Zitat von boomerine:Geht es hier um Angst oder um wissenschaftliche / belegte Aussagen
Es geht um wissenschaftliche, belegte und haltbare Aussagen und Tatsachen und nicht um haltlose angsterzeugende Aussagen. Z.B. wurde die Aussage, dass Virus sei hochinfektiös niemals belegt. Im Gegenteil. Ich brachte zumindest einen sehr stichfesten Indizienbeweis ein, dass es nicht so hochinfektiös wie behauptet sein kann, wenn eine Massendemo in allen Großstädten zu keinem, wirklich zu gar keinem Anstieg der Fallzahlen geführt hat. In einer normalen wissenschaftlichen Debatte, würde man dagegen dann halt eine Antithese bzw. einen Gegenargument liefern, welches meinen Indizienbeweis fundiert widerlegen kann.
Leider ist die Reaktion darauf nun, dass ich in meiner Kompetenz und Integrität diskreditiert werde. Anstatt einem Argument, welches meinen Indizienbeweis widerlegen oder zumindest gut begründet in Frage stellen kann, kam jetzt einfach nur eine unhaltbare und unbewiese und eben schon anmaßende Aussage, dass, ich zitiere Labelli, "unwissenschaftliche Aussagen tätig[e] und die Wissenschaftlichen schlicht ignorier[e]".
Dabei wurde zu meiner Aussage, die sehr gut belegt ist, bis jetzt keine wissenschaftliche Aussage eingebracht.
Was hat das nun mit der Angst zu tun? Ganz einfach: Angst entsteht aus Unwissenheit. Angst vor dem Unbekannten ist sehr stark verbreitet in der Menschheit. Erst die Wissenschaft ist in der Lage, diese Angst zu überwinden, indem man eben damit aufhörte, den Teufel an die Wand zu malen, sondern klar aufklärte, was hinter einer Sache nun ganz genau steckt und was man dagegen nun ganz genau machen kann und was nicht. Zudem ist die Aufgabe der Wissenschaft, dass jede Aussage fundiert und geprüft sein muss.
Wenn behauptet wird, das Virus sei hochinfektiös, ist es meine Pflicht als wissenschaftlicher Mensch, ganz gezielt nachzufragen, wodurch diese Aussage bewiesen wurde. Also die These ist, das Virus sei hochinfektiös, wobei dabei aber nicht mal genau gesagt wurde, in welcher Relation. Normale Erkältungsviren, die ja meist auch der Corona-Familie angehören, sind ebenso hochinfektiös, da auch da jedes Jahr immer wieder Erkältungwellen kommen. Das geht schnell rum und betrifft nicht wenige menschen. Also in welcher Relation ist jenes "hoch-infektiös" nun konkret gemeint?
Naja dieser These begegne ich mit der Antithese, dass dem nicht so sei. Und diese Antithese stützte ich z.B. mit den BLM-Demos. Also solange meine Antithese nicht widerlegt werden kann, ist es Aufgabe des Thesensteller, seine These zu beweisen oder eben meine Antithese zu widerlegen. (Was auf das selbe hinaus kommt.) Ich, der die Antithese formulierte, ist nicht in der Pflicht, die These zu widerlegen. So geht oder sollte echte Wissenschaft gehen. Aber das misse ich hier komplett und alles scheint irgendwie nur darauf abzuzielen, entweder voll pro Regierung zu sein oder halt die Angst aufrecht zu erhalten, egal um welchen Preis auch immer.
Und sorry, aber ich bin absolut dagegen, dass man die Menschen in dieser endlosen Angst hält, die nicht mehr wissenschaftlich begründbar ist und generell auch nie wissenschaftlich ist. Die ganzen Maßnahmen sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr begründbar.
Aber ich bin fair und sage daher, okay, in gewissem Maße sind die Maßnahmen vielleicht noch sinnvoll und so. Aber dann würde ich zumindest einen Diskurs erwarten, der darüber geht. Z.B. wie sinnvoll ist es, in einer Straßenbahn ganz alleine zu sitzen, und dennoch eine Maske tragen zu müssen? Generell ist die Debatte, dass sich in der Luft dann so unendlich viele Viren anreichern würden, dass damit sich alle anstecken, haltlos, weil es dazu auch keinen Beleg gibt. Im Gegenteil, die Heinsbergstudie hat was anderes gezeigt... selbst wenn diese vielleicht nicht zu 100 % sauber gemacht worden sei, kann sie zumindest als Indizienbeweis herhalten. Aber es gibt keine Studie, die dagegenhält.
Und deswegen... ich finde das kacke! Vorallem weil viele, echt sehr viele Menschen echt Angst haben wegen der Sache. Angst, die durch die Politik und die Medien erst generiert wurde, und auf keiner oder nur sehr dünnen Faktenlage beruht. Im März bis April konnte ich die Maßnahmen noch verstehen, weil niemand so genau wusste, was nun ist, aber wir haben jetzt fast August. Genug zeigt, um genug Studien und Obduktionen und alles mögliche zu machen, um wissenschaftliche und fundierte Erkenntnisse zu bekommen. Leider wurden z.B. die Obduktionen sogar untersagt vom RKI. Ebenso traute sich irgendwie keiner mal eine Studie zu machen, außer Streeck. Also da lief definitiv alles in der Wissenschaft falsch, was nur falsch laufen kann.
