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Ich habe seit 19 Jahren depressive Episoden mit Angststörung.
Und ich bin Krankenschwester.
Also kenne ich beide Seiten.
Mir macht das Gesundheitswesen mehr Sorgen als meine Depression oder meine Ängste.
Es wird eine massive Belastungsprobe.
Und für alle die Zuhause sein müssen und eingesperrt werden.
Ich wollte nie auf einer Intensivstation arbeiten.
Jetzt habe ich eine Beatmungseinführung gehabt und schaue mir Videos über das korrekte an und ablegen von Schutzkleidung an.
Ich finde das auch sch..
Ich will das auch nicht.
Aber im Moment ist es wie es ist.
Jeder darf gerade über sich hinaus wachsen.
Ob er will oder nicht.
Ich persönlich bin jedem dankbar der mitmacht und einfach Mal Zuhause bleibt.
Ich würde mich liebend gerne die nächsten Wochen Zuhause verstecken.
Und ja irgendwie ist alles "kompliziert" gerade.
Nicht nur für mich auch für unsere Tochter.
Sie ist 5.
Kindergarten zu.
Kein Spielplatz.
Keine Freunde.
Keine Großeltern.
Sie findet den Virus beschissen, und gestern sagte sie seit es Corona gibt interessiert niemanden mehr die Läuse.
Alle bringen "Opfer"
Ich vermisse meine Mama auch.
Eine mütterliche Umarmung.
Die die sagt es wird alles gut.
Wir vermissen einander obwohl wir uns täglich auf Skype sehen.
Wir sind aus unserem normalem Alltag der Routine raus.
Das hat mir auch erst Sorgen gemacht.
Aber es läuft gut.
Und wir haben uns entschieden uns wieder mehr um die Läuse (die wir gar nicht hatten) zu kümmern.
Das Thema Corona ist gerade so allgegenwärtig.
Denkt an die Läuse
LG