Hallo zusammen

ich bin neu hier aber lese schon ganz lange mit und es ist sehr hilfreich für mich zu lesen, dass es anderen auch so geht (auch wenn ich es natürlich keinem wünsche.
Ich leide schon seit längerem immer mal wieder an Zwängen (eher bezogen auf Sachen anfassen, Linien nicht betreten etc.).
Ende des Jahres kam auf einmal der Gedanke ich liebe meinen Partner nicht mehr. Oder nicht mehr genug das es für immer reichen könnte.
Seitdem habe ich mehre hoch und Tiefs es gibt Tage, da kann ich an nichts anderes mehr denken. Google, was Liebe bedeutet, an was man merkt, dass es vielleicht einfach doch nicht passt etc.
Mein Freund geht richtig gut damit um in den meisten Zeiten und ich rede auch sehr offen mit ihm.
Hinzu kommt, dass er mich in manchen Situationen nervt (das sind meist so Kleinigkeiten im Alltag).
Es gibt Momente, da habe ich Angst es wirklich alles hinzuschmeißen. Ich war zuerst bei einer Heilpraktikerin die meinte ja da muss schon etwas dran sein, sonst würde man sich nicht so viele Gedanken machen. Vielleicht sind sie einfach nicht glücklich und reden sich das alles schön. Ich bin natürlich am Boden zerstört gewesen als ich nach Hause gekommen bin und habe noch mehr zum zweifeln angefangen.
Gestern hatten wir einen Riesen Streit wegen einer anderen Person (hat sich dann einfach hoch geschaukelt) und er meinte vielleicht liebe ich ihn ja doch nicht genug. Er hat sich direkt entschuldigt und meinte, dass es ihm leid tut und das es natürlich nicht stimmt aber für mich ist das zweifeln jetzt wieder größer.
Alles hat angefanen, als meine Eltern Mitte letztens Jahres bekannt gegeben haben, dass sie sich trennen. Seitdem bin ich allgemein trauriger und habe oft auch einfach keine großartigen Gefühle mehr.
Ich weiß auch nicht wirklich was ich von euch hören möchte
Lg Annabell