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Hallo Zusammen,

im Februar ging es mir schlagartig schlecht, Herzrasen (Nachts Tachikardien bis 170) , Nachtschweiß, Zittern, 10 Kilo abgenommen, konnte kaum was essen, ständige Übelkeit, Zyklus Unregelmäßigkeiten und ständige Schweißausbrüche und immer eine leicht erhöhte temperatur von 38 Grad auch schon zum Teil am morgen. Mich hat man von Krankenhaus zu Krankenhaus geschickt und bis auf geringfügig erhöhte Cortisol und Zuckerwerte nichts. Einmal war der Ft3 auch leicht erhöht.
Also hieß es alles psychisch!
Bekomme 40mg Citalopram und 15mg Mirtazepin. Leichte Besserung.
Habe aber alle drei Wochen schlimme Phasen in denen ein paar oben genannten Symptome wiederkommen und ich Angst bekomme dass alles wieder von vorne beginnt(die Krankenhaus Zeit) und niemand weiß was mit mir passiert ist. Ich glaube nicht an psyche, denke dass meine horme verrückt spielen.

Nun zu meiner Frage ich messe ständig den ganzen Tag über Fieber. Seltsamerweise ist im Ohr die Tempi immer bei 38 Grad und rektal dann bei 37,6? Kennt jemand den Grund warum es im Ohr höher ist? Normal sollte es doch anderst herum sein?

Damals hat die schlimme Geschichte auch mit erhöhter Temperatur angefangen und sich jeden Tag geesteigert. Hab so angst dass alles wieder beginnt, bin auch seit Tagen nur an weinen und denke dann immer dass ich alles nicht mehr aus halte und mich selbst umbringen will.

Liebe Grüße

31.08.2020 09:33 • 31.08.2020 #1


8 Antworten ↓


Lottaluft
So Sätze wie den letzten bitte ich zu unterlassen !
Bist du in therapeutischer Behandlung ?

31.08.2020 10:00 • x 1 #2



Temperatur / Fieber in Phasen

x 3


Ja ich bin sowohl bei einem Psychiater als auch bei einer Traumatherapeutin.
Es hilft nur leider irgendwie so gar nichts

31.08.2020 10:05 • #3


Lottaluft
Wie lange machst du die Therapie denn schon ?
Und konnte schon eine Diagnose stellen weil für mich klingt das nach Hypochondrie

31.08.2020 10:38 • #4


petrus57
Warst du schon mal wegen einem Hormonstatus beim Frauenarzt oder Endokrinologen? Es könnte schon an den Hormonen liegen.

31.08.2020 10:44 • x 1 #5


Ich war schon beim Endokrinologen, die haben nicht wirklich was gravierendes gefunden außer die hohen Cortisol Werte, die sie aber auf Stress schieben und die Schilddrüse war an der Grenze zur Überfunktion. Ich muss sagen dass ich vor ein paar Jahren einen Morbus Basedow hatte und die Symptome kommen mir ähnlich vor, sei aber dieses mal alles okay.

Tja Diagnose, Angststörung mit Erschöpfungsdepression hieß es, kann man aber nicht so genau sagen weil die Symptome sehr ineinander verschwimmen

31.08.2020 11:28 • x 2 #6


Steffilein, wie alt bist du? Edit: ah, ich habs grad gesehen, Baujahr 89. Also für die Wechseljahre noch etwas jung. Spontan fiel mir bei deiner Beschreibung jedoch auch die Schilddrüse ein. Wurde schon mal ein Ultraschall/Szintigramm erstellt?

31.08.2020 11:32 • #7


Hab ich habe einen Kropf mit 50 ml Volumen und die Szintigraphie zeigte einen leicht erhöhten Wert, die Blutwerte sind aber okay, leicht an der ganze zur Überfunktion aber es besteht kein Handlungsbedarf.. Muss sagen dass ich schon zwei Schwangerschaften hinter mir habe und seit ich den kleinen abgestillt habe hat alles mit Zyklus Problemen angefangen und es wurde von Monat zu Monat schlimmer bis alles komplett eskaliert ist. Wo genau der Fehler liegt kann mir niemand sagen. Hormonstaus bei Frauenarzt war auch in Ordnung

31.08.2020 11:46 • #8


Der Hormonstatus ist ja leider immer nur eine absolute Momentaufnahme. Das Problem ist halt, dass der sehr dynamisch ist und eigentlich keine wirklich klare Aussage über das bringt, was in deinem Körper wirklich los sein könnte diesbezüglich.

Was du tun könntest ist zu schauen, ob es im Auftreten deiner Beschwerden ein gewisses Muster zu erkennen gibt (z.B. morgens Fieber/abends Fieber, Mittags Schweißausbrüche oder so). Daraus ließe sich evtl. etwas ableiten,womit ein guter Endokrinologe oder Heilpraktiker (zu einem Gyn würde ich damit erst gar nicht gehen, erfahrungsgemäß sind die meisten völlig ignorant solchen Dingen gegenüber) sicher arbeiten könnte.

Evtl. solltest du auch nochmal bei deinem Psychiater vorsprechen, evtl. handelt es sich um Neben- oder Wechselwirkungen deiner Medikation, die vielleicht einer Anpassung bedarf.

31.08.2020 12:05 • x 1 #9




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