. Meine Grunderkrankung ist nicht ROCD auch wenn ich genau diese Zwangsgedanken viele Jahre hatte. Heute bin ich sozusagen ohne Zwangsgedanken. Dafür bin ich an meiner Grunderkrankung angekommen, aber auch diese werde ich ins Leben integrieren können, es braucht einfach Zeit.
Der Tolle find ich toll, das ist richtig, ich ziehe mir aber nur das raus, was ich für mein Leben "brauche". Hilfreich war vor allem die Tatsache, dass ich mich nicht mit meinen Ängsten identifizieren sollte. Die bin ich nicht, sonder nur ein Teil von mir. Die Erkenntnis hat mich teilweise richtig geflasht!

Jeder Prozess ist so individuell wie der Mensch selbst. Vielleicht ein wenig Mitgefühl für andere Wege und Lösungsansätze wäre toll!

Ich wünsche allen einen schönen Tag!

Danke5xDanke


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  15.03.2019 10:08  
Ich bin mir nicht mal sicher ob ich diese Kranlheit habe oder ob ich mir da irgendwas einrede damit ich unterdrücke das ich ihn wirklich nicht liebe
In mir ist es einfach nur noch kalt und leer wenn ich ihn nicht sehe
Wie viel würde ich tun um nur ein mal was zu spüren einfach
Er ist so perfekt und ich kann mir keinen besseren Freund vorstellen
Immer wenn ich denke das ich jetzt mal liebe spüre denke ich danach nein du hast dich nur reingesteigert
Ich hab langsam keine Kraft mehr ich habe für meinen Ex am Anfang so viel empfunden wieso kann ich für ihn jetzt nicht so viel empfinden obwohl er 1000 mal besser ist



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  15.03.2019 10:24  
lena0701 hat geschrieben:
Ich bin mir nicht mal sicher ob ich diese Kranlheit habe oder ob ich mir da irgendwas einrede damit ich unterdrücke das ich ihn wirklich nicht liebe
In mir ist es einfach nur noch kalt und leer wenn ich ihn nicht sehe
Wie viel würde ich tun um nur ein mal was zu spüren einfach
Er ist so perfekt und ich kann mir keinen besseren Freund vorstellen
Immer wenn ich denke das ich jetzt mal liebe spüre denke ich danach nein du hast dich nur reingesteigert
Ich hab langsam keine Kraft mehr ich habe für meinen Ex am Anfang so viel empfunden wieso kann ich für ihn jetzt nicht so viel empfinden obwohl er 1000 mal besser ist

Es ist ganz normal das du daran auch zweifelst das gehört leider dazu. Es kann uns nicht mal ein Therapeut zu 100 Prozent bestätigen was wir da fühlen ob das echte Liebe ist usw. Wir müssen lernen uns selbst zu vertrauen. Und glaub mir wie viel ich hier gefragt habe. Kannst ja gerne mal durchstöbern. Der erste Weg ist zu versuchen bzw zu verstehen lernen das nix sicher ist auch wenn man sich dagegen wehrt. Ich wehre mich auch noch aber es dauert eben seine Zeit.



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  15.03.2019 11:00  
Bilbo, das Ding ist ... es wird gefragt "Was soll ich tun?", dann wird gesagt "Mach dies und das, das ist Teil der Therapie für Zwangsgedanken, es hilft!" ... und dann kommt "Nee, find ich doof!" und es wird genau das Gegenteil getan und fleißig weitergefragt. Bis sich das Ganze wiederholt. Ist jetzt natürlich auch kein genauer Wortlaut, aber eben das was rüberkommt. Da kann einem schon mal die Hutschnur platzen, ehrlich. Falls unsere Reaktionen überheblich rüberkommen, dann tut es mir leid, aber so ist es sicher nicht gedacht und auch ganz bestimmt nicht gemeint.

Von mir aus sollen alle ihre "sanften Lösungswege" einschlagen... *Überheblichkeitsmodus ein* wie erfolgreich die sind, sieht man ja! Aber wie gesagt, wollte eigentlich eh schon lange nix mehr gesagt haben.

Dies ist kein Angriff oder eine Reaktion auf aktuell gesagtes. Nur um das klarzustellen. Einfach ein Phänomen, was mir immer und immer wieder auffällt. Wünsche auch allen einen grandiosen Tag. Haltet durch!



