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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Soulclaw90
Zitat von Elly79:
@Soulclaw90 Hast du schon herausfinden können was an der Arbeit dich so belastet? Gerade im Büro gibt es ja auch Möglichkeiten im Homeoffice zu ...

Viele Aufgaben auf einmal, der Zeitdruck und die Verdichtung der Arbeit, mehrere Sachen auf einmal, damit habe ich massive Probleme. In der ambulanten Verhaltenstherapie hatte ich es versucht resilenter zu werden. Nachdem ich bei vielen Firmen war und es trotz allem nie funktioniert hatte war auch der Therapeut mit seinem Latein am Ende und er meinte auch: möglicherweise wäre eine Rente für die die bessere Wahl.
Ich bin scheinbar kaum belastbar und habe Eigenschaften die man im Arbeitsleben nicht gebrauchen kann (habe eine Soziale Angststörung, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung und rezidivierende Depression). Ich habe auch eine Gleichstellung mit ner Schwerbehinderung...
Aktuell suche ich nach ner tiefenpsychologischen Therapie aber ohne Erfolg...Wartelisten sind gesperrt

x 2 #21


S
Zitat von Greta__:
Ich musste auch Vollzeit arbeiten, für alles allein grade stehen, egal ob psychisch krank oder nicht.

Du hast es aber offensichtlich hinbekommen auch wenn das sicherlich nicht einfach war. Aber man sollte das eben nicht verallgemeinern, dass das jeder so können müsste. Da sind wir doch genau wieder bei den oft vorgenommenen gesellschaftlichen Stigmatisierungen psychisch Erkrankter, das diese sich eben nur mal mehr zusammenreißen müssten. Ich habe mich z.B. auch gut ein Jahr krank auf einen Job geschleppt, ich dachte auch ich müsste. Am Ende bin dann dann komplett zusammengeklappt und war anschließend zwei Jahre arbeitsunfähig und kann von Glück sagen dass ich wieder gesund geworden bin.

x 8 #22


A


Jugendamt Probleme

x 3


Cornelie
Zitat von Soulclaw90:
Viele Aufgaben auf einmal, der Zeitdruck und die Verdichtung der Arbeit, mehrere Sachen auf einmal, damit habe ich massive Probleme. In der ...

Das alles mag ja sein,

Aber du vergisst das die das mutter deiner Kinder das alles ausgleichen muss. Egal wie es ihr geht.
Und auch deine Kinder

x 2 #23


Greta__
Zitat von silberauge:
Du hast es aber offensichtlich hinbekommen auch wenn das sicherlich nicht einfach war. Aber man sollte das eben nicht verallgemeinern, dass das jeder ...

Frag mich mal zu welchem Preis. 2 x stationär, 2 x Tagesklinik, 1 x Reha und ambulanter Therapie. Betreuung der Kinder organisieren, die Kinder emotional auffangen das Mama krank war usw. Das hat nichts mit Stigmatisierung zu tun, im Gegenteil. Verantwortung für mich, meine Gesundheit, meine Kinder.

x 4 #24


Cornelie
Zitat von silberauge:
Du hast es aber offensichtlich hinbekommen auch wenn das sicherlich nicht einfach war. Aber man sollte das eben nicht verallgemeinern, dass das jeder ...

Bein, nur kann auch ein psychisch kranker kicht alles an andere abgeben.

Er sollte schon an sich arbeiten und nicht erwarten das andere alles auffangen

x 1 #25


Lbusch
Ich wollte hier niemanden an sich empathielos nennen, fand und finde aber leider einfach einige Antworten hier als empathielos, gerade unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns hier in einem Forum für psychisch Kranke befinden.

Es gibt ja keine Anzeichen dafür, dass der TE einfach keinen Bock aufs Arbeiten und nichts versucht hat. Wenn jetzt einer schreiben würde "Ich kann nicht arbeiten, mache aber keine Therapie und nehme keine Medikamente und mache keine Maßnahmen, bringt eh nichts und hab auch keinen Bock", dann wären solche Antworten vielleicht angemessen. Aber dem ist ja nicht so.

Find's einfach ungerecht, wenn Vorwürfe kommen wie "stehl dich nicht aus der Verantwortung", wenn's überhaupt keine Anzeichen gibt, dass es so ist. Das muss doch jedem klar sein, der in diesem Forum ist, dass das total verletzend und ungerecht für einen wirklich psychisch Kranken ist.

