Guten Abend , muss mich mal ausquatschen, da es mir grad einfach richtig schlecht geht.
Bin ja schon seit einem Jahr am grübeln, mit hoch und tiefs ....
Ich bin ein scheidungskind, habe in meiner Kindheit einiges mitbekommen was traumarisierend war , muss jedoch sagen dass ich mich an vieles nicht erinnere.
Papa ist Alk. ... und als normalen Mann , oder Vater habe ich ihn garnicht mehr wirklich in Erinnerung. Er wusste nichts mit mir anzufangen , gab mich immer zu irgendwelchen Freundinnen die auch nicht wirklich normal waren , es gab welche die wollten mich umbringen. Mein Onkel berührte mich eines Nachts. Ich habe mit der Familie vieles mitgemacht. Ich habe in meiner Kindheit bisher immer irgendwelche Idole gehabt , wollte immer wie die oder der aus dem Fernsehen sein , habe viel Zeit damit verbracht Serien zu schauen und die Leute zu imitieren. Was wahrscheinlich ein stück weit normal ist in der Selbstfindung. Wechselnde Beziehung, jeden Tag mal wenanders auf den ich einen Blick warf , ich würd sagen ich kam mir immer vor wie eine Rolle, ... ich wollte immer die Aufmerksamkeit von anderen Männern. Und Zack irgendwann kam mein jetziger Freund Steffen, so anders wie alle anderen , man war ich verliebt zum ersten mal fühlte ich eine Freude die ich noch nie fühlte, wir hatten eine wunderschöne Zeit , bis ich wieder anfing nach anderen Ausschau zu halten , mit Typen zu flirten und irgendwann machte ich mit Steffen Schluss, ich weinte ihm keine Träne nach , für ihn brach zu dem Zeitpunkt eine Welt zusammen. Ich lebte weiter , hatte hier und da einen Typen und genoss die Aufmerksamkeit (Ich habe nie mit einem geschlafen oder ähnliches ) es war wirklich immer das " Drama , Schauspiel" dass ich mit dem Mann hatte. Irgendwann klebte ich ihm einen Zettel ans Auto, dass ich ihn vermisse (es war eher aus einer lauen heraus ).. und wir trafen uns letztendlich. Er gefiel mir irgendwie nicht , war nicht er selbst, besonders optisch imitierte er irgendwen , .. als wir uns ein paar tage wiedersehen hatte er dies aber abgelegt gehabt und ich sah in ihm wieder den alten Steffen.Wieder begann eine recht schöne Zeit bis ich plötzlich begann mich hässlich zu fühlen, ich hasste meine Haare wollte unbedingt perfekt aussehen , es war eine lange und schwere zeit für uns beide, danach folgte die "Eifersuchtszeit" in der ich plötzlich erfuhr, dass er während wir getrennt waren auch ein paar andere Mädels hatte ( was eigentlich total normal ist, für mich jedoch eine Welt zusammenbrach, ich fühlte mich betrogen obwohl ich garkein recht dazu hatte) ... es ging soweit dass ich ihn schlug dass ich nicht wusste mit meiner Wut umzugehen , ich mich versuchte umzubringen, ich war so wütend auf ihn , auf mich und weiß garnicht wieso , selbst heute gucke ich mir die profile von den Mädels an. Aber Ihn nochmal wehzutun würde mir im Traum nicht einfallen , da habe ich gelernt mit umzugehen. Mir ist es peinlich dass zu schreiben. Er verlor seine Freunde , aufgrund meiner Eifersucht, weil er nicht mit in einen Urlaub kam ... Wir verbrachten ein Jahr glücklich miteinander saßen jedoch fast jeden tag aufeinander , es war schön und wir hatten spaß, es war jedoch ein wenig zu oft. Dann folgte letztendlich dass grübeln um die Beziehung, liebe ich ihn ? liebe ich ihn nicht ? Jeden Tag habe ich starke Unruhe kann sie nicht wirklich deuten , manchmal denke ich , ich möchte solo sein , will single sein mich austoben. manchmal denke ich wieder anders , fühle mich so wohl bei ihm . Ich merke dass das Thema Beziehung und Liebe bei mir eine rieeesen Rolle spielt , ich schaffe nichts mehr , bin demotiviert da ich keine Antwort finde mit der ich zufrieden bin , immer wieder kommt ein neuer Gedanke auf. Immer sobald es gegen die Beziehung spricht fühle ich diese Angst. Steffen ist irgendwo meine Sicherheit , ich meine ich hatte nie einen Menschen der sich so für dinge interessiert , die ich mache und tue, oder der so da ist , liebevoll und zuhört. 4 Jahre sind ja auch schon eine kleine Zeit. Trotzdem steigt Panik auf sobald ich draußen wen ansehe, hübsch finde , ich in die Disko gehe ( da da ja plötzlich wer sein könnte). Momentan versuchen wir ein wenig abstand zu schaffen in dem wir nicht beieinander schlafen und nicht jeden tag sondern jeden zweiten oder dritten sehen , um einfach wieder ein bisschen Spannung zu schaffen. Ich find ihn heute nach wie vor noch gutaussehend, finde ihn lustig , mag ihn in meiner nähe und seine Berührungen. Ich habe keine starke Abneigung, ausser dass es mich halt irgendwo stört dass er jetzt nichts unternimmt ausser uni und sport ( wozu ich ja beigetragen habe mit seinen freunden die er verlor). Gedanken wie , "Mit einem anderen Typen der feiern geht , wäre es aufregender und ich wäre glücklicher " oder "Vielleicht verpasse ich was" lösen in mir dermaßen Angst aus , ich schaff es einfach nicht es laufen zu lassen meine Gedanken auf etwas anderes zu richten , ich denke immer ich muss erst eine Antwort haben ob die Beziehung sinn macht , dann kann ich leben . Ist aber leider nicht leicht wenn man laufend irgendwo einen Impuls aufschnappt, was soll ich nur tun ? Eigentlich will ich doch nur leben raus aus den Gedanken , Ich schaffe nicht herauszufinden was ICH möchte da ich mich durch Serien , lieder , Paare auf der Straße oder eigentlich allem beeinflussen lasse:C Ist echt lang geworden ... doch ich musste einfach mal meine Geschichte loswerden , mit allem negativen was ich irgendwo getan habe . Ich lebe garnicht mehr in einer eigenen Welt sonder es gibt nur diese Gedanken , Wie macht es sich bemerkbar wenn man eher solo sein will ? Oder wenn man sich trennen möchte, ich kann nichts mehr fühlen.