69
Baden-Württemberg
57
  15.03.2019 11:04  
Bilbo hat geschrieben:
Nun das ich nicht so viel von deiner Holzhammermethode halte weisst du ja. Ich finde du bist sehr hart und streng in deiner Art hier drinnen was vielleicht nicht immer gut ankommt. Ich lese immer wieder einmal hier und finde es baut sich oft eine Art Widerstand auf gegen deine Art und Weise. Bitte nimm das nicht persönlich, das ist einfach meine Wahrnehmung. Suekre teilt deine Meinung, ist aber etwas sanfter. Was ich einfach uncool finde ist dieses PingPong Spiel unter euch beiden..."was sollen wir da noch machen" "mir gehen die Worte aus" "wenn man nicht hören will" (Ich suche jetzt nicht die genauen Wortlaute, sorry..geht aber in die Richtung )...diese Art finde ich überheblich.

Ich lese hier oft Menschen die völlig verzweifelt und in Angst schreiben und gar noch nicht wissen wie sie diese Krankheit einordnen sollen. Da krallt man sich an jeden Strohhalm. Dann mit der Holzhammermethode jemanden versuchen einzutrichtern was er falsch macht ist nach meiner Auffassung schwierig.
Auch wenn ich dir glaube, das du helfen willst! das steht nicht in Frage....Auch gebe ich dir Recht wie man sein Leiden verringern kann..Diese Ansätze die du sagst sind richtig!

Ich denke einfach, wenn man sich etwas sanfter in Richtung Lösung bewegt lohnt sich das mehr. Vielleicht kann es auch einfach das Ziel sein, dass jeder selber auf die Lösung kommt, weil dann ist die Heilung nachhaltiger.

Mein Prozess ist hier auch gar nicht so wichtig hier. Meine Grunderkrankung ist nicht ROCD auch wenn ich genau diese Zwangsgedanken viele Jahre hatte. Heute bin ich sozusagen ohne Zwangsgedanken. Dafür bin ich an meiner Grunderkrankung angekommen, aber auch diese werde ich ins Leben integrieren können, es braucht einfach Zeit.
Der Tolle find ich toll, das ist richtig, ich ziehe mir aber nur das raus, was ich für mein Leben "brauche". Hilfreich war vor allem die Tatsache, dass ich mich nicht mit meinen Ängsten identifizieren sollte. Die bin ich nicht, sonder nur ein Teil von mir. Die Erkenntnis hat mich teilweise richtig geflasht!

Jeder Prozess ist so individuell wie der Mensch selbst. Vielleicht ein wenig Mitgefühl für andere Wege und Lösungsansätze wäre toll!
Ich wünsche allen einen schönen Tag!


Schön geschrieben... Dankeschön

Was mich aber interessieren würde, was deine Erkenntnisse und Grunderkrankung ist?
Magst du mir das erzählen? Gern auch per pn.... darum geht es bei mir nämlich auch. Vermutlich ist das bei mir auch eine Begleiterscheinung.

Lg



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  15.03.2019 11:08  
Sabsi89 hat geschrieben:

Schön geschrieben... Dankeschön

Was mich aber interessieren würde, was deine Erkenntnisse und Grunderkrankung ist?
Magst du mir das erzählen? Gern auch per pn.... darum geht es bei mir nämlich auch. Vermutlich ist das bei mir auch eine Begleiterscheinung.

Lg

Das würde mich auch interessieren





1735
21
Schweiz
541
  15.03.2019 11:33  
@suekre warum glaubst du sind Therapien ein so langer Prozess? Eben weil immer und immer wieder das Gleiche gesagt werden muss, bis es verinnerlicht wird...Genau das ist doch Teil des Prozesses...und der kann Jahre dauern. Da glaube ich ist dieser "Ärger" fehl am Platz weil es nicht voran geht. Während Angstphasen hilft keine Logik, die ist nicht abrufbar. Ich kenne das von mir. Unter dem Strich bleibt nur das annehmen und in der Situation bleiben...nicht streng mit sich selber sein...

@sabsi89 Meine Erkenntnis der Grunderkrankung. Ich wurde während meinen jungen Jahren über längere Zeit zu Hause traumatisiert. Diese Gefühle habe ich weggesperrt und diese wüteten über viele Jahre im Untergrund. Gegen diese Gefühle habe ich mich über Jahre gewehrt. Daraus hat sich eine Art Bindungsangst entwickelt und Zwangsgedanken. Ich kann sagen, ich komme seit diesem Jahr an diese Gefühle heran, welche sich da unten befinden. Verlustangst, Angst wieder so verletzt zu werden. Daran arbeite ich...ich bin auch furchtbar stolz auf mich wie weit ich schon gekommen bin.
Ich und meine Frau sind bald 7 Jahre zusammen, verheiratet und haben 2 Kinder. Trotz meiner Ängste...

