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CIRCLEOFFEAR

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Ich möchte mich hier einfach nur mal mit euch austauschen. Und zwar würde ich gern wissen wollen, wann und wie die Angststörungen und/oder Depression sich bei euch eingeschlichen hat.
Bei mir war es durch Leistungsdruck, fehlendes soziales Umfeld und massive Ablehnung anderer.

22.03.2021 #1


69 Antworten ↓
kritisches_Auge

kritisches_Auge
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Zitat von Schlaflose:
Bei mir war einiges schon angeboren (im Bereich soziale Phobie und ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung). Meine Mutter hat erzählt, dass ich schon als Baby und kleines Kind einen Aufstand gemacht habe, wenn jemand außerhalb der engsten Familie mich streicheln oder küssen wollte, Fremden gegenü...


Bitte lest die Nachricht von Schlaflose aufmerksam, ich möchte euch dazu Mut machen bei euren Kindern gegen zu steuern.

Alles was Schlaflose schrieb traf auf meine Tochter zu, meine ganze Erziehung war darauf ausgerichtet ein Gegengewicht zu schaffen. Ein Beispiel, zwei Jahre bevor sie in den Kindergarten kam, stand ich mit ihr jeden Tag vor dem Ausgang, ließ sie die Kinder beobachten, wartete, bis sie den Wunsch äußerte, dorthin zu gehen.

Sie geriet fast in Panik wenn es ihr in der ersten Klasse nicht gelang die Hausis zu notieren, Mutter rief woanders an und erkundigte sich.

Meine pädagogische Freundin und andere meinten, ich würde ihr viel zu viel abnehmen, aber ich wusste was ich tat. Ich wusste, was ich ihr zumuten konnte und was nicht.

Der Erfolg: eine tüchtige selbstbewusste Frau, psychisch robust.
Lasst euch nicht bei euren Kindern durch Pädagogen verunsichern, tut für sie was euer Gefühl euch sagt, das hat nichts mit Verwöhnen und keine Bitte abschlagen zu tun, das dritte Eis bekam die Tochter nicht, trotz heftigen Gebrülls.

05.03.2021 12:34 • x 7 #20


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Wann und warum seid ihr psychisch krank geworden?

x 3


E

Ex-Mitglied
Gast

Als kleines Kind wollte ich nie das meine Mutter weg ging wenn es dazu kam da weinte ich sehr oder bekam panikanfälle.
Als 3 wochen junges Säugling musste ich mehrere Wochen ins Krankenhaus da ich das Essen verweigerte .
Im Jahr 1969 war der Krankenhaus Aufenthalt für Kinder schlimm meine Eltern so nach hören sagen hatten keinen körperlichen Kontakt zu mir, sie durften es nicht.
Ich glaube das ich da seelisch krank geworden bin. Mekne Therapeutin meinte, es ist ein wunder das ich es überlebt habe.
Als Kleinkind hing ich immer meiner Mutter an ihrer Schürze.
Ich hatte Panik wenn sie mal einkaufen ging.
Meine Schwester wurde denke ich, eifersüchtig Sie machte mir mein Leben sehr oft nicht einfach. Besser gesagt ,sehr schwer.
Ich war als Kind und später über das Verhalten meiner Schwester sehr traurig.
Meine Mutter, zog es nach der Trennung meines Vaters in richtig meiner Schwester. Sie hielten stark zusammen von da an hatte ich wirklich ein quallvolles Leben.
Durfte keine Gefühle zeigen etc,ich passte mich dann an , ich wurde immer mehr depressiver.
Verließ die Wohnung über drei Jahrzehnte nicht alleine. Verlor meine Selbstachtung und machte mich abhängig , keine Dro. aber meinem ex Mann.
Als wir uns trennten da war ich fertig aber auch erleichtert da er ein Ar. war.
Ich machte ein verhaltens Therapie.
Heute ist alles irgendwie anders für mich unabhängiger ,lebe alleine und genieße es auch.
Nur mit meiner Vergangenheit bin ich noch nicht im klaren .
Es gibt Tage da kommt starke Wut auf .
Wut die sich dann auch gegen mich richtet.
Es gab wehr viele Momente im meinem Leben insbesondere in der Jugend wo ich jeden Tag auf dem Schulweg gemoppt wurde und körperlich bestraft wurde weil ich halt so aussah wie ich ausgesehen habe .
Jahre bin ich nicht zur Schule gegangen aus Angst .
Und nicht heraus da sie mich auflauerten und dann bekam ich Schläge oder sie drehten mit meine arme um.
Körperlich fasste man mich an meinen Brüsten.
Es war schrecklich.
Meine Familie wollten davon nichts wissen.
Auch diese hetzen gegen mich auf .
Vor vier Jahren ging ich auf Grund dessen nicht zur Beerdigung meiner Mutter, sie sprechen bis heute mit mir nicht, sie vertrieben mich aus der Familie.
So sagten sie es.

Ich weiß sich selbst bejammern verstärkt das leid aber was soll ich machen es alles gut finden. Das kann ich nicht

08.03.2021 17:31 • x 4 #50


Zum Beitrag im Thema ↓


A
Ursprung ist die Kindheit....Auslöser war ein Schicksalsschlag....

x 3 #2


Sonja77
Ursprung ist die Kindheit und gesamte Vergangenheit......Auslöser war ein massiver Vertrauensbruch!

x 3 #3


W
Bei mir auch Ursprung in der Kindheit/ Vergangenheit....( Gewalt, Misshandlung)

x 2 #4


E
Auslöser Angststörung war eine allergische Reaktion, Auslöser Depression war ständige Überlastung und Ursprung des Ganzen denke ich liegt in der Kinderheit.

x 2 #5


I
Ich trage wohl das Kriegsenkel-Erbe in mir, gemäß therapeutischen Austausches.
Traumtische Erlebnisse in der Kindheit gaben den letzten Schliff...

