App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

312

S
Zitat von Pineapplejuice:
ch glaube, das hat einfach damit zu tun, dass dieses Thema hier alleinerziehende Mütter sehr an ihre eigene Lage erinnert und sie diese Erfahrung mit in die Diskussion bringen.

Das kann ich auch verstehen, aber dennoch geht es in diesem Thread nicht um alleinerziehende Mütter, die ihren Frust jetzt hier an dem kranken Mann rauslassen, stellvertretend für ihre nicht zahlenden Exmänner. Und der TE schreibt auch schon gar nicht mehr hier.

x 3 #81


Greta__
Zitat von Sonja77:
Um dir deine Frage ganz ehrlich und korrekt zu beantworten werde ich es dir gerne erklären Ja 👍 ich war selbst fast 7 Jahre lang ...

Wenn du nichts beantragt hast heißt das nicht das keiner was beantragen soll.

Ich sehe hier erwachsene Menschen die klar gesagt haben: Kinder = Verantwortung = Unterhalt = Unterhaltsvorschuss reicht nicht = allein erziehende fragt auch keiner wie es ihnen geht und müssen sich zusammen reißen. Dem TE wurde nicht abgesprochen Krank zu sein, sondern ihm wird gewünscht das er vorwärts kommt und er wieder gesund wird.

x 3 #82


A


Jugendamt Probleme

x 3


Greta__
Zitat von silberauge:
Das kann ich auch verstehen, aber dennoch geht es in diesem Thread nicht um alleinerziehende Mütter, die ihren Frust jetzt hier an dem kranken Mann ...

Siehst du hier Frust? Ich sehe Tatsachen wie es allein erziehenden (egal ob Mann oder Frau) finanziell geht.

Meine leibliche Mutter hat alles getan, aber keinen Unterhalt gezahlt für mich. Mein Vater hat im 3-Schicht-System gearbeitet um mich groß zu bekommen. Ich musste schnell erwachsen werden und schnell lernen nachts allein zuhause zu sein (wenn er Nachtschicht) hatte.

Bei mir war es ähnlich: Meine Kinder mussten schnell selbstständig werden, da ich viel arbeiten musste. Und es ist eine Tatsache das allein erziehende am Limit sind, geistig, mental und körperlich sowie finanziell.

Ich persönlich wünsche dem TE das er gesundet, wieder arbeiten kann und seine Kinder finanziell unterstützt. Daran ist nichts stigmatisierend.

x 4 #83


sandracookie
@Soulclaw90
Ich hoffe du liest noch mit, trotz der hitzigen Diskussionen.
Um mal wieder etwas aufs Eingangsthema und dein Problem mit dem Druck zurück zu kommen:
Du schreibst, dass du Krankengeld beziehst, bist du aktuell noch bei einem Arbeitgeber angestellt?
Gab es da mal Sachen wie BEM Gespräche, Lösungsansätze oder auch während deiner Therapien Gespräche mit sozial psychiatrischen Dienst? Wussten deine AGs von den Erkrankungen? Haben sie zumindest versucht Rücksicht zu nehmen?
Das sind eigentlich Anlaufstellen, wo man Kompromisse und Regelungen erfahren kann, die einem trotz Erkrankungen am Arbeitsplatz schützen und die auch alternativen aufzeigen können, was möglich ist, wenn die "klassische Arbeit" nicht ausgeübt werden kann.
Mir ist aber auch bewusst, dass es heutzutage in der Arbeitswelt sehr schwierig ist, nicht unter Druck zu geraten und viele Möglichkeiten sehr von Art und Größe des Arbeitgebers abhängig sind.
Leider ist der Personalmangel fast überall so krass, dass man zwangsläufig "zu viel" übernimmt. Ich bin im öffentlichen Dienst und bei mir wurde gerade erst eine Stelle gekürzt (der Kollege, der mit mir im selben Bereich arbeitet) und das war ein unglaublich großer Trigger für meine Depression und Angststörung. Einerseits heißt es von den Vorgesetzten "es ist nicht schlimm, wenn durch den Ausfall jetzt alles etwas länger dauert" und andererseits ist die entstandene Mehrarbeit und Verantwortung aber trotzdem spürbar für mich und da fange ich an aufgrund meiner Erkrankungen mich selbst massiv unter Druck zu setzen, ohne meine zweiwöchige VT wäre ich wahrscheinlich schon wieder krank gemeldet (hab erst seit Anfang Februar wieder angefangen nach fast einem Jahr krank) und daran zerbrochen, weil es eine große Hürde ist für mich.
Deswegen kann ich dieses "alles zu viel Druck von außen und da dreht Psyche/Körper sofort durch und dann geht's erst Recht nicht" gut nachvollziehen.
Du hast geschrieben, dass du Anbindung zur PIA hast, die sind doch der beste Ansprechpartner weiter mit dir für dich für eine Genesung zu arbeiten in dem Rahmen, in dem es gerade möglich ist.
Versuche weg von "ich muss für die Gesellschaft funktionieren/arbeiten" zu kommen hin zu "was ist für mich und meine Liebsten wichtig, dass ich wieder mehr Lebensqualität bekomme und meine Erkrankungen weniger einschränkend sind?"
Denn das ist es ja was eigentlich zählt, dass es dir selbst gut gehen kann, dann kannst du auch wieder für andere Sorgen und Verantwortung übernehmen.
Bzgl. der Familiensituation mit Frau und Kind allgemein könntet ihr euch auch an Beratungsstellen wenden und schauen welche anderen staatlichen Hilfen möglich sind, falls durch den weg fallenden Unterhalt ernste finanzielle Folgen entstehen sollten.
Aber mehr möchte ich darauf bzgl. nicht sagen, denn wir wissen ja gar nicht, wie es da wirklich aussieht.

