Oh, schön, dass ihr so schnell geantwortet habt (: Mich erleichtert es auch ungemein zu merken, dass man mit dem ganzen Mist nicht alleine ist.
Sternchen, du brauchst davor gar keine Angst haben. Es gibt immer Phasen, wo es gut ist und schlecht. Mir geht es seit ca. 5 Tagen auch wieder echt gut und heute beim Termin saß auch nur da und dachte "Öhm, joah, was erzähl ich jetzt, mir geht's doch gut, was will ich hier?". Aber letztendlich haben wir in unseren guten Phasen ja kein Problem weniger, der Körper schafft es aber anscheinend doch wieder was für Glückshormone auch immer zu produzieren, sodass es uns besser geht. Ich denke aber, leider, dass das nicht ewig andauern wird und man wieder abrutscht. Wenn es sich wie bei dir so äußert, dann hat das einen Ursprung, den es gilt zu untersuchen und das verfliegt nicht einfach so von heute auf Morgen, auch wenn es für den Moment so scheint. Ich würde auf jeden Fall trotzdem weiter daran arbeiten und unbedingt hingehen! Sage aber natürlich auch, dass es dir gerade wieder gut geht und es dir komisch vorkommt. Der Neurologe wird sicher wissen, dass das normal ist. Hab' keine Angst, der weiß (hoffentlich
Nana, das mit den Männern ist wirklich ne merkwürdige Sache... gestern hat mich auch ein Mitstudent angeschrieben und ich bekam sofort wieder Herzrasen und hätte am liebsten weggeklickt, aber dann ahb ich mir gedacht "Man, stell dich nicht so an, du weißt doch, dass du bescheuert bist" und ein wenig mit ihm geschrieben und es ging mir nicht wirklich schlechter. Ich mache mir dazu dann zwar meine Gedanken, die ich mir immer mache, aber ich konnte damit wirklich umgehen... merkwürdig.
Na ja zu dem Thema (Männer) kam ich heute leider nicht, viel mehr ging es um die Situation mit meinem Vater bzw die Beziehung zwischen meiner Mutter, meinem Vater und mir, zwischen meinem Vater und seiner Frau usw. Da zeigt sich schon, wie sehr einen die Kindheit prägt. Anhand verschiedener Situationen lief es aber immer wieder auf das gleiche hinaus: Angst vor Ablehnung, nicht liebenswert sein, anstrengend sein, negativ auffallen, es allen Recht machen wollen.
Kommenden Montag habe ich die 1. Sitzung der mir verschriebenen psycholog. Psychotherapie und bin echt gespannt. Aber Sternchen, wie du sagst, ich habe auch ein wenig Angst, da es mir so gut geht und ich mir denke "Oh Gott, der denkt sich doch was hat die denn für ein Problem" (Haha, allein schon wieder der Satz "Ich denke, dass er denkt, dass...." AAHHHH DAS MUSS AUFHÖREN! )
Nana, wie sehr hast du denn mit deinem Freund darüber geredet? Was erzählst du ihm denn? Erlebt er dich wirklich auch mit deinen Höhen und Tiefen? Ich kann dir nur schildern, wie ich und mein Freund damit umgehen (in einer Fernbeziehung). Ich habe immer viel Kontakt zu ihm gesucht, ihm aber auch klar gemacht, dass ich manchmal einfach Zeit für mich brauche und mir vll auch 2 Wochen nicht-sehen ganz gut tun. Telefoniert haben wir trotzdem immer. Ich sage ihm immer wieder, wie wichtig er mir ist, dass ich gar nicht wüsste, wie ich das ohne ihn durchstehen sollte (natürlich auch nur, wenn ich in dem Moment auch so fühle! nicht aus Verpflichtung sagen!). Dann lasse ich ihn aber auch daran teilhaben, wenn es mich wieder überkommt und weine dann halt, will, dass er mich in den Arm nimmt und tröstet und einfach bei mir ist. Und dann ist er aber auch dabei, wenn es mir wieder besser geht und ich auch wieder lachen kann.
Hast du ihm gesagt, dass du manchmal nicht mehr weißt, was du für ihn fühlst? Das habe ich zB nicht direkt gemacht, ich habe es auf die Allgemeinheit geschoben und gesagt, dass ich dann Gefühle für nichts und niemanden habe und ihm dann auch nicht das zurückgeben kann, was er mir gibt. Auf jeden Fall solltest du zeigen, dass du es ändern willst, dass du etwas dagegen tun möchtest! Und, wie wichtig er dir ist, dass ihr das gemeinsam durchsteht. Für ihn ist es natürlich auch schwierig. Es darf auch in Gesprächen nicht nur um einen selbst gehen. Frag ihn weiter, wie es bei ihm ist, was er auf dem Herzen hat. Er braucht sicherlich auch eine Schulter zum Anlehnen, auch, wenn du gerade viel mit dir beschäftigt bist. Aber vor allem: frage ihn, wie es ihm damit geht. Mit dir, der Situation, was ihm helfen würde, leichter damit umzugehen. Vielleicht würde er ja auch gerne in Foren oder Büchern lesen, um sich etwas in deine Situation reinzufühlen?
puh, das ist ja wieder ein Roman geworden...
ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch einen so gut es geht schönen Tag!
Alles Liebe