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Soulclaw90

Soulclaw90
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Hallo an alle,

momentan bin ich sehr stark am Grübeln.

Aktuell bin ich noch im Krankengeld Bezug und warte auf das Ergebnis meines Widerspruchs für eine LTA Maßnahme bei der DRV.

Da ich Unterhaltspflichtig bin habe ich immer mit dem Jugendamt zu tun und die Wollen das ich langfristig wieder Vollzeit in meinen alten Beruf (Bürobereich) arbeite. Ich bin mir aktuell nichtmal sicher ob ich Vollzeit wieder packe aber da spüre ich schon ein Druck vom Jugendamt (die wollen ja das ich den Unterhalt alleine zahle, sind aktuell 600Euro die ich neben meinen eigenen Fixkosten stemmen müsste)

Auf der einen Seite soll ich psychisch mich nicht überfordern und gesund werden (meine psychische Erkrankung wie die ÄVPS, rezidivierende Depression und soziale angststörung sind mittlerweile chronisch) auf der anderen Seite herrscht eben dieser Druck möglichst zu funktionieren, klar ist es mir wichtig für die Kinder auch finanziell sorgen zu können aber die letzten Jahre haben an Arbeitsplätzen immer gesorgt das ich im Dauer Überforderung war.

Eigentlich wäre es natürlich gut wieder Arbeitstechnisch was zu machen um einen geregelten Tagesablauf zu bekommen aber gleichzeitig diesen Druck im Nacken zu haben und die Angst das mich das Jugendamt zur Not dazu zwingen kann lässt mich oft innerlich verzweifeln.

Aktuell habe ich meine alten berichte von Kliniken zusammengesammelt das ich nachweisen kann das ich meine psychischen Erkrankungen schon länger habe und es einen chronischen Verlauf hat, das auch Heilungsversuche unternommen wurden. Die Psychiatrische Institutsambulanz würde mir auch ein Attest ausstellen und bescheinigen um etwas aktuell nachzuweisen.

Ich fühle mich halt komplett fremdgesteuert. ich fühle mich mit diesen Problem total allein, da ich zusätzlich immer noch mit der Trennung sehr zu kämpfen habe

12.07.2026 x 1 #1


101 Antworten ↓
Lbusch

Lbusch
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Irgendwie empathielose Antworten hier. Natürlich gibt es Arbeitsunfähigkeit, auch aus psychischen Gründen, auch dauerhaft. Gut findet das keiner. Wenn es wirklich nicht geht, kann es nicht das Ziel sein, sich trotzdem auf Teufel komm raus zum Arbeiten zu zwingen, um dann Unterhalt zahlen zu können. Wenn man sich nachher selbst komplett kaputt gearbeitet hat und dann entweder so kaputt ist, dass man nicht mehr für das Kind da sein kann oder vielleicht sogar ganz weg ist, ist dem Kind auch nicht geholfen. Dann lieber ein präsenter, arbeitsloser Elternteil als ein komplett psychisch zerstörter oder nur ein Grabstein.

Das ändert natürlich auch nichts an der finanziellen Not der Mutter ohne Unterhalt. Aber wenn du schon alles versucht hast und es geht nicht, geht es eben nicht. Das kann man natürlich auch dem Kind kindgerecht erklären.

Den Verweis auf die Allgemeinheit finde ich auch merkwürdig. Die Allgemeinheit kommt für sehr viele, sehr unnötige Dinge mit sehr hohen Kosten auf, inklusive für Bomben, die kleinen, palästinensischen Kindern die Gliedmaßen ausreißen. Dann kann die Allgemeinheit auch dafür aufkommen, dass es einem deutschen Kind finanziell etwas besser geht.

Natürlich ist es auch gut, es zu versuchen, wieder arbeiten zu gehen. Wenn aber schon wirklich alles lange genug versucht wurde, dann ist halt alles versucht worden. Wenn es wirklich so ist, ist Nachweise dafür sammeln und Rente beantragen dann wohl der richtige Weg.

Wie schon gesagt, präsent und arbeitslos ist besser als reich und kaputt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dein Kind das später anders sehen würde.

11.07.2026 15:31 • x 15 #9


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A


Jugendamt Probleme

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DrSeltsam

DrSeltsam
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Grundsätzlich: Solange mir hier im Forum keiner erzählen will, er wäre 4 Meter groß oder hätte 8 Arme, glaube ich grundsätzlich alles was hier geschrieben wird. Das bedeutet, ich glaube dass das was hier einer schreibt den Tatsachen entspricht oder derjenige zumindest davon überzeugt ist.


