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Hallo ihr Lieben,
ich war hier jahrelang nur stille Mitleserin und habe heute "leider" beschlossen mich hier anzumelden. Derzeit stecke ich wohl total in der Angstspirale fest.

Ich bin w, 36 und habe eine 10 jährige Tochter. Ich hatte bereits 2008 mit Panikattacken zu kämpfen. Sprich, wenn wir eingeladen waren, auf ein Konzert oder uns Kino sind, war mir hundeübel und ich musste erst mal auf Toilette rennen. Sobald ich dort war, würde es schnell besser. Ein halbes Jahr war es die Hölle, danach ging es besser und mit der Geburt meiner Tochter hatte ich es plötzlich total im Griff. Nervös ja, Angst aber ganz selten.

Ja und jetzt hat es mich seit Oktober 2019 so richtig erwischt. Soll sich nicht doof anhören, aber ich hab mir schon die Panikattacken zurück gewünscht, weil ich da wenigstens nicht das Gefühl hatte, dass ich sterbe.
Angefangen hat es mit Schwindel und Ohrensausen. Dr. Google hat mir die schlimmsten Krankheiten eingeredet. Lt. Physio ist es die Halswirbelsäule.
Nun ja, die Symptome werden täglich mehr und ich könnte nur noch auf der Couch liegen, weil ich mich so krank fühle. Allerdibgs lässt dort die Unruhe erst recht nicht nach und ich fühle mich als wäre ich sterbenskrank und voller innerer Unruhe.
Symptome derzeit: Hws und Bws Schmerzen. Kann den Kopf kaum drehen. Tinnitus, Schwindel, Kribbeln im Gesicht.
Appetitlosigkeit, habe auch schon 6 kg abgenommen. Was mir natürlich noch mehr Angst macht. Jeden Tag ein extremes Krankheits- und Schwächegefühl. Zwischendurch eiskalte brennende Füße und Todesangst Am Freitag habe ich einen Termin beim Orthopäden.
Angefangen hat glaube ich alles mit Absetzen der Pille Ende August. Muss dazu sagen, dass 2012 Hashimoto diagnostiziert wurde. Habe immer 50 L-Thyroxib genommen, aber seit ich so abgenommen habe, habe ich es abgesetzt, weil ich Angst habe noch mehr abzunehmen. Gewicht geht aber trotzdem nicht hoch, was mich wahnsinnig macht, da das doch bei Unterfunktion nicht normal ist.
Nun ja und das blöde Corona trägt auch nicht dazu bei, die Ängste abzubauen.

So, sorry für den langen Text. was ich mir hier erwarte. keine Ahnung. aber ich musste es mir jetzt mal von der Seele schreiben.

Liebe Grüße
Kada

18.03.2020 18:09 • 19.03.2020 #1


10 Antworten ↓


Woher weißt du das du in der Unterfunktion bist,durch einen Hashimoto Schub ist man kurzfristig in der Ûberfunktion, außerdem solltest du deine Werte kontrollieren lassen!
Einfach ein Medikament abzusetzen und gerade bei L Thyroxin kann sehr schädlich sein! Liebe Grüße

18.03.2020 18:40 • x 1 #2



Viele Beschwerden - Zusammenhang mit Hashimoto?

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Minkalinchen
Ich denke auch, man nimmt doch bei der Überfunktion ab, nicht bei der Unterfunktion...da nimmt man zu.

18.03.2020 18:46 • x 1 #3


Also meine Hausärztin hat gesagt, dass mein TSH bei 1,2 liegt und das völlig in Ordnung wäre. Auf meine Frage, ob man wegen Hashimoto nicht mehrere Werte kontrollieren muss, meinte sie, dass das nicht nötig sei, da man, wenn man Hashimoto schon länger hat, auf Dauer in Unterfunktion ist. Auch meine Frauenärztin sagte, dass es nicht an der Schilddrüse liegen kann.

Oh man, ich hab jetzt nen kleinen Teller Nudeln gegessen und mir ist total übel...Ich kenn das gar nicht von mir. Sonst konnte ich immer essen ohne Ende...

18.03.2020 19:48 • #4


Der Wert ist sehr gut aber dennoch kann man gegen die Unterfunktion etwas tun und zwar muss die Dosis angepasst werden,deswegen muss eine ständige Kontrolle sein!
Niemand sollte auf Dauer mit einer Unterfunktion herum laufen das wäre nicht gut für den Organismus.Doch wegen deiner Symptome bin ich auch ratlos. Liebe Grüße

18.03.2020 19:53 • #5


Danke für die Antwort. Dann sollte ich mir mal einen Arzt suchen, der sich damit auskennt...

Oh man, ich sitze gerade wieder auf der Couch und fühle mich ganz schlimm...tagsüber hatte ich nur vereinzelte "Attacken" aber jetzt könnte ich heulen vor lauter Angst...

18.03.2020 20:13 • #6


Keine Angst aber gehe doch bitte zu einem Endokrinologen . liebe Grüße

18.03.2020 20:19 • #7


Ja, das werde ich auf jeden Fall machen.

18.03.2020 20:21 • x 1 #8


Gaulin
Hallo Kada,

Ich habe teilweise die selben Symptome (eiskalte Füße, frieren nach Essen, Apetitlosigkeit, abnehmen, Müdigkeit, Erschöpfung, krank fühlen, infektanfällig usw). Meine Ärztin nimmt diese Symptome gar nicht ernst. Blutbild ok.
Meine Schildkröte (nenn ich so) ist zu klein. Wegen den Werten sind sich mehrere Ärzte uneinig, bzw waren die Werte sehr unterschiedlich. Unterfunktion wurde diagnostiziert vor vielen Jahren, mir wurde freigestellt ob ich Medikamente nehmen will mit der Betonung, falls ja dann für immer.. deshalb habe ich mich dagegen entschieden. Schien ja nicht wirklich notwendig. Kontrolliert wurde nie wieder seitdem. Also keine Ahnung, fühlt man sich schon im Stich gelassen. Man weiß selbst eben nicht was richtig ist. Symptome habe ich einige, die werden aber meist ohne weiteren Untersuchungen sofort auf die Psyche geschoben. Ich trage praktisch das Stempel! Da kann ich nur hoffen, dass ich nicht mal ernsthaft erkranke (körperlich). Psychisch wende ich mich nicht mehr an meine Ärztin. Leider ticken hier viele Ärzte so und die große Auswahl habe ich hier nicht...
Nunja. Aber ich lebe noch. Lach

19.03.2020 01:37 • #9


Wie gesagt Endokrinologen!

19.03.2020 02:00 • x 1 #10


Oh ja, das mit den Ärzten kenn ich zu gut. Habe auch das Gefühl, dass ich nicht mehr ernstgenommen werde. Meine Hausärztin sagt immer, dass ich sicher zu viel Stress hätte. Das macht mich mittlerweile so wütend .

Bin jetzt seit 2 Wochen zu Hause und wenn ich eins nicht habe, ist es Stress. Trotzdem tut mir schon beim Aufwachen alles weh und ich fühle mich schrecklich.

@Gaulin lass auf jeden Fall mal einen Experten schauen, wenn die Schilddrüse zu klein ist.

19.03.2020 08:49 • x 1 #11



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