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@Blumen
Mir haben da paar Einträge von dem Stuart Ralph ganz gut geholfen.
Bezüglich der Angst hat es mir sehr geholfen am Wochenende sobald sie kommt mir zu sagen , es ist nur eine chemische Imbalance in meinem Gehirn. Und zack hört sie auf oder wird weniger. Man kann sich da natürlich auch andere Sachen sagen aber ich studiere Biochemie und deshalb fand ich den Satz passend und kann das gut damit verknüpfen. Und bezüglich der Zwangsgedanken kann ich mich bei vielen seiner Aussagen wiederfinden zum Beispiel das dich der Zwang immer verrücktere Themen aussucht. Ich hab meistens bei den Gedanken immer mit Fragen zu tun häufig mit: aber was ist wenn xyz usw... Ich versuche diese Fragen oder Gedanken nicht mehr zu beantworten. Unser Gehirn stellt uns diese Fragen weil es uns beschützen möchte. Je nachdem wie ich auf die Frage antworte oder versuche irgend eine Aussage zu neutralisieren Weiss mein Gehirn nachher wie bedeutend ein Thema für mich ist. Da das ganze ja auch mit Angst verbunden ist denkt mein Gehirn halt stopp das Thema ist wichtig ich muss also immer mehr und immer weiter fragen. Es ist total schwer aber sobald eine Frage oder Gedanke kommt sag ich zumir: danke für diese total sinnlose Information oder danke das du mich daran erinnerst. Ich versuch meinem Gehirn zu sagen du kannst dich beruhigen es gibt keine Gefahr. Ich mach das jetzt seit 3 Tagen und bis jetzt hat es etwas gewirkt und ich hoffe es geht so weiter. Meine Thera war auch sehr begeistert das es funktioniert hat

Tolle Ideen wie du das machst (=
bin gerade traurig weil ich zurzeit wieder etwas verunsichert bin. nicht schlimm oder so aber wir hatten jetzt eine schöne Zeit und durch die Ängste fehlt mir dann immer so das Gefühl der Verbindung zu ihm. Außerdem bekomme ich meine Tage.. und das merke ich...bin viel gereizter. 1x im Monat ist einfach zu viel aber ich habe extra mit der Pille aufgehört weil ich meinem Körper etwas gutes tun wollte..und jetzt das. Früher hab ich sie einfach ein paar Monate durchgenommen und alles war ein bissschen besser

A


Angst den Partner nicht zu lieben

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@PoohMaus das freut mich wirklich sehr das zu lesen!
Ich finde Stuarts Blog und seine Videos auch sehr hilfreich und finde es toll, dass du das so umsetzt. Weiter so!
Ich kann allen, die gut Englisch sprechen, die App GGRO echt ans Herz legen. Sie wurde von Guy Doron entwickelt, dem führenden ROCD Forscher. Die light Version gibt es kostenlos im App Store.

Äh, das Forum beept den Vornamen des Forschers sein Name ist Guy Doron

Nun ja, den Namen werdet ihr wohl googlen müssen

Zitat von Blumen:
Tolle Ideen wie du das machst (=
bin gerade traurig weil ich zurzeit wieder etwas verunsichert bin. nicht schlimm oder so aber wir hatten jetzt eine schöne Zeit und durch die Ängste fehlt mir dann immer so das Gefühl der Verbindung zu ihm. Außerdem bekomme ich meine Tage.. und das merke ich...bin viel gereizter. 1x im Monat ist einfach zu viel aber ich habe extra mit der Pille aufgehört weil ich meinem Körper etwas gutes tun wollte..und jetzt das. Früher hab ich sie einfach ein paar Monate durchgenommen und alles war ein bissschen besser


Hallo Blumen,

Würde mich gerne zu Wort melden, da dein Beitrag bei mir aktuell ins Schwarze trifft. Seit Beginn meiner Periode am Freitag ist es bei mir auch wieder viel schlimmer. Das ist leider jeden Monat das gleiche Schauspiel, ich kann echt die Uhr danach stellen. Brauche dann meist eine Woche bis ich gedanklich wieder auf die Beine komm, vorausgesetzt ich lasse mich nicht zu sehr auf die Gedanken ein.
Zudem fehlt mit das Gefühl der emotionalen Verbindung auch total, ich hasse dieses Gefühl und ich hoffe dass es wiedrr besser wird.
Wie ist das bei euch so? Also das mit dem Gefühl der emotionalen Verbundenheit? Ich habe oft Probleme damit