Von daher gehe ich davon aus, dass @Soulclaw90 im Moment keine Möglichkeit hat irgendwie den Unterhalt für sein Kind aufzubringen. Nicht, "er will nicht", nicht "er hat keine Lust". Er ist auch nicht geizig und es fehlt auch nicht die Einsicht, dass er seinen Beitrag leisten muss. Er will die Mutter weder über den Tisch ziehen, noch sich aus der Verantwortung stehlen.

Er kann nicht. Es geht nicht, klappt nicht, funktioniert nicht.

Ihm jetzt den Vorwurf zu machen, er würde sich nicht genug zusammenrissen ist in meinen Augen nicht viel besser als das zu jemandem zu sagen, der auf einmal blind ist oder beide Arme verloren hat. Wir wissen doch alle, wie belastend und einschränkend psychische Krankheiten sein können. Warum ist das in dieser Situation auf einmal was ganz anderes?

Statt noch mehr Druck aufzubauen würde es doch viel mehr Sinn machen, ihm den schon bestehenden Druck etwas zu nehmen und dafür zu sorgen dass er selbst wieder auf die Beine kommt. Damit er dann auch finanziell wieder seinen Verpflichtungen nachkommen kann.

Zitat von Cornelie:
Und ja, ich finde Eltern sollten sich gefälligst anstrengen für ihre Kinder.
Nicht die Allgemeinheit.
Auch wenn die für vieles andere zahlt

Doch. Genau in solchen Fällen ist die Allgemeinheit m M. n. dazu da, einzuspringen. Denn weder die Mutter und erst recht nicht die Kinder können irgendwas dazu und sollten in keinster Weise darunter leiden. Und dass der Unterhalt notwendig ist und nicht primär für Schallplatten und Süßigkeiten ausgegeben wird, ist auch jedem klar - vor allem dem Vater.

Es muss eine Lösung her, die sowohl @Soulclaw90 eine Perspektive bietet als auch die regelmäßige Zahlung des Unterhalts sicherstellt. Ihm Vorwürfe zu machen, ist in meinen Augen keine.

12.07.2026 12:34 • x 11 #74


Zum Beitrag im Thema ↓


Cornelie
Für mich sind das 2 paar Schuhe die du mischt.

Du bist krank das ist das eine.
Da musst du dich drum kümmern.

Du bist DEINEM KIND gegenüber Unterhaltspflichtig

Das ist eine Pflicht der DU nachkommen musst.

Das hat nichts mit deiner Krankheit zu tun oder das du noch unter der Trennung leidest

Statt Unterlagen zu sammeln das du nicht arbeiten kannst....
Solltest du anfangen etwas zu unternehmen das du deiner Pflicht gegenüber deinem Kind nachkommst

Da bist du für zuständig nicht die Allgemeinheit

x 3 #2


Kruemel_68
Zitat von Soulclaw90:
ich fühle mich mit diesen Problem total allein,

Ich glaube Dir, dass Du Dich so fühlst - aber letztendlich ist das ein Problem, dass fast alle psychisch Erkrankten betrifft. Jetzt nicht bezogen auf Unterhalt, sondern bezogen auf Geld und Erwerbstätigkeit allgemein.

Jedem, der Langzeitkrank ist (ob jetzt psychisch oder durch eine physische Krankheit) liegt die Krankenkasse/das Arbeitsamt oder andere Behörden im Nacken und baut Druck auf, dass man wieder arbeiten geht. Jeder Alleinerziehende, der psychisch erkrankt, fühlt den Druck, eigentlich arbeiten zu müssen um Geld zu verdienen. Die Beispiele können hier zahllos weitergeführt werden. Jeder psychisch Erkrankte muss irgendwie für seine Kosten aufkommen - egal, ob es jetzt Unterhalt oder Miete ist.

Von daher bist Du objektiv gesehen absolut nicht allein mit dem Problem.

Die Frage ist, wie Du damit umgehen willst. Gerade wenn Du für Dein Kind da sein möchtest, wäre das doch ein guter Ansporn, an Deinen Problemen zu arbeiten und beruflich wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Erstes Ziel ist immer, in die Selbstwirksamkeit zu kommen. Ich lese bei Dir schon so ein bisschen heraus, dass alle anderen Schuld sind, dass es Dir so geht (Trennung, die bisherigen Arbeitsplätze, das Jugendamt). Du hast aber nicht geschrieben, was Du denn aktuell machst, um die Situation zu verbessern (außer dass Du Unterlagen sammelst die beweisen sollen, warum Du es NICHT kannst).

x 2 #3


Greta__
Als allein erziehende Mutter zweier Kinder kann ich dir nur sagen das es ohne Unterhalt fast unmöglich ist Kinder gut groß zu bekommen.