Und natürlich glaube ich auch, dass die Mutter auch psychisch belastet ist. Das hebt aber doch die psychischen Belastungen des TE nicht auf. Dann verdient die Mutter natürlich ebenso Unterstützung in jeder Art. Nur kann der TE die finanzielle Unterstützung im Moment halt nicht leisten.

Ich habe selbst in meinen schlimmsten depressiven Phasen jeden Tag geduscht und Zähne geputzt, aber ich weiß, dass andere das nicht können. Ich würde mich allerdings niemals deshalb überlegen fühlen oder jemand anderen deshalb Vorwürfe machen. Würde mich jetzt nicht hinstellen und sagen, streng dich doch mal richtig an, dann schaffst du das auch. Einfach, weil ich als selbst sehr psychisch Kranke weiß, wie ungerecht und verletzend das ist.

Deshalb ist es auch irgendwie traurig, wenn dem TE solche Vorwürfe gemacht werden oder man die Situation auf sich selbst bezieht und meint, man hätte es in einer ähnlichen Situation auch geschafft. Wenn es ersichtlich wäre, dass es Fahrlässigkeit und Absicht seitens des TE ist, dann klar, aber ist ja nicht so.

Was würde es jetzt wirklich bringen, wenn sich der TE absolut zwingt, arbeiten zu gehen? Es würde wahrscheinlich sowieso nicht funktionieren, weil auch die Leistung natürlich leidet, aber selbst wenn der TE wider Erwartens einen Job halten könnte, müsste das ja zwangsläufig irgendwann in einer Katastrophe enden, inklusive Su*zid im schlimmsten Fall. Das hilft doch absolut niemanden. Dann gibt's weder den Papa noch Geld. Das kann doch keiner ernsthaft wollen.

Frage mich deshalb auch, was der TE noch machen soll, wenn er offensichtlich alles versucht hat und sich das auch nicht auf den Fingern saugt (Schwerbehinderung beweist das zum Beispiel). Ich glaube auch immer noch nicht, dass das Kind das nachher anders sehen würde. Liebe ist erstmal am wichtigsten. Und die Mutter verdient dann natürlich eben Hilfe von anderer Seite. Aber dafür trägt der TE dann keine Verantwortung, auch, wenn's hart ist.

(Bin übrigens selbst bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die auch nicht viel Geld hatte und sich kaputt gearbeitet hat. Und mein Vater hat aus fehlendem Interesse keinen Unterhalt gezahlt. Das ist natürlich was anderes und total kacke. Heutzutage mache ich dafür definitiv meinen Vater verantwortlich, aber eben auch das System, weil es dann von staatlicher Seite keine Unterstützung für uns gab, obwohl definitiv genug Geld vorhanden wäre. Und wenn mein Vater hätte nicht arbeiten können, dann hätte ich definitiv nur das System verantwortlich gemacht.)

x 10 #26


S
Zitat von Cornelie:
Er sollte schon an sich arbeiten und nicht erwarten das andere alles auffangen

Ich habe jetzt nicht herausgelesen dass dem TE alles gleichgültig ist und er nicht an sich arbeiten möchte. Aber es ist halt leider nicht wie eine Grippe, paar Wochen Bett und dann wieder fit. Dazu kommt die schwierige Lage unseres Gesundheitssystems. Wartezeiten für Therapieplätze bei niedergelassenen Therapeuten und Psychiatern bis zu einem Jahr und mehr und viele nehmen nur noch privat Versicherte. Wer eher ländlich wohnt und nicht mobil ist hat eh die A... karte.

x 4 #27


Dunkelbunte
Zitat von Soulclaw90:
Die PIA wo ich in Behandlung bin rät mir schon Erwerbsminderungsrente zu beantragen

Mach genau das!

x 2 #28


Sonja77
Also ich hab hier nun alles gelesen sowie die Antworten und alles

Ich will mich nicht dazu äußern was die anderen hier gesagt und geschrieben haben denn das steht mir nicht zu

Dir lieber TE möchte ich meinen Teil erzählen,nicht groß im Detail aber einfach auch mal ne andere Meinung und Sichtweise

Ich war eine ganze Weile alleinerziehend mit meiner großen Tochter,ich hab damals die Scheidung eingereicht da war meine Tochter noch nicht mal 4 Jahre alt
Und bis zu ihrem 11ten Lebensjahr war ich alleinerziehend
Ihr Vater hat sich immer geweigert Unterhalt zu zahlen,nicht weil er nicht konnte sondern weil er nicht wollte auch hat er seitdem keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter die heute bald 30 wird
Ich hab nie Unterhalt gerichtlich verlangt oder einen Anwalt eingeschaltet…Ich hab selbst gearbeitet und meine Tochter alleine großgezogen und ich würde es jederzeit wieder so tun denn ich bin froh niemandem danken zu müssen