Zitat von Blumen:
Tolle Ideen wie du das machst (=
bin gerade traurig weil ich zurzeit wieder etwas verunsichert bin. nicht schlimm oder so aber wir hatten jetzt eine schöne Zeit und durch die Ängste fehlt mir dann immer so das Gefühl der Verbindung zu ihm. Außerdem bekomme ich meine Tage.. und das merke ich...bin viel gereizter. 1x im Monat ist einfach zu viel aber ich habe extra mit der Pille aufgehört weil ich meinem Körper etwas gutes tun wollte..und jetzt das. Früher hab ich sie einfach ein paar Monate durchgenommen und alles war ein bissschen besser


Naja wenn man seine Tage bekommt ist man halt gereizt. Mir kommt es so vor weil es dir jetzt schlecht geht also wegen deinem Zyklus springen die Gedanken wieder an. Hab ich bei mir auch festgestellt wenn es mir wegen was ganz anderem schlecht geht das es ja mit der Beziehung zu tun haben muss. Du weißt ja in guten Phasen dass die Krankheit dir einen Streich spielt da ist es dir bewusst also halte dir das in diesen Phasen auch vor Augen und denk daran, dass es gute Zeiten gab. Nach Sonne kommt Regen und nach Regen wieder Sonne. Ich finde es ja super das ich hier so am Ratschläge geben bin obwohl in mir auch ständig brodelt das irgendwas nicht stimmt.
Noch nennen Zusatz mir fehlt das Gefühl auch oft wenn es schlecht geht vielleicht muss man sich dann da eben auch ne Strategie überlegen. Ein guter Spruch fand ich auch noch Love is Action Not only Emotion!

@Strawberry was ich so schwer finde ist - wenn man eine gute Zeit hatte und man schon merkt es kippt langsam (je nachdem um was es gerade geht schaffe ich es - es nicht kippen zu lassen. Aber da aktuell meine größte Angst angesprochen wird ist es ein regelrechter kampf ) und man schon weiß was jetzt auf einen zukommen wird. und dann verändert sich das gefühl der Verbundenheit und löst sich einfach in luft auf...u man steht da und schaut zu wie es verschwindet ohne viel dagegen tun zu können

@PoohMaus ich habe mir schon überlegt , dass ich mir jeden Tag vor dem einschlafen, einfach die Zukunft mit ihm vorstelle. Eine Zukunft in der die Ängste nicht existieren. Aber bis jetzt habe ich es noch nicht ganz geschafft weil sich irgendwas in mir ein bisschen dagegen wehrt. Tagträume kommen ja bei mir meistens einfach so daher und nicht mit voller Absicht

Zitat von Rosenroth:
Auf die Gefahr hin, dass ich leicht reden habe, klinke ich mich ein und freue mich, dass schon sooo viele hilfreiche Beiträge hier stehen! Ich glaube ich habe auch diese Beziehungsangst-Verlustangst-Problematik. Da ihr ja gerade bei Alltagshilfen wart:

Kleine helfende Gedanken für mich waren (zumindest wenn es mir besser ging...):
- Ich habe es offenbar so weit gebracht, dass ich mir Zeit nehme, zum ersten Mal ALLES und JEDEN zu hinterfragen. Andere sagen ja z.B. erst nach 20 Jahren Arbeit, dass sie gerne früher zu sich gekommen wären.
- Warum trauen wir anderen dauernd mehr zu als uns selbst?
- Niemand, außer Dir selbst, kann Dir Freiheit geben.
- Accept negative vibes, but never give them back.
- Was du in anderen entflammen willst, muss erstmal in dir selbst brennen.
- Man wandelt nur das, was man annimmt.
- Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Lehrer.
- Meine Eltern haben es so gut gemacht, wie sie es in dem Moment konnten.

@blumen: Kann ich nachvollziehen, wenn auch nicht schon seit der Jugend. Aber trotzdem ja, es fühlt sich seltsam an, dass die Sinn-Suche eigentlich noch viel sinnloser ist und so viel Zeit kostet. Zeit ist eben auch ein komisches Konstrukt, ich versuche mich zu beobachten, ggf. abzulenken und mich lieber in guten Sachen zu verlieren.

Ich weiß nicht, wie die Partner hier so drauf sind und ich hoffe, dass ich nicht zu sehr hereinplatze hier, aber ich kenne auch das Gefühl, total mit mir konfrontiert zu werden, da er so liebevoll, einfühlsam und entspannt ist. Bei den Wilden und Unernsten vorher wurde ich eben nie so sehr auf mich zurückgeworfen. Wie geht es euch dahingehend? Ich weiß, es ergibt sich immer irgendwie, aber ich merke, dass ich jegliche Unsicherheit am liebsten im Keim ersticken würde. Oder eben wieder in eine unvernünftige Beziehung abtauchen (und das Thema Familie noch verschieben?) Kommt mir manchmal wie die einzige Lösung vor.