x 4 #84


Micholilu
@Sonja77 dann herzlichen Glückwunsch 🎉 es gibt aber auch Mütter die liegen unter dem Existenz Minimum und sind einfach darauf angewiesen. Ich habe zeitweise in einer obdachlosen Unterkunft gewohnt weil es vorn bis hinten gereicht hat. Ich freue mich über jeden dem es so gut geht dass er darauf verzichten kann und den Unterhalt seines Kindes ausschlagen kann. Wobei das dem Kind ja zusteht. Denn beide waren am Kind beteiligt. In diesem Sinne super dass du es ohne geschafft hast 👌

x 1 #85


S
Zitat von Greta__:
allein erziehende fragt auch keiner wie es ihnen geht und müssen sich zusammen reißen.

Ist das wirklich so? Ich war auch längere Zeit alleinerziehend mit 1 Kind. Ich hatte mir ein gutes soziales Netzwerk aufgebaut, da konnte man mal wechselseitig schimpfen und jammern, da musste sich niemand ständig zusammenreißen. Ich war darüber hinaus glücklich, dass das Kind bei mir war und nicht beim Ex. Kohle war auch längere Zeit knapp bis sehr knapp, war ich aber von Hause aus dran gewöhnt und konnte mit Geld immer schon gut umgehen und haushalten.

x 1 #86


Sonja77
Zitat von Greta__:
Wenn du nichts beantragt hast heißt das nicht das keiner was beantragen soll. Ich sehe hier erwachsene Menschen die klar gesagt haben: Kinder = ...

Ich habe auf eine Frage geantwortet die ganz direkt an MICH gerichtet war und die nicht allgemein bezogen war

#87


Greta__
Zitat von silberauge:
Ist das wirklich so? Ich war auch längere Zeit alleinerziehend mit 1 Kind. Ich hatte mir ein gutes soziales Netzwerk aufgebaut, da konnte man mal ...

Ich hatte auch ein soziales Netz, darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Verantwortung und ja, da gehören Finanzen dazu. Und die kann einem keiner abnehmen, egal wie gut das soziale Netz ist.

x 2 #88


Greta__
Zitat von Micholilu:
@Sonja77 dann herzlichen Glückwunsch 🎉 es gibt aber auch Mütter die liegen unter dem Existenz Minimum und sind einfach darauf angewiesen. ...

Das berührt mich sehr. 😪

x 1 #89


Sonja77
Zitat von Micholilu:
@Sonja77 dann herzlichen Glückwunsch 🎉 es gibt aber auch Mütter die liegen unter dem Existenz Minimum und sind einfach darauf angewiesen. ...

