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alfred
Hallo!
Mir ist es früher auch so ergangen das ich immer im Internet nach Krankheitssymptomen gesucht
habe und fast immer auf eine schwere Krankeit gekommen bin.
Es ist so vielfältig das es mir schwer fällt etwas zu beurteilen und dann richtig zu deuten.
Fast jedes Symptom trifft mehr oder wenige zu und zum schluß war es dann Krebs oder
etwas anderes schlimmes.
Ich mache das schon seit mindetstens 2-3 Jahren nicht mehr.
Es wäre schön wenn ihr eure Erfahrungen hier mal schreiben würdet damit
andere sehen das es oft nicht ratsam ist und ein Arztbesuch deutlich besser wäre.
Ich vermute das es viele Menschen geben wird die duch dieses suchen verunsichtert
wurden und ihre Ängste sich dadurch noch verstärkt haben.
Lg Alfred

07.02.2017 09:34 • 08.02.2017 x 1 #1


16 Antworten ↓


Hallo Alfred,
ich mache das noch, aber nicht zu extrem, habe gestern Abend erst eine Art Knoten am Hinterkopf entdeckt, gleich gegoogelt und gelesen, dass es ein Tumor sein kann, kann, die meisten Antworten waren jedoch, dass es sich um einen harmlosen Lymphknoten handeln könne. Wenn ich darauf drücke, ist das ein komisches Gefühl, es tut aber nicht weh. Jetzt weiß ich nicht, soll ich zum Doc gehen oder nicht? Ich denke, um Beruhigung zu haben, besser zum Arzt..

07.02.2017 09:40 • x 1 #2



Süchtig nach Symptomsuche Krankheitssuche Internet

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alfred
Zitat von Annie303:
Hallo Alfred,
ich mache das noch, aber nicht zu extrem, habe gestern Abend erst eine Art Knoten am Hinterkopf entdeckt, gleich gegoogelt und gelesen, dass es ein Tumor sein kann, kann, die meisten Antworten waren jedoch, dass es sich um einen harmlosen Lymphknoten handeln könne. Wenn ich darauf drücke, ist das ein komisches Gefühl, es tut aber nicht weh. Jetzt weiß ich nicht, soll ich zum Doc gehen oder nicht? Ich denke, um Beruhigung zu haben, besser zum Arzt..


Das ist ja ein gutes Beispiel.
Es könnte ..was wäre wenn und schon ist man mit den Gedanken beschäftigt was es nur wirklich ist.
Ja der Arzt ist da wohl die richtige Lösung.
Lieber einmal zuviel zum Doc aber man ist dann auch beruhigt.

07.02.2017 09:45 • #3


Das ist ja ein gutes Beispiel.
Es könnte ..was wäre wenn und schon ist man mit den Gedanken beschäftigt was es nur wirklich ist.
Ja der Arzt ist da wohl die richtige Lösung.
Lieber einmal zuviel zum Doc aber man ist dann auch beruhigt.[/quote]

Genau, um die Unsicherheit los zu werden und nicht ständig daran zu denken, werde ich jetzt gleich bei meinem Hausarzt anrufen.

07.02.2017 09:47 • x 1 #4


alfred
Zitat von Annie303:
Genau, um die Unsicherheit los zu werden und nicht ständig daran zu denken, werde ich jetzt gleich bei meinem Hausarzt anrufen.

Das macht du richtig....
Wenn man unsicher ist und immer denkt, steigert man sich dann vieleicht in etwas rein
und das tut gerade uns Angsthasen nicht gut.

07.02.2017 09:50 • x 1 #5


Das macht du richtig....
Wenn man unsicher ist und immer denkt, steigert man sich dann vieleicht in etwas rein
und das tut gerade uns Angsthasen nicht gut.[/quote]

So ist es, aber manchmal denkt man dann...ach, schon wieder zum Arzt, ich war eigentlich erst wegen anderen Dingen, aber es ist nun mal so, dass ich auch nicht unbedingt mir dauernd den Kopf verrückt machen will.

