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Hi zusammen,

weiss jemand, ob es für obige These Belege gibt? Ich habe das in einem Thread gelesen, aber bin nicht sicher ob das stimmt.

Sorgt eine psychische Erkrankung dafür, dass das Immunsystem schwächer ist und man damit anfälliger für Krankheiten?

LG

08.01.2022 19:14 • 13.01.2022 x 1 #1


23 Antworten ↓


psychomum
Hallo,

Belege gibt es bestimmt im Internet wenn man sucht. Ich habe das gleiche Problem, hab aber auch noch eine Autoimmunerkrankung, aber ich weiß dass bei Stress das Hormon Cortisol ausgeschüttet wird, welches das Immunsystem drosselt. Also alles was den Körper schwächt, lässt das Imunsystem schlechter arbeiten und dadurch wird man krankheitsanfälliger. Ein Teufelskreis irgendwie

Viele Grüße

08.01.2022 19:19 • x 1 #2



Psychische Erkrankung = schwaches Immunsystem?

x 3


psychomum
https://www.immunsystem-ratgeber.com/st...lsrc=aw.ds

hier noch ein passender link zum Thema

08.01.2022 19:20 • x 1 #3


Icefalki
Zitat von mojo_87:
Hi zusammen, weiss jemand, ob es für obige These Belege gibt? Ich habe das in einem Thread gelesen, aber bin nicht sicher ob das stimmt. Sorgt eine psychische Erkrankung dafür, dass das Immunsystem schwächer ist und man damit anfälliger für Krankheiten? LG


Ja. Liegt aber am Stress, den jeder mit einer psychischen Erkrankung unweigerlich hat.

Und Stress hat man auch z.B. wenn man exzessiven Sport macht, auch da wird der Körper anfälliger.

Allerdings, ist es wie es ist. Man muss einfach mit den Gegenheiten umgehen lernen, egal, welches Schicksal einen erwartet.

Wenn du hypochondrisch bist, wird dich meine Erklärung nicht freuen, wäre aber oberunsinnig, wenn du dir jetzt Stress machst, weil Stress für ein schlechteres Immunsystem sorgt. Manches ist eben so und je gelassener man mit umgehen kann, desto besser.

08.01.2022 19:24 • x 2 #4


Cryptopax
Hi. Soweit ich weiß sterben chronisch depressive im Durchschnitt 7 Jahre früher als gesunde Menschen. Der Zusammenhang zwischen Depression und körperlichen Problemen wird ja mit dem Begriff Psychosomatik zusammengefasst. Körper und Geist sind untrennbar. Du hast ein Nervensystem welches alle Vorgänge im Körper kontrolliert und steuert. Ist dieses im Chaos ist der Körper im Chaos und wird krank.

08.01.2022 19:25 • x 1 #5


Lonelyhead
Ich hab mal von somatoforme Störungen gehört. Die Seele macht den Körper krank.

08.01.2022 19:29 • x 1 #6


Zitat von Icefalki:
Ja. Liegt aber am Stress, den jeder mit einer psychischen Erkrankung unweigerlich hat. Und Stress hat man auch z.B. wenn man exzessiven Sport macht, ...


Danke für die Aufklärung. Ich würde mich nicht als klassischen hypo bezeichnen, jedoch habe ich immer wieder große Angst vor versch. Krebsarten wenn ein Symptom über längere Zeit besteht. Meine Situation hat sich leider auch seit 1,5 Jahren in dem Sinne verschlechtert, dass mir mein Körper versch. bislang Befund los gebliebene unschöne symptome bereitet.

Aktuell ist es mit einer hartnäckigen harnwegs oder Blaseninfektion allerdings etwas körperliches. Ich habe nur eben überlegt, ob sich diese entzündung vielleicht durch meine psychische Erkrankung bedingt hat, weil ich früher selten bis nie solche Entzündungen hatte.

08.01.2022 19:39 • #7


Icefalki
Zitat von Lonelyhead:
Ich hab mal von somatoforme Störungen gehört. Die Seele macht den Körper krank.


