Ich würde nie die Krankheit im Lebenslauf erwähnen und auch nie mehr auf der Arbeit über die Diagnosen sprechen. Ich habe einen GdB 50, den musste ich im öffentlichen Dienst angeben, aber darauf hat mich nie jemand angesprochen und falls das jemals dazu kommen sollte, dann würde ich was anderes als die Psyche sagen. Ich will nicht, dass der AG und die Kollegen wissen, dass ich psychisch krank bin, im Grunde genommen merkt man mir das auf der Arbeit auch momentan überhaupt nicht an.
Ich habe auch Lücken im Lebenslauf, aber da ich freiberuflich tätig war, hat man sowieso nicht von jedem Auftraggeber einen Beleg. Mir sind die Lücken noch nie auf die Füße gefallen und ich glaube, dass jeder moderne AG weiß, dass Lücken heutzutage üblicher sind als früher.
Zitat von Frau_Pübbels: Jain, nachher erzählt du ,du warst in Irland und dann ist das das Lieblingsland des Personalers Und er fragt dich aus. Wenn man schon lügt ,dann möglichst nahe an der Wahrheit.
Das würde ich auch nicht machen, höchstens du kennst das Land gut. Ich sag mal so. Ich habe mal ein paar Wochen in England gearbeitet und könnte darüber viel erzählen, obwohl ich von England nicht so viel weiß. Aber von meiner Tätigkeit und der Zeit dort habe ich gute Erinnerungen.
Ich habe sehr viel Wissen über mein Lieblingsland Island, war da auch öfters, aber wenn ich lügen würde, dass ich da gearbeitet hätte, dann käme ich ins Straucheln, weil ich vom Arbeitsalltag und den Abläufen da keine Ahnung habe. Und wer lügt, der braucht ein sehr, sehr gutes Gedächtnis. AG können auch Infos über Bewerber in Erfahrung bringen.
Ich führe ja mittlerweile auch Vorstellungsgespräche und merke den Unterschied zum Teil, ob was authentisch ist oder nicht.