Zephyr
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Zitat von kritisches_Auge:Ich kann nur darüber nachdenken wie ich mir in diesen Zeiten ein bisschen Lebensqualität bewahren kann und dazu gehören für mich auch meine 5 Zig.
Ich finde es super, dass du generell in der Sache doch auch sehr vernünftig denkst, aber vorallem, dass du halt das Rauchen soweit reduziert hast und dabei scheinbar konsequent bleibst.
Gerade in der Coronazeit finde ich es sehr gut, wenn Menschen nachdenken und dadurch sowohl sozialer als auch vernünftiger im Zusammenleben mit anderen werden. Auch ich denke viel über mich in der Zeit nach und reflektiere auch viel darüber, was ich hier alles schrieb, wie die Reaktionen anderer waren und vor allem auch, warum.
Ich werde zwar, was die wissenschaftliche Seite anbelangt sehr bei meiner Ansicht bleiben, weil ich das für richtig erachte, das auch zu bleiben, aber was ich erst kürzlich wirklich begriffen habe: Hier geht es nicht so sehr um das Corona an sich, sondern viel mehr um die sozialen Dinge. Menschen haben Angst. Gegen Angst hilft nicht nur Aufklärung, sondern auch das füreinander Dasein.
Dabei erinnere ich mich zurück an die Momente, in der ich extreme Panik vor einem Gewitter hatte. Obwohl ich vorher alles versuchte, um die Erzieher davon zu überzeugen, dass es falsch ist, dass man bei einem Gewitter rausgeht, musste ich dennoch mit raus gehen. Was ich aber selten sagte: Obwohl es rational gesehen falsch war, raus zu gehen, und obwohl ich echt richtig Angst und Panik hatte, half mir eines das alles durchzustehen. Nämlich, ich war nicht allein!
Ich ging mit der Gruppe im Freien. Zwar starrte ich nur in den Boden und war unansprechbar während des Spaziergangs im Gewitter, aber da ich dabei nicht allein war, war es irgendwie leichter für mich, damit klar zu kommen und eben weiterzugehen. Das Wissen, dass ich nicht alleine da durch muss, hat mir die Panik doch sehr genommen.
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