Emotionen können einem total überrennen, einen lähmen und handlungsunfähig machen...aber nur bis zu dem Zeitpunkt, wo man für sich erkennt, wie man damit umgehen kann. Das dauert Zeit, viel Zeit..aber ist machbar....

Danke3xDanke


1041
63
219
  15.03.2019 11:41  
Bilbo hat geschrieben:
@suekre warum glaubst du sind Therapien ein so langer Prozess? Eben weil immer und immer wieder das Gleiche gesagt werden muss, bis es verinnerlicht wird...Genau das ist doch Teil des Prozesses...und der kann Jahre dauern. Da glaube ich ist dieser "Ärger" fehl am Platz weil es nicht voran geht. Während Angstphasen hilft keine Logik, die ist nicht abrufbar. Ich kenne das von mir. Unter dem Strich bleibt nur das annehmen und in der Situation bleiben...nicht streng mit sich selber sein...

@sabsi89 Meine Erkenntnis der Grunderkrankung. Ich wurde während meinen jungen Jahren über längere Zeit zu Hause traumatisiert. Diese Gefühle habe ich weggesperrt und diese wüteten über viele Jahre im Untergrund. Gegen diese Gefühle habe ich mich über Jahre gewehrt. Daraus hat sich eine Art Bindungsangst entwickelt und Zwangsgedanken. Ich kann sagen, ich komme seit diesem Jahr an diese Gefühle heran, welche sich da unten befinden. Verlustangst, Angst wieder so verletzt zu werden. Daran arbeite ich...ich bin auch furchtbar stolz auf mich wie weit ich schon gekommen bin.
Ich und meine Frau sind bald 7 Jahre zusammen, verheiratet und haben 2 Kinder. Trotz meiner Ängste...

Emotionen können einem total überrennen, einen lähmen und handlungsunfähig machen...aber nur bis zu dem Zeitpunkt, wo man für sich erkennt, wie man damit umgehen kann. Das dauert Zeit, viel Zeit..aber ist machbar....

Danke für deine Antwort. Gehst du an die Verlustängste dann auch mit aushalten dran oder wie machst du das





1735
21
Schweiz
541
  15.03.2019 11:44  
Frozen93 hat geschrieben:
Danke für deine Antwort. Gehst du an die Verlustängste dann auch mit aushalten dran oder wie machst du das


natürlich, du kannst es drehen und wenden wie du willst. Emotionen und Gefühle sind da zum sie spüren und zu leben, nur so können sie "verbrennen". Diese Zwangsgedanken sind dazu da, Gefühle zu verdrängen. Es gibt tausend Möglichkeiten um Gefühle nicht zu spüren. Zwanghaftes Denken ist eine davon. Früher oder später soll man sich seinen Ängsten stellen, es gibt kein Weg daran vorbei. Zumindest wenn man nachhaltig heilen möchte....



2070
1
2268
  15.03.2019 11:48  
Wie gesagt, deswegen bleibe ich dem Forum ab jetzt auch weitgehend fern. Will hier niemandem auf den Sack gehen und habe auch nichts wertvolles mehr zu sagen. Vermutlich muss man wirklich erst mal immer und immer wieder auf die Schnauze fallen, bis was "ankommt". Ich weiß nur, dass es bei mir in Hinblick auf diese Erkrankung ein kleines bißchen anders lief, aber das ist jetzt nicht relevant. Ich hoffe, dass hier alle so schnell wie möglich gesund werden und zieh' mich wieder taktvoll zurück.

Danke1xDanke


69
Baden-Württemberg
57
  15.03.2019 12:09  
Bilbo hat geschrieben:
@suekre warum glaubst du sind Therapien ein so langer Prozess? Eben weil immer und immer wieder das Gleiche gesagt werden muss, bis es verinnerlicht wird...Genau das ist doch Teil des Prozesses...und der kann Jahre dauern. Da glaube ich ist dieser "Ärger" fehl am Platz weil es nicht voran geht. Während Angstphasen hilft keine Logik, die ist nicht abrufbar. Ich kenne das von mir. Unter dem Strich bleibt nur das annehmen und in der Situation bleiben...nicht streng mit sich selber sein...