Und wie geht es euch mit den Gedanken an die Zukunft? Ich merke immer wieder, wie sehr ich denke, dass ich ihn habe, weil er für etwas Ernstes passt, aber auch diese Kriterien könnten sich ja irgendwann in Luft auflösen. Wie geht ihr damit um?


Hi @Rosenroth und @Annelin

Eure Beitrag habe ich heute mit großer Aufmerksamkeit gelesen und finde mich sehr darin wieder.
Vor allem die Gedanken an die Zukunft empfinde ich auch genauso.
bei mir war es nun recht lange ganz gut und Gedanken an Zukunft hatte ich auch sehr viele positive.
Seit ein paar Tagen empfinde ich aber auch diesen Abbruch innerlich.Es stehen bei uns viele Veränderungen an und mein Unterbewusstsein mag dir nicht soooo gern.

Zu deiner Beschreibung bezüglich Entscheidungen mit Kindern und Heirat und der Tendenz diese zu verschieben.Bin ich auch von betroffen.
Mein Th. beschreibt meine chronischen Zweifel gerade auch als das...Sich immer im zweifelnden Zustand zu befinden,führt ja mitunter neben der Distanz,zu keiner Entscheidung...also man kommt nie zum hü oder hott.Ich erkläre mir auch oft so dass ich den Zustand des Kindes ohne Verantwortung so auf ewig aufrechterhalten kann und letztendlich hat man so auch eine Scheinkontrolle,es verändert sich nichts,alles bleibt statisch ohne Weiterentwicklung (ob in sich,in der Beziehung etc)...

Mit was ich mir so schwer tue,ist trotz dieser auftretenden Distanz,Angst und aller Mechanismen (Abwertung etc) ganz ja zu sagen.
diese Einzigartigkeit zu spüren...
Ich hab das über Zeiträume und dann schlägt es um.

Ich kenne auch das mit dem Partner,meiner ist ebenfalls sehr frei,liebevoll,unabhängig,bindungsfähig...Eigentlich der Ruhepol der Beziehung.
Und da wird man natürlich automatisch sehr mit sich selbst konfrontiert.
Aufgrund der Zweifel und teils abwertenden Gedanken komme ich au h oft zum Ergebnis,dass ich ihn dann ja weniger lieben muss und sozusagen es eigentlich nicht darf mit ihm zusammen zu sein wegen der Ängste und Zweifel usw...

Wie geht ihr mit der Angst vor Veränderungen um,wenn ihr sie kennt?
Könnt ihr euch mit meinen Gedanken identifizieren?

LG

Zitat von Mondscheintarif:

Ich kenne auch das mit dem Partner,meiner ist ebenfalls sehr frei,liebevoll,unabhängig,bindungsfähig...Eigentlich der Ruhepol der Beziehung.
Und da wird man natürlich automatisch sehr mit sich selbst konfrontiert.
Aufgrund der Zweifel und teils abwertenden Gedanken komme ich au h oft zum Ergebnis,dass ich ihn dann ja weniger lieben muss und sozusagen es eigentlich nicht darf mit ihm zusammen zu sein wegen der Ängste und Zweifel usw...

Wie geht ihr mit der Angst vor Veränderungen um,wenn ihr sie kennt?
Könnt ihr euch mit meinen Gedanken identifizieren?

LG


Hallo! Absolut kann ich mich damit identifizieren! Ich schreibe dir kurz, weil ich gerade sehr an diesem Abschnitt hängen geblieben bin. Ich wurde auch immer wieder auf mich zurückgeworfen und habe mich gefragt, warum ich das eigentlich so furchtbar ernst nehmen muss. Und dachte damals auch: Ein Nein zu ihm ist ein Nein zum LEBEN. Er ist so positiv, so perfekt, usw., es liegt alles nur an mir. Aber kurz dachte ich dann: Halt, so perfekt ist er auch nicht, denn er sorgt durch die wenige Reibung dafür, dass für mich immer wieder Druck entsteht. Wären mehr Beweise für Liebe da, müsste ich nicht zweifeln. Aber man kann sich ja auch austauschen, im besten Fall kommt man sich näher / wächst es weiter und in einem nicht so guten, aber auch nicht unfassbar dramatischen Fall, trennt man sich. Ob man mit jemandem zusammen bleiben kann, hängt ja davon ab, ob man zusammen auf eine für beide passende Ebene kommt. Und das wird sich nie irgendwie klären, das kann sich ja immer wieder verändern und man muss es eben immer wieder neu pflegen. Ich versuche jetzt, auf mich zu vertrauen, dass ich merke, ob es passt und dass ich handlungsfähig werden kann. In meinem Tempo.

