Hallo liebe Leute,

wie gut, dass es diese Seite gibt, ich habe das Gefühl hier sind endlich Menschen, die mich verstehen. Ich leide nach heftigen PAs jetzt an Angst vor Tod, Psychosen und immer wieder starken Depesonalisationssymptomen. Gerne würde ich mich austauschen, da es in meiner Stadt keine Selbsthilfegruppe etc gibt. Gerne helfe ich auch Menschen weiter, die PAs haben, die hab ich nämlich echt gut im Griff

22.01.2009 08:47 • 23.01.2009 #1


13 Antworten ↓


hallo, ich bin ganz neu hier. eben angemeldet.
aber ich bin auch sofort auf deinen beitrag gestoßen.
ich leide seit ca. 15 jahren an pas. habe mehrere therapien hinter mir und
in sehr vielen situationen große fortschritte gemacht.
aber im mom stehe ich vor einem problem, dass ich nicht in den griff bekomme.
meine kinder haben mir konzertkarten für tina turner geschenkt.
ein wahnsinnig liebes geschenk, denn ich bin ein riesen fan!
aber die vorstellung von der großen halle und den menschenmassen......
und keine möglichkeit schnell zum ausgang zu kommen, das macht mich jetzt seit 3 monaten wahnsinnig. ich wollte die karten sogar schon verkaufen.
aber ich will nicht kneifen. ich will das schaffen.
ich weiß nur noch nicht, wie!
hast du einen rat?

22.01.2009 09:44 • #2


Hallo Sayuri, also das mit der Depersonalisation kenn ich auch gut. Hab ich zurzeit mal wieder vermehrt. Regelmäßig endet das dann in PAs weil ich mich immer so fühle als wäre ich nich ganz und gleite immer weiter weg (kann ich ganz schwer beschreiben irgendwie). Wie gehst du damit um?

Liebe Grüße
Mareike

22.01.2009 12:30 • #3


ich hab meine PAs eigentlich innerhalb von 4 wochen in den Griff bekommen. Wichtig ist, dass du dich den Ängsten stellst. Du wirst schließlich nicht umkippen auf dem Konzert. Vielleicht wird es dir schwarz vor Augen, vielleicht auch schlecht aber mehr wird nicht passieren! ich hatte das anfangs auch aber irgendwie hat es nachgelassen, je mehr ich mir zugetraut habe. Z.B. Busfahren ohne Sitzplatz im befüllten Bus, etc. es ist unheimlich hart aber es hilft. Außerdem weißt du ja schon, das du Panik bekommen wirst und wenn dann so ein Anfall kommt sagst dir einfach das das jetzt nur ne PA ist, atmest ruhig und schon wirds besser. Wenn du die Symptome kennst kannst auch damit umgehen.
Außerdem rate ich zu Medikamenten.

22.01.2009 13:38 • #4


Das mit den Depersonalisationen ist so sein Ding, das macht mir gerade sehr zu schaffen, weiß ja eigentlich was es ist, aber wenn ich die habe gehen mir so viele Gedanken druch den Kopf, eben ob ich jetzt ne beginnende Psachose habe oder so. ich fühl mich dann oft so elend, so ekelhaft, so als wär ich gar nicht mehr da, deswegen auch meine Angst vor Tod. Gerade im Moment geht, hab Venlafaxin bekommen, es hat mir nach anfänglich heftigen Nebenwirkungen innerhalb von ca 2 Wochen echt gut geholfen. Sehr gut hat mir ein Buch getan: das Gefühl ein nobody zu sein. Dort wird erklärt, was Depersonalisation eigentlich ist. ich lenk mich viel ab, und akzeptiere aber auch den Zustand. Denke das wird ein ewiger Begleiter sein, der immer wieder mal auftaucht. je mehr ich mich damit abfinde umso besser gehts komischerweise.

22.01.2009 14:23 • #5


blackrose

hey dachte schon solche gedanken die ich habe finde ich hier gar nicht mehr....schreibe ab und zu hier und im mom. wo es mir sehr schlecht geht öfter....war grad schon auf der toilette und hab total geweint weil ich dachte ich wäre verloren...wollte mich zunächst verletzten weil ich dachte mein leben ist zerstört...ich hab eine panikstörung,zwangsstörung und total viele phobien und im mom. fühl ich mich als wäre ich gar nicht da,ich kannte dieses gefühl nie...ich sitz zb vorm fernseher und plötzlich verschwind ich in irgenwelche gedanken meine beine werden weich...mein herz pochert fest und denke ich bin im falschen körper dass ist jetzt schwer für mich zu erklären abba im moment hab ich das seit fast 3 wochen min. einmal am tag...was ist das ich hab angst die gedanken verschwinden nie....sollte ich ein therapeuten aufsuchen?
lg

22.01.2009 20:16 • #6


hallo, sagen wir mal so, die gedanken dirigieren den körper, manchmal weiß man noch nicht einmal was man denkt, und das fatale ist, so eine panikstörung tritt meistens immer auf wenn eigentlich im privatleben alles in ordnung scheint. der körper sagt stop, ändere was in deinem leben, sei es, weniger stress, mal nein sagen, mehr für sich tun etc.. man muß versuchen positiv zu denken, gelingt nicht immer aber übung macht den meister.

je mehr man übt desdo besser wird es, und alles in kleinen schritten.

kopf hoch das wird schon wieder.

jg.heihil

und immer daran denken, du bist nicht alleine!!!

22.01.2009 20:27 • #7


blackrose
ich höre öfter das wenn man zb wie ich denkt die blöden gedanken sollen endlich aus dem kopf gehen dann gehen sie erst recht nicht weg und man soll sich der angst stellen das hab ich alles versucht anstatt zb das gegenteil tun denken ich muss jetzt damit leben....abba nix hilft....ich hatte eig. nur ab und zu panikattaken doch seit ein paar wochen hab ich sie jeden tag...wenn ich überhaupt panikattaken sagen kann...manchmal kann ich gar nicht unterscheiden was ich grade hab.

