Zitat von NIEaufgeben:Du nervst hier doch niemandenich wollte nur besser verstehen was bei dir gerade los ist,deshalb meine Frage. und klar ist das Forum auch dafür da ...
Es tut mir leid falls meine Antwort negativ rüberkam.. Will hier echt niemanden bloßstellen oder verurteilen. Ich bin momentan leider echt in einer mega schlechten Lage wie auch mentalen Verfassung und fühle mich ausschließlich eben von meinem Psychiater wie auch Therapeutin im Stich gelassen, nebenbei auch noch von Leuten, von denen ich dachte, dass ich ihnen vertrauen kann und die für mich da sind, weil ich es sonst auch immer für sie bin.
Meiner Familie geht es momentan nicht gut, ich bin kurz davor eventuell meine Arbeit zu verlieren, privat haben wir auch ordentlich Stress, meinen Schwester wohnt sehr weit weg + kann eben nicht da sein um uns unter die Arme zu greifen, da sie ebenso zwei Kinder hat, um die sie sich kümmern soll und ich stehe momentan leider mit den meisten dieser Dinge völlig alleine da und bin maßlos überfordert. Ich habe innerhalb der letzten zwei Wochen fast 4 Kilo abgenommen durch den Stress, ich schlafe schlecht, ich zittere ohne Grund und wenn ich das meinem Psychiater oder der Therapeutin erzähle, wird leider auch nicht viel gesagt, außer dass ich versuchen soll mir Zeit für mich zu nehmen, um mich etwas zu erholen. Kann ich aber aktuell leider nicht, selbst wenn ich es wollen würde. Die ständige Sorge um meine Familie, jetzt um den Job (den ich brauche) + um meine Zukunft macht mich einfach krank und das merke ich eben indem sich die Ängste zum aktuellen Zeitpunkt wieder heftig verschlimmert haben.
Ich habe zudem auch noch angefangen mich erneut seit weiß Gott wie vielen Jahren wieder selbst zu verletzen, was für mich eben das größte Alarmzeichen ist. Normalerweise habe ich mit diesem Thema schon längst abgeschlossen aber aktuell ist der Stress so immens, dass ich einfach nicht anders kann. Davon weiß auch mein Psychiater und Therapeutin aber sie behaupten beide, dass es "Kurzschlussreaktionen" sind, die eben zu meinem aktuellen Rückfall dazugehören bzw bei Angst- oder generell Patienten mit psychischen Problemen sollte man immer mit Rückfällen rechnen. So deren Aussage eben. Ich wurde gefragt ob ich suizidgefährdet bin, was ich nicht bin. Dennoch habe ich nicht verneint, dass ich jetzt in der Zeit von dem Stress zumindest über den Tod selbst öfter nachgedacht habe.. Ich wollte auch stationär in die Psychiatrie, damit ich wieder etwas stabiler werden kann aber solange es kein "psychischer" Notfall ist, nehmen die auch keine Leute nach Wunsch auf. Und ich will halt echt nicht soweit gehen und quasi "simulieren", dass ich mir das Leben nehmen möchte, nur damit die etwas mit mir machen. Das würde ich niemals machen, denn sowas geht einfach gar nicht und ich finde es kacke denen gegenüber die WIRKLICH eben soweit gehen würden sich etwas anzutun.