Nein, nicht wirklich. Man fühlt es, allerdings hat man nicht wirklich einen krankhaften Befund. Viele Probleme entstehen durch die Verspannungen und der Anspannung, wo Muskultur und Nerven spürbar werden. Da das wirklich vorhanden ist, keiner aber die Zusammenhänge erklärt, rutscht man immer weiter in den Strudel von Missempfen und Angst. Und kommt in eine hypochondrische Störung, die per Goggle dann so richtig angeheizt wird.

Grins, schau mal, ohne dich zu kennen, habe ich es bissle erklärt .

Solche Harnwegsinfekte kennt man in der Medizin und sind häufig verknüpft mit der Psyche.

08.01.2022 19:44 • x 3 #8


Zitat von Icefalki:
Nein, nicht wirklich. Man fühlt es, allerdings hat man nicht wirklich einen krankhaften Befund. Viele Probleme entstehen durch die Verspannungen und ...



Lässt sich das mit dem Harnwegsinfekt auf ein durch die psychische Erkrankung geschwächtes Immunsystem zurückführen oder gibt's noch eine andere Erklärung?

08.01.2022 20:06 • #9


life74
Zitat von mojo_87:
weiss jemand, ob es für obige These Belege gibt? Ich habe das in einem Thread gelesen, aber bin nicht sicher ob das stimmt.

Sorgt eine psychische Erkrankung dafür, dass das Immunsystem schwächer ist und man damit anfälliger für Krankheiten?


das kann ich nicht bestätigen. Ich bin psychisch erkrankt und das seit vielen Jahren, aber mein Immunsystem arbeitet hervorragend

Ich glaube nicht daran, dass das Immunsystem darunter leidet. Ich glaube aber, dass der Körper spricht, wenn die Seele keine Beachtung findet.

08.01.2022 21:09 • x 1 #10


Icefalki
Zitat von mojo_87:
Lässt sich das mit dem Harnwegsinfekt auf ein durch die psychische Erkrankung geschwächtes Immunsystem zurückführen oder gibt's noch eine andere Erklärung?



Musst nur Harnwegsinfekt und Psyche googeln.

08.01.2022 22:13 • #11


Schlaflose
Zitat von life74:
das kann ich nicht bestätigen. Ich bin psychisch erkrankt und das seit vielen Jahren, aber mein Immunsystem arbeitet hervorragend Ich glaube nicht daran, dass das Immunsystem darunter leidet.

Ebenso bei mir. Ich habe seit meiner Jugend eine psychische Erkrankung verbunden mit extremen Schlafstörungen, bin aber nur ganz selten krank.

09.01.2022 08:27 • x 3 #12


life74
Mein Schlaf ist ebenso reduziert, wenn auch mehr ganz bewusst es schadet mir in der Hinsicht wohl auch eher weniger

Mein Immunsystem ist in Takt

Immer versuchen positiv zu denken, dann wird das schon.....

09.01.2022 11:12 • #13


Hypnosecoach
Moin Moin!