So, gleich nächsten Montag Termin, aber ich bin natürlich oft da dran und drücke rum, davon geht er natürlich auch nicht weg...

07.02.2017 09:52 • x 1 #6


alfred
Zitat von Annie303:
So, gleich nächsten Montag Termin, aber ich bin natürlich oft da dran und drücke rum, davon geht er natürlich auch nicht weg...

HIHI Ne vom rumdrücken geht er nicht weg...
Mach was schönes und denke nicht mehr daran.
Lenk dich was ab.
Lg Alfred

07.02.2017 10:01 • #7


Zitat von alfred:
Zitat von Annie303:
So, gleich nächsten Montag Termin, aber ich bin natürlich oft da dran und drücke rum, davon geht er natürlich auch nicht weg...

HIHI Ne vom rumdrücken geht er nicht weg...
Mach was schönes und denke nicht mehr daran.
Lenk dich was ab.
Lg Alfred



Ja, das muss ich, sonst bin ich da ständig dran

07.02.2017 10:03 • #8


Ich versuche auch, möglichst keine Symptome mehr zu googlen, weil es einfach verrückt macht. Man reimt sich alle möglichen Krankheiten zusammen und sobald man ein Symptom verspürt, schießen einem meistens gleich mehr als eine Krankheit durch den Kopf...
Wobei - es ist blöd, dass ich schon über so viele Krankheiten Bescheid weiß Das kann man halt nicht mehr aus dem Kopf löschen... manchmal würd ich das nämlich ganz gern.

07.02.2017 10:06 • x 3 #9


alfred
Zitat von Katiesmmer:
Wobei - es ist blöd, dass ich schon über so viele Krankheiten Bescheid weiß Das kann man halt nicht mehr aus dem Kopf löschen... manchmal würd ich das nämlich ganz gern.

Ja das stimmt..zu viel Information kann kontraproduktiv sein.
Ich suche nur wenn ich Nebenwirkungen von Medikamenten habe oder lese nach
was es für Wechselwirkungen geben kann.
Also gezielt .
Oder wenn ich eine OP habe ich.... worauf man achten sollte.
Das kann sehr hilfreich sein.
Aber es kann halt auch verunsichern..da ist es besser wirklich jemanden zu fragen der etwas davon versteht.

07.02.2017 10:12 • #10


Hallo!
also ich bin auch so eine die immer sofort in Google sucht wenn sie was hat. Laut Google hatte ich schon alles, von diversen Krebserkrankungen bis Sepsis. Dadurch verschlimmern sich die Symptome meist weil man sich auf das Gelesene fokussiert und sich einbildet man hätte das alles. Was mir geholfen hat, auch wenn es auch ein bisschen Disziplin erfordert: es gibt unterschiedliche Programme von Firefox und co wo man sich bestimmte Seiten für eine gewisse Zeit sperren lassen kann. Wenn ich merke, dass ich wieder total Panik schiebe dann sperre ich mir Google und andere Suchmaschinen für die nächsten Stunden und schaue eine Serie oder sowas. Ich weiß dass es sich eig sinnlos anhört, weil dann kann man ja gleich einfach nicht auf die Seite gehen. Aber wenn ich irgendwo zwischen der Serie das Gefühl habe oh ich muss was googlen ich hab wieder etwas neues dann ist google gesperrt und ich werde eher daran gehindert wie wenn es nicht eingestellt ist. Ansonsten kann ich auch nur raten nicht zu googlen und wenn man wirkliche Beschwerden hat zum Arzt zu gehen. Durch Dr. Google wird nämlich auch das Vertrauen in Ärzte gestört. Der Arzt meint man hat halt eine Erkältung und man denkt sich so: hm aber in Google stand es könne auch xy sein.. zieht der Arzt das garnicht in Betracht? und zack: man ist in einer neuen Paniksituation. Außerdem musst man sich auch immer vor Augen führen: Google zeigt das an wonach gesucht wird. Wenn man nach Kloß im Hals und Lymphdrüsenkrebs z.B. sucht, dann findet dir Google einen Fall bei dem ein Betroffener von einem Kloß im Hals berichtet und dann Lymphdrüsenkrebs hat. Die 99,999% bei denen der Kloß im Hals einen anderen Grund hatten stehen nicht drin.