Zitat von Rosenroth:
Zitat von Mondscheintarif:

Ich kenne auch das mit dem Partner,meiner ist ebenfalls sehr frei,liebevoll,unabhängig,bindungsfähig...Eigentlich der Ruhepol der Beziehung.
Und da wird man natürlich automatisch sehr mit sich selbst konfrontiert.
Aufgrund der Zweifel und teils abwertenden Gedanken komme ich au h oft zum Ergebnis,dass ich ihn dann ja weniger lieben muss und sozusagen es eigentlich nicht darf mit ihm zusammen zu sein wegen der Ängste und Zweifel usw...

Wie geht ihr mit der Angst vor Veränderungen um,wenn ihr sie kennt?
Könnt ihr euch mit meinen Gedanken identifizieren?

LG


Hallo! Absolut kann ich mich damit identifizieren! Ich schreibe dir kurz, weil ich gerade sehr an diesem Abschnitt hängen geblieben bin. Ich wurde auch immer wieder auf mich zurückgeworfen und habe mich gefragt, warum ich das eigentlich so furchtbar ernst nehmen muss. Und dachte damals auch: Ein Nein zu ihm ist ein Nein zum LEBEN. Er ist so positiv, so perfekt, usw., es liegt alles nur an mir. Aber kurz dachte ich dann: Halt, so perfekt ist er auch nicht, denn er sorgt durch die wenige Reibung dafür, dass für mich immer wieder Druck entsteht. Wären mehr Beweise für Liebe da, müsste ich nicht zweifeln. Aber man kann sich ja auch austauschen, im besten Fall kommt man sich näher / wächst es weiter und in einem nicht so guten, aber auch nicht unfassbar dramatischen Fall, trennt man sich. Ob man mit jemandem zusammen bleiben kann, hängt ja davon ab, ob man zusammen auf eine für beide passende Ebene kommt. Und das wird sich nie irgendwie klären, das kann sich ja immer wieder verändern und man muss es eben immer wieder neu pflegen. Ich versuche jetzt, auf mich zu vertrauen, dass ich merke, ob es passt und dass ich handlungsfähig werden kann. In meinem Tempo.


Hmm,ja weiß nicht so recht,ob das bei mir auch so ist.Also ich halte meinen Freund nicht für perfekt und das ist auch gut so.Welche Liebesfahigkeit braucht es,wenn jemand perfektes und damit irgendwie nicjt sehr menschliche Person liebt...

Wenig Reibung weiß ich nicht...mein Freund kritisiert mein Verhalten schon deutlich und bietet mir die Stirn,sagt wenn ihm etwas nicht passt.Oder was meinst du mit Reibung?
Ich habe viel durch ihn über mich gelernt und auch durch seine Rückmeldung zu mir,mich weitentwickeln gelernt.

Ich habe eben oft das Gefühl,dass es keine handfesten Dinge gibt,die irgendwie No gos oder so sind.
zumal ich ja in Zeiten,in denen ich mich freier fühle,diese Dinge an ihm Liebe oder ihn anders sehe.
Es ist dann wie andere Augen aufzuhaben...

Gestern hab ich noch so tolle Ratschläge gegeben und heute kommt bei mir der totale Kollaps. Eigentlich war geplant, dass mein Freund und ich uns erst morgen sehen. In der Uni war alles noch ok und zack sobald ich alleine war ging gar nichts mehr. Vorher kam noch ne andere hiobs Botschaft bezüglich familiärer Angelegenheiten was Mega an mir nagt seit langem und dann konnt ich nur noch heulen. Hatte total die schuldgefühle oder hab sie immer noch weil ich so verkorkst bin und bei mir nichts funktioniert , dass ich irgendwie auch schuld bin das die Beziehung nicht funktioniert. Wobei ein objektiver Betrachter wahrscheinlich sagen würde läuft normal bei denen. Ich muss dazu sagen momentan is Grad nicht viel mit Unternehmungen oder sonst was da mein freund jetzt klausurenphase hat und ich dann auch und da is dann auch er gestresst und in mir kommt wieder das Gefühl es stimmt was nicht Sie Stimmung is nich so toll. Jetzt kommt er später vorbei und ich schäm mich so weil es wieder nur um mich geht.

@PoohMaus
Du hast ja für dich selbst schon eine Erklärung. Stress in der Familie, fühlst dich verantwortlich, viele Gefühle, die nicht einfach so verschwinden und schwupp, der Kontrolleur in dir braucht Sicherheiten! Und da dein Partner das vermutlich sicherste ist, kannste da schön zweifeln und so tun, als löst du damit deine Lebensunsicherheit, wenn du da nur endlich Sicherheit hättest. Du hast doch super Phasen in denen du STOP sagen kannst, mach das wieder. Besprich mit ihm mal die anderen Themen, die es noch gibt. Deine Familie, seine Klausuren. Beides wichtige Themen. Dein Kopf bekommt heute Wartezeit. Der kann auch mal warten. Du schaffst das!

