@Nicky89 Zu deinem Beitrag um 08:01 Amen! Mehr kann ich dazu nicht sagen! "Ach und Ra? Sind Deine Gedanken hilfreich? NEIN! Also ab dafür! Üben! Üben! Üben!

"

P.S.: Und sind es echt 8 Stunden nur Rumsitzen und Rumdrehen?

@Landi Sehe es genauso wie du und hatte Probleme, da dem was mein Therapeut vorgeschlagen hat zuzustimmen. Das eine ist ehrlich und aufrichtig zu sein. Das andere ist (wie du es schon sagst) den seelischen Müll und da ist es egal wie man es formuliert es wäre verletztend und unfair ihr zu sagen WAS ICH DENKE (oh... das bin ja garnicht ich, das ist das Ego, der Troll oder wie auch immer man diesen Penner bezeichnen will) Höre Eckhart Tolle "Jetzt!" und es hilft sehr zu hören, dass die Identifikation mit den Gedanken schon ein Fehler ist. Vor allem wenn diese ZWANGHAFTER und KRANKHAFTER Natur sind was ja 100% für alle unserer Gedanken zutreffend ist! Ich finde dein Beispiel super, so ähnlich würde ich es formulieren, wobei ich habe Gedanken ersetzt wird durch da sind Gedanken. Descartes behauptete "Ich denke, also bin ich" Sartre hat 300 Jahre später erkannt, dass das die Annahme D. falsch war. Es ist das Ego mit dem wir uns leider zu oft identifizieren...Heute geht es mir wesentlich (!) besser, ruhiger, entspannter, tief in mir ruhend. Ich bemerkte sogar Nachmittags eine kurze depressive Flut, die ich stoppen konnte "Junge, nicht wieder auf den Zug aufspringen, der in die Hölle fährt.."
Was sind deine "Hilfsmittel"? (auch wenn du es schon öfters geschrieben hast wäre es gut, das jetzt nochmal zu wissen)
@Anni75 Ebenfalls Amen!
@lulu555 Super schöner Beitrag! Das ist wohl ein Volltreffer, den du mit der PT gemacht hast! Es ist so absurd, wie sich Menschen von geliebten abwenden, um das Neue zu kriegen in der Hoffnung eine "neue" Liebe bringt die Heilung, dabei ist es nicht mehr das Herz und auch nicht unsere Seele, die dadurch wachsen und reifen kann. Es ist eher wie Hornhaut und eine Hautschicht, die wir uns aneignen, ganz an der Oberfläche. Und dann laufen wir wieder weg, vor uns ... entfremden uns lernen uns selbst nie kennen, werden verrückt, süchtig, verlieren uns in ALLEM außerhalb und unser Inneres verkümmert und stirbt ab!
@Sease Hallo! Ein ausführlicher Beitrag und ich gebe zu ich wollte ihn zuerst nicht lesen, weil das dein erster Eintrag ist: "Oh wieder ein neuer hier..." Habe es doch getan und nicht bereut. Es ist erstaunlich, wie deine Geschichte meiner ähnelt. Deine Gedanken und Gefühle in Bezug auf deine Beziehungen, Studium... das hätte von mir sein können! Ich werde 28 Jahre alt, es ist meine 2. Beziehung, ich habe nach meiner 1. auch fast 2 Jahre GEBRAUCHT, jetzt weiß ich es war Liebe und ich habe auch schon öfters auch letzte Zeit an sie gedacht und betrauere das was ich tat und es ausging, ich habe viel gekämpft vor allem mit ihr zusammen, aber sie war anders als meiner jetzige. Sie war Feuer, meine Freundin ist Wasser, reifer, klüger und nicht so "beschädigt" wie meine Ex, die leichte Borderline-Tendenzen hatte. "Ich glaube es hängt mit der Angst zusammen, dass wenn es einmal schwer läuft, versuche ich gleich aufzugeben, damit ich nicht versagen kann." So ist es! Dein Leben ist durchzogen von Zweifel, Angst und achja... damit es nicht zu lang wird 2 Sachen:
1. Lies dir Beiträge der letzten Wochen durch, meine kannst du auch gerne lesen, ich war oft mega fertig und am Ende, aber ich bin noch da, du musst versuchen mehr an dir zu arbeiten, nicht an der Beziehung!
2. "Vielleicht sehen meine Gefühle das aber irgendwie anders, und ich bin nur zu feige es mir selbst einzugestehen. Vielleicht denke ich deswegen jetzt, dass ich eine Angststörung habe, weil ich das Problem damit wegschieben kann." Hallo? Das ist nach mehrmaligem Lesen immer noch absurd (nicht böse gemeint!) Ich finde, dass du viel an dir arbeiten musst und vor allem auch in der Lage dazu bist. Meinem Empfinden nach bist du ein Musterbeispiel für diesen Thread!
Ihr macht mir ALLESAMT soviel Hoffnung und ich glaube wir können uns hier alle sehr gut helfen, ich möchte hier auch nochmal um Entschuldigung bitten, dass ich schon mehrfach so destruktiv und negative Posts geschrieben habe. Eigentlich sollte ich mich bei mir selbst entschuldigen, denn da habe ich mir selbst immer noch auf den Kopf getreten als ich bereits verwundet und betäubt am Boden lag. Habt/hattet ihr eigentlich Haustiere? Ein konstantes Gefühl von bedingungsloser Liebe hatte ich nur zu meiner kleinen Hundedame. Das ist mein ernst!