@sabsi89 Meine Erkenntnis der Grunderkrankung. Ich wurde während meinen jungen Jahren über längere Zeit zu Hause traumatisiert. Diese Gefühle habe ich weggesperrt und diese wüteten über viele Jahre im Untergrund. Gegen diese Gefühle habe ich mich über Jahre gewehrt. Daraus hat sich eine Art Bindungsangst entwickelt und Zwangsgedanken. Ich kann sagen, ich komme seit diesem Jahr an diese Gefühle heran, welche sich da unten befinden. Verlustangst, Angst wieder so verletzt zu werden. Daran arbeite ich...ich bin auch furchtbar stolz auf mich wie weit ich schon gekommen bin.
Ich und meine Frau sind bald 7 Jahre zusammen, verheiratet und haben 2 Kinder. Trotz meiner Ängste...

Emotionen können einem total überrennen, einen lähmen und handlungsunfähig machen...aber nur bis zu dem Zeitpunkt, wo man für sich erkennt, wie man damit umgehen kann. Das dauert Zeit, viel Zeit..aber ist machbar....


@Bilbo
Verrück, verrückt, verrückt
Ich habe gehofft oder gespürt, das du genau das schreibst. Diese Dinge gehen bei mir gerade auch durch. Meine Eltern haben das bestimmt nicht mit Absicht gemacht..... Ich bin als Erstgeborene 2 Jahre immer auf Händen getragen worden, bis meine (geistig Behinderte) Schwester zur Welt kam und sich nix mehr um mich gedreht hat. Ich musste nur noch zurück stecken und war immer die böse. Meine Mutter war überfordert, da mein Vater auch nur am Wochenende da war. Ich könnte als Kind nix richtig machen, alles war falsch und ich fühlte mich dadurch immer unsicher und ungeliebt. Mein halt waren immer meine Großeltern die bei uns Tür an Tür wohnten. Als meine Großeeltern starben ( bei Opa war ich 12 und bei meiner Oma 18) brach für mich eine Welt zusammen( ich könnte beim Schreiben gerade wieder weinen) und was war, ich musste wieder stark sein und war für alle da. Ach und wieder hat keiner gefragt, wie es mir damit geht. Mit 18 1/2 ging es nicht lange wurde/ war ich schwanger, zog aus und wollte alles besser machen. Ach ja, natürlich hab ich im Unterbewusstsein meine Gefühle unterdrückt und nicht viel Kontakt zu meinenEltern.
Und Joa dann hab ich geheiratet nach 6 Jahren , obwohl ich nur betrogen und belogen wurde. Hätte zwischen der Zeit und jetzt ca 5 Beziehungen ( in 2 Jahren) . Ich würde wieder nur belogen und betrogen. Ich hab das immer weg gedrückt, da ich es so gelernt hab und keine Schwäche zeigen wollte/konnte. Und dann ging es richtig los...... nach langer Zeit alleine kam mein jetziger Partner und siehe da es war alles änderst... ich würde auf Händen getragen, geliebt, in arm genommen und er hatte so viel Interesse an mir. Es war so wunderschön <3 doch ey, es kann doch nicht aus einmal alles perfekt sein! Meine Tochter liebt ihr, ich liebe ihn, der Kontakt zu meinen Eltern wurde super.... dann hieß es ich habe was an der Lunge. Oh nein ich muss sterben und mein Gefühl hatte recht ich habe nix glückliches verdient..... usw. Dann eine Panikattacke nach der anderen. so ging das alles los und wurde immer schlimmer, ich könnte auch nicht mehr alleine bleiben( meine Eltern und Freund waren immer für mich da und das gab es noch nie) bis ich eine Therapie begonnen hab (vor 2 Jahren). Nun sind wir seit 3 Jahren zusammen und erwarten im August unser erstes gemeinsames Baby.
Ich bin nicht geheilt sonder stärker und arbeite an mir.... Hat lange gedauert, bis man das alles erkannt hat. Aber ich versteh nun immer besser wie wo was.