Das du krank bist, dafür kannst du nichts. Wohl aber dafür zu sorgen wieder gesund zu werden. Für dich und deine Kind(er).

x 5 #4


S
@Soulclaw90
Wenn nicht schon getan,
eine anwaltliche Beratung (Familienrecht) und/oder andere Sozialberatungen können weiterhelfen. Wenn du mangels Einkommen zur Zeit nicht zahlen kannst kann ein Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt werden.
Ansonsten ja... dran arbeiten wieder auf die Beine zu kommen.

x 3 #5


L
Wobei Unterhaltsvorschuss das Problem für den TE nur vertragt. Ein Vorschuss ist eben nur ein Vorschuss und die Unterhaltsvorschusskasse ist sehr hinterher, ihr Geld zurückzubekommen. Das sind Schulden, die niemals verjähren und die auch nicht im Rahmen einer Privatinsolvenz mit aufgelöst werden können. Der Unterhaltsvorschuss ist weniger als der gesetzliche Mindestunterhalt, aber als ebenfalls langjährige alleinerziehende Mutter wusste ich die Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit immer sehr zu schätzen.

Im Übrigen war ich alleinerziehend, körperlich und psychisch krank und musste nicht nur Geld für das Kind erarbeiten, sondern zusätzlich, wie sagt man, mich um das Kind kümmern? Bringen, abholen, bei Hausaufgaben helfen, zum Arzt gehen, Essen kochen, Wäsche waschen, einkaufen, usw.

x 4 #6


Soulclaw90
Ich habe schon sehr viele Therapien, Kliniken usw. Versucht. Ich war definitiv nicht untätig aber sobald ich wieder anfange zu arbeiten zerplatzt alles wieder und ich komme wieder in eine Angst/depressiven Phase wo ich Monate benötige um wieder egal zu kommen. Im privaten klappt das mittlerweile besser aber beruflich überhaupt nicht, ich scheine auf dem 1. Arbeitsmarkt immer wieder unter zu gehen und mit keiner Therapie konnte ich stabil genug dafür werden.

Die PIA wo ich in Behandlung bin rät mir schon Erwerbsminderungsrente zu beantragen da sie mich kaum als arbeitsfähig bzw leistungsfähig genug einstufen.
Vllt könnte ich noch Helfer stellen schaffen aber finanziell wird es dann definitiv nicht reichen.

Ein Anwalt für Familienrecht hat mir dazu geraten Arzt Berichte/Atteste zu sammeln um die Heilungsversuche und Diagnosen nachzuweisen.

Ich bin immer für meine Kinder da, daran gibt es kein Zweifel. Auch möchte ich das finanziell aber die Krankheit hat ein normales arbeiten bisher immer unmöglich gemacht.
Ich bin im Widerspruchsvergahren für eine LTA Maßnahme über die DRV aber das zieht sich leider auch sehr

x 5 #7


Cornelie
Zitat von Soulclaw90:
Ich habe schon sehr viele Therapien, Kliniken usw. Versucht. Ich war definitiv nicht untätig aber sobald ich wieder anfange zu arbeiten zerplatzt ...

Das ändert nichts an der finanziellen Lage in der sich die Mutter der Kinder und die Kinder befinden

x 4 #8


Lbusch
Irgendwie empathielose Antworten hier. Natürlich gibt es Arbeitsunfähigkeit, auch aus psychischen Gründen, auch dauerhaft. Gut findet das keiner. Wenn es wirklich nicht geht, kann es nicht das Ziel sein, sich trotzdem auf Teufel komm raus zum Arbeiten zu zwingen, um dann Unterhalt zahlen zu können. Wenn man sich nachher selbst komplett kaputt gearbeitet hat und dann entweder so kaputt ist, dass man nicht mehr für das Kind da sein kann oder vielleicht sogar ganz weg ist, ist dem Kind auch nicht geholfen. Dann lieber ein präsenter, arbeitsloser Elternteil als ein komplett psychisch zerstörter oder nur ein Grabstein.

Das ändert natürlich auch nichts an der finanziellen Not der Mutter ohne Unterhalt. Aber wenn du schon alles versucht hast und es geht nicht, geht es eben nicht. Das kann man natürlich auch dem Kind kindgerecht erklären.

Den Verweis auf die Allgemeinheit finde ich auch merkwürdig. Die Allgemeinheit kommt für sehr viele, sehr unnötige Dinge mit sehr hohen Kosten auf, inklusive für Bomben, die kleinen, palästinensischen Kindern die Gliedmaßen ausreißen. Dann kann die Allgemeinheit auch dafür aufkommen, dass es einem deutschen Kind finanziell etwas besser geht.