Ich will dir damit sagen
Für Kinder ist es wichtig beide Elternteile zu haben,sich auf beide verlassen zu können und mit beiden einen tollen engen Kontakt zu haben…meine Tochter hat nie über materielle Mängel geweint,sehr wohl aber über die Anwesenheit ihres Vaters
Auch ist sie trotzdem perfekt groß geworden und es hat ihr an nichts gefehlt denn man muss auch nicht zwingend im Überfluss Leben materiell

Du bist Psychisch krank du kannst nicht arbeiten,also lass dir niemals einreden das es deine Schuld ist…Dich trifft keine Schuld außer das du halt eben keinen Unterhalt zahlen kannst weil du nicht arbeitest
Du bist aber kein sozial schmarotzer sondern ein Psychisch kranker Mensch

Wenn du nicht zahlen kannst dann kannst du es eben nicht,es gibt für Kinder weitaus wichtigeres als die neuste Jeans oder das neuste iPhone

Glaub mir es ist nicht der Weltuntergang das du nicht zahlen KANNST weil du KRANK bist
Sei für deine Kinder da,sei present hab immer ein offenes Ohr ein liebes Wort und lass sie spüren das sie immer auf dich zählen können und du jederzeit da bist…..Ganz egal ob mit Geld oder ohne…sei ein Papa denn es ist nicht das Geld und der Unterhalt was aus einem Mann einen Papa macht,sondern sein Wesen sein Umgang mit den Kids und sein Bemühen und Verständnis

Die Welt wäre heute eine viel bessere wenn weniger auf das materielle gesetzt würde und mehr auf anderes was man mit keinem Geld der Welt bezahlen kann

Lass einen Antrag auf Berentung stellen
Wenn’s nicht mehr geht das geht es nicht mehr es ist weder was schlimmes noch schlechtes ein Versuch ist es wert und vielleicht kommt der Antrag durch und die ganze Last fällt dir von den Schultern

Lieber ein kranker Papa den man liebt und auf den man zählen kann und ihn als Bezugspunkt sieht

Als ein Mann mit Geld zu dem man keinen echten Bezug hat

Und bevor jetzt wieder mal in den Raum gestellt wird das meine Meinung natürlich mal wieder nicht okay ist

Ich weis sehr wohl was es als Kind heißt nicht genug Essen zu haben bis Ende des Monats und ich weis was es bedeutet wenn man absolut nichts hat als Kind

Ich weis aber auch was es heißt nur eine Erzeugerin zu haben und keine ……das Wort hab ich in meinem Leben noch nie benutzt…eben halt nur eine Erzeugerin

Und nun ratet mal wieso ich heute eine schwere kPTBS hab
Ganz sicher nicht weil ich nicht viel materielles hatte

Versuch es bitte dir und deinen Kindern zuliebe einen Antrag auf Rente stellen zu lassen

Ich wünsche dir viel Kraft und viel viel Geduld mit dir selbst
Und denke immer daran
Du bist nicht schuld das du krank bist und nicht arbeiten kannst
Und du befindest dich hier in einem Forum für psychisch kranke
Du musst ganz sicher hier keine Rechenschaft ablegen

x 6 #29


S
Erwerbsminderungsrente kann erstmal ein Ausweg sein um aus dem Druck herauszukommen. Die Hürden sind allerdings hoch, aber bei dem TE liegt ja bereits einiges vor. Arbeitsversuche können dann ja trotzdem jederzeit versucht werden und die EM Rente ist ja auch eh zunächst befristet.

x 3 #30


Elly79
Vllt tlw Erwerbsminderungsrente und dann 3h arbeiten gehen bzw Homeoffice machen, so bleibt man im Berufsleben mit relativ wenig Stress. Weil wenn due EU Rente irgendwann nicht mehr bewilligt wird und man arbeiten muss, stelle ich mir den Einstieg weit schwieriger vor.

x 1 #31


E
Zitat von Cornelie:
Falls du mich meinst, Ich weiß ganz genau wie es ist Aufzuwachsen wenn das Geld fehlt. Wenn ein Elternteil sagt ich kann leider nicht... Ich würde ja. Das hat nichts mit Empathielosigkeit zu tun sondern mit Erfahrung Und ja, ich finde Eltern sollten sich gefälligst anstrengen für ihre Kinder. Nicht die ...

