Ich habe grade überlegt, ob ich Euch das schreiben soll.

Ich sollte für meinen Chef eine Kräuterbutterpfanne zubereiten, er wollte 1 kg davon mitnehmen.Habe ich auch gemacht, alles so wie es im Rezeptbuch steht. 1 kg Fleisch, die Zutaten und 50 ml Öl. Am nächsten Tag, hatte er sich schon bei den Mitarbeitern beschwert, ob ich nicht wüßte, das da kein Öl reinkommt, meine kollegin sagte zu ihm, das die Frau W. das nicht wissen kann, es steht ja im Rezeptbuch, da meinte er schon, dann kann ich sie gar nicht zusammen sch.n.Am Nachmittag saß ich in meiner Pause, da kam er und meinte, ob ich denn nicht wüßte, das da kein Öl rein kommt,ich verneinte und da sgte er zu mir, ob ich zu Blöd sei, eine Pfanne zu machenDa habe ich gesagt, er soll sich nicht im Ton vergreifen, mich Blöd zu nennen, ist eine Beleidigung und er würde mich schikanieren. Er rannte raus, kam wieder rein und meinte ich solle ihn verpetzen und mich versetzen lassen.Ich will mich gar nicht versetzen lassen, meinte ich und habe dann noch gesagt, er hätte ja mit allen Frauen, die hier arbeiten, Schwierigkeiten. Er rannte raus und kam wieder rein und sagte, ab Heute sind sie für mich gestorben.Gesteern hatte ich Mittagschicht, er saß in der Pause, ich sagte Mahlzeit, er auch und dann habe ich zu ihm gesagt, ob wir das nicht Vergessen sollten, Schwamm drüber. Das wollte er nicht, weil ich patzige Antworten geben würde. Ich habe gesagt, ich gebe keine patzigen Antworten, aber was er mit dem Blöd gesagt hat, ist eine Beleidigung. Das sieht er nicht so. Das stimmt nicht. Wir oder er möchte mit mir keinen Kontakt mehr haben,nur noch guten Tag und guten Weg und daraufhin habe ich gesagt, okay dann weiß ich wo ich dran bin.Als er mich da zusammen gefaltet hat, habe ich ganz schön gezittert, innerlich und war fertig. Ein Gefühl der Angst vor ihm, kam hoch, aber das habe ich nicht zu gelassen.Ich weiß, ich könnte gehen, aber ich brauche den Job, ich bin Hauptverdiener, ich kann es mir nicht leisten, den Job aufzugeben. Wenn ich woanders arbeiten würde, bräuchten wir ein 2. Auto, was wir uns in der jetzigen Situation nicht leisten können. Ich fahre jeden Tag mit dem Rad dort hin.Er ist schon sehr speziell! Die Mitarbeiter stehen zwar hinter mir, aber zum Bezirksleiter möchte ich auch nicht gehen, habe das mit meinem Mann besprochen und er meinte, ich solle das nicht so aufbauschen. Am Ende sthe ich alleine da und er ist als Leiter schon 20 Jahre im Unternehmen und ich erst 4,5 Jahre.Er hat schon einige Mitarbeiter die ihn nicht mögen, aber keiner sagt was.Ich habe jetzt im Augenblick meinen Frieden. Er hat schon mal ein halbes Jahr nicht mit mir geredet, da hatte ich meine Ruhe.