Natürlich ist es auch gut, es zu versuchen, wieder arbeiten zu gehen. Wenn aber schon wirklich alles lange genug versucht wurde, dann ist halt alles versucht worden. Wenn es wirklich so ist, ist Nachweise dafür sammeln und Rente beantragen dann wohl der richtige Weg.

Wie schon gesagt, präsent und arbeitslos ist besser als reich und kaputt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dein Kind das später anders sehen würde.

x 15 #9


M
[url=/post4094872.html#p4094872]Zitat von Cornelie[/url]
Das ändert nichts an der finanziellen Lage in der sich die Mutter der Kinder und die Kinder befinden
Das ändert allerdings sehr viel an der finanziellen Situation in der sich @Soulclaw90 befindet.

Ohne Gesundheit keine Arbeit, ohne Arbeit kein Geld für ihn. Von irgendetwas muss er erstmal selbst leben, seine Fixkosten und Versorgung (Lebensmittel, Medikamente wetc) zahlen können und sich um seine eigene Gesundheit und Arbeitsfähigkeit kümmern. Es bringt nichts wenn er grundlegend kaum bis garnicht arbeitsfähig ist und unter dem Druck abklappt und (mal ganz böse gesagt) in einem Jahr dann deswegen selbst in der Kiste liegt (was ich ihm nicht wünsche). Und dann?

Geld bekommen (Ex)Frau und Kind schon, das nennt sich Unterhaltsvorschuss und wird vom Amt gezahlt. Für Soul bzw generell menschen in solchen Situationen gibt es auch einen Schon/Freibetrag beim Einkommen, der nicht angetastet werden darf um seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Wenn er momentan nicht arbeitsfähig ist dann können di esich auch auf den Kopf stellen, dann ist das eben so und können ihn - insbesondere mit scheinbar bestehender Bestätigung dafür - auch nich zwingen.

x 6 #10


S
Zitat von Lbusch:
Irgendwie empathielose Antworten hier.

Finde ich allerdings auch, zumal die hier Angemeldeten doch meist auch an psychischen oft chronischen Erkrankungen leiden und wissen wie lange sich so ein Genesungsprozess hinziehen kann, sofern man überhaupt wieder komplett gesund wird. Der TE will sich ja nicht aus seiner Verantwortung stehlen, sondern ist schlichtweg zur Zeit nicht arbeitsfähig.

x 5 #11


koenig
Zitat von Soulclaw90:
aber sobald ich wieder anfange zu arbeiten zerplatzt alles wieder und ich komme wieder in eine Angst/depressiven Phase wo ich Monate benötige um wieder egal zu kommen

Gibt es eine Idee warum das so ist? Vielleicht kann man da nochmal ansetzen.

Am Ende geht es doch immer darum, zu funktionieren, damit man allen seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Das ist ja das Dilemma.

#12


Cornelie
Zitat von Lbusch:
Irgendwie empathielose Antworten hier. Natürlich gibt es Arbeitsunfähigkeit, auch aus psychischen Gründen, auch dauerhaft. Gut findet das keiner. ...

Falls du mich meinst,

Ich weiß ganz genau wie es ist
Aufzuwachsen wenn das Geld fehlt. Wenn ein Elternteil sagt ich kann leider nicht...

Ich würde ja.

Das hat nichts mit Empathielosigkeit zu tun sondern mit Erfahrung

Und ja, ich finde Eltern sollten sich gefälligst anstrengen für ihre Kinder.


Nicht die Allgemeinheit.

Auch wenn die für vieles andere zahlt

x 1 #13


M
Zitat von Cornelie:
Und ja, ich finde Eltern sollten sich gefälligst anstrengen für ihre Kinder.

Tut er doch. Es gibt auch mehr als das rein Materielle. WESENTLICH mehr. Und da rede ICH aus Erfahrung

x 3 #14


S
Zitat von Cornelie:
Und ja, ich finde Eltern sollten sich gefälligst anstrengen für ihre Kinder.

Du reagierst sehr emotional aus eigener Betroffenheit, das hilft dem TE jetzt aber auch nicht weiter. Es scheint du hast da selbst noch was aufzuarbeiten.

x 2 #15


SilentRoG
Zitat von Cornelie:
Falls du mich meinst, Ich weiß ganz genau wie es ist Aufzuwachsen wenn das Geld fehlt. Wenn ein Elternteil sagt ich kann leider nicht... Ich würde ...


Ich bin da etwas zwiegespaltenbob deiner Aussage, denn so wie du aus Erfahrung berichtest, kann ich als Unterhaltspflichtiger Papa auch aus Erfahrung berichten.