@Rosenroth
Mir geht es da ähnlich. Mein Partner sagt auch mal, was ihm nicht passt, aber insgesamt bin ich diejenige, die Veränderungen oder Wünsche für die Beziehung anspricht, wenn es Schwierigkeiten gibt, unangenehme Themen offen bespricht. Ich falle sehr auf mich zurück und denke, dass das auch eine gute Chance beinhaltet sich zu entwickeln, aber manchmal würde ich mir auch wünschen, nicht so reflektiert zu sein und negative Emotionen in einem völlig unreflektierten Streit loswerden zu können.
Ich bin ihm grad emotional nicht wirklich nah, bin aber auch nicht wirklich durch Gedanken oder Gefühle distanziert. Ich hänge in so einem Zwischenstadium, das ich nicht kenne, das mich unsicher macht, ich nicht weis, ob das so 'richtig' ist. Es passiert einfach nichts in mir. Irgendwie ist das auch ok. Aber ich stehe vor ihm und habe den Eindruck, ich brauche ihn nicht mehr, er ist austauschbar. Eigentlich halte ich das für gesund, aber für mich ist das ein sehr Sonderbarer Zustand. Sonst hatte ich das auch immer eher so, dass ich ihn brauche, er für mein Leben nötig ist, wenn ich's mit ihm nicht schaffe, dann gar nicht.

Irgendwie fühlt es sich sehr geerdet an, aber auch unromantisch, wenig idealisierend, so normal, einfach nur zwei Menschen, die sich wertschätzen und vertrauen. Mehr nicht. Kein Plan ob ich das kann, ob das so sein soll.

Zitat von Annelin:
@PoohMaus
Du hast ja für dich selbst schon eine Erklärung. Stress in der Familie, fühlst dich verantwortlich, viele Gefühle, die nicht einfach so verschwinden und schwupp, der Kontrolleur in dir braucht Sicherheiten! Und da dein Partner das vermutlich sicherste ist, kannste da schön zweifeln und so tun, als löst du damit deine Lebensunsicherheit, wenn du da nur endlich Sicherheit hättest. Du hast doch super Phasen in denen du STOP sagen kannst, mach das wieder. Besprich mit ihm mal die anderen Themen, die es noch gibt. Deine Familie, seine Klausuren. Beides wichtige Themen. Dein Kopf bekommt heute Wartezeit. Der kann auch mal warten. Du schaffst das!

@Rosenroth
Mir geht es da ähnlich. Mein Partner sagt auch mal, was ihm nicht passt, aber insgesamt bin ich diejenige, die Veränderungen oder Wünsche für die Beziehung anspricht, wenn es Schwierigkeiten gibt, unangenehme Themen offen bespricht. Ich falle sehr auf mich zurück und denke, dass das auch eine gute Chance beinhaltet sich zu entwickeln, aber manchmal würde ich mir auch wünschen, nicht so reflektiert zu sein und negative Emotionen in einem völlig unreflektierten Streit loswerden zu können.
Ich bin ihm grad emotional nicht wirklich nah, bin aber auch nicht wirklich durch Gedanken oder Gefühle distanziert. Ich hänge in so einem Zwischenstadium, das ich nicht kenne, das mich unsicher macht, ich nicht weis, ob das so 'richtig' ist. Es passiert einfach nichts in mir. Irgendwie ist das auch ok. Aber ich stehe vor ihm und habe den Eindruck, ich brauche ihn nicht mehr, er ist austauschbar. Eigentlich halte ich das für gesund, aber für mich ist das ein sehr Sonderbarer Zustand. Sonst hatte ich das auch immer eher so, dass ich ihn brauche, er für mein Leben nötig ist, wenn ich's mit ihm nicht schaffe, dann gar nicht.

Irgendwie fühlt es sich sehr geerdet an, aber auch unromantisch, wenig idealisierend, so normal, einfach nur zwei Menschen, die sich wertschätzen und vertrauen. Mehr nicht. Kein Plan ob ich das kann, ob das so sein soll.


Ich kämpfe sehr oft danit dass ich mich emotional nicht nah fühle. Die Verbundenheit fehlt mir. Das nagt immer sehr an mir, habe desöfteren danit zu kämpfen.
Habe leider meistens nicht das Gefühl ihn zu brauchen um es zu schaffen. Kann mich nicht so sehr auf ihn fixieren wie ich es möchte. Mir fehlt das Gefühl der Einzigartigkeit zwischen uns.
Würde das zwischen uns gerne als etwas sehr Besonderes sehen. Dabei empfinde ich alles als normal aber nicht außergewöhnlich.
Will sich das alles nicht einstellen durch die Bindungsangst weil ich immer so Angst habe wenn ich mich so einlasse und fixiere dass ich dann verletzt werden könnte? Oder liegt es am Partner?
Erwarte ich zu viel Kitschgefühle?