07.02.2017 19:19 • x 2 #11


Brandungsburg
Ich war auch so.

Wofür einen richtigen Doc, wenn man doch das total zuverlässige Google haben kann?
Ich habe am Ende wirklich jeden Müll nachgeschaut, selbst wenn ich mir über ein Symptom gar keine Sorgen gemacht habe, ich habe es fast wie aus Zwang trotzdem gegoogelt und hatte am Ende natürlich Krebs oder MS (irgendwas schlimmes eben).
Geholfen hat mir schlussendlich, dass es anderen, die nicht hypochondrisch veranlagt sind auch so geht. Es gibt ja auch genug Bilder im Internet, die sich darüber lustig machen, dass man sofort einen Hirntumor hat, wenn man da beispielsweise Kopfschmerzen eingibt.
Außerdem habe ich mir klar gemacht, dass es ja auch Sinn macht, dass im Netz eben mehr schlimme Krankheiten zu finden sind, denn niemand will sich über eine alltägliche Grippe informieren. Irgendwann habe ich dann wohl eingesehen, dass mein Dr.Google nicht wirklich professionell ist und mich wohl dem Tode geweiht sehen möchte, ich habe es mir dann selbst verboten. So nach und nach wurde es dann immer weniger und ich habe nur noch gaaanz selten das Bedürfnis zu googeln. Wenn es schlimm ist, wende ich mich an Foren, wie dieses hier oder gehe eben wirklich zum Arzt.

07.02.2017 21:24 • x 2 #12


alfred
Danke für eure Beiträge.
Das ist eine gute Hilfe für andere.
Lg Alfred

07.02.2017 21:51 • #13


Hazy
Super Topic Alfred ich fühle mich SEHR angesprochen. Und war die Tage auch wieder ganz vorne mit dabei. Mein Reizthema seit Monaten ist Lymphdrüsenkrebs und Krebs im Allgemeinen.

Ich finde es super, dass hier auch Menschen schreiben, die sowas schon hinter sich lassen konnten, das gibt mir Mut und Zuversicht.

07.02.2017 22:00 • x 1 #14


MmeHobbledehoy
Hallo,

ich Google ganz klar auch und mach es auch gern, aber im Laufe der Jahre hat sich mein Google Verhalten enorm geändert. Ich Google die Symptome aber mit dem Zusatz Psychosomatisch bzw ich suche immer nach harmlosen Gründen, ich Google nie ...niemals nur das Symptom. Deswegen kann ich sagen mir hilft Google fast immer. Außerdem bin ich ja beruflich auch an der Quelle und kenne mich da ein bisschen aus um das dann objektiv zu sehen . Da merkt man dann schon das zum Sterben einiges mehr dazu gehört. Früher waren die Ängste bei mir ganz schlimm, aber die Konfrontation mit wirklich Kranken hat bei mir zumindest geholfen.

08.02.2017 10:41 • x 1 #15


Baumwurzel
Hey alfred!

Ich habe auch das Problem der Symptomgooglerei wenn ich danach zum Arzt gehe glaube ich ihm manchmal sogar nicht weil ich seine Untersuchungsmethoden mit google abgleiche und dann komme ich mir ziemlich verrückt vor.
Mir hat ein befreundeter Arzt einmal gesagt: Besser man weiß nicht, was es ist und es geht von alleine weg, als dass man weiß was es ist und es ist wirklich eine schlimme Krankheit, die behandelt werden muss.
Vielleicht hilft jemanden das hier auch ein bisschen.
Gestern ist mein Handy kaputt gegangen und ich kann nicht mehr so viel googlen, google entzug auch mal eine ganz gute medizin!

08.02.2017 21:27 • x 1 #16


alfred
Zitat von Baumwurzel:
Gestern ist mein Handy kaputt gegangen und ich kann nicht mehr so viel googlen, google entzug auch mal eine ganz gute medizin!

Ja das stimmt.

08.02.2017 21:29 • #17



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