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alfred
Hallo!
Wer kennt das nicht..da tut einem der Kopf mal weh oder es zwackt im Magen.
Dann geht man vieleicht zum Arzt der einen untersucht und nichts schlimmes findet.
Dann denken viele er könnte ja etwas übersehen haben.
Dann läst man ein EKG machen oder ein MRT und es wurde wieder nichts gefunden.
Viele Menschen haben ab und zu etwas Schmerzen im Kopf oder auch andereswo

Dann geht man ins Internett um zu suchen was man vieleicht für eine Krankheit hat.
Dann findet man jede menge Seiten wo Symthome aufgelistet sind die ja alle genau auf meine Beschwerden passen.
Dann steht da .... Migräne oder Reizmagen.
Ganz unten kommt dann der hinweis es könnte aber auch ein Tumor bzw. Krebs dahinterstecken.
In 99,9% der Fälle ist es aber etwas ganz harmloses.
Aber das steht jetzt ganz groß im Kopf... ES KÖNNTE AUCH KREBS SEIN.
Kein Arzt würde sagen das man vieleicht Krebs haben könnte ohne vorher viele Untersuchungen gemacht zu haben.
Einige Menschen können damit aber nicht umgehen und steigern sich da so hinein das sie eine Angsstörung entwickeln.
Wenn im Fernsehen ein Gesundheitsmagazin kommt und es berichtet zb. über die Symthome einer Blinddarnmentzündung dann kann man bei sich oft Schmerzen in der Leistengegend feststellen obwohl man vorher da nichts hatte.
Ich kann nur sagen das man wenn man ins Internet geht vorsichtig sein soll.
Am besten sucht man überhaupt nicht und geht zum Arzt.
Wenn man eine Diagnose hat dann kann man im Internet schauen wie man sich etwas besser fühlen kann oder was
eventuell für Behandlungen anstehen könnten.
Aber bitte nicht gleich bei einem Schnupfen oder Kopfweh einen Tumor sehen .
Oder bei harmlosen Extrastolen eine Herzkrankheit....
Lg Alfred

09.12.2016 10:56 • 09.12.2016 x 3 #1


17 Antworten ↓


Ich hab die 3 Tage Regel bei mir eingeführt. Wenn es nach 3 Tagen nicht besser wird dann Arzt. Google benutz ich nur noch um dieses Forum auf zu rufen.
Bei meinem Thema Es geht mir auf die Nieren war ich dann soweit und hab mich den Leuten hier anvertraut. Deutlich besser als vorher.

09.12.2016 14:25 • x 1 #2



Segen oder Fluch Die Krankheitssuche im Internet

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Google ist das He.roin für Menschen mit Krankheitsängsten Hypochondrie.

Jahrelang wurde es schlimmer, weil man immer und immer wieder dem Kick der schnellen Beruhigung und Erleichterung hinterher rennt.

Erst der komplette Verzicht auf Google im Zusammenhang mit Krankheit hilft da raus. Für alles andere nutze ich Google selbstverständlich.

Mir geht es wesentlich besser!

09.12.2016 14:59 • x 3 #3


Menschen mit normalem Angstniveau bewerten diesen Hinweis bei Google ..es kann auch ein Tumor dahinterstecken ... nicht über. Sie lesen das, und sie nehmen es höchstens unbesorgt zur Kenntnis.

Google ist die allwissende Müllhalde......allzeit griffbereit.....24/7......

Harmlose Ursachen für ein Symptom stehen nur auf wenigen Seiten.

Deshalb ist Google für Menschen mit Krankheitsphobie ungeeignet...

Ich weiß das, aber trotzdem überkommt es mich gelegentlich...und ich schaue nach...in der Hoffnung, nix schlimmes zu finden . Pustekuchen....für das einfachste Symptom fand ich mein Todesurteil.......jetzt nach einem CT habe ich halbwegs Beruhigung.