Getrennt hat man sich schnell. Die Gründe dürften hier aber auch vielfältig sein und manchmal halt auch ein bisschen in die Richtung gehen, das die ausgewählte Richtung nicht durchdacht war und nach hinten los geht.

Meine Ex hat si viele Dinge nach der Trennung für ihren Vorteil drehen wollen, was hingegen Änderungen an anderer Seite nach sich gezogen hat, mit denen Sie nicht gerechnet hat und ihre Situation verschlechtert hat.

Sie wollte unbedingt die Lohnsteuergruppen ändern, damit sie mehr netto bekommt.
Damit wird mein netto aber plötzlich massiv beschnitten und damit erhält sie nun weniger Unterhalt. Jetzt hat sie aber nicht soviel netto mehr, wie Unterhalt weniger, da der Staat auch noch die Hand aufhällt. Eigentor.

Sie möchte nur halbtags arbeiten, um für die Kinder (Jugendliche) da zu sein, während mit immer vorgeworfen wurde, meine Überstunden und Vollzeitarbeit lässt mir zu wenig Zeit für die Kids.
Sie strebt nur die Trennung an, ich mittlerweile die Scheidung, denn aktuell zahle ich ihre Rente mit, damit sie halbtags arbeiten kann. Den Luxus muss ich ihr eher nicht gönnen.
Um auf mich selbst aufzupassen habe ich die Stunden reduziert. Denn der Wunsch Eigenheim, den ich meiner Familie ermöglichen wollte, und der sehr stark von meiner Frau geäußert wurde, hat sich nach der Trennung erledigt. Also arbeite ich mich jetzt nicht mehr kaputt, um diesen Wunsch zu ermöglichen. Super für mich, mehr Zeit für die Kinder.
Pech für Sie, weniger netto und somit wieder weniger Unterhalt.

Eine Medallie hat immer zwei Seiten. Meine Kids sind soweit versorgt und bekommen von mir zusätzlich zum Unterhalt noch Unterstützung. Meine Ex hingegen nicht, denn sie hat mich verlassen.

x 2 #16


Elly79
@Soulclaw90 Hast du schon herausfinden können was an der Arbeit dich so belastet? Gerade im Büro gibt es ja auch Möglichkeiten im Homeoffice zu arbeiten, was durchaus weniger Stress bedeuten kann. Da kann man ja auch erstmal 24 h/Woche oder so probieren, wären 3 Tage.
Ich würde therapeutisch da mal rangehen, gerade wenn es privat psychisch ok läuft und nur auf der Arbeit nicht.

x 1 #17

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Cornelie
Zitat von silberauge:
Du reagierst sehr emotional aus eigener Betroffenheit, das hilft dem TE jetzt aber auch nicht weiter. Es scheint du hast da selbst noch was ...

Emotional sicher. Da es für mich viel zu häufig passiert das 1 Elternteil versucht sich aus der Verantwortung zu nehmen.

Ansonsten bin ich klar damit. Aber das geht dich auch nichts an

x 2 #18


Cornelie
Zitat von SilentRoG:
Ich bin da etwas zwiegespaltenbob deiner Aussage, denn so wie du aus Erfahrung berichtest, kann ich als Unterhaltspflichtiger Papa auch aus Erfahrung ...

Für mich ist nur wichtig das Kinder in keiner Weise auf der Strecke bleiben

Weder finanziell noch emotional oder sonstwie

Für mich ist es nicht okay wenn sich einer/ eine aus der Verantwortung schleicht.
Dazu stehe ich

x 3 #19


Greta__
Ich habe Unterhaltsvorschuss bekommen, man darf aber nicht vergessen das das Gesetz noch nicht sehr lange geändert wurde. Da gab es nur bis zu 6 Jahre Unterhaltsvorschuss und zum 12. Lebensjahr war Schluss damit. Und dann? Unterhaltsvorschuss ist ein Witz, kein Kind kann mit dieser Summe groß gezogen werden.

Ich musste auch Vollzeit arbeiten, für alles allein grade stehen, egal ob psychisch krank oder nicht.

Das interessiert dann auch keinen, weil gibt ja Unterhaltsvorschuss.... 🙄🙄

Natürlich ist es hart psychisch krank zu sein und deshalb nicht arbeiten zu können. Nutzt einem allein erziehende Elternteil nur nichts. Man hat's getan, weil man musste.

Man hat Verantwortung und sollte alles dafür tun um wieder gesund zu werden. Natürlich ist Geld nicht alles. Erzähl das aber mal allen allein erziehenden.

x 1 #20


A


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