Ich habe lange überlegt ob ich hierauf antworten sollte oder nicht, da ich niemanden ungewollt in irgendeiner Form triggern möchte o.Ä. und gebe diesbezüglich zu bedenken, dass hier bitte nicht pauschalisiert und berücksichtigt werden sollte, dass wir uns als Mensch in Sachen Warhnehmung und Erleben sowie auch hinsichtlich des arbeitenden Immunsystems alle sehr unterscheiden. Ich erhebe keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit meiner Angaben, da ich eben noch Student bin, mich aber dennoch ein bisschen mit der Materie auskenne. Die sog. Psychoneuroimmunologie befasst sich u.a. mit den Auswirkungen unterschiedlicher Arten von Stress auf das menschliche Immunsystem. Eine von vielen Defintionen von Stress, bzw. ein Auszug wäre erhöhte körperliche oder seelische Anspannung, Belastung, die bestimmte Reaktionen hervorruft... was natürlich im weiteren Sinne dann auch beim Auftreten und vorhandensein psychischer Belastungen ein relevanter Prozess ist den es m.E. zu berücksichtigen gilt. Vereinfacht ausgedrückt fand man bereits heraus, dass bei chronischer Stressbelastung, bestimmte Immunmechanismen unterdrückt werden. Je länger solche negativen Stressoren anhalten, umso mehr Aspekte des Immunsystems werden nachhaltig beeinflusst. Hier muss und sollte man aber die gesundheitliche und generell körperliche Individualität eines jeden Einzelnen berücksichtigt werden. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Einer verarbeitet es besser, der andere weniger schnell etc. usw. Spannend ist, dass bei besagten, länger anhaltenden negativen Stressoren erworbene Immunität zwar herab-, angeborene Immunmechanismen jedoch hochgeregelt werden. Wenn man mal den Begriff Embodiment recherchiert, wird die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche genannt und erläutert. Dieses Wissen kann m.E. effektiv für sich und die Verbesserung seines seelischen und körperlichen Wohlbefindens genutzt werden. Nehmen wir einmal das Beispiel der Depression, so kann es im Rahmen dieser zu verschiedenen immunolgischen Veränderungen kommen, das stimmt. Durch eine Immunsuppression kann es zu verschiedenen gesundheitlichen Anfälligkeiten kommen. Ob und wie sich das auswirkt ist dagegen sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab die dies mit beeinflüssen können wie z.B. Alter, Geschlecht, Gewicht, Rauchen, Alk., Schlafverhalten etc. Viele diese zuvor benannten Assspekte können von uns so beeinflusst werden, das sie einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem ausüben und selbst die Ausübung von beispielsweise Entspannungsverfahren konnten bisher u.a. einen positiven Einfluss auf entzündliche Prozesse im Körper nehmen wie die Erfahrungen zeigte. Resümme meinerseits: Eine ugs. ganzheitliche Betrachtung ist m.E. immens wichtig und unerlässlich bei der Bewältigung von psychischen Belastungen und Erkrankungen. Das Gute ist, dass wir selbst einen dahingehend größeren Einfluss nehmen und den Heilungsprozess somit positiv und begünstigend beeinflussen können.

Liebe Grüße

09.01.2022 11:41 • x 3 #14


Zitat von Hypnosecoach:
Moin Moin! Ich habe lange überlegt ob ich hierauf antworten sollte oder nicht, da ich niemanden ungewollt in irgendeiner Form triggern möchte o.Ä. ...


Danke. Ich nehme mit: es kann, aber muss sich nicht zwingend negativ aufs Immunsystem auswirken. Jeder erlebt dies, anders.
Durch gesunde Lebensweise können wir positiven Einfluss auf unsere Abwehrkräfte nehmen. Das werde ich in Zukunft wieder stärker beherzigen.

09.01.2022 11:55 • #15


Hypnosecoach
Zitat von mojo_87:
Danke. Ich nehme mit: es kann, aber muss sich nicht zwingend negativ aufs Immunsystem auswirken. Jeder erlebt dies, anders. Durch gesunde Lebensweise können wir positiven Einfluss auf unsere Abwehrkräfte nehmen. Das werde ich in Zukunft wieder stärker beherzigen.


Gerne. Viel Erfolg und Freude bei diesem lohnenswerten Vorhaben.

LG

09.01.2022 13:20 • #16


Zitat von mojo_87:
Hi zusammen, weiss jemand, ob es für obige These Belege gibt? Ich habe das in einem Thread gelesen, aber bin nicht sicher ob das stimmt. Sorgt eine psychische Erkrankung dafür, dass das Immunsystem schwächer ist und man damit anfälliger für Krankheiten? LG

Mein Stand ist, dass diese These nicht stimmt. Habe kürzlich mal von einer Studie gelesen. Sehr schwer erkrankte Menschen konnten mittels positivem (oder negativem) Denken ihren Krankheitsverlauf nicht im Geringsten beeinflussen.

