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AUbng

AUbng
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Hallo zusammen,
ich habe inzwischen mehrere psychische Diagnosen (ADHS, PTBS, rezidivierende mittelgradige depressive Episoden, Soziale Phobien, Atypische Bulimie) erhalten und merke, dass sich viele Symptome überschneiden oder nicht ganz stimmig anfühlen. Trotz verschiedener Behandlungen (mittlerweile seit über 10 Jahren) bleiben viele Schwierigkeiten bestehen.

In letzter Zeit frage ich mich daher, ob eventuell Autismus (ggf. in Kombination mit ADHS) eine Rolle spielen könnte und ob manche meiner bisherigen Diagnosen dadurch erklärbar wären.
Mich würde interessieren, ob es hier Menschen gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, also erst viele unterschiedliche Diagnosen hatten und später (oder zusätzlich) eine Autismus-Diagnose bekommen haben.

Wie seid ihr darauf gekommen, dass Autismus ein Thema sein könnte? Gab es bestimmte Anzeichen oder Wendepunkte?

Falls relevant, ich bin weiblich und 29 Jahre alt.

Vielen Dank fürs Lesen und für eure Antworten lachen

28.04.2026 #1


5 Antworten ↓

mkaufmann
Für ADHS und/oder Autimus kann ich dir dieses Forum empfehlen:

https://forum.wohnzimmer-neurodivers.de/

#2


A


Viele Diagnosen, evtl Autismus?

x 3


AUbng
@mkaufmann lieben Dank

#3


L
1. Viele Autisten, haben einige Diagnosen bekommen, bevor "endlich" Autismus erkannt wurde. Viele Ärzte können kein Autismus diagnostizieren, weil es einer Zusatzausbildung bedarf. Kurz gesagt, sie können es nicht erkennen, sie haben nicht genug Ahnung von Autismus. Such also besser einen Arzt oder eine Einrichtung, die sich mit Autismus auskennen. Autismusambulanz z.B..

2. Die meisten Autisten neigen u.a. zum Grübeln und zu Hypochondrie. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sie, typisch autistisch, alles hinterfragen, ihren Körper tiefer wahrnehmen, aber die Sprache des Körpers nicht gut verstehen. Dann gehen sie zum Arzt und der Arzt findet den Autisten, von dem er ja nicht weiß, dass er autistisch ist und auch gar keine Ahnung davon hat, komisch und gibt ihm dann das Gefühl ihn nicht ernst zu nehmen. So wird Hypochondrie gefüttert.

3. ADHS und Autismus tritt übrigens häufig gemeinsam auf.

Erstmal wäre es wichtig, warum du glaubst autistisch zu sein? Was an dir ist autistisch?

L.

#4


F
Bei mir geht das schon 37 Jahre hin und her.
Major Depression,Angststörung,Soziale Phobie,jetzt der Verdacht hoppla könnte es vielleicht Autismus sein?
Wäre ein Kracher wenn sich das mit 50 bestätigt.
Leider will sich der Psychiater mit 20 Jahren Berufserfahrung und einem Ego so groß wie der Eiffelturm nicht festlegen.
Jetzt habe ich eine weitere Verdachtsdiagnose.
Es ist schon traurig,dass die sogenannten Fachärzte nicht schlauer sind als man selber.
Ich vetmute,es scheint für die Damen und Herren in Weiß schwierig zu sein eine Major Depression von Autismus zu unterscheiden.
Noch schwieriger wird es wenn es in der Familie einen Fall von negativ Schizophrenie gibt.
Man hat dann mögliche Diagnosen von denen aber keine bestätigt ist.
Am Ende bleibt nur eins und zwar das man gerade noch kein Fall fürs Sozialamt ist,aber das Jobcenter auch nicht weiß wo es einen hinpacken soll.
Die berühmten 3 Stunden welche man eben noch arbeiten *könnte*
Man stellt sich nur die Frage in welchem Job man nichts mit anderen Menschen in irgendeiner Weise zu tun hat.
Überforderung ist hier praktisch vorprogrammiert und Krach ebenso.
Mir reichen schon die 10 bis 15 min im Supermarkt mit meinen Mitmenschen für eine Woche.

#5


NeonPixie
Das kenne ich von innen. ADHS-Diagnose als Jugendliche und dann irgendwann das Gefühl, dass das nicht die ganze Erklärung ist. Zu viel passt noch nicht zusammen.

Masking kostet enorm viel Energie. Sozialer Dauerstress hinterlässt Spuren, sensorische Überforderung, die nie einen Namen hatte, schlägt sich irgendwo nieder.

Bei mir war der Wendepunkt, dass ich gemerkt hab, wie viel Energie ich permanent damit verbrauche, soziale Situationen zu analysieren und zu simulieren, was andere intuitiv zu wissen scheinen. Und dass ich in bestimmten sensorischen oder sozialen Situationen nicht einfach "ein bisschen gestresst" bin, sondern wirklich an eine Wand fahre. Leider hat man so sehr erst geschaut, als die Panikattacken da waren.

Zehn Jahre Behandlung, ohne dass die Grundschwierigkeiten verschwinden, ist ein starkes Argument dafür, dass die Grunddiagnose vielleicht noch nicht vollständig ist.

Was hat dich konkret auf Autismus gebracht?

#6





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Dr. Matthias Nagel
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