Hier geht es aber um diesen ganz gezielten User und seine Situation und nicht um meine deine oder der von Tausend anderen

und hier wissen wir weder ob seine ex mit Kindern am existenzminimum leben oder drüber sind oder drunter

hier sind es nur Spekulationen denn wir wissen es nicht

und nein,ich habe den Unterhalt ganz sicher nicht ausgeschlagen weil ich es mir leisten konnte,auch das ist jetzt von deiner Seite aus eine Behauptung obwohl du die Hintergründe die dazu beigetragen haben absolut nicht kennst

du urteilst über meine Entscheidung und über mein Leben ohne das geringste davon zu kennen
und so ist es meistens überall es wird geurteilt verurteilt oder Dinge unterstellt ohne das man das Wissen dafür hat
und Vorhallen ohne danach zu fragen

so ist es hier doch auch
alle urteilen aber keiner weis wie die Situation wirklich ist….ist sowas nötig ?

es gibt Situationen im Leben da isst man lieber 2 Wochen im Monat das selbe bevor man Geld von einem Menschen annimmt der einem und dem eigenen Kind etwas von schlimmsten überhaupt angetan hat

aber macht ruhig so weiter
es ist immer einfach über andere zu urteilen oder sie in Schubladen zu stecken oder Dinge zu behaupten die nicht den Tatsachen entsprechen ohne nicht einmal das Rückgrat zu haben einmal nachzufragen

aber sowas muss ich mir nicht antun sorry

x 1 #90


S
Zitat von Greta__:
Es geht um die Verantwortung und ja, da gehören Finanzen dazu.

Ja natürlich geht es auch darum, aber der Kindsvater konnte halt nicht. Er stürzte nach der Trennung total ab, hatte Alk. usw. Was sollte ich da machen? Später hat es sich dann ja alles nochmal zum Guten gewendet, er hatte sein Studium abgeschlossen einen guten Job und konnte seiner Unterhaltsverpflichtung dann nachkommen. Hat aber eben lange gedauert.

x 4 #91


Greta__
Zitat von silberauge:
Ja natürlich geht es auch darum, aber der Kindsvater konnte halt nicht. Er stürzte nach der Trennung total ab, hatte Alk. usw. Was ...

Aber er wurde gesund, das ist schön. Für ihn, das Kind und sicher auch für dich. 🌼

x 4 #92


S
Ja, da war ich vor allem für das Kind sehr froh drüber. Auch dass nach ca. zwei Jahren wieder Kontakt zwischen den beiden möglich wurde.

x 4 #93


Gaulin
Zitat von Micholilu:
irgendwann muss man den Ar. hoch kriegen für seine Kinder! Diese können nichts dafür dass sie in die Welt gesetzt worden sind.

Vorsicht mit solchen Aussagen! Ganz ehrlich? Man kann doch nicht alle über einen Kamm scheren. Die einen schaffen es mit der richtigen Hilfe, andere eben leider nicht. Da steckt keiner drin. Vorwürfe bringen da keinem was. Es gibt nicht umsonst so hohe Suizidfälle... Hätte man denen sowas gesagt, dass sie ihren Ar. hätten hochbekommen müssen? Finde das äußerst empathielos.
Glück für die, die wirklich die richtige Hilfe für sich finden. Aber was ist mit denen, die dieses Glück nun mal nicht haben? Krank und arm heißt doch nicht automatisch eine Verwahrlosung der Kinder. Traurig sowas! Geholfen hat damit niemand, mit solchen dummen Sprüchen!

x 7 #94


S
Zitat von Gaulin:
Vorwürfe bringen da keinem was. Es gibt nicht umsonst so hohe Suizidfälle... Hätte man denen sowas gesagt, dass sie ihren Ar. hätten hochbekommen müssen? Finde das äußerst empathielos.

Menschen in Krisenzeiten machen sich ja oft selbst schon genug Schuldgefühle, wenn dann von außen auch noch weiter drauf gehauen wird kann es schon mal kritisch werden.

x 1 #95


Soulclaw90
Ich lese noch aktiv mit aber habe mich nicht mehr wirklich getraut hier zu schreiben da ich das Gefühl bekommen hatte das die Stigmatisierung hier ähnlich ist wie im realen Leben, zum Glück haben nicht alle so hier im Thema geschrieben, danke schonmal an euch.

Meiner Ex Frau geht es finanziell nicht so schlecht, ihr Teilzeit Gehalt ist soviel wie manche Vollzeit kriegen, sie hat wohlhabende Eltern die ihr finanziell aushelfen können. Ich denke es geht ihr letztendlich eher darum mir nur wieder genügend Druck aufzubauen das ich mich bewege und das Jugendamt eben dieses Druck machen nun übernimmt.
Ich kümmere mich sehr liebevoll um meine Kinder. Ich Unternehme etwas mit ihnen, fahre sie zu Terminen und begleite sie auch schulisch, alles was ich vorher auch gemacht habe.