@Mondscheintarif
Sich immer im zweifelnden Zustand zu befinden,führt ja mitunter neben der Distanz,zu keiner Entscheidung...also man kommt nie zum hü oder hott.Ich erkläre mir auch oft so dass ich den Zustand des Kindes ohne Verantwortung so auf ewig aufrechterhalten kann und letztendlich hat man so auch eine Scheinkontrolle,es verändert sich nichts,alles bleibt statisch ohne Weiterentwicklung (ob in sich,in der Beziehung etc)...

interessanter Gedanke

und

Es ist dann wie andere Augen aufzuhaben...

trifft es wirklich sehr

@strawberry:

Leider kenne ich dieses Gefühl auch bzw.das Nicht-Gefühl.
Die Sehnsucht aus ganzem Herzen Ja zu sagen und nicht immer Jein.
Ich denke,das was du beschreibst,was ich mir als Verbundenheitsgefühl erkläre,ist ein Gefühl,das bei alllen Menschen mal da ist,in Momenten als echtes Gefühl und dann ist es nicht da,sondern eher dieses normale Gefühl.
Problem seh ich darin,dass ich durch meine Zwangsstrukturen,die sich auf alle Ebenen auswirkt,ja auch jegliches spontane Gefühl und Bedürfnis zu Nichte macht..
Ich habe dieses richtige Gefühl in guten Zeiten,wenn ich mich irgendwie so richtig frei fühle,aber auch grade dann wenn ich mir auch null Gedanken darüber mache,was ich fühlen sollte usw.
Wenn ich das dann fühle sind das wie gesagt diese spontanen,kurzen Sequenzen,die für mich wie ein Rausch sind...klingt blöd,aber dann wünsche ich mir dass das Gefühl nie mehr aufhört...aber das tut es und das schmerzt,vor allem wie es bei uns ist und es oft ins Gegenteil schwenkt.Ich weiß auch nicht ob es so okay ist,ich kann nur hoffen..Weiß auch nicht ob es zu viel Kitsch ist,wie andere Menschen fühlen...ich versuch eben mich auch an meine erlernten Inhalte aus der Therapie zu erinnern und mir damit diesen Zustand auch zu erklären.
Du wirst ja sicher auch schon viel über dich gelernt haben.Hilft es dir denn nicht es so einzuordnen?Kennst du es evtl.schon aus anderen Beziehungen?

@Blumen
Ja so fühlt es sich an mit den anderen Augen.
oft ist es das,was mir aber Hoffnung gibt,weil ich ihn auch schon mit ganz anderen Augen gesehen habe,mit Liebe...Glaube ich,wer weiß was das ist.

Kennt ihr auch das Gefühl,dass ihr manchmal denkt,ihr dürft das alles nicht?
Ich fühl mich oft wie ein schlechter Mensch,dabei bin ich eigentlich sehr aufmerksam gegenüber meinem Partner,aber dieses Fühlen ist irgendwie schwer....

@Strawberry
Ich weiß es auch nicht. Vermutlich erwarte ich auf jeden Fall zu viele Kitschgefühle! Obwohl ich eine Kitschbeziehung eigentlich gar nicht erstrebenswert finde, kann ich auch nur schlecht damit leben, wenn es nicht so ist. Ich denke, dass ich mit einer super nahen Beziehung auf Dauer gar nicht klar kommen würde, aber zu viel emotionale Distanz führt bei mir zu Ängsten vor Einsamkeit und Verlust und ich bekomme Schuldgefühle.

@Mondscheintarif
Wie meinst du das mit dem nicht dürfen? Ich kenn starke Schuldgefühle, wenn ich mich innerlich distanziere. Denn ich habe irgendein Wertesystem in mir, was mir sagt, dass ich mich innerlich nicht so weit entfernen darf! Dass das nicht richtig ist. Und ich denke oft, dass mein Partner jemandn verdient hätte, der ihn besser lieben kann. Denke manchmal, dass ich gehen solltem damit er zumindest ein gutes Leben führen kann.

Da versuche ich mir immer zu sagen, dass Liebe kein Handel ist, der eine gibt 5 Punkte Liebe, dann muss ich jetzt auch mindestens 5 Punkte geben. Sondern jeder liebt eben so, wie er kann. Und ich versuche mir bewusst zu machen, dass mein Partner für sich selbst entscheiden kann. Ihm reicht es scheinbar. Vielleicht wäre es ihm sonst auch zu nah, wer weiß...