09.01.2022 13:51 • x 1 #17

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Sümy
Najah eigentlich ist die Antwort ganz leicht
Ja würde ich sagen es schwächt das Immunsystem weil der Körper durch diese Belastung ständig beschäftigt ist und somit kann der Körper nicht sich gegen andere Krankheiten Entzündungen usw beschäftigen also so denke ich jetzt .
Ich bin auch immer im dauerstress:(

09.01.2022 14:27 • #18


marialola
Ich halte die vielen Thesen, die suggerieren, wie zum Beispiel die Gedanken Gesundheit und Krankheit beeinflussen, die zahlreichen esoterisch angehauchten Theorien, die psychisch belasteten Menschen erst recht Angst machen, ja sogar noch Schuld an der eigenen Erkrankung geben, für geradezu gefährlich bis kriminell.
Fest steht, eine sogenannte "Krebspersönlichkeit" gibt es nicht. Dennoch kommen immer wieder schlaue Küchenpsychologen um die Ecke und reden Menschen mit Ängsten auch noch ein, dass sie diese Krankheit nun ganz bestimmt bekommen, weil sie daran denken. Leute - so ein Gelabere ist kriminell, sorry, wenn ich das so hart formuliere.
Ich kenne so viele positive und glückliche Menschen, die aus dem Leben gerissen werden und verbiesterte, unglückliche Gesellen werden uralt.
Natürlich hat starker Stress Einfluss auf das Immunsystem. Das bestreite ich nicht. Wenn man dauernd übermüdet ist, zu viel arbeitet, nicht zur Ruhe kommt, dann fängt man sich eher einen Infekt, als wenn man sich gut ausschläft, entspannt ist und an der frischen Luft bewegt.
Aber daraus nun abzuleiten, sehr schwere, komplexe Systemerkrankungen seien durch mentale Ausgeglichenheit zu verhindern, das ist Humbug. Wenn es so einfach wäre diesen schlimmen Krankheiten zu entgehen, dann wäre die Welt gesund und glücklich.
Ich schreibe das hier so drastisch, weil ich es schlimm finde, mit solchen Theorien Menschen in Ängste zu stürzen.
Eine Rolle spielt natürlich, dass Menschen in Stresssituationen oder psychischen Krisen sich oft ungesund ernähren, mehr Alk. zu sich nehmen, zur Zig. greifen und kaum Motivation haben, sich sportlich aktiv zu bewegen. Das erklärt viel eher die frühere Sterblichkeit bei Depressiven, als Stresstheorien.
Noch einmal, ich bestreite nicht die Erkenntnisse der Psychoimmunologie.
Nur sollte man vorsichtig mit Trugschlüssen sein.
Und - positives Denken hat bisher noch keine tödliche Krankheit "geheilt", sowenig wie negatives Denken sie verursacht. So einfach ist das nicht.

11.01.2022 18:50 • x 1 #19


marialola
Und noch etwas ärgert mich, wo ich gerade dabei bin -
bei Google darf man lesen, die Blutgruppe A erleidet eher schwere Corona Verläufe.
Die Blutgruppe A erleidet Bauchspeicheldrüsenk.
Tolle Wurst, die Mehrheit der Deutschen hat Blutgruppe A.
Was soll uns derlei Spekulation sagen, außer dass man Menschen in Angst stürzt?
Pfeiffersches Drüsenfieber führt später zu Lymphdrüsenk.
Klasse, ich meine fast jeder Deutsche hatte damit Berührung und entsprechend zeigt eine Blutuntersuchung das an. Werden die nun alle sterben?
Helicobacter, auch so ein Thema, wieviel Prozent der Erwachsenen haben den Keim und wissen es nicht, aber auch der ist natürlich für Tod und Verderben verantwortlich.
Die Reihe ließe sich fortsetzten.
Ich finde diese unreflektierten Veröffentlichungen gefährlich.
Darüberhinweglesen, nicht verrückt machen lassen, ignorieren.
Und dann gibt es noch die selbsterfüllende Prophezeiung, den Nocebo schlechthin.
Einem Menschen wird etwas Furchtbares vorausgesagt und der ist dann derart verkrampft, dass das Unglück tatsächlich eintritt.
Also, kritisch bleiben…

Gestern 18:31 • #20



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