Ich habe 2009 meine erste Ausbildung angefangen und habe danach immer Vollzeit gearbeitet, ging es irgendwo nicht mehr habe ich den Job gewechselt. Das hat sich bis November 2025 so durchgezogen bis ein erneuter Zusammenbruch kam mit s****d Gedanken. Also einen Arbeitgeber habe ich nicht mehr.

Trotz Kliniken, ambulanter Therapien und teilstationär, med. Reha wurde meine Belastbarkeit über die Jahre immer weniger und die Panikattacken mehr trotz skills und Sachen die ich in der Therapie lernte ...im Arbeitsleben herrscht eben ein anderer Ton, da wird auf sowas nicht Rücksicht genommen.

Ich möchte mich nicht meiner Verantwortung entziehen, ich würde am liebsten normal wieder arbeiten können, denn das nur Zuhause sein tut mir ebenfalls kaum gut.
Ich habe eben immer den Druck des Jugendamtes die mir sagen ich soll wieder Vollzeit in meinen Beruf arbeiten wo ich gerade so den Unterhalt leisten könnte aber ich glaube kognitiv schaffe ich meinen alten Bürojob nicht mehr und bei einfacheren stellen verdiene ich zu wenig um den Unterhalt für 2 Kinder zu leisten (600Euro aktuell)

Wie ich wieder arbeitsfähig werde? Darauf hatte kein Therapeut ne Antwort darauf und man findet eben nicht so leicht eine Therapie heutzutage (durch die neue Regelung der Regierung sogar noch weniger), über 116117 werde ich mein Glück versuchen aber erhoffe mir davon nicht viel

x 8 #96


Elly79
@Soulclaw90 Danke das du nochmal geantwortet hast und trau dich. Das Thema ist emotional, daher auch mal ein etwas rauherer Ton. Ich glaube hier will dir niemand böses.

Das du im Moment nicht arbeiten kannst ist jetzt so, du musst erstmal wieder stabil werden.
Niemand kann sagen ob die Situation wieder besser wird, das wird die Zeit und Versuche zeigen.
Da es deiner Frau erstmal gut geht, kannst du dich auf das Gesundwerden konzentrieren.

Sei für deine Kinder weiter da, Zeit der Eltern ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Alles Gute für dich.

x 3 #97

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Greta__
Zitat von Soulclaw90:
Ich lese noch aktiv mit aber habe mich nicht mehr wirklich getraut hier zu schreiben da ich das Gefühl bekommen hatte das die Stigmatisierung hier ...

Hast du die richtige Art der Therapie für dich erhalten? Ich frage, weil ich nach tiefenfundierter und Verhaltenstherapie immer noch nicht psychisch gesund war.

Mittlerweile habe ich die richtige Diagnose, ich wurde jahrelang auf etwas behandelt, was bei meiner Diagnose nicht ausgereicht hat. Ich mache jetzt auf Selbstzahler eine für mich richtige Therapie.

Möchte damit nicht sagen das es bei dir auch so ist, aber als Gedanken in den Raum werfen.

Ich wünsche dir alles Gute.

x 2 #98


SilentRoG
Zitat von Soulclaw90:
Ich lese noch aktiv mit aber habe mich nicht mehr wirklich getraut hier zu schreiben da ich das Gefühl bekommen hatte das die Stigmatisierung hier ähnlich ist wie im realen Leben, zum Glück haben nicht alle so hier im Thema geschrieben, danke schonmal an euch.

Hier sind die gleichen Menschentypen vertreten wie im realen Leben, daher wirst du immer Zuspruch und/oder Ablehnung erfahren.

Dass die finanzielle Situation deiner Ex soweit gesichert ist, ist natürlich gut für dich. Einen Grund mehr dich erstmal auf dich zu konzentrieren und mit dir selbst wieder auf die Spur zu kommen. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit in anderer Jobs quer einzusteigen, wenn dann gelernter Job nicht mehr ausführbar ist. Die Variante die @Elly79 vor geschlagen hat mit Rente um den Druck raus zu nehmen und dann versuchen schrittweise Änderungen zu etablieren wäre vielleicht ein möglicher Weg langsam wieder hochzufahren.
Und wer weiß, vielleicht verbessert sich dein Zustand so auch schrittweise wieder.

Dass du dich um deine Kinder kümmerst und Zeit mit ihnen verbringst finde ich super.

Versuch den Druck etwas rauszubekommen, manchmal reicht das schon um einen neuen Weg einzuschlagen.

x 2 #99


S
Zitat von Greta__:
Ich mache jetzt auf Selbstzahler eine für mich richtige Therapie.

Das muss man sich dann ja auch erstmal leisten können.

#100


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore