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Einschlafprobleme habe ich nur, wenn ich akute Probleme wälze. Da diese derzeit zur Genüge vorhanden sind, fällt mein Schlaf schon mal kürzer aus.
Ideal wäre bei mir 21.30-22.00 Uhr einschlafen und 5.00-6.00 Uhr aufwachen. Bin also der 7h-Typ. Wenn mich ein Problem sehr "reizt", fahre ich auch mal um 3-4 Uhr ins Büro und versuche, die Sache für mich zu regeln (in Ruhe, weil noch keine Störung). Das hat sich bei mir als deutlich gesünder erwiesen, als "mit Gewalt" im Bett zu bleiben. Probleme die lösbar sind, löse ich am besten schnellstmöglich oder entwerfe entsprechende Pläne. Schön ist das nicht immer, aber welches Leben ist schon "schön"?
Mein Schlaf ist stark vom Tag abhängig und was da so passiert ist. Nach der Abendmeditation (bei der ich oft viel "ablegen" kann) gebe ich mir gerne einen alten TV-Krimi. Sport wie z. B. die Darts-WM regt mich zu stark an. Mein Motto seit längerem: Ein dezenter Krimi aus den 70ern und 80ern fördert die Nachtruhe. Zudem schlafe ich NIE ohne Buch neben dem Bett. Bevorzugt kleine Formate wegen der Handhabung. Meist muss ich nach 20 Minuten aufgeben und mache mir dann noch ein paar warme Gedanken.
Ich habe gelernt, auf Traumreise zu gehen, wenn das Licht ausgeht. Dabei begebe ich mich bewusst in Szenen, die mir angenehm wären und "grabe mich in sie ein". Letztendlich kann man mich als "geistigen Höhlenschläfer" bezeichnen: ich missbrauche die Bettdecke meist als "Schutz" vor meinen - meist selbstgemachten - Alltagsproblemen.
Das einzige Melatonin, dass mich nahezu in den Schlaf zwingt, ist Melatonin flüssig von NOW Foods. Nehme ich aber nur, wenn ich abends ungewöhnlich stark aufgewühlt bin.
Unter 5h Schlaf kannst Du mich nächstentags ab Mittag in die Tonne legen. Seitdem ich es mir zeitlich leisten kann, lege ich fast jeden Tag 30-45 Minuten Mittagsruhe ein. Schlafen kann ich am Tag aber nicht.
06.01.2024 09:50 •
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