Ich hasse GOOGLE

09.12.2016 15:16 • x 2 #4


alfred
Zitat von lechatnoir:
Ich weiß das, aber trotzdem überkommt es mich gelegentlich...und ich schaue nach...in der Hoffnung, nix schlimmes zu finden . Pustekuchen....für das einfachste Symptom fand ich mein Todesurteil.......jetzt nach einem CT habe ich halbwegs Beruhigung.

Ich hasse GOOGLE


Muß lachen..ich sehe auch ab und zu mal nach..aber ich bin vorsichtig ........
Ich lese schon mal nach Nebenwirkungen von Medikamenten oder informiere mich wenn eine OP ansteht.
Aber was ich da immer alles lese ...ich müßte da schon 10 Jahre tot sein.

09.12.2016 15:25 • #5


Das einzige was ich nachgoogle sind homöopathische Mittel und Kräuter um das passende zu finden wenn ich mal krank werde oder die Kids

09.12.2016 16:27 • x 1 #6


Zitat von alfred:
Zitat von lechatnoir:
Ich weiß das, aber trotzdem überkommt es mich gelegentlich...und ich schaue nach...in der Hoffnung, nix schlimmes zu finden . Pustekuchen....für das einfachste Symptom fand ich mein Todesurteil.......jetzt nach einem CT habe ich halbwegs Beruhigung.

Ich hasse GOOGLE


Muß lachen..ich sehe auch ab und zu mal nach..aber ich bin vorsichtig ........
Ich lese schon mal nach Nebenwirkungen von Medikamenten oder informiere mich wenn eine OP ansteht.
Aber was ich da immer alles lese ...ich müßte da schon 10 Jahre tot sein.


wenn ihr wüsstet...welch harmloses Symptom das war.......ich glaube , ihr würdet mich alle auslachen.

Naja..das CT dauerte nur ne Minute und war ohne Kontrastmittel.

09.12.2016 16:32 • #7



alfred
Das stimmt..hier ein Zitat aus dem obigen Link.

Zitat Das Netz macht krank

In einer Langzeitstudie hat Microsoft 2008 das Suchverhalten nach Krankheiten im Internet untersucht. Eindeutiges Ergebnis: Das Internet macht krank, viele User schätzen ihren körperlichen Zustand im Web deutlich schlechter ein als er tatsächlich ist. Allein vor dem Rechner nehmen vermeintlich Kranke die Informationen unreflektiert an. „Das Internet hat das Potenzial, die Ängste der Menschen drastisch zu verstärken“, so die Forscher.


Das trifft so ähnlich auch auf Haßmails zu.
Das Internet ist toll aber mit Vorsicht zu genießen und nicht alles
unreflektiert glauben.

09.12.2016 18:21 • #9


Was meinst du mit Hassmails? **am kopfkratz**

09.12.2016 18:23 • #10


alfred
Es wird doch viel ins Internet gestellt was nicht stimmt oder nur aufhetzen soll.
Jetzt nicht hier aber im allgemeinen.
Ich meine nur das man im Internet vorsichtig sein soll und nicht alles glauben was da geschrieben wird.
Ok hat mit dem hier nicht viel zu tun .

09.12.2016 18:27 • #11


Zitat von alfred:
Es wird doch viel ins Internet gestellt was nicht stimmt oder nur aufhetzen soll.
Jetzt nicht hier aber im allgemeinen.
Ich meine nur das man im Internet vorsichtig sein soll und nicht alles glauben was da geschrieben wird.
Ok hat mit dem hier nicht viel zu tun .



Achso...verstehe..

09.12.2016 18:41 • #12


Seit es Suchmaschinen gibt, gibt es auch die Cyberchondrie. Vor dem erschwinglichen Internetzugang nannte sich das Morbus Mohl.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Morbus_Mohl

Wie gut ist Dr. Google?
Die kurze Antwort lautet leider: „Selten gut.“. Hinsichtlich der Qualität gibt es eine riesige Bandbreite. Welche Informationen bereit gestellt werden, ist oft von Interessen geleitet. Empfehlenswert ist die gesamte Lektüre des Info-Kompasses von der unseco. „Fall 9: Gesundheitsinformationen“ (S. 75 ff) befasst sich mit unserem Thema.