#6


M
Durch Unachtsamkeit - wie bei vielen Krankheiten der Fall.

#7


S
Vor 20 Jahren. Leichte Depressionen wahrscheinlich schon viel länger aber wusste es nicht.

#8


S
Das hat ganz früh angefangen.Als Kleinkind ständig alleine eingesperrt,Schulmobbing von Kl.1 an,Missbrauch und ein fürchterliches Elternhaus+unerkannter Zöliakie.Mit 16 wurde ich das erste Mal psychotisch.

x 1 #9


Knipsi
Ursprung in der Kindheit und lange unbemerkt. Ausloeser, fuer die panikattacken, war eine hochsommerliche und stickige bahnfahrt wo ich von weitem eine frau sah die hyperventilierte und abklappte. Das ist ca 15 jahre her.

#10


Tink59
Kindheitstrauma

x 1 #11


E
Trauma in der Kindheit und panikanfall mit 13 in einem Bus

x 1 #12


Sydaemeni
Die paniken keine Ahnung... Kindheit
Konnten wir nix finden. Vererbt und nie richtigen umgang mit Ängsten gelernt... Oder so.
Trauma gabs letztes Jahr bei/vor der Geburt meiner Tochter oben drauf.
Akute panikphasen kommen durch dauerhafte überforderung wieder.

#13


Schlaflose
Bei mir war einiges schon angeboren (im Bereich soziale Phobie und ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung).
Meine Mutter hat erzählt, dass ich schon als Baby und kleines Kind einen Aufstand gemacht habe, wenn jemand außerhalb der engsten Familie mich streicheln oder küssen wollte, Fremden gegenüber war ich immer feindselig eingestellt, wollte nicht grüßen, bin weggerannt u.ä.
Da mein Erinnerungsvermögen sehr weit zurückreicht, weiß ich, dass ich schon mit 3-4 Jahren Angst davor hatte, erwachsen zu werden, zu arbeiten und Geld verdienen zu müssen und vor allem zu heiraten und Kinder zu haben. Ich dachte damals, dass man das muss. Viele Dinge waren mir schon damals peinlich, habe mich oft geschämt, wenn ich etwas falsch gemacht habe ( z.B. Fehler in der Schule). Oft habe ich mich auch fremdgeschämt.

x 1 #14


A
Ja ich glaube ähnlich war es bei mir auch wie @ Schlaflose schreibt.....aber mir ist das erst im Laufe der Therapie bewusst geworden....ich arbeite immer noch daran.

#15


Kaffeehörnchen
Bei mir liegt der Ursprung in der Kindheit (Gewalt, Missbrauch), der Auslöser war eine doofe Diagnose.

x 2 #16


E
Ich denke, wie bei vielen anderen auch, liegt es in der Kindheit.
Die angststörung ist allerdings erst Anfang 20 nach jahrelangen Konsum von Hasch aufgetreten.
Die habe ich allerdings halbwegs in den Griff bekommen, bis ich trottel letztes Jahr wieder konsumiert habe.
Was mich zurück in die Angststörung brachte.

#17

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N
Warum? Sieht auch bei mir so aus als läge die Ursache in meiner Kindheit...versuche ich immer noch aufzuarbeiten.

x 1 #18


16hemi16
Bei mir auch so wie bei Schlaflose. Und mein Sohn ist genauso. Deshalb überlege ich wie man da jetzt schon "gegensteuern" kann?!

x 1 #19


kritisches_Auge
Zitat von Schlaflose:
Bei mir war einiges schon angeboren (im Bereich soziale Phobie und ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung). Meine Mutter hat erzählt, dass ich schon als Baby und kleines Kind einen Aufstand gemacht habe, wenn jemand außerhalb der engsten Familie mich streicheln oder küssen wollte, Fremden gegenü...


Bitte lest die Nachricht von Schlaflose aufmerksam, ich möchte euch dazu Mut machen bei euren Kindern gegen zu steuern.

Alles was Schlaflose schrieb traf auf meine Tochter zu, meine ganze Erziehung war darauf ausgerichtet ein Gegengewicht zu schaffen. Ein Beispiel, zwei Jahre bevor sie in den Kindergarten kam, stand ich mit ihr jeden Tag vor dem Ausgang, ließ sie die Kinder beobachten, wartete, bis sie den Wunsch äußerte, dorthin zu gehen.

Sie geriet fast in Panik wenn es ihr in der ersten Klasse nicht gelang die Hausis zu notieren, Mutter rief woanders an und erkundigte sich.

Meine pädagogische Freundin und andere meinten, ich würde ihr viel zu viel abnehmen, aber ich wusste was ich tat. Ich wusste, was ich ihr zumuten konnte und was nicht.

Der Erfolg: eine tüchtige selbstbewusste Frau, psychisch robust.
Lasst euch nicht bei euren Kindern durch Pädagogen verunsichern, tut für sie was euer Gefühl euch sagt, das hat nichts mit Verwöhnen und keine Bitte abschlagen zu tun, das dritte Eis bekam die Tochter nicht, trotz heftigen Gebrülls.

x 7 #20


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