Zitat von Soulclaw90: ich fühle mich mit diesen Problem total allein,
Ich glaube Dir, dass Du Dich so fühlst - aber letztendlich ist das ein Problem, dass fast alle psychisch Erkrankten betrifft. Jetzt nicht bezogen auf Unterhalt, sondern bezogen auf Geld und Erwerbstätigkeit allgemein.
Jedem, der Langzeitkrank ist (ob jetzt psychisch oder durch eine physische Krankheit) liegt die Krankenkasse/das Arbeitsamt oder andere Behörden im Nacken und baut Druck auf, dass man wieder arbeiten geht. Jeder Alleinerziehende, der psychisch erkrankt, fühlt den Druck, eigentlich arbeiten zu müssen um Geld zu verdienen. Die Beispiele können hier zahllos weitergeführt werden. Jeder psychisch Erkrankte muss irgendwie für seine Kosten aufkommen - egal, ob es jetzt Unterhalt oder Miete ist.
Von daher bist Du objektiv gesehen absolut nicht allein mit dem Problem.
Die Frage ist, wie Du damit umgehen willst. Gerade wenn Du für Dein Kind da sein möchtest, wäre das doch ein guter Ansporn, an Deinen Problemen zu arbeiten und beruflich wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Erstes Ziel ist immer, in die Selbstwirksamkeit zu kommen. Ich lese bei Dir schon so ein bisschen heraus, dass alle anderen Schuld sind, dass es Dir so geht (Trennung, die bisherigen Arbeitsplätze, das Jugendamt). Du hast aber nicht geschrieben, was Du denn aktuell machst, um die Situation zu verbessern (außer dass Du Unterlagen sammelst die beweisen sollen, warum Du es NICHT kannst).