Der Info-Kompass warnt unter anderem vor geschickt aufgemachten Werbeseiten von Pharmaherstellern und nennt exemplarisch die neutral wirkende Seite „kopfschmerzen.de“, die sich bei näherem Hinsehen als Werbeseite der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH Co. KG entpuppt.

Vom Grundsatz her schlecht bewertet werden Chats und Foren (Info-Kompass, Seite 77). Hier sind vornehmlich ungeprüfte Informationen von Patienten und medizinische Laien zu lesen. Oft seien Foren-Geschichten frei erfunden. Mal aus „Spaß“, manchmal auch, weil – so der Info-Kompass – bezahlte PR-Profis der Pharmaindustrie (sogenannte „U-Boot-Patienten“) den Absatz bestimmter Medikamente fördern wollten.

Hilfreich für die Bewertung eines Portals ist laut Info-Kompass das Qualitätslogo „Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem“ (afgis e.V.). Dieses Logo erhalten Seiten, die Inhalte und Werbung in ihrem Angebot deutlich trennen, den Anbieter sichtbar machen und die den Zweck, die Quellen und die Zielgruppe benennen. Die Schweizer Stiftung Health On the Net (HON) überprüft Webseiten bzw. die Autoren darauf, ob sie sachverständig sind, ihre Quellen angeben sowie über Vor- und Nachteile von Therapien berichten.

Quelle: http://news.doccheck.com/de/151756/komm ... -zum-arzt/

09.12.2016 19:06 • x 2 #13


Ich äußerte schonmal die vermutlich absurde Vermutung,daß manche Informationen gezielt eingebracht werden,um Panik zu schüren,um den Benzodiazepinkonsum anzutreiben.

Versteckte Werbung sozusagen....

Ist ja auf normalem Weg nicht erlaubt. So ne Tavor Werbung würde bestimmt Eindruck machen.....Horrorfilm im Kino...Bein Amputation mit angverzerrten Gesichtern..aufgerissene Augen...

Schwups..nimm ne Tavor und chille dabei...

09.12.2016 19:45 • #14


Entweder das, oder die Hausärzte werden entsprechend geschult.

Erinnert mich an ein Erlebnis, als ich 19 war. Ich sagte dem Hausarzt nur, dass ich mir manchmal Filme schiebe (Angst, keine Shizophrenie). Einfach nur das, ohne weiter groß drauf einzugehen.

Ich bekam dann ein Rezept für 30 Lorazepam Pillen mit dem Hinweis, dass ich es damit nicht übertreiben sollte.

Nachdenklich hat es mich gestimmt, dass die Pillen in einer kleinen braunen Glasflasche daher kamen.

Gut, dass ich da mal gegooglet habe

09.12.2016 19:53 • #15


Verstehe ich nicht...was ist an der braunen Flasche so besonders? **grübel**

09.12.2016 19:55 • #16


Ich habe noch nie Pillen in so einer Flasche bekommen. Klar, sie soll den Inhalt vor UV Strahlung bzw. Licht schützen. Genau wie bei Hohes C, aber ich war 19 und hab dann mal das Mittel gegooglet und wußte dann erst, was Benzos für Folgen haben können bei längerem Konsum.

09.12.2016 19:59 • #17

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Achso

Ich habe auch mal bei nem Arzt geäußert... ob die Handystrahlung wohl das Hirn verändern kann....und viele Menschen desahlb so ellenbogenmäßig drauf sind ? ( war eher leicht scherzhaft gemeint)

Er fragte mich mit aufgerissen Augen, ob ich solche Gedanken schon länger hätte...als sei ich schizo oder so.

09.12.2016 20:03 • #18



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