Also ganz einfach gesagt, ich lehne alles ab, was nur dazu dient, Angst zu machen oder Menschen in Angst zu halten, weil das asozial und unsolidarisch und unmenschlich ist. Aber ich bin sehr wohl dafür, mit einer fairen wissenschaftlichen Debatte zu den Erkenntnissen zu gelangen, die der Wahrheit am nächsten kommen. Die absolute Wahrheit kennt keiner, aber ich will halt gerne dem näher kommen und gerne auch wirklich erkennen dürfen, wenn ich mich irre. Aber so, wie das hier abläuft, geht das einfach nicht und so hält man die Menschen wie gesagt in der ewigen Angst und führt Maßnahmen fort, die nicht unbedingt sinnvoll sind und worunter vorallem auch viele Menschen leiden.
Ich bin mir sicher, dass viele hier denken, "Ich sei nur ein unsolidarischer Verweigerer und würde jeden Grund suchen, um das zu rechtfertigen." Ist das wirklich so? Nein, aber der das denkt, der hat aus meiner Sicht betrachtet ein Problem. Denn wie gesagt, ich habe mit der Maske wirklich die Probleme, die ich beschrieb. Ich sagte auch mal hier, dass ich echt versuche, die solange zu tragen, wie ich kann. Aber Die Probleme bleiben.
Eben wie Zunahme der Herzfrequenz beim Tragen, manchmal auch leichter Schwindel. Also ich fühle mich mehr und mehr unwohl und benebelter damit. Definitiv ist das etwas, was mir Angst macht. Zumal ich aktuell eine Phase mit vermehrten Panikzuständen habe. Ich bin sehr sensibel und nehme kleinste Veränderungen in meinem Körper wahr.
Was das mit den Hautauschlägen anbelangt ist das auch nichts, was ich mir einbilde. Heute trug ich die Maske wieder und es dauerte keine Minute, da war das Kinn richtig verschwitzt und sehr unangenehm für mich. Auch die Lippe/Mundpartie war sehr unangenehm. Fühlte sich fast an, wie ein nahender Herpesausbruch. Und das, obwohl ich nun zwangsweise meinen Bart entfernt habe. Und dann etwas später am Tag hatte ich kleine Ausschläge an der Lippe. Kein Herpes, sondern was anderes. Jetzt ist die Haut irgendwie immer noch gereizt, aber diese Pusteln sind wieder weg.
Ich vertrage das einfach nicht und ich bin sicher nicht der einzige Mensch auf der Welt, der sowas hat. Zusätzlich habe ich in den letzten Tagen/Wochen wieder vermehrt Probleme mit dem Durchatmen. Ich habe nur etwa 80 % des Lungenvolumens eines normalen Menschen in meiner Größe. Das war schon im frühen Teenageralter bekannt. Hatte da auch z.B. im Skilager nach dem ersten Tag richtig starke Probleme nach dem anstrengenden Skifahren noch durchatmen zu können. Aber generell im und beim Sport bin ich schnell eingeschränkt, weil die Nasenatmung ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich ist und die Mundatmung schnell schmerzen kann oder zumindest ich dann immer das Gefühl habe, zu ersticken.
Das ist echt nichts, was irgendwie lustig sei oder verharmlost werden kann. Auch jetzt, nach dem harten Arbeitstag kann ich nur sehr flach atmen. Ich kann nicht richtig durchatmen, auch ganz ohne Maske nicht. Es schmerzt jetzt zwar nicht, oder nur gaaaanz leicht, versuche ich es, aber ich schaffe es nicht richtig.
Natürlich wird und wurde immer gesagt, man könne sich befreien lassen.
Nur wie soll ich das schaffen? Generell habe ich Angst vor Arztbesuchen. Aber okay, in der Not kann ich das überwinden, indem ich mich dazu zwinge. Aber wovor ich eben jetzt Angst habe, in einer Situation zu sein, wo ich die Maske nicht mehr abnehmen kann, wenn es für mich zu viel ist. Also z.B. bei einem Arzt oder eben auch beim Friseur. Ich kann mir die Haare nicht mehr schneiden lassen, weil ich Angst davor habe, dass ich dann beim Friseur unterm Schneiden sagen muss: "Geht nicht mehr, ich muss raus und die Maske abnehmen....". Diese Maske behindert mich extrem in meinem normalen sozialen Leben. Soll das auch einfach nur ignoriert werden?
Wer mir nicht glaubt, der kann gerne ein datiertes Bild von mir von 02-20 und von jetzt haben. Friseurbesuche sind für mich erst wieder möglich, wenn die Maskenpflicht endet. Und Arztbesuche sind ebenso erst dann wieder möglich und ebenso alles andere, was mehr Zeit als 10 Minuten benötigt und wo ich nicht einfach die Maske abnehmen kann, wenn eh kein Mensch innerhalb eines 2-3 Meter Radius ist. Die Maskenpflicht wird ja damit begründet, dass man diese dort tragen muss, wo man nicht den Abstand von 1,5 M einhalten kann. Aber wenn es möglich ist in der Situation, ist diese Begründung obsolet. Auch Merkel begründete es so, dass sie deswegen keine Maske getragen hat, weil sie ja eh immer den Abstand einhalten konnte. Genauso argumentiere ich da dann auch.
Wie auch immer. Ich habe diese Diskussion hier satt, weil hier ja eh nur eine emotionale und unanfechtbare Meinung anerkannt zu werden scheint.