@Annelin Wahnsinn! Deine Erklärung macht irgendwie schon Sinn aber so ganz hab ich für mich noch nicht rausgefunden ob das bei mir auch zutrifft. Dadurch das es nur gestern so schlecht ging hat es auf einmal wieder angefangen, dass ich ihn kurzfristig gar nicht erkannt habe, es war wirklich so ein: wer ist das? Das war sehr gruselig. Naja und dann ging es los mit checking verhalten, hab ihn ständig anschauen müssen.
Zu dem was die anderen hier schreiben mit dieser Verbundenheit spüren. Ich hab auch kurze Phasen wo ich es doll spüre aber die sind sehr kurz aber da könnt ich vor Freude dann ausrasten. Ich weiß allerdings nicht woran dieser Bindungsverlust liegt. Ehrlich gesagt als ich das noch nicht alles hatte bei meinem Partner hab ich mir über sodass auch keine Gedanken gemacht. Da ich unter Depressionen leide denke ich, dass das auch eine grosse Rolle spielt in Zeiten von Gefühlslosigkeit. Ich kann mir auch vorstellen, dass es vielleicht ein Schutzmechanismus ist unserer Psyche.
Habt ihr auch so Phasen wo der Abschied vom Partner so schwer fällt? Seit ihr manchmal auch so verdammt traurig wenn er weg ist und müsst euch zusammenreißen nicht loszuheulen auch sogar wenn ihr in der Öffentlichkeit seit? Mir tut das innerlich verdammt weh. Und sofort springen die Gedanken an und grübelt über Trennung und eine weinerlich Stimme in einem fleht und sagt nein, ich will das alles nicht.

@annelin:
Ja genauso hab ich es auch,also diese Gedanken meine ich und die Schuld.Oft merke ich dass ich auch viel schlechter von mir denke als wie ich oft bin...bzw.mein Th.meinte auch mal,in meiner eigenen Gedankenwelt sieht man sich ja dann auch als extrem wichtig für den Partner und der arme,schwache Partner...man selbst ist dann zumindest in der Fantasie überlegen,hat die unabhängige Rolle,ist Herrscher über Nähe und Distanz...In der Realität ist es aber so,dass mein Freund sagt,ich liebe dich und ich will und wünsche mir,dass wir immer wieder zueinander finden,aber ich komme auch ohne dich klar und trage selber Verantwortung und es kann passieren,dass du oder ich mal nicht mehr zueinander finden....also viel freier und nicht wie ich mir immer meine Position in der Beziehung zusammenfantasiere...
Es stellt sich die Frage brauchen wir diese Kontrolle/innere ScheinUnabhängigkeit,weil wir ansonsten ausgeliefert sind und uns ja auf den Partner verlassen müssten?
Bindungsängstler verneinen bzw.unterminieren ja auch dieses Bindungsbedürfnis,getreu dem Motto: Ich brauch niemand-- die Quintessenz der Gedanken,Mängel an Verbundenheit...

@PoohMaus
Ich kenne diese Zustände auch und Abschiede sind für mich immer sehr schlimm und davor spielt alles verrückt.
Diese Trauer kenne ich eher so,wenn sich durch den Verlust der Verbindung alles anfühlt,wie wenn an den anderen verloren hat...das ist dann quasi immer wie ein Verlust.

Drücke euch!
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Zitat von Mondscheintarif:
@annelin:
Ja genauso hab ich es auch,also diese Gedanken meine ich und die Schuld.Oft merke ich dass ich auch viel schlechter von mir denke als wie ich oft bin...bzw.mein Th.meinte auch mal,in meiner eigenen Gedankenwelt sieht man sich ja dann auch als extrem wichtig für den Partner und der arme,schwache Partner...man selbst ist dann zumindest in der Fantasie überlegen,hat die unabhängige Rolle,ist Herrscher über Nähe und Distanz...In der Realität ist es aber so,dass mein Freund sagt,ich liebe dich und ich will und wünsche mir,dass wir immer wieder zueinander finden,aber ich komme auch ohne dich klar und trage selber Verantwortung und es kann passieren,dass du oder ich mal nicht mehr zueinander finden....also viel freier und nicht wie ich mir immer meine Position in der Beziehung zusammenfantasiere...
Es stellt sich die Frage brauchen wir diese Kontrolle/innere ScheinUnabhängigkeit,weil wir ansonsten ausgeliefert sind und uns ja auf den Partner verlassen müssten?
Bindungsängstler verneinen bzw.unterminieren ja auch dieses Bindungsbedürfnis,getreu dem Motto: Ich brauch niemand-- die Quintessenz der Gedanken,Mängel an Verbundenheit...

@PoohMaus
Ich kenne diese Zustände auch und Abschiede sind für mich immer sehr schlimm und davor spielt alles verrückt.
Diese Trauer kenne ich eher so,wenn sich durch den Verlust der Verbindung alles anfühlt,wie wenn an den anderen verloren hat...das ist dann quasi immer wie ein Verlust.

