Zitat von Rosenroth:Auf die Gefahr hin, dass ich leicht reden habe, klinke ich mich ein und freue mich, dass schon sooo viele hilfreiche Beiträge hier stehen! Ich glaube ich habe auch diese Beziehungsangst-Verlustangst-Problematik. Da ihr ja gerade bei Alltagshilfen wart:
Kleine helfende Gedanken für mich waren (zumindest wenn es mir besser ging...):
- Ich habe es offenbar so weit gebracht, dass ich mir Zeit nehme, zum ersten Mal ALLES und JEDEN zu hinterfragen. Andere sagen ja z.B. erst nach 20 Jahren Arbeit, dass sie gerne früher zu sich gekommen wären.
- Warum trauen wir anderen dauernd mehr zu als uns selbst?
- Niemand, außer Dir selbst, kann Dir Freiheit geben.
- Accept negative vibes, but never give them back.
- Was du in anderen entflammen willst, muss erstmal in dir selbst brennen.
- Man wandelt nur das, was man annimmt.
- Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer.
- Meine Eltern haben es so gut gemacht, wie sie es in dem Moment konnten.
@blumen: Kann ich nachvollziehen, wenn auch nicht schon seit der Jugend. Aber trotzdem ja, es fühlt sich seltsam an, dass die Sinn-Suche eigentlich noch viel sinnloser ist und so viel Zeit kostet. Zeit ist eben auch ein komisches Konstrukt, ich versuche mich zu beobachten, ggf. abzulenken und mich lieber in guten Sachen zu verlieren.
Ich weiß nicht, wie die Partner hier so drauf sind und ich hoffe, dass ich nicht zu sehr hereinplatze hier, aber ich kenne auch das Gefühl, total mit mir konfrontiert zu werden, da er so liebevoll, einfühlsam und entspannt ist. Bei den Wilden und Unernsten vorher wurde ich eben nie so sehr auf mich zurückgeworfen. Wie geht es euch dahingehend? Ich weiß, es ergibt sich immer irgendwie, aber ich merke, dass ich jegliche Unsicherheit am liebsten im Keim ersticken würde. Oder eben wieder in eine unvernünftige Beziehung abtauchen (und das Thema Familie noch verschieben?) Kommt mir manchmal wie die einzige Lösung vor.
Und wie geht es euch mit den Gedanken an die Zukunft? Ich merke immer wieder, wie sehr ich denke, dass ich ihn habe, weil er für etwas Ernstes passt, aber auch diese Kriterien könnten sich ja irgendwann in Luft auflösen. Wie geht ihr damit um?
Hi @Rosenroth und @Annelin
Eure Beitrag habe ich heute mit großer Aufmerksamkeit gelesen und finde mich sehr darin wieder.
Vor allem die Gedanken an die Zukunft empfinde ich auch genauso.
bei mir war es nun recht lange ganz gut und Gedanken an Zukunft hatte ich auch sehr viele positive.
Seit ein paar Tagen empfinde ich aber auch diesen Abbruch innerlich.Es stehen bei uns viele Veränderungen an und mein Unterbewusstsein mag dir nicht soooo gern.
Zu deiner Beschreibung bezüglich Entscheidungen mit Kindern und Heirat und der Tendenz diese zu verschieben.Bin ich auch von betroffen.
Mein Th. beschreibt meine chronischen Zweifel gerade auch als das...Sich immer im zweifelnden Zustand zu befinden,führt ja mitunter neben der Distanz,zu keiner Entscheidung...also man kommt nie zum hü oder hott.Ich erkläre mir auch oft so dass ich den Zustand des Kindes ohne Verantwortung so auf ewig aufrechterhalten kann und letztendlich hat man so auch eine Scheinkontrolle,es verändert sich nichts,alles bleibt statisch ohne Weiterentwicklung (ob in sich,in der Beziehung etc)...
Mit was ich mir so schwer tue,ist trotz dieser auftretenden Distanz,Angst und aller Mechanismen (Abwertung etc) ganz ja zu sagen.
diese Einzigartigkeit zu spüren...
Ich hab das über Zeiträume und dann schlägt es um.
Ich kenne auch das mit dem Partner,meiner ist ebenfalls sehr frei,liebevoll,unabhängig,bindungsfähig...Eigentlich der Ruhepol der Beziehung.
Und da wird man natürlich automatisch sehr mit sich selbst konfrontiert.
Aufgrund der Zweifel und teils abwertenden Gedanken komme ich au h oft zum Ergebnis,dass ich ihn dann ja weniger lieben muss und sozusagen es eigentlich nicht darf mit ihm zusammen zu sein wegen der Ängste und Zweifel usw...
Wie geht ihr mit der Angst vor Veränderungen um,wenn ihr sie kennt?
Könnt ihr euch mit meinen Gedanken identifizieren?
LG