Nur sind Eltern auch nicht immer perfekt und manches funktioniert einfach nicht immer reibungslos und wenn er Krank ist und es kaum schafft sein eigener Unterhalt zu bestreiten ist er kein schlechterer Mensch, er kann trotzdem für sein Kind da sein, auch wenn es nicht Finanzieller Art ist, es gibt auch noch andere unbezahlbare dinge oder Leistungen die wichtig für ein Kind sind und es macht auch keinen Sinn ihm Schuldgefühle zu vermitteln, das hilft auch nicht und macht es auch nicht besser. Die meisten Kinder wenn sie geliebt werden kommen schon nicht zu kurz.

x 5 #32


Sonja77
Um GESUND aufzuwachsen brauchen Kinder
Liebe
Geborgenheit
Verständnis
Geduld
Vertrauen
Bezugspunkt und Personen
Wärme
Ein sicheres Umfeld

Was sie nicht unbedingt GESUND werden oder sein lässt ist
Geld
Materieller Überfluss
Immer das neuste beste teuerste
Haus
Pool
Garten
Pferd

Extrem viele hier an Usern sind heute in diesem Forum weil ihnen genau das gefehlt hat,was aus ihnen heute gesunde Menschen hätte werden lassen

Ich kenne hier drin keinen einzigen User und auch im realen Leben nicht

Der heute Psychisch krank ist weil er/sie als Kind wenig Geld hatte,nicht immer das beste Essen und mehr gebrauchte als neue Kleider

x 4 #33


Elly79
@Sonja77 Ganz ohne finanzielle Mittel ist es dennoch nicht einfach und man kann Geld nicht komplett abtun. Ja das menschliche und Liebe ist definitiv wichtiger, aber Kinder die am Existenzminimum leben oder sich vieles was andere kinder können nicht können weil das Geld fehlt leiden sehr.
Die Vorstellung das kinder nur liebevolle Zuwendung brauchen ist sehr romantisiert.

Ich hatte einen Klassenkameraden der wurde damals aufs übelste gemobbt weil er in alten Sachen rumgelaufen ist. Und der hatte eine zeitlang massive Probleme. Ich habe ihm von meinem Taschengeld ein Shirt gekauft damit er mal etwas neues hat.
Jeder der gemobbt wurde, weiss was das mit einem macht. Und das ist dann halt eine direkte Folge von Armut.

x 5 #34


E
Zitat von Greta__:
Frag mich mal zu welchem Preis. 2 x stationär, 2 x Tagesklinik, 1 x Reha und ambulanter Therapie. Betreuung der Kinder organisieren, die Kinder emotional auffangen das Mama krank war usw. Das hat nichts mit Stigmatisierung zu tun, im Gegenteil. Verantwortung für mich, meine Gesundheit, meine Kinder.

Es geht ja nicht darum dass du nichts geleistet hast, du hast alles Mögliche getan für deine Kinder und dafür kannst du auch Stolz sein, was halt nicht geht sind Vergleich, kennst du doch das Sprichwort, nicht alle sind aus dem gleichen Holz geschnitzt und das macht es am Ende aus. Du hast eine starke Persönlichkeit und einen grossen willen und Mental hast du das durchgezogen, das sind die Fakten, das bedeutet nicht, dass andere Menschen genau gleiches vollbringen können und das macht sie aber nicht schlechter, sondern sie haben einfach andere Defizite als du.

x 3 #35


Greta__
Zitat von Elly79:
@Sonja77 Ganz ohne finanzielle Mittel ist es dennoch nicht einfach und man kann Geld nicht komplett abtun. Ja das menschliche und Liebe ist definitiv ...

Mein ältestes Kind war auf einem Gymnasium wo die Eltern Anwälte, Ärzte, Richter waren. Was wäre da gewesen wenn nicht mitgehalten werden könnte? Ich habe z. B. neben dem Vollzeitjob noch gejobbt um nicht jeden Wunsch abschmettern zu müssen. Für die Abschlussfahrt, Abiball habe ich über ein Jahr gespart, damit mein Kind mitfahren konnte, ein tolles Outfit bekam.