22.01.2009 20:33 • #8


das wird es wohl sein, du weißt nicht wo du ansetzen sollst es schwirrt zu viel in deinem kopf rum. ich weiß auch momentan nicht wo ich anknüpfen soll, ich bin nur noch am grübeln, und meine symtome werden stärker, wenn ich aber abgelenkt bin,dann sind die symtome weg.
und eines steht fest, wenn wir etwas schlimmes hätten, würden die symtome bei ablenkung nicht weg gehen.

versuche mal zu analisieren, was dich die letzte zeit beschäftigt hat!

lg.heihil

22.01.2009 20:40 • #9


blackrose
das was mich in letzter zeit beschäftigt hört sich harmlos an ist es abba nicht....ich mach mir in letzter zeit ein kopf dadrüber,dass ich vor 2 jahren Dro. ausprobiert hab ...es war nur zweimal,ab da hab ich mir geschworen sowas nie wieder zu machen,werde ich auch nicht,ich bin zwei mal davon abgestürzt,solche gedanken die ich da hatte es war so schrecklich.....und weil ich vor drei wochen mit ner freundin,(die sowas macht) darüber geredet hab geht es nicht mehr aus meinem kopf...also ich stelle mir die ganze zeit vor wie schrecklich das war und hab angst das mir solche halluzinationen und so auch einfach mal so über mich kommen ohne was dafür zu tun.....ich will sowas nie wieder haben....und ich hab mich schon vor vielen meiner freunde abgekapselt vor allem von meiner besten freundin,weil ich total gegen Dro. bin,abba sie das verharmlost....mein bruder war vor zwei jahren deswegen auch im gefängnis.....
lg

22.01.2009 20:48 • #10


Blurid
Hallo Rose - ich schon wieder (-;

In deinem Beitrag hier schilderst Du so ziemlich das gleiche, das ich vor langer Zeit auch schon durchgemacht habe. Ich habe zwar zwei Jahre lang ziemlich intensiv gek. , aber irgendwann ging es mir genauso. Das Zeug machte mich immer sensibler. Ich bekam Angstzustände, hatte so manchen Horrortrip und vorallem merkte ich, dass die Dro. uns ganz schön verändert hatten. Weil ich wie Du dachte kapselte ich mich auch von meinen Freunden ab und wurde zum Gegner von dem Zeugs. Leider war ich damals schon sehr Depressiv und schaffte es nicht neue Freunde zu finden. Daraufhin kamen viele, viele Jahre voller Einsamkeit und ich hoffe dass es Dir erspart bleibt! Distanzieren ja, aber ganz abkapseln - sei vorsichtig damit!

22.01.2009 21:14 • #11


Hallo blackrose,
deinen Zustand kann ich total nachempfinden. wies mir richtig schlecht ging, dachte ich echt manchmal ich lös mich auf, oder alles um mich herum, musste mcih manchmal sogar zwicken nur um zu spüren, dass ich da bin. Ich kann dir nur raten, einfach ein Medikament zu nehmen, und das ganze wirklich als eine Stoffwechelstörung im Hirn zu sehen, nicht mehr und nicht weniger. Lenk dich ab! Dro. waren auch mal für mich ein Thema und auch wenn ich Deperso hab erinnere ich mich an die Zeit, das macht mir dann Angst. Zur Zeit geht es mir schon besser. Vielleicht kann ich dir ja irgendwie helfen? unsere Probleme scheinen sehr ähnlich zu sein.

23.01.2009 07:55 • #12


blackrose
hey ....
ja ich mach das genauso,mich ab und zu...mal häufiger mal gar nicht zu kneifen um zu wissen wenn es wehtut ist es real,da wenn man träumt ja kein schmerz empfindet^^
ich weiß nicht tabletten nehm ich generell sehr ungern,da ich dann panik bekomme wenn ich weiß ich habe grad chemie odda so in mir!!:(
außerdem muss ich euch noch was ganz peinliches sagen....immer wenn neben mir gek. wird,und der qualm kommt an mein gesicht dann halt ich die luft an odder dreh mich um,weil ich denke passivrauchen macht mich bestmmt auch dicht!
oje ich bin doch irgendwie vorm schrank gelaufen oder?

23.01.2009 11:42 • #13


aber genau das ist es doch du denkst den richtign weg für dich aber machst dir einen kopf sie im stich zu lassen. nein du lässt keinen damit im stich denn du hilfst den leuten ja auch damit wenn du sie quase fallen lässt,und du hast es ja deutlich gemacht das du mit Dro. nichts zu tun haben willst.

das ist deine angst diese unsicherheit ob du es richtig machst wenn du dich abwendest.
ja du machst es richtig, mache nur noch das was dir gut tut, und nicht das was andere von dir erwarten.


geh deinen weg und lerne einen gewissen ego. denn es gibt so viele leute auf dieser welt die dir gut tun. ich habe mich von meiner damals besten freundin, ( was ich dachte das sie war) nach 20 jahren zurückgezogen, und als ich den schritt tat ging es mir besser, natürlich habe ich noch einige zeit gelitten weil ich es ncht verstehen konnte, aber es war der richtige weg . die hat mich nur benutzt und schlecht gemacht. wie sie so krank war bin ich jeden tag zu ihr ins krankenhaus gegangen 3 mal sogar am tag,als ich krank war zog sie sich zurück, nur als kleines beispiel.

ich hoffe du hast verstanden was ich meine!

lg. heihil

23.01.2009 13:10 • #14




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