Ps: hätte auch Zweifel meine Tochter zu lieben

#verlustangst #bindungsangst #immerzweifel

Danke1xDanke



69
Baden-Württemberg
57
  15.03.2019 12:23  
Sry für meine 1000 Fehler, aber bin nicht so die große Schreiberin.



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  15.03.2019 12:26  
Sabsi89 hat geschrieben:

@Bilbo
Verrück, verrückt, verrückt
Ich habe gehofft oder gespürt, das du genau das schreibst. Diese Dinge gehen bei mir gerade auch durch. Meine Eltern haben das bestimmt nicht mit Absicht gemacht..... Ich bin als Erstgeborene 2 Jahre immer auf Händen getragen worden, bis meine (geistig Behinderte) Schwester zur Welt kam und sich nix mehr um mich gedreht hat. Ich musste nur noch zurück stecken und war immer die böse. Meine Mutter war überfordert, da mein Vater auch nur am Wochenende da war. Ich könnte als Kind nix richtig machen, alles war falsch und ich fühlte mich dadurch immer unsicher und ungeliebt. Mein halt waren immer meine Großeltern die bei uns Tür an Tür wohnten. Als meine Großeeltern starben ( bei Opa war ich 12 und bei meiner Oma 18) brach für mich eine Welt zusammen( ich könnte beim Schreiben gerade wieder weinen) und was war, ich musste wieder stark sein und war für alle da. Ach und wieder hat keiner gefragt, wie es mir damit geht. Mit 18 1/2 ging es nicht lange wurde/ war ich schwanger, zog aus und wollte alles besser machen. Ach ja, natürlich hab ich im Unterbewusstsein meine Gefühle unterdrückt und nicht viel Kontakt zu meinenEltern.
Und Joa dann hab ich geheiratet nach 6 Jahren , obwohl ich nur betrogen und belogen wurde. Hätte zwischen der Zeit und jetzt ca 5 Beziehungen ( in 2 Jahren) . Ich würde wieder nur belogen und betrogen. Ich hab das immer weg gedrückt, da ich es so gelernt hab und keine Schwäche zeigen wollte/konnte. Und dann ging es richtig los...... nach langer Zeit alleine kam mein jetziger Partner und siehe da es war alles änderst... ich würde auf Händen getragen, geliebt, in arm genommen und er hatte so viel Interesse an mir. Es war so wunderschön <3 doch ey, es kann doch nicht aus einmal alles perfekt sein! Meine Tochter liebt ihr, ich liebe ihn, der Kontakt zu meinen Eltern wurde super.... dann hieß es ich habe was an der Lunge. Oh nein ich muss sterben und mein Gefühl hatte recht ich habe nix glückliches verdient..... usw. Dann eine Panikattacke nach der anderen. so ging das alles los und wurde immer schlimmer, ich könnte auch nicht mehr alleine bleiben( meine Eltern und Freund waren immer für mich da und das gab es noch nie) bis ich eine Therapie begonnen hab (vor 2 Jahren). Nun sind wir seit 3 Jahren zusammen und erwarten im August unser erstes gemeinsames Baby.
Ich bin nicht geheilt sonder stärker und arbeite an mir.... Hat lange gedauert, bis man das alles erkannt hat. Aber ich versteh nun immer besser wie wo was.

Ps: hätte auch Zweifel meine Tochter zu lieben

#verlustangst #bindungsangst
Ja die Zweifel wegen der Liebe zu den Kindern die das wichtigste sind hatte ich auch schon schlimme Zweifel. Und meine Mutter ist auch schon immer sehr gefühlskalt und hat immer was zu meckern

Danke1xDanke


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  15.03.2019 13:23  
Also ich hatte früher auch schon zwangsgedanken
Eben mit anderen Dingen
Aber dieses Mal fühlt es sich irgendwie anders an keine Ahnung
Ich hab das Gefühl durch die Blockade konnte ich mich noch garnicht verlieben weil ich immer mit meinem Ex vergleiche



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  15.03.2019 13:26  
lena0701 hat geschrieben:
Also ich hatte früher auch schon zwangsgedanken
Eben mit anderen Dingen
Aber dieses Mal fühlt es sich irgendwie anders an keine Ahnung
Ich hab das Gefühl durch die Blockade konnte ich mich noch garnicht verlieben weil ich immer mit meinem Ex vergleiche

Um mich mal kurz einzumischen, ich kenne das auch...



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  15.03.2019 15:28  
lena0701 hat geschrieben:
Also ich hatte früher auch schon zwangsgedanken
Eben mit anderen Dingen
Aber dieses Mal fühlt es sich irgendwie anders an keine Ahnung
Ich hab das Gefühl durch die Blockade konnte ich mich noch garnicht verlieben weil ich immer mit meinem Ex vergleiche



Hatte ich damals auch schon. Und auch heute noch.
Und auch, dass ich mir Dinge im Kopf 1000 Mal wiederholen, also aufsagen muss, bis ich empfinde, dass es jetzt so passt und richtig ist.
Bei so vielen Themen: Krankheit, Eifersucht...

Danke2xDanke


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Dr. Reinhard Pichler


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