Nur Liebe, Zuwendung reicht nicht, bin da ganz bei dir.

x 5 #36


E
Zitat von Elly79:
@Sonja77 Ganz ohne finanzielle Mittel ist es dennoch nicht einfach und man kann Geld nicht komplett abtun. Ja das menschliche und Liebe ist definitiv wichtiger, aber Kinder die am Existenzminimum leben oder sich vieles was andere kinder können nicht können weil das Geld fehlt leiden sehr. Die Vorstellung das kinder ...

Ich denke einen Unterhalt zu leisten wird er nicht können in seinem Zustand und das zieht sich ja über Jahren hinweg, aber er wird sicher auch seinem Kind mal was schönes kaufen können, oder mal in den Zoo, es gibt auf den gängigen Plattformen massenhaft Marken Klamotten, halt gebraucht aber man muss halt sich auch informieren und es gibt auch Vereine die man aufsuchen kann, ich denke wenn man sich einsetzt und sich auch an die richtigen Stellen wendet dann wird auch geholfen.

x 6 #37

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Greta__
Zitat von Elemente:
Es geht ja nicht darum dass du nichts geleistet hast, du hast alles Mögliche getan für deine Kinder und dafür kannst du auch Stolz sein, was halt ...

Ich habs geschafft, ja. Der Preis war aber sehr hoch. Nur weil ich es "durchgezogen" habe heißt das nicht das ich keine Baustellen habe und an diesen immer noch zu knabbern habe.

Ich hab mich hintenan gestellt, weil ich musste. Nennt sich Verantwortung und dazu stehe ich.

x 2 #38


Sonja77
Zitat von Elly79:
@Sonja77 Ganz ohne finanzielle Mittel ist es dennoch nicht einfach und man kann Geld nicht komplett abtun. Ja das menschliche und Liebe ist definitiv ...

Ohne finanzielle Mittel geht es nicht das ist klar…aber auch Kinder die am Existenzminimum leben können glücklich sein,das hat nichts mit schön reden oder romantisiert zu tun denn das bin ich garantiert nicht….vieles hat auch mit der Art der Erziehung zu tun und welche Werte man den Kindern von klein auf mit auf den Weg gibt….

schau,ich selber an mir selbst kenne beides
wirkliche Armut
finzieller Überfluss
und ich kann nicht sagen das ich mit finziellem Überfluss glücklicher war tut mir leid
ja vieles ist leichter und einfacher keine Frage
aber heißt das glücklich sein?in meinen Augen nicht

und was Mobbing angeht,das erlebt man nicht nur wenn man arm ist,das finanzielle hat beim Thema Mobbing nichts zu tun

es gibt hier in diesem Forum mehrere Kinder die massives Mobbing hinter sich haben,dadurch sehr krank geworden sind Therapie und sogar Klinik gebraucht haben weil es so schlimm war
einer dieser Kinder ist mein Sohn heute 15 er wurde 6 ganze Jahre lang auf das massivste übelste gemobbt jeden einzelnen verfluchten Tag 6 Jahre lang
heute hat er deswegen 2 schwere Diagnosen und war lange in Therapie

und nein weder bei ihm noch bei den anderen Kindern hier im Forum lag es auch nur im entferntesten an der finanziellen Situation zuhause

Geld ist wichtig das ist eine Tatsache
das Kinder die finanziell besser dastehen und ein besseres Leben haben ist keine Tatsache
sondern man sieht es halt einfach gerne so weil zu viele Menschen denken man könnte sich alles kaufen (nicht auf deinen Beitrag bezogen)sondern ganz allgemein

Geld kann eine Stütze sein,aber wenn meine Ansicht zu romantisiert ist,dann ist deine zu materiell in meinen Augen

x 3 #39


E
Zitat von Greta__:
Ich habs geschafft, ja. Der Preis war aber sehr hoch. Nur weil ich es "durchgezogen" habe heißt das nicht das ich keine Baustellen habe und an diesen immer noch zu knabbern habe. Ich hab mich hintenan gestellt, weil ich musste. Nennt sich Verantwortung und dazu stehe ich.

Das spricht dir auch niemand ab und Verantwortung tragen ist normalerweise auch üblich aber wenn die Person es selber kaum hinbekommt für sich Verantwortung zu tragen wie soll das gehen, zuerst muss er schauen dass er das für sich hinbekommt damit er einiger masse stabil leben kann, schwierig wird es wenn er bereits Chronisch erkrankt ist und dann noch an einer Angsterkrankung und Depressionen leidet, man sollte nie mit sich vergleiche machen so funktioniert es nun mal nicht, du kannst nie von dir auf andere schliessen.

x 4 #40


A


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