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@Mondscheintarif
Ich stelle mir in letzter Zeit oft die Frage ob man sich in den Gedanken oder im Kopf so alles zurecht spinnen kann, dass man selbst den Eindruck bekommt es ist alles aussichtslos? Vor allem wenn man mit Depression zu tun hat ist das wahrscheinlich nicht abwegig da man ja auch da gern alles durch die schwarze Brille sieht. Das schlimme ist es spielt sich ja eigentlich nur alles im Kopf ab also sagen wir mal das aktive handeln oder die Aktion in der Partnerschaft ist eigentlich ziemlich gleich ausser das halt ständig Gedanken oder Zweifel im Kopf sind.

Hier fass ich für mich mal die ganzen interessanten Fragen/Aussagen die zurzeit gestellt werden zusammen damit ich sie später beantworten kann

Würde das zwischen uns gerne als etwas sehr Besonderes sehen. Dabei empfinde ich alles als normal aber nicht außergewöhnlich.
Will sich das alles nicht einstellen durch die Bindungsangst weil ich immer so Angst habe wenn ich mich so einlasse und fixiere dass ich dann verletzt werden könnte? Oder liegt es am Partner?
Erwarte ich zu viel Kitschgefühle?


Die Sehnsucht aus ganzem Herzen Ja zu sagen und nicht immer Jein.Ich denke,das was du beschreibst,was ich mir als Verbundenheitsgefühl erkläre,ist ein Gefühl,das bei alllen Menschen mal da ist,in Momenten als echtes Gefühl und dann ist es nicht da,sondern eher dieses normale Gefühl.Ich habe dieses richtige Gefühl in guten Zeiten,wenn ich mich irgendwie so richtig frei fühle,aber auch grade dann wenn ich mir auch null Gedanken darüber mache,was ich fühlen sollte usw.

Ich hab auch kurze Phasen wo ich es doll spüre aber die sind sehr kurz aber da könnt ich vor Freude dann ausrasten. Ich weiß allerdings nicht woran dieser Bindungsverlust liegt

Es stellt sich die Frage brauchen wir diese Kontrolle/innere ScheinUnabhängigkeit,weil wir ansonsten ausgeliefert sind und uns ja auf den Partner verlassen müssten?
Bindungsängstler verneinen bzw.unterminieren ja auch dieses Bindungsbedürfnis,getreu dem Motto: Ich brauch niemand-- die Quintessenz der Gedanken,Mängel an Verbundenheit...


Diese Trauer kenne ich eher so,wenn sich durch den Verlust der Verbindung alles anfühlt,wie wenn an den anderen verloren hat...das ist dann quasi immer wie ein Verlust.


Ich stelle mir in letzter Zeit oft die Frage ob man sich in den Gedanken oder im Kopf so alles zurecht spinnen kann, dass man selbst den Eindruck bekommt es ist alles aussichtslos?

Zitat von Strawberry:
Zitat von Blumen:
Tolle Ideen wie du das machst (=
bin gerade traurig weil ich zurzeit wieder etwas verunsichert bin. nicht schlimm oder so aber wir hatten jetzt eine schöne Zeit und durch die Ängste fehlt mir dann immer so das Gefühl der Verbindung zu ihm. Außerdem bekomme ich meine Tage.. und das merke ich...bin viel gereizter. 1x im Monat ist einfach zu viel aber ich habe extra mit der Pille aufgehört weil ich meinem Körper etwas gutes tun wollte..und jetzt das. Früher hab ich sie einfach ein paar Monate durchgenommen und alles war ein bissschen besser


Hallo Blumen,

Würde mich gerne zu Wort melden, da dein Beitrag bei mir aktuell ins Schwarze trifft. Seit Beginn meiner Periode am Freitag ist es bei mir auch wieder viel schlimmer. Das ist leider jeden Monat das gleiche Schauspiel, ich kann echt die Uhr danach stellen. Brauche dann meist eine Woche bis ich gedanklich wieder auf die Beine komm, vorausgesetzt ich lasse mich nicht zu sehr auf die Gedanken ein.
Zudem fehlt mit das Gefühl der emotionalen Verbindung auch total, ich hasse dieses Gefühl und ich hoffe dass es wiedrr besser wird.
Wie ist das bei euch so? Also das mit dem Gefühl der emotionalen Verbundenheit? Ich habe oft Probleme damit



Ich schließe mich euch beiden an!
mir gings jetzt auch ne ganze Zeit echt ut ... und jetzt irgendwie nicht mehr so!
Und dieses keine Verbindung kenne ich nur zu gut ekelhaftes Gefühl !

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